Einnahmen und Umsatz?

Hallöchen!

Innerhalb meiner Bachelorarbeit muss ich einen Dienstleistungsbetrieb als KMU einordnen. (Also keinen bestimmten, sondern die Art des Betriebes an sich)
Fällt mir etwas schwer, da man KMUs anhand des Jahresumsatzes einordnet und ich zu meiner Betriebsart nur die durchschnittlichen Einnahmen bzw. die durchschnittlichen Erträge habe. Angaben zum durchschnittlichen Jahresumsatz gibt es nicht.

Zur Erklärung der Definition KMU:

Kleinstunternehmen: bis 2 Millionen Euro Jahresumsatz

Kleinunternehmen: bis 10 Millionen Euro Jahresumsatz

mittlere Unternehmen: bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz

Ein durchschnittlicher Betrieb meiner zu bearbeitenden Betriebsart hat Einnahmen bzw Erträge von unter Million Euro bzw manchmal darüber.

Also ich weiß, dass das natürlich heißt, dass der Jahresumsatz auf jeden Fall unter 10 Millionen Euro und meist sogar unter 2 Millionen Euro ist. Aber wie kann ich das am besten schreiben? Kenne mich mit dem Unterschied von Einnahmen, Erträgen und Umsatz nicht aus und ich verstehs leider auch durch recherchieren nicht.

Kann mir da jemand helfen? Also wie ich das erklären könnte, dass diese Betriebe allerhöchstens Kleinunternehmen sein können?

Wäre sehr froh drüber!
Danke schon einmal im Voraus!

PS: Ich weiß dass KMU auch anhand der Personalgröße eingeordnet werden. Da hab ich aber Daten! Sind durchschnittlich 12, also anhand der Zahlen kann man Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen sagen.

Betriebswirtschaft, BWL, Finanzmathematik, Kostenrechnung, Umsatz, Kosten und Leistungsrechnung
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Kleinunternehmerregelung Grenze?

Hallo zusammen, ich habe nochmal etwas im Internet gelesen. Mich verunsichert dieser Absatz

Hinweis: Die neue Vorjahresgrenze von 22.000 Euro (alt: 17.500 Euro) gilt ab dem 1. Januar 2020. (Klein-)Unternehmer die im Jahr 2019 Umsätze zwischen 17.500 Euro und 22.000 Euro erzielt haben, sind somit in Abweichung zur alten Regelung ab 2020 (weiterhin) Kleinunternehmer, soweit sie in 2020 die Grenze von voraussichtlich 50.000 Euro nicht überschreiten

Damit das Finanzamt die Einstufung als Kleinunternehmer akzeptiert, dürfen die umsatzsteuerpflichtigen Betriebseinnahmen laut § 19 UStG folgende Umsatzgrenzen nicht übersteigen:

   im vorangegangenen Kalenderjahr 22.000 Euro (bis 2019: 17.500 Euro)

   und

   im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich 50.000 Euro.

Kurze Fakten zu meiner Tatigkeit.

9.815,03 Euro Umsatz im Jahr 2017 (31.01.2017 gegründet)

* unter 17.500

23.704,39 Euro Umsatz im Jahr 2018

* laufendes Jahr unter 50.000

17.335,20 Euro Umsatz im Jahr 2019

* unter 17.500

(davon muss ich noch Rückgabe / Retouren durch Kunden abziehen)

Fahrtstrecke zur Post, Kartons,Klebeband, Webhosting Gebühren müsste ja gehen?

Verstehe ich das falsch, oder kann ich doch noch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen? Weil ich war im ersten Jahr unter 17.500, im laufenden (damals ja 2018) unter 50.000 und im dritten dann bei unter 17.500 wieder.

Sorry für die lange Nachricht und vielen Dank für eure Zeit

EÜR, Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Umsatz, Wirtschaft und Finanzen
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Kann mir jemand eine BWL Frage beantworten?

Also kurz zur Situation: Ich arbeite im Einzelhandel (Lebensmittel) und nein nicht dort wo mein Name vermuten lässt. Ich bin Marktleiter, seit 4 Jahren im Unternehmen und habe schon 2 andere Filialen erfolgreich geführt, weswegen ich jetzt in die aktuelle Filiale gehen durfte (eine der größten in der Region)

Wie zu erwarten war, war bei meinem eintreffen der Markt und die Mitarbeiter in einem desolaten Zustand. Mehr als die Hälfte der Belegschaft hatten gekündigt und die Umsätze sind eingebrochen.

Das ist nun ein halbes Jahr her. Leider erweist es sich als schwierig den Markt wieder auf die Füße zu setzen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten überhaupt neue Mitarbeiter zu finden haben wir inzwischen wieder ein recht gutes Team beisammen. Leider erreicht die Filiale nach wie vor die Umsatzziele nicht und auch optisch ist es ein auf und ab, einfach kein Einkauferlebnis wie es auch mein Anspruch wäre.

Meine These: Da mein Vorgesetzer natürlich mit der Leistung unzufrieden ist und ich der Meinung bin es liegt nach wie vor an einem Mitarbeiterdefizit, habe ich errechnet, dass wir etwa 25-30% weniger Arbeitsstunden verplanen als im Vorjahr. (Damals lief es gut und die Umsätze stiegen). Leider ist die Antwort meines Chefs immer ein "Nein" oder ein Augen verdrehen. Woran es seiner Meinung liegt will er mir aber auch nicht sagen. Ich vermute er macht mich dafür verantwortlich.

Jetzt zur Frage: Ist ein solcher Mitarbeiterabbau im Verhältnis zu einer erwarteten Umsatzsteigerung von 5 bis 10% in einem seit 10 Jahren bestehenden Markt normal? Welche Aspekte berücksichte ich nicht, die mein Chef offenbar zu kennen scheint. Wo liegt mein Denkfehler? Gibt es unter BWLern eine Formel die mir helfen kann es zu verstehen? Oder ist mein Chef ein Blender? (halte ihn eigentlich für einen intelligenten Mann)

Ich weiß aus der Ferne schwierig zu beantworten aber vielleicht weiß jemand Rat.

BWL, Einzelhandel, Führungskraft, Handel, Personalwesen, Umsatz, Wirtschaftswissenschaft, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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