Wieso wird das getan?

3 Antworten

Solange Eis und Wasser gleichzeitg vorhanden sind, egal ob im Getränkeglas oder bei der Beregnung der Bäume, beträgt die Temperatur exakt 0°C. Diese Temperatur halten die Blüten noch aus, erst darunter nehmen sie Schaden.

Das Wasser wird fein aufgesprüht, fällt die Temperatur erstarren die Teilchen, die thermische Energie, die zuvor in ihrer Bewegung steckte wird an die Umgebung abgegeben, dadurch kann die Temperatur im inneren des Eismantels höher liegen als die Lufttemperatur außen.

Das nennt sich Frostberegnung.

Von Wikipedia also:

Fallen die Lufttemperaturen unter 0,5 °C, beginnt man mit einer ununterbrochenen Beregnung, wodurch sich auf den frostempfindlichen Pflanzenteilen eine anwachsende Eisschicht bildet. Die Beregnung erfolgt durch flächig versprühende, feine Tröpfchen erzeugende und die oberirdischen Pflanzenteile benässende Regner (z. B. Kreisregner). Beim Gefrieren des Wassernebels wird die Erstarrungswärme des Wassers freigesetzt – pro Liter Wasser etwa 335 kJ – wodurch die Temperatur innerhalb der Eishülle nicht unter den Gefrierpunkt absinkt. Insbesondere bei späten Nachtfrösten kann damit während der kritischen Stunden das Erfrieren der empfindlichen Blüten vermieden werden. Nach Sonnenaufgang taut der Eispanzer durch die Sonnenwärme wieder ab.

Einige unempfindliche Pflanzenarten können noch bei Lufttemperaturen bis in den Bereich von −9 °C durch die Beregnung gegen Frostschäden geschützt werden.[1]

Wenn Du über das/ein "Teilchenmodell" gehen musst, würde ich über die brownsche Molekularbewegung arumentieren.

Gruß

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