Warum wird in einer kirchlichen Predigt genau das immer wiederholt, was selbstverständlich sein sollte?

Am letzten Sonntag war ich in der Kirche bei einer Konfirmation. Da ist mir bewusst geworden, dass sich ziemlich jedes Gebet, jedes Lied und jede Predigt auf einen Kern konzentriert, der nur immer und immer wieder unterschiedlich verpackt dargeboten wird.

Der Kern ist

  • Gott ist groß
  • Gott / Jesus liebt dich

Das wurde so häufig in unterschiedlicher Form wiederholt, dass ich mich gefragt habe, wieso das Christen überhaupt nötig haben. Ich muss gestehen, dass ich Atheist bin, aber ich bin mir sicher, dass ich mich auch ein bisschen genervt / gelangweilt fühlen würde, wäre ich gläubig. Ich saß da zwei Stunden und wofür, habe ich mich gefragt. Klar wollte ich meinem Familienangehörigen beistehen, aber inhaltlich bin ich nur für die zwei oben genannten Aussagen "Gott ist groß" und "Gott liebt dich" zur Kirche gegangen.

Gerade wenn man gläubig ist, müsste das doch eine Selbstverständlichkeit sein, die nicht immer wiederholt werden müsste.

Tja und was macht man, wenn man sich auf etwas keinen Reim bilden kann? Man fängt an, mutzumaßen, wie so etwas entstehen konnte. Meine Gedanken gingen dann in die Richtung, dass das Volk Israel ja früher noch viel depressiver gewesen sein musste als die Deutschen heute. Das erinnert mich daran, wie manche Leute vom Motivationstrainer gesagt bekommen, sie sollten sich morgens vor den Spiegel stellen und sich zehnmal sagen "Du schaffst das.", "Du bist gut.",...
Und so ein bisschen erinnert mich das an Gehirnwäsche, muss ich ehrlich sagen.

Also nochmal zusammengefasst meine Frage:

Hältst du als Christ es für notwendig, dir immer wieder zu sagen, dass Gott groß ist und dass er dich liebt?
Oder ist es einfach etwas, was sich mit der Zeit eingeschliffen hat und zu einem Automatismus, einem sinnbildhaften Mantra entwickelt hat?
Oder siehst du das wie ich, dass man mal gucken könnte, was es sonst noch an religiösen Themen gäbe?

Religion, Kirche, Fundament, Konfirmation, Predigt, Kerne
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Wie läuft ein Kfz-Privatverkauf ab?

Ich würde gerne bald mein Motorrad verkaufen.

Bislang habe ich meine Kraftfahrzeuge immer über einen Händler gekauft und verkauft, deswegen interessiert mich der Ablauf eines privaten Verkaufs, insbesondere

  • Wie funktioniert das über das Internet?
  • Wie ist das mit der Versicherung und Kennzeichenüberführung geregelt?

Ist für den Internetverkauf eBay-Kleinanzeigen geeignet oder gibt es für den Kfz-Verkauf speziell zugeschnittene Portale? Welche sind marktführend, welche sind seriös?

Wenn dann jemand zuschlägt, wird er sich das Motorrad anschauen wollen.

  • Hat er das dann schon gekauft oder gehört es mir dann noch?
  • Ist er auf sich versichert, wenn er eine Probefahrt macht?
  • Sollte man dem Käufer überhaupt eine Probefahrt gewähren?
  • Soll ich mein Fahrzeug vorher abmelden und das Kennzeichen entfernen?
  • Wie bekommt der Käufer dann das Kfz mit?
  • War da nicht etwas mit Doppelversicherungskartennummer?
  • Wann wechselt der Fahrzeugschein von mir zum Käufer?
  • Wann wechselt der Fahrzeugbrief von mir zum Käufer?
  • Gibt es noch so etwas wie "Gekauft wie gesehen" oder kann ich noch auf Mängeln nach dem Kauf belangt werden (Es gibt keine, aber es kann ja sein, dass der Käufer einen Schaden verursacht und mir das in die Schuhe schieben will)?
  • Zusatzfrage: Wie ermittel ich am besten den Marktwert?

Das mit dem Kaufvertrag müsste ich hinkriegen (wenn das die Onlineplattform nicht schon regelt). Da gibt es sicherlich im Netz genügend Formulare.

Mir geht es vielmehr um die Abwicklung.
Diese soll so sicher und reibungsfrei wie möglich ablaufen.

Über ein paar Tipps, auch die, die nur Teile meiner Frage beantworten, würde ich mich sehr freuen.

Motorrad, KFZ, Versicherung, Privatverkauf, probefahrt, Verkauf, abwicklung
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