Wie auf Untätigkeit des Chefs reagieren?

Angenommen ihr hättet einen Chef, der für euch verantwortlich ist, unter anderem dafür, dass ihr in eurer Filiale ausreichend viele Kräfte seid. Ihr seid Filialleiter und damit Vertreter und Sprecher für die Anliegen der Kollegen in der Filiale.

Ihr seid über längere Zeit unterbesetzt und das nagt an den Kräften aller Kollegen. Der Chef macht sich ein schönes Leben (so wirkt es zumindest) und reagiert nicht auf Anfragen.

Bislang habt ihr es immer so lösen können, dass der eine Kollege für den anderen einspringt oder länger macht. Überstunden häufen sich überall.

Du beschließt, dass das kein Dauerzustand sein kann. Du bittest mehrfach deinen Chef, er möge euch mehr Kräfte zur Seite stellen. Er reagiert nicht.

Wie würdet ihr reagieren?

  • Weiter versuchen, das Problem zusammen mit den Kollegen zu lösen, mit wachsendem Unmut und steigender, krankheitsbedingter Ausfallrate, die die Spirale noch weiter antreibt.
  • Dem Chef Konsequenzen androhen.
  • Sich an den Chef des Chefs wenden und ihm mitteilen, dass der direkte Chef es nicht gebacken bekommt.
  • Alle Mann einmal zusammensetzen und in der Runde diskutieren, wie es weiter gehen könnte. Das müsste aber auch über den Oberchef laufen, weil der direkte Chef dafür keine Zeit finden würde.
  • Den Chef auflaufen lassen und unterbesetzt zur Arbeit antreten, was für Unzufriedenheit bei den Kunden führen würde.
Arbeit, Chef, Überlastung, Maßnahme, Vorgehensweise, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Warum wird in einer kirchlichen Predigt genau das immer wiederholt, was selbstverständlich sein sollte?

Am letzten Sonntag war ich in der Kirche bei einer Konfirmation. Da ist mir bewusst geworden, dass sich ziemlich jedes Gebet, jedes Lied und jede Predigt auf einen Kern konzentriert, der nur immer und immer wieder unterschiedlich verpackt dargeboten wird.

Der Kern ist

  • Gott ist groß
  • Gott / Jesus liebt dich

Das wurde so häufig in unterschiedlicher Form wiederholt, dass ich mich gefragt habe, wieso das Christen überhaupt nötig haben. Ich muss gestehen, dass ich Atheist bin, aber ich bin mir sicher, dass ich mich auch ein bisschen genervt / gelangweilt fühlen würde, wäre ich gläubig. Ich saß da zwei Stunden und wofür, habe ich mich gefragt. Klar wollte ich meinem Familienangehörigen beistehen, aber inhaltlich bin ich nur für die zwei oben genannten Aussagen "Gott ist groß" und "Gott liebt dich" zur Kirche gegangen.

Gerade wenn man gläubig ist, müsste das doch eine Selbstverständlichkeit sein, die nicht immer wiederholt werden müsste.

Tja und was macht man, wenn man sich auf etwas keinen Reim bilden kann? Man fängt an, mutzumaßen, wie so etwas entstehen konnte. Meine Gedanken gingen dann in die Richtung, dass das Volk Israel ja früher noch viel depressiver gewesen sein musste als die Deutschen heute. Das erinnert mich daran, wie manche Leute vom Motivationstrainer gesagt bekommen, sie sollten sich morgens vor den Spiegel stellen und sich zehnmal sagen "Du schaffst das.", "Du bist gut.",...
Und so ein bisschen erinnert mich das an Gehirnwäsche, muss ich ehrlich sagen.

Also nochmal zusammengefasst meine Frage:

Hältst du als Christ es für notwendig, dir immer wieder zu sagen, dass Gott groß ist und dass er dich liebt?
Oder ist es einfach etwas, was sich mit der Zeit eingeschliffen hat und zu einem Automatismus, einem sinnbildhaften Mantra entwickelt hat?
Oder siehst du das wie ich, dass man mal gucken könnte, was es sonst noch an religiösen Themen gäbe?

Religion, Kirche, Fundament, Konfirmation, Predigt, Kerne
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