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Seht Ihr das Thema "Gendern" mittlerweile lockerer als früher?

Hallo zusammen,

mittlerweile empfinde ich es zumindest so, dass das Thema sich teils aufgelockert hat. Mich hat es anfangs wegen dem Lesefluss gestört, wenn wir aber ehrlich sind, war das Gendern zwischen Mann und Frau schon immer normal. "Sehr geehrte Damen und Herren".

Ich schreibe mittlerweile in meiner Begrüßung "Liebe*r User", was manche Leute anfuchst, während die Alternative einfach "liebe/r User" oder "liebe oder lieber User" gewesen wäre.

In meinen Augen hat sich dahingehend eigentlich nicht viel geändert, aber mich wundert es heute noch, dass man teils dafür angegangen wird, dass man in seiner Begrüßung ein Sternchen setzt. Bricht man sich dafür einen Zacken aus der Krone?

Das Thema mit dem Gendersternchen ist nun ein paar Jahre alt, habe aber das Gefühl, außer, dass es hin und wieder Thema wurde, dass es nicht mehr so extrem diskutiert wird, wie es bei vielen Themen der Fall ist.

Ich würde gerne heute eure Meinung zu dem Thema hören. Hat sich Eure Meinung dazu im Laufe der Zeit geändert? Wenn es Euch weiter stört, warum stört es Euch genau?

Hierbei möchte ich explizit darauf hinweisen, dass ich vom Gendern im alltäglichen Gebrauch spreche, nicht von Themen wie "Die Studenten einer Uni bekamen dafür Punktabzug". Die wären im Sinne der Umfrage out-of-topic.

Nein 61%
Anderes 22%
Ja 10%
Mittlerweile gendere ich sogar selbst 7%
Deutsch, Sprache, Deutschland, Politik, Gender, Geschlecht, Gleichberechtigung, gendern, LGBT+

Auf dieselbe Stelle zwei Mal bewerben?

Hallo,

ich bräuchte mal eure Meinung:

Ich habe mich vor kurzem auf eine Stelle beworben als Senior Projektmanager in der Organisationsentwicklung.

In der Bewerbungsmaske habe ich angegeben, dass ich 3 Jahre relevante Berufserfahrung habe, die sich auf meine aktuelle Stelle bezieht. Natürlich habe ich sofort am nächsten Tag eine Absage gekriegt, da für eine Senior-Position i.d.R. 5 Jahre relevante Berufserfahrung gefordert sind. Dass es eine Senior-Position ist, wurde mir erst klar, als die Stelle zum 2. Mal ausgeschrieben wurde. Bei der ersten Ausschreibung, stand das da nicht.

Jetzt habe ich aber gesehen, dass die Stelle zum 3. Mal ausgeschrieben wurde. Eigentlich würde ich in jedem Bewerbungsgespräch gut argumentieren können, dass ich 5 Jahre relevante Berufserfahrung habe, da ich die geforderten Tätigkeiten auch vor meiner aktuellen Stelle gemacht habe, allerdings in einem eher unüblichen Kontext.

Jetzt habe ich versucht meine Bewerbungsunterlagen neu einzureichen, aber das System sagt, dass ich mich schon mal auf die Stelle beworben habe.

Ich hatte überlegt die Recruiterin anzurufen und zu fragen, ob man mir die neue Bewerbung ermöglichen kann, weiß aber nicht, wie ich das gut begründen soll, denn, dass ich die 5 Jahre m.M.n. habe, hätte mir ja auch schon bei der ersten Bewerbung bewusst sein sollen. Nur ich will die Stelle wirklich unbedingt, weil ich das Unternehmen mag und ich denke, dass ich ein Talent für die Stelle hätte.

Was meint ihr? Sollte ich es einfach lassen, um mir nicht jede Chance bei dem Unternehmen zu versauen oder sollte ich anrufen und es probieren, weil es vielleicht meine Motivation unterstreicht? Und was könnte ich sagen, um da mit gutem Gesicht aus dem Gespräch mit der Recruiterin rauszukommen.

Danke!

Liebe Grüße

Beruf, Bewerbung, Anschreiben, Job, Bildung, Psychologie, Bewerbungsgespräch, Lebenslauf, Motivation

Ursachen für das Ignorieren des Anschlags von Solingen

Überall wird über den Anschlag von Solingen berichtet. Und doch ignoriert jeder den Anschlag von Solingen.

Klingt das wirr? Nein. Ich rede von zwei Anschlägen. der Anschlag, über den berichtet wird, den kennt ihr natürlich.

Doch über welchen Anschlag wird nicht berichtet? Im April dieses Jahr hat einer von uns Deutschen ein Feuer in einem Mietshaus gelegt. Er hat eine junge Migrantenfamilie ausgelöscht. Darunter ein zweijähriges Mädchen und ein wenige Monate altes Mädchen. Sie sind im Feuer umgekommen...

Solingen. Feuer? Tote Migranten? Da war doch was. Richtig. Der rechtsextreme Anschlag von 1993. Also selbst diese sehr bedeutungsschwere Geschichte der Stadt Solingen hat nicht bewirkt, dass irgendwie das Ganze viele Schlagzeilen Wert war. Überhaupt war es eine knappe Randnotiz in bundesweiten Medien.

Wo nun liegt für euch der Unterschied? Ist es wirklich so simpel, dass es halt einmal ein Deutscher war und einmal ein Ausländer als Täter? Ist es so simpel, dass es halt einmal Deutsche traf als Opfer und einmal eine Migrantenfamilie? Sind also Deutsche mehr Wert und deswegen der Aufschrei überall? Im April gab es keine wochenlange Hetze von überall. Es gab keine politischen Konsequenzen. Niemand hat irgendwem einen Vorwurf gemacht, dass seine Taten das nicht verhindern konnten usw.

Seid mal ehrlich: Habt ihr von dem Fall im April gehört? Habt ihr das nie mitbekommen? Hättet ihr euch genauso aufgeregt darüber wie jetzt? Und wieso gab es damals keine Berichterstattung ala "Die Stadt ist traumatisiert"... Gerade die älteren müssten sich doch mit Grauen an den Anschlag von 1993 zurückerinnern und das damalige Trauma müsste sofort wieder im Kopf sein. Wieso ist unsere ganze Gesellschaft nur so extrem scheinheilig geworden, dass sie Migranten als so minderwertig betrachtet, dass dieser Mord an der Flüchtlingsfamilie nicht Wert ist, darüber wenigstens mal eine Woche offen und ehrlich zu "diskutieren"?

Gewalt, Flüchtlinge, Rassismus

Chef hier nimmt Mitarbeiter zurück

Nun ist es so ich bin Arzthelferin und hab ein Jahr als Minijob bei einer Praxis gearbeitet zusätzlich zu meinem Vollzeit Job dann gefiel es mir beim Minijob mehr und ich hab am 1.8 Vollzeit angefangen hier wo ich Minijob gemacht hab nun ist es so ich hab ne Chance im öffentlichen Dienst also Gesundheitsamt bekommen anzufangen ab 1.10 und würde diese Chance gerne nutzen weil es mal was neues ist und öffentlicher Dienst halt so kann ich ausprobieren was mir besser gefällt in einer Praxis zu arbeiten oder beim Gesundheitsamt ich bin ja jetzt 23 und hab die Zeit Sachen auszuprobieren, aber ich möchte es mir hier wo ich bin in der Praxis nicht verscherzen weil es halt ne gute Praxis ist und das findet man in dem Bereich selten zb kann ich hier 4 Tage die Woche an der Rezeption arbeiten und 2 Tage im außen Bereich und in der Rezeption ist es chillig, hier ist eine azubi die spricht die selbe Sprache wie der Chef hat private Probleme die ist seit 6 Jahren in Deutschland sie hat 1 jahr hier gearbeitet bzw Ausbildung hat dann gewechselt zu einer anderen Praxis weil ihre Freundin da ist blieb dort 3 Monate dann kam sie zurück hierher, dann war hier ein Azubi der war vor 2 Jahren hier 6 Monate Anfang seiner Ausbildung hat dann auch gewechselt und die Ausbildung woanders abgeschlossen jetzt nach seiner Ausbildung nach 2 Jahre ist er wieder zurück gekommen, oder hier ist eine die hat die Ausbildung hier gemacht aber nicht bestanden und arbeitet als ungelernte die hat 3 Jahre die Ausbildung gemacht nicht bestanden dann 1 jahr hier gearbeitet dann ging sie woanders arbeiten dann kam sie wieder zurück, nun ich will auch wieder zurück wenn es mir im Gesundheitsamt nicht gefällt und weiterhin als Minijob hier bleiben, nun meint ihr die würden mich wieder zurück nehmen und weiter als Minijob behalten? die haben ja den einen zurück genommen der die Ausbildung woanders abgeschlossen hat und die eine die in der Ausbildung gewechselt hat und die eine die ungelernte ist, aber das Ding ist die waren länger als ich da der eine 6 Monate die ungelernte 4 Jahre die azubi 1 Jahr da hat man schon ein Vertrauens Verhältnis aufgebaut das macht ja ein unterschied weil ich hab die Chance bekommen am 1.10 beim Gesundheitsamt anzufangen müsste schon Freitag hier die Kündigung abgeben

Die würden dich hier wieder zurück nehmen 50%
Die würden dich weiterhin als Minijob behalten 50%
Ich würde es an deiner Stelle probieren im Gesundheitsamt 0%
Ich würde hier bleiben und nicht gehen 0%
Die werden dich nicht wieder zurück nehmen 0%
Die werden dich nicht behalten als Minijob 0%
Arbeit, Schule

Körperliche und Mentale Anspannung geht nicht weg?

hey

ich schaffe es nicht mich wirklich zu entspannen wenn ich mit jemandem zusammen bin.

Ich fühle mich immer so als müsste ich immer hellwach und aufmerksam sein. Ich komme einfach nicht zur Ruhe, wenn jemand bei mir ist, ich kann auch kaum etwas konzentriert für mich machen, das liegt aber nicht unbedingt an der Person (wobei mein Freund mir öfter ein schlechtes Gewissen macht wenn ich Dinge für mich machen möchte oder länger einem Hobby nachgehe). Das ist in einer Partnerschaft wirklich anstrengend. Es fühlt sich immer so an als wäre ich die ganze Zeit wirklich hardcore angespannt, mein Körper macht das auch (ich beiße zB immer total fest auf meine Zähne, mein Kiefer ist oft verkrampft), nur wenn die Person schläft werde ich wirklich ganz ruhig und die Spannung löst sich, daher will ich meist extrem lang wach bleiben um diese Ruhe und vor allem körperliche Entspannung auszukosten, was dann aber dazu führt dass ich teilweise nur 4-6h Schlaf bekomme, was dann wieder zur Anspannung beiträgt. Ich bin auch dauerhaft müde ... Ich hätte gerne mal eine Pause. Aber mein Freund ist oft schon verletzt wenn ich mich in ein anderes Zimmer lege. So werde ich auch immer distanzierter weil ich quasi für jede Sekunde Ruhe irgendwie kämpfen muss oder sneaky sein muss. Ich glaube ich sage ihm schon seit einem Jahr dass ich mal Ruhe/Zeit für mich brauche. Das wird aber oft nicht ernst oder evtl auch persönlich genommen.

Meine Therapeutin hat mir gesagt dass ich für meine ich-Zeit einstehen soll, aber ich weiß nicht wie. Ich will niemanden verletzen oder eine Diskussion auslösen

Kennt das jemand? Was tut ihr dagegen?

Ruhe, ADHS, Alleinsein, Kiefer, Partnerschaft, verkrampfung, Anspannung, Bruxismus

Wieso schaffe ich die praktische Fahrprüfung nicht?

Hatte bei beiden Prüfungen die gleiche Strecke plus den gleichen Prüfer. Habe die strecke oft geübt. Parken wurde mir kurz vor meiner ersten Prüfung beigebracht.

Bei meiner ersten Prüfung bin ich mit Schaltgetriebe gefahren, mein erster Fehler war, dass ich den Blinker vergessen habe und die Prüferin meinte ist der Blinker kaputt und das hat mich Ultra nervös gemacht. Ich bin durchgefallen weil ich einen Blackout hatte und das parken plötzlich verlernt habe, also ich konnte nicht parken. Davor habe ich an einer Grünen Ampel angehalten (was einfach nur dumm ist) weil ich in den ersten Gang schalten wollte und abbiegen wollte und anscheinend bin ich zu wackelig gefahren. Ich war sehr nervös.

Meine zweite Prüfung hab ich mit B197 gemacht. Ich konnte das Auto nicht starten, ich hatte wieder einen Blackout. Ich habe Plötzlich verlernt wie man das Auto anschaltet.
Irgendwann habe ich es hinbekommen und bin losgefahren, die Prüferin meinte noch ein Fehler dann ist die Prüfung vorbei. Während der fahrt habe ich bemerkt dass ich eigentlich keine Fehler gemacht habe. Ich hätte an einer Grünpfeil aber angehalten (wegen einer Radfahrerin, dachte sie will fahren) und wäre wieder zu wackelig gefahren und mein durchfallgrund war, dass auf der Autobahn ein Raser hinter mir war und ich nicht wackelig die Spur gewechselt habe.. und sehr unsicher wäre. Sie meinte noch sie würde als Beifahrerin ungern mit mir fahren.

In meine Fahrstunden fahre ich gut. Das parken hab ich auch gelernt.
Mein Problem ist, dass ich in der Prüfung sehr nervös und ängstlich bin. Ich weiß nicht wieso ich wackelig fahre, während ich schulterblick mache. meinem Fahrlehrer ist das erst aufgefallen dass er erst jetzt mit mir Intensiver lernen wird wie ich während schulterblick nicht mehr hin und her wackel mit dem Auto.

Woran liegt das? Wieso bin ich so nervös und Ängstlich? Was kann ich tun dass ich die nächste Prüfung schaffen kann? (Bin über 20)

Auto, Fahrlehrer