Was mit Erika in Töpfen bei Frost machen?

Hallo,

ich hab so rund 30 Erika-Pflanzen in normalen kleinen Blumentöpfen (Durchmesser 12 bis 16 cm) bei mir daheim auf der Terrasse stehen. Eigentlich wollte ich sie letzten Sommer irgendwann ins Beet setzen, hab das aber verpasst und dachte "So hart werden die Winter bei uns ja eh nicht". Deshalb wollte ich es im Frühjahr dann machen und hab sie bei leichten Minusgraden mit Vlies, Styropor und ner Plane bei Bedarf geschützt. Der Dezember war auch absolut kein Problem so. Bei strengerem (Dauer-)Frost, wie jetzt angesagt wird, frieren die Töpfe aber natürlich dann leider doch an bzw. durch. Und selbst wenn die Pflanzen an sich ja winterhart sind, weiß ich nicht, ob sie das auf Dauer überstehen, wenn das längerfristig so ist. Selbst wenn man sie abdeckt und sie dann zumindest auch keine direkte Sonne usw. abkriegen.

Ich weiß jetzt nur nicht, was ich eher machen soll:
* Bei kälteren Nächten rein stellen (ca. 10°C dort), dass die Töpfe nicht zu sehr durchfrieren und dann ggf. tagsüber mal ab und zu n bisschen raus, wenn die Sonne scheint, damit sie schön Licht haben. Drinnen ist es halt eher dunkel, aber wenigstens nicht gefroren. Oder ist das zu viel Hin und Her bzgl. der Temperaturschwankungen, denen sie dann ausgesetzt sind?
* Außen lassen, so weit wie möglich abdecken und Töpfe eventuell mit Zeitung etc. umwickeln. Licht kriegen sie da natürlich auch nur, wenn man sie nicht abgedeckt hat, aber es heißt ja "Je weniger Licht, umso kälter stellen". Das wäre ja zumindest eher erfüllt als drinnen. Und dann halt höchstens mal zum "Auftauen" bzw. Gießen kurz ins Haus stellen, damit die Töpfe auch ab und an mal wieder auftauen und nicht dauernd gefroren sind.

Oder gibt es da noch ne bessere Alternative, sie über den Winter zu bringen? Ins Beet setzen fällt jetzt im Winter ja doch eher weg.

Pflanzen, Garten, Eis, Winter, frostschutz, Botanik
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