Arbeitsunfall und anschließende Kündigung?

Hallo zusammen,

Vorgeschichte:

im Januar 2018 begann mein Arbeitsverhältnis in einem Unternehmen als alleinstehender Verantwortlicher in dem Bereich Zerspanung (5 CNC Maschinen), in dem davor ein Meister und 2 Fachkräfte tätig waren, die 20 Jahre für die Firma arbeiteten. Die Zerspanung wurde einige Monate davor unter Vorwand von Schließung des Bereiches geschlossen und die damaligen Angestellten wurden somit gekündigt.

Noch vor Arbeitsantritt wurde mir zugesichert Fachliche Unterstützung für das CNC-Drehen zu erhalten. Nach ca drei Monaten und selbständiger Einarbeitung, erfragte ich nochmals um Fachliche Unterstützung für meinen Bereich in der Zerspanung. Daraufhin stellte der Chef statt einer ausgebildeten Fachkraft, einen Praktikanten aus Syrien ein, der ab Semptember eine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker beginnen soll.

Ich sollte laut Chef einen Ausbilderschein machen, um ihn dann im September auszubilden. Während seines Praktikums, das bis Ende August ging, soll ich ihm vorher schon die deutsche Sprache und Fachkentnisse beibringen.

Schon vor dem Praktikanten wurde mir die Aufgabe zu viel und ich ging mehrmals auf meinen Vorgesetzen zu und vermittelte ihm das ich durchaus überfordert bin ganz alleine, ohne Fachliche Unterstützung und Termine nicht fristgerecht halten kann. Durch die Situation bekam ich Schlafstörungen und starke Psychische Belastungen. Zusätzlich verlangsamte sich die Produktion während ich den Praktikanten einlernte (Deutsch in Wort und Schrift und Fachliche Metallkenntisse).

Immer wieder konnte ich Nachts nicht schlafen und machte mir Gedanken über die Situation in meinen Job, dies führte zu wiederholten verschlafen. Meine Kernzeit in der ich 8 Stunden Arbeiten muss, versuchte ich immer einzuhalten. Samstage und manchmal auch Sonntage war ich auch bei der Arbeit da Termine sonst nicht fristgerecht eingehalten wurden.

Kündigung, Recht, Arbeitsrecht, Arbeitsunfall, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Ist das ein Arbeitsunfall, wie argumentieren?

Hallo!

Folgendes Problem:
2013 hatte ich eine Operation am Knie, da meine Kniescheibe immer rausgesprungen ist.
Es ist inzwischen alles wieder ok, es ist ja auch schon 5 Jahre her. Aber ich hatte immer mal so Probleme, das mein operiertes Knie quasi "eingeknickt" ist und ich dadurch fast hingefallen bin.
So auch heute, als ich eine Runde um mein Arbeitsgebäude gegangen bin. Ist bei uns normal, machen viele.

Ich hab auch das ok meiner Ausbilderin, dass mal zu machen falls ich mal ein "tief" habe oder mich einfach konzentrieren kann dass ich dann einfach mal eine Runde rausgehe und mich bewege.
Jetzt bin ich wie gesagt eingeknickt und auf das Knie gefallen, dass jetzt immer noch recht warm und geschwollen ist, außerdem tut es relativ weh. Meine Frage:
Gilt das als Arbeitsunfall? Man ist ja auf dem Gelände des Arbeitgebers, auf dem es passiert ist, versichert, aber es war ja kein Unfall der im Zusammenhang mit Arbeitstätigkeiten entstanden ist.

Ich würde auch gerne ins Krankenhaus gehen, da es halt um 09:00 Uhr passiert ist und es immer noch angeschwollen ist und wehtut, aber kann ich das während der Arbeitszeit? Ich hab nachher auch noch einen Termin mit meiner Ausbildungsleitung und war bis vor 2 Wochen schon relativ lange krank, ich will auch nicht rüberkommen als würde ich krank machen oder den Termin nicht wahrnehmen wollen.
Könnt ihr mir helfen?

Arbeit, Beruf, Unfall, Arbeitsrecht, Arbeitsunfall, Gesundheit und Medizin, Beruf und Büro
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Kann ich Sozialstunden woanders weiter machen, wenn ich dort wo ich die angefangen habe, einen Arbeitsunfall hatte?

Ich hatte einen Arbeitsunfall mit Balkenmäher weil Gashebel abgebrochen war. Jetzt wurde mir von der Gerichtshilfe gesagt, nachdem ich angerufen hatte und meine Krankmeldung schickte, dass ich die Stunden woanders ableisten soll.

Ich hatte dann von einer weiteren gemeinnützigen Institution eine Zusage und auch von der Gerichtshilfe. Letzte Woche bekam ich eine Absage. Hier steht drin, dass mich die Gerichtshilfe nicht mehr weiter vermittelt, da ich nicht vermittelbar bin.

Ich habe noch zwei andere Stellen zugesandt bekommen. In einer Stelle war eine falsche Telefonnummer angegeben. Hier heisst es: Kein Anschluss unter dieser Nummer.

Die andere Stelle würde mich auch nehmen, konnte nur letzte Woche nicht arbeiten, weil ich vom Arbeitsunfall noch krank geschrieben bin und Krankenkasse sagt, dass ich erst arbeiten darf wenn ich wieder gesund bin.

Und Gerichtshilfe behauptet, dass ich nicht vermittelbar bin. Was kann ich jetzt machen? Wer muss beweisen? Kann ich dem Gericht ein Schreiben vorlegen, vom Arbeitgeber, bei dem ich Sozialstunden ableisten kann oder was kann ich jetzt machen. Ich muss 60 Stunden ableisten und 10,5 Std. habe ich abgeleistet und könnte die anderen 50 Stunden in einer anderen Einrichtung machen.

Die Gerichtshilfe hat geschrieben, dass sie bis 15. Oktober abgeleistet werden müssen. Jetzt heisst es aber: Sie werden von uns nicht mehr weiter vermittelt, weil sie nicht vermittelbar sind. Ich hatte eine Stelle in einem Gnadenhof für Tiere und da heisst es jetzt plötzlich, dass ich dort keine Stunden mehr ableisten kann.

Die Arbeitgeberin und die Gerichtshilfe haben zugestimmt und jetzt bekomme ich plötzlich eine Absage von der Gerichtshilfe ohne Begründung.

Ich hätte auch noch eine weitere Stelle, konnte die letzte Woche wegen dem Arbeitsunfall nicht antreten wegen der Krankmeldung und soll das auch nicht machen, weil die Polizei mir gesagt hat, dass die BG eingeschaltet wird wegen dem Unfall und ich mir was anderes suchen soll. Und dann, letzten Mittwoch bekomme ich eine Absage von der Gerichtshilfe, dass ich nicht weiter vermittelt werde, weil ich nicht vermittelbar bin.

Was kann man da machen, hat jemand eine Idee?

Recht, Arbeitsrecht, Gericht, Arbeitsunfall, sozialstunden, Staatsanwaltschaft, gerichtshilfe, Sozialstunden leisten, staatsanwalt, Ausbildung und Studium
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Ist Chance auf Schmerzensgeld möglich oder bekommt AG Bussgeld?

Ich musste auf ANWEISUNG von einem MA mit Balkenmäher mit abgebrochenem GASHebel arbeiten. Bin abgerutscht habe HANDVERLETZT und Mäher drohte den Berg runter zu kippen und habe Beim verdreht.

Hatte auch keine Gummistifel und mir wurden FÜße von Dornen zerstochen.  KEINE JACKE, arme und Hände wurden zerstochen. AG muss aber Schutzausrüstung bereitstellen.   

Kann ich SCHmerzensgeld verlangen oder gibt's nur BUSSGELD?

§ 209 SGB VII Bußgeldvorschriften

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

  1. einer Unfallverhütungsvorschrift nach § 15 Abs. 1 oder 2 zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,...

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 bis 3 mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu zweitausendfünfhundert Euro geahndet werden.

Und mal so den §29 DGUV Vorschrift 1 zitiert:

Vierter Abschnitt

Persönliche Schutzausrüstungen

§29 Bereitstellung

(1) Der Unternehmer hat gemäß §2 der PSA-Benutzungsverordnung den Versicherten geeignete persönliche Schutzausrüstungen bereitzustellen; vor der Bereitstellung hat er die Versicherten anzuhören.

(2)Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die persönlichen Schutzausrüstungen den Versicherten in ausreichender Anzahl zur persönlichen Verwendung für die Tätigkeit am Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden. Für die bereitgestellten persönlichen Schutzausrüstungen müssen EG-Konformitätserklärungen vorliegen. Satz 2 gilt nicht für Hautschutzmittel.

Recht, Bußgeld, Arbeitsunfall, Haftpflicht, Schmerzensgeld, Berufsunfallversicherung
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Arbeitsunfall und D-Arzt schreibt nicht Krank?

Hallo liebe Leut'

Mitte Dezember bin ich auf der Arbeit gestürzt und konnte den Sturz mit dem rechten Arm abfangen.
Hab die ganze Sache etwas lange schleifen lassen, und bin dann Juni dann doch mal zur Behandlung gegangen. Hausärztin hat mich direkt zum MRT geschickt (war bis hier noch kein offizieller Arbeitsunfall), und im Juli dann zum Unfallchirurgen/D-Arzt. Da hat sich dann im Gespräch herausgestellt das es ein Arbeitsunfall war (ich persönlich ging bis dahin von aus das es vom Sport kommt).

Diagnose ist übrigens: Zerrung re. Schulter mit Knochenödem OA-Kopf, Gelenkseitige Teildurchtrennung der SSP-Sehne

Jetzt habe ich den ganzen August schön verteilt 10 Einheiten Physio gemacht was aber überhaupt nicht geholfen hat. Ich habe sogar den eindruck das sich das immer weiter verschlimmert.

Jetzt war ich wieder bei dem D-Arzt vorstellig und hab ihm gesagt das es nicht mehr geht, das ich dauernd Schmerzen habe und Probleme habe auf meinen Bagger zu klettern.

Er wollte mich nicht Krankschreiben, und meinte ich solle versuchen solange wie möglich den Krankenschein rauszuzögern (weil nach der OP hätte ich viel ausfallzeit) und solle Schmerzmittel nehmen.
Schmerzmittel und schwere Maschine bedienen (wir reden hier jetzt von Bagger 30-110t also keine Spielzeug Bagger wie auf der Strasse) ist bischen Heikel. Wer haftet dafür wenn ich jemanden Platt fahre oder jemanden den Kopf von der Schulter haue?
Oder wenn ich den Halt verliere und vom Gerät stürze?

Jemand ne Idee was ich machen soll? Weis ehrlich grad nicht wie ich reagieren soll. Würde den am liebsten die Praxis auseinander nehmen...

Arbeitsunfall, Arzt, Gesundheit und Medizin
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Hab so Angst meine Ausbildung zu verlieren?

Hallo,
Tut mir leid das ich damit nerve, aber ich hab so schrecklich Angst meine Ausbildung zu verlieren.
Ich hab am 01.08 eine Ausbildung zur Verkäuferin angefangen, ich hab davor schon über 2 Jahre eine Ausbildung gesucht und bin überglücklich das ich jetzt eine Ausbildung gefunden hab.
Vor 1 Woche hatte ich ein Arbeitsunfall, mein Knie wurde eingequetscht, erst dachten wir alle das es eine Prellung ist, auch der Arzt aber er hat mich zu einem MRT Termin geschickt, dort wurde herausgefunden das an mein Knie der Knochen reingedrückt ist sowas wie Eine Fraktur (Bruch)
Dann war ich heute wieder bei meinem Arzt er meinte 2 Wochen, nur Ruhe und er schreibt mich 2 Wochen nochmal krank.
Jetzt bin ich insgesamt 3 Wochen krank.
Ich bin in der Probezeit und hab Mega schiss das ich mein Ausbildungsplatz verliere.
Es macht mir Spaß dort und ich will arbeiten !!
Letzte Woche war ich bei meiner Filialleiterin und hab ihr gesagt das ich Angst um meine Ausbildung hab. Sie meint aber ich brauch mir keine Sorgen zu machen, aber da war ich nur 1 Woche krank geschrieben und sie dachte das ist ne Prellung, jetzt muss ich ihr sagen das da ein kleiner Bruch ist und ich nochmal 2 Wochen daheim bleiben muss, vllt muss ich mir jetzt Sorgen um meine Ausbildung machen.

Versteht ihr mich den einwenig das ich Mega Angst um meine Ausbildung hab :(

Gesundheit, Arbeit, Schule, Ausbildung, Arbeitsunfall, Arzt, BG, Gesundheit und Medizin, Ausbildung und Studium
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Probleme mit Durchgangsartz wegen Arbeitsunfall?

Hallo Leute vielleicht kann mir einer mit diesem Problem helfen...!

Ich hatte ein Arbeitsunfall und wollte wieder anfangen zu arbeiten am ersten Tag ging ich dann gleich wieder Nachhause wegen zu starken Schmerzen.

Am nächsten Tag habe ich dem Arzt dann Wiedereingliederung vorgeschlagen er meinte kein Problem das kann man machen da war es der 9.05 dann sollte ich am 14.05 mit der Eingliederung schon wieder beginnen was theoretisch kann nicht möglich ist sdilnich vorher noch zur Betriebsärtzin gehen müsste habe ich auch geschildert hat es ihn aber nicht interessiert da er stur wie ein Esel ist.

ich ging ins Geschäft (9.05) wollte es abgeben es hieß zu kurzfristig wie schon beschrieben habe mit glück noch am gleichen Tag ein Termin beim Betriebsrat bekommen ich habe ihm mein Problem geschildert er meinte es ist zu früh ich soll noch nicht gehen Stellungnahme liegt bei mir seit Samstag.

freitag 11.05 ging ich nochmal zum bG Arzt habe ihm die Sache erklärt das ich nicht mit der Eingliederung beginnen kann da mein Betriebsartz das abgelehnt hat er meinte er bestimmt das wann ich beginne und nicht die Betriebsärztin.

Danach die BG angerufen sie meinten ich muss zur Eingliederung gehen da er es schon übermittelt hat und meine Betriebsärtzin nicht zu bestimmen hat wann ich gehe sondern mein bG Arzt.

deshalb weiß ich nicht was ich jetzt tun soll ich meine wenn es meine Betriebsärtzin ablehnt kann ich auch damit nicht beginnen die von der bG meinen aber ich muss das machen da der Arzt mich auch nicht weiter vollwertig krank schreibt

ich hoffe mir kann jemand helfen danke

Beruf, krank, Recht, Arbeitsunfall, Arzt, BG, Gesundheit und Medizin
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Fahrgemeinschaften Wegeunfall?

Hallo, ihr lieben

Ich hatte am Mittwoch einen Autounfall. Mir wurde die Vorfahrt genommen und ich habe davon ein Schleudertrauma erlitten.

Der ganze Weg ereignete sich so:

Ein Arbeitskollege holte mich früh von zu Hause ab um gemeinsam zu einer Schulung zu fahren.

Nach Ende der Schulung fuhr er mich Richtung nach Hause. 2 km vor meinem zu Hause setzte er mich ab, da ich mein Auto an der Garage meines Freundes abholen wollte. Ich stieg also bei ihm aus, sagte meinem Freund kurz hallo und setzte mich in mein Auto und fuhr direkt Richtung nach Hause. Ca. 1,5 km vor zu Hause krachte es dann.

Ich meldete mich am Abend bei meinem Chef weil ich am nächsten Tag zum Arzt wollte. Am Tag darauf fragte er mich ob der Unfall auf dem direkten nach Hause weg passiert ist. Was ja so war. Nur unterbricht dieses absetzen den Versicherungsschutz?

Mein Chef glaubt, dass es ein Wegeunfall ist, mein 2. Chef allerdings ist der Meinung, dass de4 Arbeitsweg mit dem Punkt des absetzen endete.

Nun war ich bei meinem Orthopäden zur Behandlung gewesen weil es ja immer noch nicht klar ist.

Kann ich Morgen zum Montag noch einen Durchgangsarzt aufsuchen? Oder ist es zu spät und hat Konsequenzen für mich?

Mein Orthopäde schrieb mich jetzt schon bis morgen zum Montag krank und verschrieb mir Physiotherapie, die ich auch am gleichen Tag angetreten bin.

Was könnt ihr mir raten? Kennt ihr einen ähnlichen Fall?

Lieber Gruß und Danke

.

Arbeitsunfall, Wegeunfall, durchgangsarzt
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