Das mit dem Bereuen ist ein Pseudoargument.

Du könntest es genauso bereuen, es zu behalten.

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Ich würde sagen, es kommt darauf an. Je mehr die Wohneinheiten voneinander getrennt sind, desto besser.

Und es kommt darauf an, wie eigenständig der Mann ist. Kocht Mutti noch? Macht Mutti noch die Wäsche? Kauft Mutti noch ein?
Und es kommt darauf an, wie sehr die Eltern an ihrem "Kleinen" klammern. Wären sie eifersüchtig auf eine etwaige Freundin? Wollen die Eltern das Sagen haben? Können die Eltern gönnen und Privatsphäre akzeptieren? Mischen sie sich gerne ein?

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ja

Annäherungsverbot könnte ich verstehen. Da sollte es reichen, wenn es glaubhaft geschildert wird. Das ist nichts, was weh tut.

Wenn es aber um Strafe geht, sollten meiner Meinung nach echte Beweise vorliegen.

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Das ist nicht einfach zu beantworten.

Ich bin der Ansicht, man sollte schon zusehen, dass man von der Base aus integrationsfähig ist und dann sucht man sich Grüppchen in der Gesellschaft, die gut zu einem passen.

Also wenn du dich nirgendwo in der Gesellschaft siehst, dann willst du nicht daran teilhaben. Dann wäre es aber absurd, sich darüber zu beschweren, nicht Teil der Gesellschaft zu sein. Die Gesellschaft formt sich nicht über ein Individuum.

Bei einem harten Gewissenskonflikt bricht sich das auf "Friss oder stirb" herunter.

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Ich vermisse die alte Zeit manchmal......

Ich habe größtenteils positive Erinnerungen an meine Kindheit.

Ich will aber der heutigen Generation nicht unterstellen, dass sie keine positiven Erinnerungen an ihre Kindheit haben wird. Ob sie es haben wird oder nicht hat nichts mit der Frage zu tun, ob ich schöne Erinnerungen habe.
Man neigt bei so etwas dazu, die eigene Betrachtung zum Maß der Dinge zu machen.

Frag mal deine Eltern. Frag mal deine Großeltern.

Die Kindheit und Jugend ist immer schön. Das liegt nicht an der Zeit, in die man geboren wird, sondern daran, dass sich in der Jugend um einen gekümmert wird, dass man die Welt entdeckt und noch relativ wenig Verantwortung tragen muss.

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Das was du schreibst ist der Vorteil. Also es ist vieles durchgetaktet und ist dokumentiert.

Der Nachteil ist Bürokratisierung. Es wird nichts über den "kurzen Dienstweg" mal eben schnell geklärt, was schnell geklärt werden könnte. Und Emotion / Empathie bleibt auf der Strecke. Es ist "kalt". Du bist eine Nummer, die abgearbeitet wird.

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Ist ja nur der wahrgenommene Istzustand.

Würden die Immigranten deiner Ansicht nach mehr Wert auf Ordentlichkeit legen, wäre alles tutti.

Du machst das Bleiberecht also daran fest, ob jemand ordentlich ist. Hmm, das merke ich mir als Argument in der Erziehung.

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Österreich hat besonders in der ersten Halbzeit gut gegenhalten können und selbst auch manchmal Druck aufbauen können.

Selbst als Fußballlaie hatte ich allerdings von Anfang an den Eindruck, dass Frankreich um Klassen besser war als Österreich, trotz dass Österreich seine Momente hatte.

Man hatte bei Frankreich mehr das Gefühl, dass sie das Spiel gelenkt haben. Sie haben das Spiel bestimmt. Sie hatten präziser und koordinierter gespielt.
Bei Österreich hatte ich mehr das Gefühl gehabt, dass sie kämpfen mussten und versucht haben, Chancen zu nutzen, die sich ihnen offenbarten und nicht die Chancensituationen selbst herstellten.

Da ich nicht weiß, wie Polen spielt, kann ich nicht einschätzen, ob Österreich Polen schlagen könnte. Gemessen an der großen Fußballmannschaft Frankreich sollte Österreich gegen Polen eine gute Figur machen können.

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Ja

Menschen sind ja zum Glück Facettenreich.

Ich muss mich mit demjenigen ja nicht über LBGT+ unterhalten.

Bei Extremisten sieht die Sache anders aus. Die überschreiten eine Toleranzgrenze, über die ich nicht hinwegsehen könnte. Ich gehe davon aus, dass ihr gesamter Speech darauf ausgelegt sein wird, das volle Programm herunterzurattern und egal welches Thema man anschneidet, solche Leute würden immer wieder auf dasselbe Thema zurück kommen.

Aber ich sag mal "eine Meinung" steht jedem zu. Das ist für mich im Privaten unproblematisch.

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Distanziere dich von den Menschen, die dir nicht gut tun.

Beispiel dein Freund, der dir fremd gegangen ist. Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du an seinem Unglück schuld bist. Mir scheint es so, als wäre es genau andersherum. Er hat dich schlecht behandelt, nicht du ihn. Nichts rechtfertigt eine moralisch schlechte Tat. Er kann sich nicht herausreden.

Ich habe so eine Ahnung, dass du dir zu viele Schuhe anziehst, die nicht die deine sind.

Ist da denn nichts ganz tief in deinem Inneren, das dir sagt, dass das Mist ist, wie du behandelt worden bist?

Du musst dich im Extremfall von ALLEN bestehenden sozialen Kontakten lösen. Und dann schaust du mal. Wer weiter an deinem Leben teilhaben möchte, wird sich schon melden.
Du solltest lernen, alleine klar zu kommen. Dir muss es gelingen, aus Abhängigkeiten heraus zu kommen. Nur so kannst du das in dein Leben aufnehmen, was du auch wirklich aufnehmen willst.

Ein Leben, welches man alleine führt kann nicht so schlecht sein wie eines, in dem man ausgenutzt oder schlecht behandelt wird.
Das solltest du dir auf die Fahne schreiben.

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Kulturelle Aneignung während der EM - wie kritisch ist das für dich?

Kulturelle Aneignung bezeichnet die Übernahme von Elementen einer Kultur durch Mitglieder einer anderen Kultur, insbesondere wenn eine dominante [meist weiße, europäische] Kultur sich Elemente einer marginalisierten Kultur aneignet. Dies kann Kleidung, Musik, Sprache, Symbole oder Traditionen umfassen. Oft wird kulturelle Aneignung kritisiert, wenn sie als respektlos, ausbeuterisch oder entwürdigend empfunden wird, insbesondere wenn der Kontext oder die Bedeutung der ursprünglichen Kultur ignoriert wird.

Während des Spiels Deutschland-Schottland hat man (kurz) einen deutschen weißen Mann gesehen, wie er sich als die indigene Bevölkerung Amerikas verkleidet hatte. Dabei hat er die Federn, die üblich sind für die indigene Bevölkerung, zwangsangeeignet und sie in den Farben Deutschlands bemalt. Sofort am gleichen Tag habe ich eine entsprechende Beschwerde an den zuständigen Sender geschrieben. Sie haben sich (heute nach 3 Tagen!) entschuldigt und mir gesagt, dass sie nicht zuständig seien für die Live-Aufzeichnung.

Zwar gab es eine Entschuldigung an mich, doch eigentlich müsste der Sender sich bei der indigenen Bevölkerung Amerikas entschuldigen.

Dabei fragte ich mich:

Kulturelle Aneignung während der EM - wie kritisch ist das für dich?

Hast du schon kulturelle Aneignung während eines EM-Fußballspiels gesehen oder sogar bei einer Fanmeile [z.B. beim Public Viewing]?

(Wie üblich habe ich Kulturelle Aneignung nur bei Deutschen Fans gesehen. Französische, Spanische, Portugiesische etc Fans haben noch keine Kulturelle Aneignung während der EM begangen)

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Ich habe das noch nicht so ganz verstanden, wieso ich nicht Elemente anderer Kulturen aufgreifen darf. Man macht sich ja nicht darüber lustig. Schon als Kind haben wir uns zu Karneval wie Indianer verkleidet.

Ich glaube, man sollte das nicht zu wissenschaftlich sehen.

Zum Beispiel stehen Rasterzöpfe nicht (nur) für eine Unterdrückung einer Ethnie in den vergangenen Tagen. Sie stehen auch für den aktuellen Lifestyle in Mittelamerika. Und diesen sollten man über sein Outfit supporten dürfen.
Die Menschen, die meinen, sie zurecht zu tragen, sind nie direkt betroffen gewesen. Es sind die Ahnen, von denen nur die Gene überlebt haben, was bedeutungslos sein sollte. Was hat man noch von seinen Ahnen bekommen? Die Grundlage für die Entwicklung eines liberalen Lebensstils. Das sollte man unterstützen dürfen.

Ich finde es übertrieben, anderen einen Vorwurf der kulturellen Aneignung zu machen. Wozu führt das? Ganz sicher schweißt das nicht zusammen, sondern es macht uns bewusst, dass es einen Keil gibt und auf diesen besteht man, dass er weiter zwischen die Menschengruppen getrieben wird.
Wollen die Menschen sich abgrenzen? Wollen sie für sich ihre Traditionen leben und die Tür nach außen versperren? Wollen sie sich als Opfer darstellen?
Ganz ehrlich: Es sind doch immer nur wenige, denen es Spaß macht, die Moralkeule zu schwingen. Es sind die, die ein hohes Maß an Stolz und Respekt vor den Ahnen haben. Es sind nicht die, die feiern. Es sind die, an denen etwas nagt.

Auch wenn es um Gesinnungen oder allgemeinen Interessensgemeinschaften geht, würde ich gerne Gruppen supporten dürfen, ohne Teil derer zu sein, die es betrifft. Beispielsweise würde ich gerne eine Regenbogenflagge heben dürfen oder auf den CSD gehen dürfen, ohne LGBT+ zu sein.
Ein LGBT+ler könnte theoretisch auch sagen, dass das eine verbotene Aneignung ist, zwar keine kulturelle, aber die eines Symbols gegen die Unterdrückung.

Jemand, der nicht möchte, dass andere Völker Rasta tragen, ist politisch sehr rechts, obwohl das Symbol für Liberalismus steht.

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