Wie gut lebt man von 1800 netto?

Ich hab die Möglichkeit, nach meinem Abitur im Sommer eine Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst zu beginnen und da würde ich nach 3 Jahren Studium A9 in Bayern verdienen, was ca 1800 netto ist (nachdem man PKV auch schon abgezogen hat). Klar ist das nur ein Einstiegsgehalt und mir ist auch bewusst, dass viele Menschen weniger verdienen etc. Also meine Frage wäre, wie gut man davon als Single leben kann. Ich hab schon mal eine Rechnung aufgestellt:

Ausgaben/Fixkosten: Auto gesamt (also Betrieb/Versicherung/Ratenzahlung/Sparen fürs nächste): 500€

Miete gesamt (warm; in meiner Region nahe München ist Wohnen ziemlich teuer): 800€

Gebühren (Internet, GEZ, Haftpflicht): 100€

macht insgesamt Fixkosten von 1400€

bleiben 400€ für alles andere. Finde das nicht wirklich viel, ich mein bei Hartz4 kriegt man Wohnung bezahlt und dann noch 400 und paar zerquetschte. Hat meine Rechnung irgendwie einen Logikfehler? Klar, wenn man mit jemand zusammenzieht, kann man sich die Miete teilen. Aber jetzt so als Single find ich das Gehalt nicht so traumhaft (dann eventuell noch Familie!?) und Aufstiegschancen sollen auch nicht so toll sein beim Staat. Euer Wissen ist gefragt, weil ich halt noch nicht wirklich einen Bezug zum Geld habe.

(400€/monat ca 13,33/tag, damit kann man sich zwar ernähren aber urlaub oder viel kleidung oder spiele?)

Arbeit, Geld, Gehalt, Beamte, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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An die Finanzbeamten, was macht der Beruf für euch aus?

Ich würde gern mal anonym die Meinungen hören. Bin selbst Finanzanwärterin, aber ich hab irgendwie das Gefühl, dass mir bei dem Beruf was fehlt. Kollegen in meinem Amt möchte ich nur ungern fragen.

Oft hab ich den Eindruck, dass mir für die Arbeit nicht gedankt wird oder dass ich selber kein positives Ergebnis sehe. Grob zusammengefasst erscheint sie mir oft unverhältnismäßig, genaueres möchte ich nicht öffentlich schreiben.

Ich hab einfach das Gefühl, wenn ich jetzt zB als Speditionskauffrau arbeiten würde, dann seh ich, für was die Aufträge gut sind, dass andere was damit anfangen können und wem ich vorgearbeitet habe. Klar erhält der Staat durch meine Arbeit Steuern - aber ich sag jetzt mal so: Ohne mich würde er die auch bekommen.

Und ich hätte vielleicht mit einer Ausbildung bessere (Aufstiegs-)Chance wie mit dem Studium.

Jetzt habe ich noch die Chance, mir was anderes zu suchen, aber ich bin im Moment wirklich auf der Suche nach dem Sinn der Arbeit. Vielleicht kann mir jemand von seiner Sicht erzählen.

Ich bin kurz davor, mein Studium wegzuwerfen und eine Ausbildung zu beginnen, evtl im Bereich Marketing. Wenn ich die Laufbahnprüfung bestehe, muss ich ja erstmal 5 Jahre im Amt bleiben. Das wär für mich im Moment keine Option, auch wenn der Bachelor vermutlich ein super Abschluss wäre (in meinem Bundesland erhält man beim geh. Dienst parallel den LL.B).

Steuern, Studium, Schule, Ausbildung, Beamte, Beamtentum, Berufsberatung, Finanzamt, Universität, Verbeamtung, Beruf und Büro
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