Wie schädlich ist eine Labrumläsion?

Hallo zusammen,

Kurz zur Vorgeschichte:

ich (M/19) habe schon seit langer Zeit, bestimmt seit 1 1/2 Jahren, vor allem beim Laufen Hüftschmerzen rechtsseitig gehabt. Lange habe ich mir nichts dabei gedacht, unter anderem weil mir Ärzte, bei denen ich das Thema Hüftschmerzen mal kurz angesprochen hatte, keine genauere Diagnose gegeben haben und das Thema immer eher ignoriert haben. Anfang dieses Jahres hab ich dann endlich einen Termin bei einem Orthopäden gemacht, der nach (unauffälliger) Röntgenuntersuchung dann auf eine Schleimbeutelentzündung geschlossen und mir Tens-Therapie verschrieben hat, insgesamt 10 Mal. Keine Besserung!

Vorgestern war ich bei einem anderen Orthopäden, der mich zum MRT geschickt hat, das glücklicherweise bereits gestern gemacht werden konnte. Eben hat mich eine Kollegin aus der Praxis angerufen und gesagt, dass es sich wohl um eine Labrumläsion handelt und deshalb eine Arthroskopie gemacht werden müsse. Termin Ende März bekommen in einem Krankenhaus zur Vorstellung zunächst.

Nun zur eigentlichen Frage: Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Thema? Meine Angst besteht darin, dass ich dadurch, dass ich ja fast 2 Jahre mit diesen Schmerzen zum Teil exzessiv Sport gemacht habe und mir dadurch schon einen Gelenk- oder Knorpelschaden geholt habe, der in viel zu jungen Jahren schon eine Arthrose auslöst.

Falls ihr euch damit auskennt oder ähnliche Erfahrungen habt, freue ich mich über eure Worte!

Danke schonmal im Voraus!

Gelenke, Gelenkschmerzen, Gesundheit und Medizin, Hüfte, hüftschmerzen
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Hüfte oder Rücken (Schmerzen)?

Hi ich habe seit längerem schmerzen in der Hüfte (außen). Leider sagt mir jeder Arzt was anderes und bis zum MRT Termin vergeht gefühlt noch ne halbe Ewigkeit.
Zu mir : Ich bin 22 Jahre jung und sitze aufgrund der Pandemie Nurnoch zuhause rum.

Ich habe Schmerzen an der Hüfte (außen) einseitig welche in den Unterschenkel ziehen. Die Schmerzen an der Hüfte bestehen nur beim aufstehen, hinsetzen, und beim Schlafen auf der Seite (egal welche).

Es tut dann weh wenn ich z.b beim hinsetzen den Rücken nach vorne kippen will (Der Übergang von Hohlkreuz zu Rundrücken) oder beim Aufstehen wenn ich meinen Oberkörper aufrichten will. Wenn ich beim sitzen meinen Kopf mitsamt Nacken runter senke spüre ich den Schmerz ab einen bestimmten Punkt auch in der Hüfte.

Gehen kann ich problemlos. Und schlafen kann ich Nurnoch in Rückenlage, was dann jedoch morgens enorm weh tut wenn ich aufstehen will. Wenn ich mit angewinkelten Beinen auf der Seite schlafe tuts morgens weniger weh.

Meine Pobacke fühlt sich verspannt an und wenn ich ein wenig über der pobacke Druck ausübe spüre ich leichten druckschmerz oderso, genauso wie hinter dem kleinen Freiraum zwischen Hüftknochen und Beckenknochen (Keine Ahnung wie ich das erklären soll).

Mein Unterschenkel tut konstant weh (seitlich) und im Fuß spüre ich je nach Körperlage ein kribbeln und hin und wieder fühlt er sich beim stehen pelzig an.

Im Bereich der Wirbelsäule spüre ich nichts, manchmal nur seitlich im unteren Rücken (Gaaanz unterer Rücken) ein brennen, weswegen ich eher Verdacht auf die Hüfte statt auf ein Bandscheibenvorfall oderso lege.

Ich habe 2 MRTs verschrieben bekommen einmal die Hüfte und einmal die LWS, kann jedoch erstmal nur eins machen lassen und weiß nicht welches ich lieber machen soll.
Hatte jemand mal die selben Beschwerden und kann mir weiterhelfen ?
Ich bin mit meinen Kräften am Ende...

Mit freundlichen Grüßen

Gesundheit, Rückenschmerzen, Gesundheit und Medizin, Hüfte, Sport und Fitness
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Rückenschmerzen , geschwollene Beine und Füße nach Hüftgelenks Op. , normal, was tun?

Am 16.09. diesen Jahres wurde bei mir nach akuter und langjähriger Coxarthrose rechts ein neues Hüftgelenk zementfrei eingebaut. Während dessen im Bereich des Hüftgelenks und der Operationsnarbe kaum Schmerzen auftreten, treten in zu nehmender Weise starke Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (etwa bei LWK 1 und 2) auf. Diese Schmerzen treten aber fast ausschließlich im Liegen auf (hier fast sofort nach dem hinlegen und bei längerem Sitzen. Im Stehen und laufen sind die Schmerzen fast nicht. Die Schmerzen reagieren auch fast nicht auf Schmerztabletten. Ich musss aber dazu sagen, die Wirbelsäule ist vorgeschädigt (-         Marginale Retrolisthese LWK 2 gegenüber LWK 3

-        Multisegmentale Diskopathie und hyperthrophe Spondylarthrosen L2/3 bis L5/S1 in unterschiedlicher Ausprägung, konsekutiv höhergradige bis hochgradige foraminale Engen in sämtlichen Abschnitten, jeweils beiderseits.

-        Initiale degenerative segmentale spinale Engen in Höhe L2/3 u. L3/4

-        Osteochondrotische Veränderungen der angrenzenden Wirbelgrund- und Deckplatten in Höhe L2/3, L4/5 u. L5/S1

-        Degenerative Veränderungen in den Facettgelenken). Diese Schmerzen waren vor der Hüft-Op. nicht in diesem Ausmaß.

Den Operateur habe ich dies gesagt , aber das hebt diesen irgendwie nicht an. Meine Frage nun, ist diesr Zustand nach der Hüft-Op. normal und was kann ich tun ?

Zusätzlich habe ich seit der Op. (aber erst einige Tage nach der Op.) ein geschwollenes Bein und Fuß, verbunden mit Druckschmerz und Brennen. Das habe ich dem Operateur auch gesagt, hebt ihn aber nicht an. Was kann ich tun ? Normal oder nicht normal ? Habe es schon versucht mit kühlen und Bein hoch lagern, bringt aber auch nichts.

Hat jemand eventuell eine Lösung für meine Probleme ? Im Voraus, vielen Dank.

Rückenschmerzen, Gesundheit und Medizin, Hüfte, Sport und Fitness, Hüftgelenk
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