Hab Antrag gestellt?

Hallo hier bin ich mal wieder

Und zwar habe ich mich persönlich mit dem Amtsgericht i.V. gesetzt wegen Aufhebung der Betreuung. Der Betreuer und ich haben darauf Post bekommen

Ich sehe es jetzt ein daß ich wirklich zu viel Geld ausgegeben habe und wollte halt mal probieren die Betreuung ganz aufheben zu lassen. Allerdings alleine ohne vorherige Absprache. Der Betreuer nimmt jetzt Stellung auf . Ich selber hab das alles in die Wege geleitet und habe jetzt Angst daß ich jetzt unter "Totalbetreuung" oder Einwilligungsvorbehalt gestellt werde.

Die ganze Betreuung wurde ja 2014 krankheitsbedingt eingeleitet da ich vermögend bin und keine Eltern mehr habe. Und ich sehe die Fehler wirklich ein.

Ist es so einfach daß das Gericht eine Totalbetreuung oder Einwilligungsvorbehalt anordnet oder wird das per ärztliches Gutachten alles fest´gestellt. Ich habe jetzt wirklich Angst , ich weiß nicht was der Betreuer dem Gericht mitteilt

Die Aufgabenkreise "Gesundheit/Aufenthalt, sowie Post sind längst aufgehoben.

Mir geht es nur darum da es mir dauerhaft nicht gefällt daß jemand anderes Zugang zu meinen Konten hat

Mir geht es wirklich deutlich besser als vor sieben jahren und kann vieles selber machen. Was soll ich dem Richter sagen wenn er mich zur persönlichen Anhörung einlädt ???? Nicht daß ich zum Schluß gar keine Selbstbestimmung mehr habe.

Bis jetzt darf ich alles .... ich verfüge voll über mein Konto , darf auch autofahren und nehme keine Medikamente mehr. Ich spreche heute nachmittag noch mit meinem Arzt was ich tun soll. Jedenfalls bin ich nicht demenz und nicht altersverwirrt .... Was kommt nun ????

lg

Recht, Betreuung
Betreuungsverfahren; Kann in meinem Fall eine Vorführung oder Zwangseinweisung zur Erstellung eines fachärztlichen Gutachtens erfolgen?

Letztes Jahr bekam ich eine vorläufige 6-monatige Betreuung, befristet bis Dezember 2020. Das Gericht ist wohl der Meinung, dass eine dauerhafte Betreuung inkl. Einwilligungsvorbehalt angeordnet werden soll. Dies geht jedoch nicht ohne fachärztliches Gutachten.

Wenn man nicht freiwillig zum Gutachter geht, kann eine Vorführung angeordnet werden. Gegebenenfalls wird dann eventuell auch direkt eine 14-tägige Zwangseinweisung zur Erstellung eines Gutachtens eingeleitet.

Die Frage bezieht sich jedoch konkret auf mich persönlich bzw. meiner Situation.

Eine Vorführung oder eine Zwangseinweisung darf in der Regel nur erfolgen, wenn es Verhältnismäßig ist. Zudem sollte das Gericht lediglich im Interesse des Betreuten handeln, und nichts tun, das dem Betreuten Nachteile bescheren würde.

Des Weiteren müssen sich die Gerichte an das Grundgesetz (z. B. Unantastbarkeit des eigenen Wohnraumes) und an Menschenrechte (z. B. Recht auf körperliche Unversehrtheit) halten. Eine Zwangseinweisung kann in der Regel nicht so einfach erfolgen, es sind bspw. Gründe nötigt wie z. B. Gefahr im Verzug oder Eigen- und Fremdgefährdung.

Nun wäre meine Frage, ob in meinem Fall eine Verhältnismäßigkeit vorliegen würde?

Ich war die Jahre zuvor auch ohne Betreuung. Die Betreuung ist nun schon seit Dezember beendet. Zwischenzeitlich habe ich mir eine Wohnung gesucht, mich um meine Angelegenheiten wie z. B. Anträge bei Ämtern gekümmert. Die letzte Betreuerin hat kaum etwas getan. Ich musste alles selber machen. Meint ihr, das Gericht würde gegen die Grundgesetze verstoßen, wenn es in die Wege leiten würde, dass in meine Wohnung eingedrungen wird?

Recht, Betreuung, Gesundheit und Medizin, Grundgesetz, Menschenrechte
Nachbar (geistig gesund) soll nun betreut werden?

Mein Nachbar (40 Jahre alt) lebt seit Jahren von Erwerbsminderungsrente, weil er Gicht hat und körperlich nicht mehr arbeiten kann. Sein Ton ist immer ziemlich rau. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund und ist allgemein extrovertiert und sagt Sachen laut, die wir uns nur denken.

Er hat im Haus mehrfach einen anderen Nachbarn beleidigt und hat nachts auf dem Balkon rumgeschrien. So laut, dass er mehrere Male von der Polizei festgenommen wurde. Einmal hat er sogar bei seiner Verhaftung die Fensterscheibe vom Polizeiauto eingeschlagen, große Kratzer und Dellen verursacht und es waren 4 Polizisten nötig, um ihn zu bändigen. (Der Streit mit dem anderen Nachbarn ist eine extrem lange Geschichte, zu lang, um sie zu erklären)

Nun hat unser Vermieter einen Antrag auf Betreuung beim Betreuungsgericht eingereicht. Soweit ich weiß soll ein Betreuer sogar mit Einwilligungsvorbehalt eingesetzt werden, der ab dann sämtliche Bereiche des Lebens also auch Finanzen und Verträge regelt. Kurz gesagt: Er soll vollständig entmündigt werden. Für geschäftsunfähig erklärt werden.

Als er das Schreiben vom Betreuungsgericht erhalten hat hat er sofort abgelehnt, aber jetzt will das Gericht ein psychologisches Gutachten, welches bestätigen soll, dass die Betreuung notwendig ist, auch gegen den Willen des Nachbarn.

Meine Fragen sind nun folgende:

Kann einfach jede X beliebige Person einen Antrag auf Betreuung für jemanden machen ohne ihn zu kennen?!

Ist der Grund der Ruhestörung schon Grund genug für den Vermieter, den Nachbarn einen Betreuer aufzubinden? Soweit ich weiß, hat der Vermieter keine mündliche oder schriftliche Verwarnungen diesbezüglich gegeben.

Kann das psychologische Gutachten so schlecht ausfallen, dass die Betreuung auch gegen den Willen angeordnet wird?

Ich war schon mehrfach bei ihm in der Wohnung. Er lebt alleine und kann trotz seiner Gicht noch für sich selbst sorgen. Er kann einkaufen und sich um den Haushalt kümmern. Offene Rechnungen zahlt er sofort... sofern er es kann mit seiner Erwerbsminderungsrente, die faktisch nicht höher ist, als Hartz IV. Wenn Rechnungen nicht bezahlt werden können, ruft er immer bei den Firmen an und bittet um Stundung oder Ratenzahlung.

Aus meiner Sicht ist er zwar extrem grob, unhöflich und hat Respekt vor niemanden, nicht mal der Polizei. Aber ich finde nicht, dass man ihn vollständig entmündigen soll, obwohl er bis auf sein Sozialverhalten sich gut selbst versorgen kann und nicht auf Hilfe angewiesen ist.

Menschen, Psychologie, Betreuung, Gesundheit und Medizin
Hausverbot gerechtfertigt?

Wir haben bei uns eine Kinderbetreuung, wo die Chefbetreuerin einen ziemlichen Diktatorkomplex hat. Ich wurde dort auch als Kind betreut und ich kann sie nicht leiden, aber ich begegne sie, da dort meine Nichte betreut wird. (Ich muss für meine Nichte Sorge tragen, da die Tante momentan in der Intensivstation arbeitet und nie Zeit hat momentan)

Jetzt war es der Fall, dass die besagte Betreuerin Pfannkuchen mitgebracht hat, die ziemlich mies schmecken und meine Nichte mochte sie nicht. Obwohl meine Nichte alles isst, was man ihr Auftischt, war das ihr zu eklig und sie wollte nicht, da sie schon das Mittagessen aufgegessen hat. Sie wurde von der Betreuerin gezwungen und letztendlich hat sie es gegessen, woraufhin sie erbrechen musste. Die Chefbtreuerin hatte sie daraufhin angeschrien, und sie ist weinend abgehauen (Obwohl sie es nicht durfte)

Ich wurde daraufhin angerufen, dass sie abgehauen ist und habe sie gesucht und auch gefunden und gefragt, wieso sie das gemacht hat, woraufhin sie mir weinend das Geschehen geschildert hat.

Daraufhin hab ich die Betreuerin direkt vor der Schule abgefangen und mit ihr normal reden wollen. Woraufhin sie mich angemeckert habe, was ich mir eigentlich erlaube und dass ich Kleine gefälligst Respekt haben soll.

Ich hab ihr dann daraufhin lauter und schärfer gesagt, dass sie nicht so mit meiner Nicht umgehen darf und dass ich mir so einen Umgang mit uns verbitte.

Am nächsten Tag wollte ich sie wieder von der Betreuung abholen, und mir wurde nun von einer Praktikantin erklärt, dass ich Hausverbot habe und eine bestimmte Grenze nicht übertreten darf. Nicht mal den Mut hat die Betreuuerin, um mir das direkt zu sagen.

Ich habe, um die Praktikantin nicht unnötig zu stressen, einfach gewartet.

Aber dennoch frage ich mich, ob das gerechtfertigt war.

Haus, Kinder, Schule, Pädagogik, Recht, Betreuung, Hausverbot, Kinder und Erziehung, Nichte

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