Warum keinen Suizid?

Zunächst ein paar Sätze zu mir und meiner Situation.

Ich bin 64, Single und seit etwa 6 Jahren Frührentner. Das Argument, ich hätte doch noch mein Leben vor mir, paßt also auf mich nicht. Seit 20 Jahren bin ich wegen Dysthymie, eine Form chronischer Depressionen, in Behandlung. Medikamente schlagen bei mir nicht an, Gesprächstherapien führen zu keiner wirklichen Verbesserung und für EKT bin ich zu alt.

Ich finde schon lange keinen echten Grund mehr, warum ich weiterhin leben sollte. Das einzige, was mich vom Suizid abhält, ist, daß ich keine brauchbare Idee habe, wie ich es anfangen soll. Das ist natürlich der schlechteste Grund, und auch kein wirklich überzeugender.

Meine Depressionen wirken sich nicht so aus, wie man es sich da oft verstellt. Traurigkeit kenne ich nicht stärker, als sogenannte Gesunde. Ich bin nur total antriebslos. Ich schaffe es nur, einkaufen zu gehen, wenn es allerhöchste Zeit ist. Arztbesuche fallen da aus. Ich kann auch nur etwas mit anderen unternehmen, wenn man mir sagt, wann ich wo sein soll. Einen Tisch im Restaurant zu bestellen, ist mir viel zu viel Aufwand. Auch wünsche ich mir nicht mehr, als zurückzukehren in das Alter von 14 bis 20.

Für ein Hilfe-Netz habe ich gesorgt. Ich habe eine rechtliche Betreuerin, einen Pflegedienst, der zweimal die Woche für jeweils 15 Minuten kommt, ein Betreuungsdienst kümmert sich zweimal in der Woche jeweils 2 Stunden um meine Bude. Mit Pflegegrad 2 bezahlt das zum Glück die Pflegeversicherung. In ambulanter Behandlung bin ich auch. Meine Wohnsituation ist hervorragend, 74 qm, die ich mit meiner Betriebsrente zahle. Und da ich lange einen gutbezahlten Job hatte, komme ich mit der Rente hervorragend aus.

Ich erlebe den Tag nur noch als ein Dahinvegetieren. Wenn ich morgens meinen ersten Kaffee trinke, frage ich mich nur "wie bekomme ich diesen Tag herum?". Hoffnung, daß sich irgendwann etwas bessert, habe ich keine mehr. Seit 20 Jahren gibt es nur schleichende Verschlechterungen.

Von Argumenten, die mit Gott, Allah, Buddha usw. zu tun haben, möge man mich bitte verschonen. Ich glaube zwar an die Existenz eines Schöpfers, aber nicht an einen persönlichen Gott. Pantheismus und vor allem Deismus liegen mir mehr.

Kann mir irgend jemand sagen, warum ich mich nicht umbringen sollte?

Psychologie, Depression, Suizid
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Eltern machen sich über Depressionen lustig?

Wie die Frage bereits sagt machen sich meine Eltern über meine Depressionen lustig genau so wie mein depressives Verhalten zb immer wenn ich mich leer fühle und zu nichts die Kraft finde und ich dann wie so n' Leiche hinter meinen Eltern beim Einkaufen her schleife kommen so Kommentare wie "Ist gerade wieder alles nur schwarz weiß? hahaha" oder wenden sich sogar an meine 10-jährige kleine Schwester zeigen auf mich und meinten "Siehst du wie komisch die wieder ist? hahaha"

Ich fühle mich lächerlich und verletzt bei so etwas oder wenn ich Ängste habe über die ich aber nicht sprechen kann, da ich dies schon oft genug getan habe und keine Luts habe noch einmal in den Dreck geworfen zu werden heißt es plötzlich, dass ich nur so tue als hätte ich Probleme und dass ich eigentlich nur dumm und Dickköpfig bin und versuche meine Meinung zu verteidigen und mehr auch nicht.

Anscheinend ist mein weinen jede Nacht auch nur krass übertrieben und mein doch so wunderschön gemaltes Bild von einen Suizid versuch bewundern sie auch nur weil es interessant gemalt ist...

Ich weiß auch nicht mehr und bin am verzweifeln wie soll ich auf Dauer damit noch klar kommen ich habe bereits 3 Jahre Depressionen hinter mir und vor gut nen Jahr habe ich meinen Eltern davon erzählt und ab da ging alles den Berg runter...

Ich hab da einfach auch keine Lust mehr drauf und bin schon oft in Gedanken gefallen einfach von Zuhause abzuhauen aber das ist keine Gute Lösung...

Freundschaft, Eltern, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Suizid, Verzweiflung
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Ich. weiß einfach nicht mehr was ich tun soll Hilfe bitte?

Ich bin 14 und seid 4 Jahren bin ich einfach nicht mehr glücklich mit meinem Leben. Ich weiß nicht woran es liegt. Seit der fünften habe ich immer mehr Schule verpasst da ich mich einfach so sehr gestresst habe und einfach keine Kraft mehr hatte. Jetzt seid der siebten verpasse ich nicht mehr viel aber meine Psyche ist einfach kaputt. Ich habe keine Kraft mehr und denke langsam darüber nach ob ich mich nicht einfach umbringen sollte. Ich esse immer weniger und mein selbstbild ist kaputt. Ich fühle mich so schlecht und kaputt aber ich kann einfach niemanden an mich dran lassen da meinen Eltern meinen es ist einfach nur eine Phase. Jetzt traue ich mich niemanden mehr zu fragen weil es ja einfach nur eine “Phase” ist. Ich fühle mich so dumm und meine Noten werden immer schlechter. Es stresst mich so sehr da ich vielleicht Schule wechseln muss und ich kann mich einfach nicht mehr vor irgendjemandem öffnen. Jeden Abend weine ich bis ich endlich schlafen kann. Ich wünschte ich könnte mir Hilfe holen aber ich weiß nicht wie. Ich fühle mich so als würde mich niemand brauchen und als würde ich einfach nur jeden nerven. Niemand weiß davon wie ich mich fühle. Ich traue mich einfach nicht jemanden darauf anzusprechen. Ich habe so sehr Angst dass ich diese Personen in meinem Leben verlieren werde. Ich mache immer nur Witze über suizidgedanken, in der Hoffnung dass mich vielleicht jemand ansprechen würde. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll und fühle mich so allein. Ich weiß es klingt blöd, aber hättet ihr irgendwelche Ideen wie ich jemanden darauf ansprechen kann ohne eine komplette Panikattacke zu kriegen und es wieder ganz ab zu lachen ? Danke dass ich es bis hier hin gelesen habt.

Schule, Freundschaft, Psychologie, Essstörung, Liebe und Beziehung, Suizid, Suizidgedanken, depressionenen
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W 15 : sollte ich mir deshalb wegen selbstmordgedanken Hilfe holen?

Hallo liebe gutefrage Nutzer, Ich schreibe diese Frage aus reiner Verzweiflung, weil ich mir echt verdammt unsicher bin, ob ich mir deshalb Hilfe holen sollte. Nun ja, ich bin w 15 Jahre alt und habe nun seit ca. zwei bis zweieinhalb Monaten wieder jeden Tag aktive selbstmordgedanken. Jeden einzelnen Tag quäle ich mich vor mich hin, und ich weiß nicht, ob es vielleicht doch nur eine Phase ist. Zum Hintergrund : unterbewusst wusste ich eigentlich schon seit Januar, dass ich nicht mehr wirklich leben wollte bzw. ich wollte schon, ich war nur halt einfach müde. Es war halt schon zu dieser Zeit, oder etwas früher Ende November ca, dass ich das erste Mal über selbstmord nachgedacht hatte, wollte diesen Gedanken aber schleunigst aus meinem Kopf verbannen, da ich jetzt nicht wirklich wie das dramatische 15 jährige überdramatische Klischee wirken wollte. Naja. Schon im Januar fing es halt damit an, dass ich mich schlechter konzentrieren konnte, ich würde immer antriebsloser, ich war nicht mehr wirklich glücklich, konnte aber noch recht unbeschwert lachen, obwohl ich damals auch wirklich nicht mehr etwas hatte, außer mein Hobby, was mich wirklich so Langzeit am Leben erhalten hat. Nun ist es aber so, dass vor ca zwei bis zweieinhalb Monaten ich doch recht plötzlich nicht mehr aufstehen konnte, ich dachte so intensiv wie noch nie über selbstmord nach, ich konnte mich plötzlich nicht mehr richtig konzentrieren und verlor langsam das Interesse an meinem Hobby, was ein unfassbar grausames Gefühl für mich ist, und ich verlor die Hoffnung. Dazu kommt, dass ich einen seelische Schmerz habe, (es tut mir unfassbar leid, falls das jetzt zu dramatisch klingt) so als w<rde mich etwas von innen zerreißen, meine Seele auffressen, als könnte ich nicht mehr wirklich glücklich sein, als wäre mein Leben sinnlos, ich halte es in solche momenten einfach sehr schlecht aus, und würde am liebsten meinen Kopf gegen die Wand schlagen, um einfach mal f<r ein paar Sekunden Ruhe in meine Kopf zu bringen. Ich glaub echt nicht, dass ich noch sechzehn werde, geschweige denn erwachsen, es fühlt sich einfach so an, als würde ich langsam sterben. Sollte ich mir hilfe holen? Was meint ihr?

Freundschaft, Pubertät, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Suizid
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Wohin mit 16 bei stressiger Familie?

Kurz, bin 16, leben zu dritt in einer 3 Raum Wohnung, habe kein eigenes Zimmer wo ich ruhe haben könnte, von den 2 anderen Personen mit denen ich wohne hat eine versucht sich umzubringen (knapp überlebt) und andere will es, sagt ganze zeit das sie es tun wird sobald ich erwachsen bin oder das es besser wäre wenn wir alle zusammen sterben (sie und die andere Person wollen es ja, nur ich bin "im weg") und es ist nicht jeden Tag so aber öfter und immer wenn dieses Suizid Thema aufkommt ist meine ganze Hoffnung davon das ich eine Ausbildung bekomme und irgendwann eine eigene Wohnung haben könnte einfach weg und ich will nur noch sterben weil was soll ich später wenn beide sich umbringen dann hab ich garkeine Familie mehr (haben keine anderen Verwandten und habe keine freunde), ich bin so 50/50 sterben oder leben und es macht mich verrückt, dazu hab ich noch Probleme mit dem Essen also versuche seit Jahren abzunehmen aber ungesund nur das hat mich nur zum binge eating gebracht im Endeffekt hab ich das selbe Gewicht seit Jahren und versuche gerade wieder normal zu essen aber jetzt denk ich mir es nützt eh nichts und wenn ich wieder hungere dann hätte ich eine Sache auf die ich mich freuen könnte bzw ein Ziel etwas was ich erreichen könnte(das ich halt dünn wäre) und dann wenn ich es so "weit" schaffen würde könnte ich einfach daran sterben (also wenn ich sehr untergewichtig wäre) und müsste mir über nichts mehr Sorgen machen. Übertreibe ich einfach oder hätte ich ein recht irgendwo anders zu wohnen? Wenn ja wo und wie ? Ich habe wirklich große Angst zum Jugendamt idersi zu gehen weil danach gibt es kein zurück mehr und wenn ich die Familie sozusagen verrate ist die Chance sehr hoch das sie sich danach umbringen. Danke im voraus für hilfe

Familie, 16-jahre, Psychologie, ausziehen, Jugendamt, Suizid
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Selbstmordgedanken wegen Familie und Schule - was dagegen tun?

Hallo liebe Leute,

ich (m, 12) hab mich noch nie geritzt oder sowas, aber ich hab seit einiger Zeit richtige Selbstmordgedanken, da ich zurzeit die ganze Zeit Stress und Streit mit meiner Familie habe. Also Familienprobleme. Ich hab in der Schule soviel zu tun, das ich wirklich zu nichts Zeit habe... Meine Familie ist wirklich ziemlich hart zu mir. Mein Bruder ist eine richtige Heulsuse, z.B. vor ein paar Minuten hab ich versehentlich etwas Wasser auf das unbemalte Blatt Papier meines Bruders getropft. Er ist voller Tränen in den Augen zur „Mami 🥺“ gelaufen und sie hat mich sofort auf‘s Zimmer geschickt! 😑🙄🤐🤔🤯

Oder ein anderes krasseres Beispiel: Vor ein paar Tagen hatte ich einen Fahrradunfall, ich hab richtig krass aus‘m Kopf geblutet. Sie sagte: „Ach, ja eh net so schlimm..“ Am nächsten Tag war ich in der Schule. Es hat immer noch bisschen geblutet. Schulärztin ist gekommen, und ich musst ins Krankenhaus. Dann genäht, und fertig. Die Ärzte haben gesagt, das es sehr schlecht gewesen war, das „wir“ so spät ins Krankenhaus gefahren sind. Meine Mutter so: „Ach, das hab ich ja alles nicht gewusst, das muss heute morgen passiert sein...“. Ich wollte niemandem sagen, das sie das wusste, aber den Weg ins Krankenhaus sparen wollte, da ich sie NoCh liebte. Aber jetzt halt wirklich ÜBERHAUPT NICHT MEHR!!! Also nicht nur meine Mutter, sondern auch die anderen. In meinem Leben hab ich noch nie Liebe gespürt. Ich würde dauernd wegen den kleinsten Kleinigkeiten geschimpft. Ich merke, das ich einfach nur noch heule, den ganzen Tag über. Ich möchte auch mit niemandem persönlich darüber reden. Ich hab manchmal auch einfach nur noch riesige Angst vor ihnen. Sie haben mich auch nie wirklich geschlagen (also nur manchmal mein Papa, aber nicht oft). Für mich sind sie einfach keine Familie - einfach nur Monster. Was kann ich tun?

Ich hab versucht mich kurz zu halten... hat nicht ganz geklappt...

Danke an alle, die sich das hier wenigstens durchgelesen haben!

GLG und bleibt’s gesund, LoveAnimal2o

Schule, Psychologie, familienprobleme, family, Liebe und Beziehung, Mord, Selbstmord, Streit, Suizid
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Was soll man tun wenn man mit 25 das eigene Leben zerstört hat und das Leben keinen Sinn mehr ergibt?

Ich Männlich 25 habe damals weil ich unter harten Drogen stand mit einem Mann passiv sex gehabt und das Problem ist dass ich nicht schwul bin, irgendwie ist das rausgekommen und irgendwie weiß das jeder aber jetzt denkt jeder dass ich schwul bin obwohl ich es nicht bin. Das ist alles schon lange her und trotzdem habe ich keine Lust mehr auf das Leben weil egal wie viel Zeit vergeht, ich fühle mich von jetzt auf gleich so schlecht dass meine Lebensenergie von 100 auf -100 sinkt und da hilft auch kein Psychologe mehr. Ich kann nix mehr tun, ich weiß nur dass egal wie sehr ich mich mit Gott beschäftige mir trotzdem nichts und niemand hilft, was soll ich tun ? Nix bringt mehr was. Ich würde am liebsten 24/7 schlafen. Vielleicht ist das für euch Leser nicht nachvollziehbar aber ihr könnt euch nicht vorstellen wie glücklich ihr euch schätzen dürft weil ihr so ein Problem nicht habt. Egal was ich für ein Problem habe und egal wie schlimm es ist, es macht mir nix mehr aus und ich fühle dabei nix mehr weil mein Leben durch meine Fehler und meine Drogenvergangenheit keinen Sinn mehr ergibt, ich würde mir nicht das Leben nehmen aber ich möchte so schnell wie möglich alt werden und alles hinter mich bringen. Bitte gibt mir einfach nur einen Tipp wenn es geht.

Leben, Freundschaft, Psychologie, Arzt, Gott, Liebe und Beziehung, Psyche, Suizid
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Starke soziale Ängste?

Hallo,

zunächst zu meiner Person ich bin depressiv, aber was mir noch mehr zu schaffen macht sind meine sozialen Ängste.

Durch die Coronakrise habe ich eine Zeit lang nicht gearbeitet und irgendwie wurde es dadurch viel schlimmer, denn ich habe keine sozialen Kontakte und mittlerweile erlebe ich auch auf der Arbeit wo ich wieder begonnen habe nur Abneigung bzw habe das Gefühl das die Leute mich als suspekt empfinden bzw nicht mögen. Da ich eh null Selbstbewusstsein habe und auch kein Selbstwertgefühl, schürt dies meine sozialen Ängste nur noch mehr, ich frage mich bei jedem der mich ansieht, was er über mich denkt bzw werde wirklich nervös, oft fühle ich mich einfach auch nur beobachtet obwohl das wahrscheinlich gar nicht der Fall ist aber da mich die menschen nach meinerm gefühl als suspekt wahrnehmen bilde ich mir das wahrscheihnlich ein. Ich habe schonmal Medikamente dagegen verschrieben bekommen aber die helfen halt nur für den Moment gegen die Ängste und machen auch abhängig. Ich weiß zurzeit einfach nicht weiter. Wenn mich jemand ansieht werde ich so nervös, mir wurde auch schonmal eine soziale Phobie diagnostiziert. ABer selbst zu diesem Zeipunkt ging es mir deutlich besser als jetzt bzw war ich selbstbewusster und konnte das dadurch kompensieren. Zurzeit verspür ich aber gefühlt nur ABneigung. Ich kann menschen manchmal nicht mal in die Augen sehen. und abends trinke ich ALkohol um das ganze irgendwie zu beteuben, was es natürölich allesd nicht besser macht.
.IRgendwie fühle ich mich teilweise auch verfolgt, obwohl es eigentlich keinen richtigen Grund dafür gibt und ich das weiß. aber diese Nervösität wenn mich adere Menschen ansehen ist da halt der grund bzw diese sozialen Ängste. Wenn ich Menschen begegne sehe ich meist auf den Boden bzw fällt es mir schwer anderen in die AUgen zu sehen Und diese Nervösität bzw Unsciherheit /Ängste führt auch noch dazu ,dass andere mich als suspekt wahrnehmen was irgendwie ein Teufelskreis ist, wo ich irgendwi nictht raus komme.

War jemand in einer ähnlichen Situation bzw von einer starken Angststörung betroffen?

Ich will kein Mitleid oder so, sondern einfach eventuell einen Tipp, jemanden der mich versteht und mir evenutell sogar aufzeigen kann wie er daraus gekommen ist.

Mir viel das jetzt alles nicht so leicht so intime sachen zu schreiben aber ich weiß nicht weiter und bin ja hier quasi anonym. Ich hoffe einfach jemanden zu finden der unter einer ähnlciehn SItauation leidet bzw ähnliche soziale Ängste hat (z.B. anderen nicht in die Augen sehen,kein Selbstwertgefühl, sich beobachtet fühlen auch von Arbeitskollegen und extrem unsicher und ängstlich wird in einer sozialen Interaktion oder sogar bei Menschen in der Fußgängerzone etc.). Manchmal habe ich wie gesagt auch das Gefühl das jeder mich ansieht. Ich dachte eine Zeit, ich hätte diese Ängste im Griff aber jetzt weiß ich einfach nicht weiter.

Freue mich über jeden Ratschlag bzw Erfahrungsbericht von ähnlciehn SItuationen.. Danke schonmal ♥

Freundschaft, Angst, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, soziale Ängste, Soziale Phobie, Soziales, Suizid
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Reset Knopf Leben drücken?

Ich bin ein etwas schüchterner, zurückhaltender Junge. Vor knapp 3 Wochen hatte meine Schwester einen Suizidversuch (siehe vorherigen Fragen), sie wird es sehr warscheinlich überleben, liegt zwar noch auf ITS, aber Überlebenschance ist gut. Klar ist nur dass Sie niemals wieder ein normales Leben leben wird, und immer eingeschränkt sein wird. Wenn man auf die Hintergründe schaut, sieht man ihr ist es immer sehr wichtig gewesen was andere von einem halten, und Sie wollte so sein wie alle anderen.

Wenn so ein Unglück in der Familie passiert, dann ist das ein großer Schreck. Da wir beide fast gleich alt sind, habe ich irgendwie unsere Leben "verglichen", geschaut was uns wichtig ist etc.

Naja und irgendwie habe ich gemerkt dass wir uns doch ähnlicher sind als ich bisher dachte. Ich hab gemerkt dass alle Ziele die ich habe, ich nur habe weil Sie irgendwie der Norm entsprechen oder weil andere Menschen sie von mir erwarten. Ich bin jetzt an einem Punkt angekommen an dem ich mein "ich" wirklich kennenlernen möchte. Es soll eine Art Reset werden. Es gibt schon ein paar Dinge die mir eingefallen sind zb. andere Pläne in Thema Schule, mich von Menschen trennen die mich iwie unglücklich machen, von dennen ich es bisher noch nicht schaffte, wegen dem Gefühl von alleine sein. Etc etc etc

Die Sache ist nur ich weiß nicht wie ich das anstellen soll. Es idt ja nicht so einfach "angewöhnte" Charaktereigenschaften einfach abzuschalten. Zudem es mit dem schüchtern sein etwas komplizierter macht, Menschen kennenzulernen um sich selbst weiter kennenzulernen(fiel mir schon immer schwer)

Hat jemand Tipps? Oder ähnliche Erfahrungen und möchte etwas dazu erzählen?

Leben, Selbstbewusstsein, Psychologie, Liebe und Beziehung, Suizid, Psychologie und Philosophie, Ich
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Warum ist Sterbehilfe verboten und Informationsbereitstellung zu Suizid zu illegitim, um stattzufinden?

Wenn sich jemand hier auf gutefrage.de zu erkundigen versucht, wie er sich am schmerzfreiesten von dieser Welt verabschieden Kann, wird der Thread sofort dichtgemacht.

Ich erachte das als völlig illiberal und die Menschenwürde verletzend (nicht von gutefrage.de, die sind ja auch nur der Gesamtgesellschaft unterworfen und müssen aufpassen, was auf ihren Seiten so steht).

Selbst wenn ich dem Argument zustimmen würde, dass Suizid aus ethischen Gründen nicht zugelassen werden könne (was ich nicht tue), dann bleibt es immer noch gerade für sterbenswillige Betroffene sehr schlimm, dass sie keine Hilfe und noch nicht einmal Informationen bekommen dürfen.

So gibt es bspw. Menschen, die derart entschlossen sind, dass sie lieber das Risiko eines misslingenden/schmerzvollen Freitods in Kauf nehmen als es gar nicht zu versuchen.

Diesen Menschen könnte man eine Menge Leid ersparen, stellte man Ihnen einfach ein Vollnarkosemittel zur Verfügung, dass sie einnehmen können, bevor sie die große Schandtat begehen.

Es geht ja sogar soweit, dass man noch nicht einmal nach der schmerzlosesten Methode fragen darf.

Ich finde das ganz schrecklich und dass 99,9 % der Weltbevölkerung so denkt zeigt mir nur, dass der Mensch trotz voranschreitende Technologie im Grunde nichts dazulernt und sich ständig selbst überhöht. Die Welt existiert seit zig Milliarden Jahren, ein Leben dauert ein Trillionstel des Ganzen. Irgendwann sterben wir eh alle, also ist es egal, wann und aus welchem Grund man stirbt. Klar, jetzt kann man sagen, dass die Betroffenen sich doch gerade deshalb ein bisschen zusammenreißen und auf ihren natürlichen Fortgang warten sollen. Man kann es aber auch genau anders sehen und somit ist es eine rein politische Frage und keine einer absoluten Moral, der sich alle zu unterwerfen haben.

Politik, Psychologie, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Sterbehilfe, Suizid, Tabu, Philosophie und Gesellschaft
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Wie höre ich auf zu Träumen/ an sie zu denken?

Hallo Community,

ich schlafe seit fast 2 Wochen echt schlecht. Ich träume jede Nacht von zwei Dingen: Von meiner Ex-Freundin, die mich zurücknimmt und vom Tod. Prinzipiell läuft es so ab, dass ich etwa 3-4 Stunden von ihr träume, dann kurz in echt aufwache, merke dass der Traum nicht in Erfüllung gegangen ist und schlafe ein. Während ich einschlafe, träume ich von nem Kumpel von mir, der mich hintergeht und am Ende in den Suizid treibt.
Meistens wache ich dann immer nach 7 1/2-9 h auf und fühle mich, als hätte ich kaum geschlafen.

Das Grundproblem liegt an dem immer stärkeren bewusst werden, was für n dummen Mist ich damals gemacht habe( Schluss machen) und wenn ich ihr weiterhin geholfen hätte, wäre es anders verlaufen und wir wären noch zusammen.

Der zweite Traum hängt mit meiner Ex-Freundin auch zusammen. Diese hatte starke psychische Probleme, hatte einen selbstmordversuch, was mich immens verunsichert hat. Danach passierten Sachen, die mich dann eher frustriert haben( Provokation von Aufmerksamkeit und Eifersucht durch Freizügigkeit im Beisein männlicher Freunde).

Meine Ex war zum Zeitpunkt der Beziehung erst 13, mittlerweile 14.

Wie kann ich sie vergessen?

Bilder wurden gelöscht, Nummer ebenfalls. Allerdings wird mir ihr Snap aufgrund von Bekannten empfohlen, sowie Minimum 4 mal am Tag ihr Instagram Account.

Redeversuche wurden abgelehnt, über die Mutter wurde dann kommuniziert, dass ich sie in Ruhe lassen solle.

Liebe Grüße

Freundschaft, Liebeskummer, Träume, Schlaf, Traum, Psychologie, Ex Freundin, Liebe und Beziehung, Suizid, vermissen
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