Wie berechnet man die richtige Umsatzgrenze der Kleinunternehmerregelung (Österreichisches Gesetz)?

Hallo,

ich wollte eine kleine Frage zur Kleinunternehmerregelung in Österreich klären. Und zwar geht es um die Berechnung des maximalen Umsatzes von EUR 30.000,00. Erst ging ich davon aus, dass diese EUR 30.000,00 so stimmen, also dass man mit Umsatzsteuer gar nichts mehr anfangen muss.

Bis ich dann auf ein Berechnungsbeispiel gestoßen bin:

Der Unternehmer erzielt im Jahr 2010 Gesamteinnahmen von € 34.400,--, die aus zwei Bereichen stammen:
Einnahmen als selbständiger Graphiker:€ 30.000,-- (20% USt.)
Einnahmen aus der Vermietung einer Wohnung:€ 4.400,-- (10% USt.)
Betriebliche Umsätze € 30.000,--/1,2 =€ 25.000,--
Vermietung € 4.400,--/1,1 =€ 4.000,--
-------------------------------------------------------
Nettoumsatz €29.000,--

Also man rechnet von seinen Umsätzen den Nettobetrag ohne "Umsatzsteuer" aus und verwendet diesen dann als Grenzumsatz von EUR 30.000,00.

Heißt dann also: Die "echte" Grenze der Kleinunternehmerregelung liegt bei EUR 36.000,00, oder? (Ich gehe jetzt von 20% USt. aus) Weil 36000/1,2 = 30000

Also ich kann dann Produkte im Wert von EUR 36.000,00 verkaufen (20% USt.) und noch immer Kleinunternehmer sein, richtig?

Bin gerade einfach etwas verwirrt. Vielen Dank!

Steuern, Recht, Firma, Österreich, Umsatz, Umsatzsteuer, Umsatzsteuerbefreiung, Unternehmen, Kleinunternehmerregelung, Wirtschaft und Finanzen
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Erfahrung 2018 mit Lyconet (Vertrieb Clouds cashback Teamaufbau) Kritik+positive Rückmeldung?

Habe mich mit Lyconet\cashback Vertrieb beschäftigt. Bin weder dafür noch dagegen. Habt ihr aktuell Erfahrungen als Marketer? Positiv: Prozente beim Einkaufen. Toller durchdachter Grundgedanke (Möglichkeiten zur Investition und nach Dauer wie eine sichere Aktie Gewinne\Einkommen zu erzielen oder druch Teamaufabau) . Meine Kritik: Was passiert wenn der Markt ausgeschöpft ist (alle die Cashbackkarte nutzen und somit alle Kunden bis an ihr Lebensende Rabatte bekommen? Ist das wirtschaftlich für Unternehmen? Würd das System funktionieren wenn keine Marketer mehr Clouds von mehreren 3500€ bzw Monatlich bis zu 150€ in Rabattgutscheine investieren? (Etliche Rechenbeispiele, dass nur durch shoppen der Kartennutzer die Karrierestufen durch Rückfluss kleinster prozentanteile ausbezahlt werden unrealistisch ist.) Zudem kommt sehr viel Kritik für das Schneeballsystem etliche Anklagen und unzufriedene Investoren im Internet und Umfrage durch Bekannte "alls Datenklau da Verzicht ich auf die Scheiß Karte". Sind nur die erfolgreich die früher eingestiegen sind? Sag niemals nie(selbst die größte Bank der Welt ging pleite) : Wer haftet bei Insolvenz (bist ja schließlich selbstständig als Marketer) verklagen dich dann alle Leute die du mit reinziehst? Hör auf deinen Uplines ALLES nachzuplappern und informiere dich selbst bevor du andere Leute mit reinziehst. (Nicht gleich Leute einladen wenn du vom System nicht überzeugt bist und nichts erklären kannst.( hat mich bei jemand genervt der mich dafür angeworben hat) Die Italien Cloud? Gibts die noch? Oder ist die doch schon seit mehreren Jahren "nicht mehr lang zu haben? ". (Nicht manipulieren und zu Investitionen überreden lassen! Warum kann das jeder "Depp" machen (manche erzählen sogar das man investieren MUSS( Das ist falsch). Solche Marketer sollten ausgeschaltet werden. Und die AGB? Gekaufte Rabatt Gutscheine \Geld zurück? Wie siehst aktuell und Deutschland aus? Was sagt man dazu: Partnerunternehmen die keine sind? https://www.google.de/amp/s/mobil.derstandard.at/2000042610861/Handelsketten-distanzieren-sich-von-Lyoness%3famplified=true

P. S. Brauch hier keine die ihren Uplines nur alles grobe positive nachplappern z. B. "gegen wen wird nich Kritik im i. Net geschrieben "(ich find das isch fast zu viel Kritik) sondern ehrliche persönliche positive und negative Erfahrungen mit Hintergrund über die man eben schon seine Marketer informieren sollte! Nicht alles negative abstreiten\ignorieren. Bei Geld hört die Freundschaft auf.

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Kleinunternehmerregelung Umsatzgrenze im Gründungsjahr überschreiten?

Ich versuche es so einfach wie möglich darzustellen

Szenerio: Man ist Selbstständig und das Finanzamt hat der Kleinunternehmerregelung zugestimmt. Man fängt im März 2018 an und hat 11000€ Umsatz, als seriöse Prognose im Fragebogen für dieses Jahr angegeben.

Man verzeichnet schon im August 2018 60000€ Umsatz und hat damit die Grenze von 14583€ für dieses Gründungsjahr und 50000 für das nächste Jahr überschritten.

Ich bin mir sicher, dass man 2019 nicht mehr der Kleinunternehmerregelung unterliegt.

Was passiert aber 2018? Ich habe mir verschiedenste Webseiten angeguckt. Es wird meist nur in einem sehr kurzen Satz erklärt. Manche sagen, dass man trotz der Überschreitung 2018 immernoch bis zum Ende des Jahres der Regelung unterliegt. Manche sagen, dass man irgendwie in dem Überschreitungsmonat alles ändern muss und das Finanzamt kontaktieren muss. Manche sagen, dass man alle Einnahmen *0,19 rechnen muss und für die ganzen 10 Monate 2018 das Geld aus der eigenen Tasche abgeben muss.

Was passiert jetzt genau? Ich hoffe jemand kann es mir beantworten. Einen Steuerberater kann ich mir bei der Gründung mit 18 noch nicht leisten.

Ich freue mich auf irgendeine hilfreiche Antwort, danke

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Muss ich ein Kleinunternehmen anmelden oder fällt dies noch in den Hobby-Bereich?

Hallo liebe Community, ich bin hobbymäßig Angler und habe mich nun ca. das letzte halbe Jahr damit befasst, einen komplett eigenen Gummifisch zu gestalten (Prototyp gestalten, Gussform bauen,...) Da mich das Projekt sehr viel Zeit gekostet hat und auch viel Geld verschlungen hat, möchte ich gerne ein paar dieser Gummifische verkaufen, um die Unkosten zu senken. Der Verkaufspreis eines Gummifisches liegt bei 16 €. Insgesamt werde ich über das nächste Jahr verteilt 60 dieser Gummifische herstellen, wobei etwas 25 für den Eigenbedarf dienen und 35 Gummifische verkauft werden sollen (35×16€=560€). Diese 560 € nehme ich natürlich nicht im nächsten Monat ein, sondern über das nächste Jahr verteilt. Wenn es mal ganz gut läuft, werde ich im Monat mal ca. 120 € einnehmen. Nun habe ich dazu einige Fragen:

1.) Darf ich das ganz sicher so wie oben beschrieben ausführen, ohne irgendwie ein Kleinunternehmen angemeldet zu haben? Schließlich geht es mir ja nur um eine Unkostensenkung und nicht darum, Geld zu verdienen. Und ich habe ja kein großes Sortiment, sondern wirklich nur diesen einen Köder. 2.) Muss ich trotzdem eine Buchführung machen, um mich selbst auf der sicheren Seite zu befinden, falls mir doch mal jemand was vorwirft? 3.) Darf ich auch, solange ich nicht mehr Köder wie oben beschrieben verkaufe, etwas "Werbung" machen. Das heißt, bekannte Angler im Internet anschreiben und von meinem Projekt berichten und fragen, ob sie einen Köder abnehmen wollen. 4.) Falls dies nicht mehr in den privaten Bereich fällt, was muss ich tun, um mich auf der sicheren Seite zu befinden?

Vielen Dank im voraus!

Gruß carbonpilot01

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