Warum bin ich nur für einen bestimmten Zeitraum glücklich?

Hallo zusammen,

ich weiß nicht genau, wie ich es erklären soll, aber ich bin ein sehr emotionaler Mensch und hatte schon nicht so schöne Phasen in meinem Leben. Ich weiß nicht, was es ist, aber es kommt immer in Schüben. Wenn diese Schübe eintreten, dann fühle ich mich so antriebslos und ich bin extrem pessimistisch. Ich habe solche Angst vor der Zukunft und vor meinem Leben. Ich bin emotional überfordert mit allem, kann dem ganzen Druck kaum noch Stand halten. Am liebsten würde ich den ganzen Tag im Bett liegen. Ich fühle mich so schlecht, weil es dafür keinen Auslöser gibt. Ich fühle mich dann immer so, als würde ich mein Leben überhaupt nicht in den Griff kriegen. Wenn ich es dann mal geschafft habe, produktiver zu sein und wenn ich es geschafft habe, aus dieser Blase "auszubrechen" dann fühle ich mich wieder völlig "normal". Ich kann mich wieder für Dinge begeistern, bin motivierter und vor allem glücklicher. Das dauert dann so ungefähr eine bis eine und eine halbe Woche an, bis ganz plötzlich wieder dieses Gefühl aufkommt. Ohne einen Grund, der Tag kann so ereignisreich und schön gewesen sein und trotzdem fühle ich mich am Abend so erschöpft wie lange nicht mehr, so leer und mit einem Gefühlschaos in meinem Kopf.

Ich weiß nicht mehr weiter. Ich würde so gerne einfach nur mein Leben leben wollen und nicht ständig von meinen Gefühlen und Gedanken beeinflusst werden. Hat jemand Tipps, wie ich diesen Gefühlen entfliehen kann bzw. kennt jemand meine Situation. Ich bin dankbar für jede Antwort.

LG M.

Leben, Freundschaft, Gefühle, Gedanken, Psychologie, gefühlschaos, Gesundheit und Medizin, innere Leere, Liebe und Beziehung, Antriebslosigkeit, overthinking
Seid ihr auch so Overthinker?

Ich weiß ja nicht ob das jemand kennt, aber ich überdenke jede kleinste Sache 1000 mal. Wenn mir z.B eine Person auf Whatsapp schreibt, denke ich Stunden lang über die Nachrichten nach und gehe jede Möglichkeit durch was die Nachricht bedeuten könnte.Ich leide schon sehr darunter, weil ich eigentlich garnicht soviel darüber nachdenken will. Dadurch mach ich mir immer alles schöne kaputt, weil ich immer gleich das Schlechte sehe oder dann denke nerve ich oder mag er/sie mich überhaubt nicht, obwohl das wahrscheinlich garnicht stimmt.

Ich nenne mal kurz ein kleines Beispiel:

Ich hab meinem Fahrlehrer geschrieben, weil ich eine Frage zu meiner App hatte und er hat es mir dann erklärt, dann hab ich mich für seine Hilfe bedankt und er so kein Problem am Mittwoch kann ichs dir besser erklären (da ist wieder Theorie). Und ich hab dann mit einem Daumen nach oben geantwortet und er dann auch. Ich fand das irgendwie lustig, dass er mir mit dem selben Emoji zurück geantwortet hat (fragt mich nicht warum haha) und hab ihm dann noch geschrieben schön, dass wir uns einig sind (in der Klammer war der Emoji und dann hab ich noch einen Lachemoji dazugeschrieben. Jedoch hat er mir auf die Nachricht nicht mehr geantwortet. Ihr werdet euch wahrscheinlich jetzt denken, was stimmt mit mir net, da muss man doch nicht gleich so Panik schieben, aber ich mache mir bei solchen kleinen Sachen schon einen Kopf und denke mir dann "findet er es vielleicht nervig oder oh nein war das Peinlich, wenn nur ich jetzt lache. Ich weiß ja, dass er mich mag (hat er mir schon mal gesagt), aber ich bekomme da schon Zweifel, obwohl es einfach dumm ist.

Hat jemand auch das selbe Problem und hat da irgendwelche Tipps?

Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung, overthinking
Wie kann man aufhören, zu viel über eine unnötige Sache nachzudenken?

Hallo,

Also mein Problem in letzter Zeit, also eigentlich seit ein paar Tagen, ist dass die ganze Zeit darüber nachdenke, dass ich irgendwas ernsteres mit ner Frau habe.

Ich muss schon lachen, wenn ich das schreibe, weil ich zu tiefstem Herzen NICHT lesbisch bin.

Es fing glaube ich damit an, dass meine Mutter & ich über LGBTQ und sowas geredet haben. Da meine „Freunde“ momentan in so einer Phase sind. Und es ist bei den wirklich nur eine Phase. Man merkt es einfach, dafür kenne ich die gut genug.
Meine Mutter ist nicht so der größte Fan davon, auch aus religiösen Gründen & ich selber habe ehrlich gesagt auch keine Meinung zu dem ganzen.
Aber seitdem denke ich mitnimmst so Szenarien aus, wie: Was ist wenn ich irgendwann nh Frau heirate & sowas halt.

Und ich muss schon wieder lachen, weil das gefühlt nicht ich bin, wenn ich sowas schreibe.
Auch auf der Straße würde mir niemals im Leben eine Frau gefallen, nur seit diesem Tag sehe ich random (auch die unattraktivste) Frau & ich bin gleich so: Was ist wenn… Betonung liegt auf wenn.
Und dieses wenn wird es halt nicht geben.
Aber kommt mir bitte nicht mit irgendwelchen Sexualitäten, denn ich bin einfach straight seit Geburt an & bin auch sehr happy damit.

Ich glaube mein Problem momentan ist das Overthinking generell, nicht mal unbedingt dieses Frauen Geschichte.
Liegt das an der Pubertät? Geht das bald vorbei?

Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung, overthinking
Angst vor Menschen und sozialen Interaktionen?

Ich habe Angst vor Menschen glaube ich. Ich war schon lange introvertiert und versuche Interaktionen zu fremden Menschen zu meiden.

Wenn ich weiß, dass eine Situation auf mich zukommt, wo ich mit Menschen interagieren muss, beispielsweise jemanden gratulieren oder auch etwas worauf ich mich eigentlich freue, wie zu einer Feier gehen, selbst wenn dort nur Leute sind die ich kenne, bekomme ich Herzrasen, Panik und unwohlsein.

Wenn ich an einer Bushaltestelle stehe und ein oder zwei Menschen vorbei laufen, werde ich ganz unruhig. Ich versuche Blickkontakt zu vermeiden und zitter manchmal. Dann kommt es mir aufeinmal so vor, als wären meine Bewegungen, wie laufen, aufeinmal seltsam und nicht normal.

Ob es wirklich so ist oder ob es Einbildung ist, weiß ich nicht. Wenn ich merke, dass Fremde Menschen mit mir reden, wird es ganz schlimm. Im ersten Moment kriege ich einen Schreck und ich bin total angespannt und ich kriege Panik. Mir gehen dann 1000 Sachen durch den Kopf, ob ich normal rede, was sich die Person wohl denkt usw.

Ist die Situation beendet, denke ich die nächste Zeit nurnoch daran. Ich gehe jedes Wort nochmal im Kopf durch, ob ich was falsches gesagt habe, was diese Person von mir wollte, wie sie mich einschätzt und so.

Mittlerweile schwänze ich sogar manchmal die Schule, wenn ich zu spät kommen würde, weil dann die Aufmerksamkeit 20 oder mehr Menschen auf mir liegt, wenn ich in den Raum gehe.

Ich versuche, vorallem bei Fremden Menschen, immer so gut es geht unter dem Radar zu bleiben, dass ich in so wenig Situationen mit Menschen wie möglich gerate. Zuvor war es nie sooo schlimm aber ich merke wie es immer krasser wird, wahrscheinlich auch durch die Isolation durch Corona. Was kann ich dagegen tun?

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Bruder von Freundin immer in Unterhose - reagiere ich über?

Hi,

es würde mich freuen wenn sich einige die Zeit nehmen würden das zu lesen und mir ihre ehrliche Meinung geben könnten. Das Ganze macht mir sehr zu schaffen und ich brsuche andere Meinungen.

Zur Thematik: ich (23) bin nun seit knapp zwei Jahren in einer Fernbeziehung mit einem Mädchen (20) in Schweden.Wir konnten uns leider erst einmal sehen (November 2019), da Corona und andere Dinge uns etwas in die Quere kamen. Die Beziehung ist insgesamt nicht einfach, da vor allem ich die Nãhe vermisse, gemeinsam haben wir aber das Ziel vor Augen, was immer wieder Hoffnung macht.

Jetzt zu meinem Problem:

Der Bruder (18) meiner Freundin ist etwas besonders. Er hat wenig Freunde, keine davon weiblich, verbringt den Großteil seiner Zeit mit Videospielen (wir spielen auch gerne) und ist insgesamt "etwas langsam im Kopf", ohne das böse zu meinen. Er lernt sehr langsam und ist im Verhalten auch zeitweise etwas besonders.

Was mir seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge ist, ist dass er wenn er sich zuhause aufhält ausschließlich eine Unterhose trägt. Immer. Er trägt keine Hose darüber, kein Shirt, keine Socken - nichts. Nur eine Unterhose. Und ich meine keine weite, lässige Boxershort sondern einen enge, kurze Unterhose, bei der man durchaus gewisse Dinge sieht.

Hinzu kommt, dass er durch seine besondere Art oft mehr Aufmerksamkeit benötigt, seine Schwester für kleine Dinge zu sich ruft oder anderweitig ihr Hilfe braucht und er insgesamt auch oft in gewisser Weise körperlich nah bei ihr sein möchte und sie sehen will/will dass sie ihn sieht.

Ich denke ihr wisst worauf ich hinaus möchte... ich finde es nicht normal, dass er um seine Schwester/meine Freundin lediglich mit einer kurzen, engen Unterhose bekleidet rumläuft. Ob man will oder nicht man schaut doch zwangsläufig hin (hinzu kommt, dass meine Freundin 1,53m ist und er knapp 1,80m...) und mir gibt das persönlich ein unwohles Gefühl. Besonders zu schaffen macht mir das wenn sie beispielsweise zusammen in der Küche sind und ich weiß, er ist gerade körperlich nah bei ihr, sie sich in seinem Zimmer aufhält oder er in ihr Zimmer geht beispielsweise während sie im Bett ist (nicht schläft) oder am PC sitzt - hoffe ihr könnt verstehen "warum" und wo meine Gedanken sind.

Ich habe das bei ihr vor einiger Zeit angesprochen und gesagt, dass ich das merkwürdig finde. Sie meinte dann, dass er das wohl nur mache, da er schnell schwitzt und ihm immer warm sei. Verständnis hatte sie für meine Sicht keines, weshalb ich es seitdem auch für mich behalten habe aber in letzter Zeit macht mir das Ganze wieder stãrker zu schaffen.

Ich weiß insgesamt nicht wo mir der Kopf steht und gerate momentan durch dieses Problem wieder oft in eine Overthinking Spirale, die meine komplette Laune versaut.

Wie ist eure Meinung zu dem Ganzen? Reagiere ich komplett über? Mache ich mir absolut umsonst Gedanken? Oder habt ihr für meine Sorgen Verständnis?

Erfahrungen oder Tipps wie ich damit umgehen kann?

Danke fürs Lesen

Gruß Fabian

Familie, Freundschaft, Liebe und Beziehung, Ratschlag, meinungen gesucht, overthinking
Gute Freundin ignoriert mich ohne Grund?

Hallo,

in den letzten Tagen, hab ich gemerkt wie sich meine Beste Freundin ziemlich von mir distanziert hat. Ich bin ein ziemlicher “Overthinker”, daher hab ich sofort überlegt was ich falsch gemacht haben könnte. Wir kennen uns nun schon seit fast 5 Jahren und hatten nie wirkliche Streitereien, klar wir haben unterschiedliche Meinungen über Gewisse Themen, aber es ist noch nie zu einem wirklichen Konflikt gekommen, geschweige denn dazu, dass sie mich ignoriert hat oder so.
jedenfalls, habe ich sie in den letzten Tagen immer wieder angeschrieben, um entweder zu Fragen wie es ihr geht oder was sie gerade so macht. Die Nachrichten sind immer sofort angekommen, sie hat sie die ersten 1 zwei Stunden manchmal sogar einen ganzen Tag lang nicht gelesen. Dann sollte sie diese Gelesen haben, antwortete sie nicht. Das hat mir irgendwie “Sorgen” bereitet. Ich dachte mir aber “komm vielleicht hat sie grad einfach keinen Lust auf Menschen genauso wie du auch manchmal”. Ich bin ganz ehrlich selbst ich “schotte” mich manchmal einfach von allem und jedem ab, weil es mir zu viel wird oder ich einfach mal Zeit alleine mit meinen Büchern genießen will.
es ging die letzten Tage immer so weiter und gestern Abend hab ich sie wieder angeschrieben. Die Nachricht hat sie heute morgen um 8:43 Gelesen und ich bin so gegen 10 aufgewacht und hab mein Handy gecheckt. Als ich das gesehen hab, hab ich igw “meinen Mut zusammen genommen” (wollt nämlich von Anfang an net aufdringlich wirken) und sie gefragt ob sie sauer auf mich sei bzw. Ob ich etwas falsch gemacht hätte. Daraufhin meinte sie nur: “Nein ich hab nur gerade keine Zeit”

ich weiß wirklich nicht wie ich das verstehen soll, und ich wollte sie auch nicht weiter nerven, also habe ich es einfach dabei Belassen. Trotzdem kann ich nicht aufhören darüber zu grübeln. Die Nachricht, auch die vielen davor, klangen igw “kalt”. Ich weiß net was ich jetzt am besten tun sollte, soll ich sie anschreiben? Ist alles wirklich in Ordnung bei ihr? Hat sie Stress? Ist was passiert? Etc.

danke für euren Rat!

Freundschaft, Stress, Liebe und Beziehung, Streit, overthinking
Denkt ihr manchmal negativ über euch?

Hallo liebe Community,

Im Gespräch mit anderen oder in den Medien (z.B.GF) kriege ich immer wieder mit, wie Leute sich selber runter machen ("Ich bin so fett/hässlich/dumm...")

Das verwirrt mich dann etwas, weil es mir persönlich völlig widerstrebt, mich selbst zu verurteilen.

Wenn ich in z.B. zu faul war zu lernen, habe ich einfach Angst vor dem Prüfung, vielleicht sogar etwas Selbstmitleid und denke mir " Oh Gott, ich hätte echt mehr lernen müssen, wie soll ich das jetzt schaffen, ich armer Mensch", aber ich denke mir nicht "Das hast du scheiße gemacht, wahrscheinlich bist du einfach scheiße", oder so.

Ist jetzt vielleicht ein bisschen extrem ausgedrückt, aber das Prinzip sollte ersichtlich sein

Jetzt frage ich mich, was davon normal ist. Habt ihr negative Gedanken auf euch selbst bezogen?

Und wenn ja in welchen Situationen? Tragt ihr das dann auch nach außen?

Viele Grüße, Sophie

Edit: Ich meine nicht, dass man seine Handlungen kritisch hinterfragt, sondern, das man sich selbst - seine grundlegende Persönlichkeit/Optik als schlecht betrachtet.

Das eine würde ich als gesund betrachten, das andere als ungesund

Ja, ich denke so, weil/wenn... 80%
Nein, ich denke nie so 16%
Anderes 4%
Schule, Freundschaft, Menschen, Psychologie, Hass, Liebe und Beziehung, Meinung, Positives Denken, Selbstzweifel, Selbstbild, Selbsteinschätzung, overthinking
Wie verhindere ich es so viel nachzudenken?

Hallo :)

Ich denke jetzt vor allem zur Corona Zeit viel zu viel zu nach über Themen wie Tod, Sinn des Lebens, wie mein soziales Leben grad ist etc. Ich denke man versteht welche Richtung ich meine.

Ablenken bekomme ich irgendwie schlecht hin. Ich folge zwar immer noch meinen Hobbys (Zeichnen, Serien Schauen, Lesen) und mache jetzt auch noch zusätzlich Sport, aber während diesen Aktionen denke ich trotzdem darüber noch nach, wie ich z.B. nach der Corona-Zeit selbstbewusster werde ("Diese" Themen halt). Und mich selber nervt das schon, aber irgendwie denke ich automatisch darüber nach, sobald ich wieder alleine bin und zusätzlich "nichts zu tun" habe. Schon vor den ganzen Lockdowns>Isolations-Maßnahmen hatte ich dieses Problem (wenn auch nur mild), aber seit den Kotanktbeschränkungen ist es einfach nur nervig. ;`)

Als zwischendurch die Maßnahmen aufgehoben wurden und soziale Kontakte wieder erlaubt waren, gings mir auch besser. Aber meine eigene Einschätzung ist, dass das Problem bleibt (in irgendeiner anderen Abstufung), selbst wenn Corona vorbei ist.

Ich bin deshalb öfters auch einfach so nach draußen gegangen und mit dem Fahrrad irgendwo hin, aber das verschlimmert eher mein Problem, denn ich denke da noch mehr nach. :D

Generell zu mir (, falls das bei der Antwort hilft hehe) : Ich bin introvertiert, versuche mehr aus mir rauszukommen und bin nicht depressiv (sowas denkt man ja schnell ;])

Und nochmal mein Problem: Ich denke viel zu viel nach und will damit aufhören, da es sehr lästig ist.

Meine Frage: Wie? :D

Psychologie, Isolation, Kontakt, nachdenken, Soziales, overthinking

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