Medizin oder Physikstudium?

Heyho  

Von mir kommt jetzt die sehr häufig gestellte Frage nach der richtigen Studienwahl.

Ich hab halt irgendwie keine Ahnung was ich denn wirklich will.

Ich bin in einer Medizinerfamilie aufgewachsen und deshalb war natürlich von Anfang an klar, dass ich das auch machen will.

Dieser Gedanke hielt sich auch sehr lange bis ich ca. 15/16 wurde.

Da hab ich nämlich son Chemieschülerstudium gemacht und gemerkt wie sehr mir das gefällt. Ich konnte auch Vergleiche ziehen, da ich oft auch im Op mit meinem Vater war.

Das Ergebnis war für mich persönlich, dass die jeweiligen Gebiete kaum etwas miteinander zu tun haben. 

In den Mint-Fächern geht es eher um analytisches und logisches Denken und in der Medizin halt darum möglichst viele Informationen zu speichern(Medikamente, Krankheitsbilder...) und sie im richtigen Moment abrufen zu können. Die Praxis überwiegt.

Von der Seite aus würde ein Mintfach eher zu mir passen, zumal die wenigstens Mediziner tatsächlich im Forschungsbereich landen können (was mein Ziel wäre). 

Irgendwie will ich aber auch nicht nur den ganzen Tag in meinem Labor sitzen und ohne Kontakt zur Außenwelt an realitätsfernen Problemen arbeiten.

So ein bisschen Praxisbezug brauch ich schon.

In der Medizin sehe ich aber nur Praxis, kein theoretisches Denken.

Was allerdings für ein Medizinstudium spricht ist natürlich das Gehalt und der Arbeitsmarkt. Ärzte werden immer gebraucht und verdienen allgemein ordentlich Asche.

Reine Forschungsplätze dagegen sind sehr schwer zu bekommen und wenn man einen ergattern sollte ist die Bezahlung auch nur mittelmäßig. 

Hier hab ich das Gefühl schlecht beeinflussen zu können wo ich im Endeffekt lande und ich will in keinem Fall als Quereinsteiger in die Wirtschaft gehen oder Lehrer werden (wie so viele es dann tun, die keine Forschungsstelle bekommen haben).

Das ist halt ein relativ schwer wiegendes Argument, denn wenn es dann ungünstig läuft, würde ich mein Leben lang unglücklich sein. 

Ich bin mir nicht sicher was besser für mich.

Im Prinzip spricht für Medizin das Gehalt und die Jobsicherheit, sowie realitiätsbezogene Aufgaben am Tag. 

Und wenn mans schlau macht (und nicht sowas wie Internist wird) könnte man mit ganz viel Glück und dem richtigen Facharzt auch in der medizinischen Forschung landen.       Dagegen spricht, dass ich diese Entscheidung bereuen könnte, sollte ich doch nur in irgendeiner Klinik enden und jeden Tag die gleichen Untersuchungen/Eingriffe durchführen müssen. 

An meinen Eltern sehe ich, dass in der Medizin viel Routine ist und das mag ich eig gar nicht. 

Viel Abwechslung und wenig Praxis verspricht dafür ein Mintfach, aber hier ist halt auch die Frage, ob meine Beschäftigung dann nicht zu theoretisch werden könnte oder aufgrund der hart umkämpften Forschungsplätze was ganz andres wird, als ich eig. wollte.

Und natürlich der Aspekt der Bezahlung.

 

Was würdet ihr tun?

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Studienabbruch nach 7 Jahren, was nun?

Also zu meiner Situation:

ich bin momentan 25 Jahre alt und habe die letzten 7 Jahre Jura studiert. Von den 14 Semestern war 1 im Ausland. Zwischenzeitlich hatte ich starke Probleme mit meiner kranken Mutter, den Tod eines sehr nahe stehenden Familienmitgliedes und letztes Jahr eine sehr lange depressive Phase ( Bin in Behandlung) , die das alles in die Länge gezogen hat.

Nun habe ich mein 1 Staatsexamen versemmelt und stehe vor der Frage es nochmal zu machen und vielleicht ein weiteres Jahr zu verlieren ( Ich habe im Examen sehr sehr schlecht abgeschnitten und bin nicht sicher, ob ich den zweiten Versuch schaffe) oder was Neues anzufangen.

Meine Leidenschaft und Interesse galt schon immer der Kunst und Kunstgeschichte. In Mathe und den Naturwissenschaften war ich immer sehr sehr schlecht und traue mir da auch nicht besonders viel zu. Sehr gut war ich immer in Deutsch, Englisch, Geschichte, Literatur und Religion.

Durch das Jurastudium habe ich mich mehr oder weniger durchgequält. Bin ein paar mal durch Klausuren gefallen und habe so auch Semester wiederholen müssen. Im Endeffekt habe ich aber alles bestanden. Besonders in den Hausarbeiten war ich immer in einem recht guten Bereich. In Klausuren war ich eher schlecht.

Meine Familie pocht momentan darauf, dass ich erstmal eine Ausbildung mache und dann könnte ich ja immer noch studieren. An sich finde ich die Idee auch nicht schlecht, mache mir jedoch mit dem Alter dann sorgen. Die Ausbildung werde ich wahrscheinlich erst nächstes Jahr beginnen können, sodass ich bei Bestehen der Ausbildung ca 28/29 Jahre alt bin. Lohnt es sich da überhaupt noch zu studieren?

Alleine schon bei der Frage des Ausbildungsplatzes bin ich ratlos.

Im Rennen sind: Rechtsanwaltsfachangestellte, Notarfachangestellte, Mediendesigner, Kauffrau für Büromanagement.

Im Rennen für Studienfächer sind Kunstgeschichte ( Mit Nebenfach Jura), Kommunikationswissenschaften, Kunstwissenschaften oder Lehramt Kunst.

Wie ihr seht, alles Studiengänge die man als brotlos einschätzen würde.

Bei Abschluss des Studiums ( + Ausbildung) wäre ich ca. 35... das ist alt... dazu käme dann auch noch die fehlende Berufserfahrung.

Ohne Ausbildung wäre ich mit dem Studium ca. mit 31 fertig.

Bei beiden Varianten kommen eher schlechte Berufschancen dazu.

Ich weiß nicht was ich machen soll.

Studieren? Ausbildung dann Studium? Nur Ausbildung?

Naturwissenschaftliche Fächer oder mathelastige wie BWL oder Informatik kommen wirklich nicht in Frage für mich.

Ich bin wirklich verzweifelt und würde mich über jede Meinung/ Ansicht freuen.

Ausbildung + Studium 63%
Ausbildung 38%
Gleich Studium 0%
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Welcher Studiengang ist was für mich?

Hallo,

Ich beschäftige mich seit einigen Tagen intensiv über meine Studienfachwahl und über den Ort und die Art meines Studiums (FH oder Uni). Ich habe leider ein nicht so gutes Abi (3,3), deshalb hätte ich eher schlechte Chancen auf NC-zulassungsbeschränkte Studiengänge. Man kann eventuell über Wartesemester reinkommen, aber solange will ich doch nicht warten. Ich liste mal hier stichpunktartig auf, was man über mich wissen sollte:

  • Ich interessiere mich für die Bereiche Kunst, Musik und Design sowie Medizin und Gesundheitswissenschaften.
  • In der Schule waren meine LKs Chemie und Biologie, aber in Chemie war ich ziemlich schwach.
  • Ich habe eine Abneigung gegenüber Maschinen ---> Technik, Mathe und Physik und so. Würde aber die Grundlagen lernen, wenn man muss.
  • Ich will ungern in eine Industrie arbeiten. Ich interessiere mich schon für Forschung und Labor, aber in einer Fabrik zu arbeiten gefällt mir nicht so.
  • Ich will keine Ausbildung machen. Ich würde gerne studieren, mir ist es dabei egal ob es eine FH oder eine Uni ist, solange sie gut ist und keine großen Organisationsprobleme aufweist.
  • Ich habe diverse Online Studientests gemacht und herausgefunden, dass ich im Schnitt unterdurchschnittliche Fähigkeiten (z.B. bei Mathe) habe. Außerdem habe ich gesehen, dass ich Desinteresse in allen Bereichen aufweise und für kein Studienfach brenne.
  • Ich bin stark sozial distanziert --> kein Lehramt, Pädagogik und etc.
  • Ich würde gerne etwas studieren, was gute Berufsperspektiven hat (gutes Gehalt, sicherer Arbeitsplatz).
  • Ich kann sehr schlecht lernen, wenn es mich nicht interessiert (oder mir nicht so viel Spaß macht)

Wäre cool, wenn ihr mir ein paar Anregungen geben könntet.

Habe schon mit einer Beraterin (Bundesagentur für Arbeit) geredet und sie hat Biotechnologie auf einer FH empfohlen. Aber habe mich innerlich eigentlich dagegen entschieden.

Danke!

Schule, Studienwahl, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Medizin oder doch ein MINT-Fach?

Was die Mintfächer angeht gibt es 1000 faszinierende Studiengänge, weshalb ich mich da jetzt noch gar nicht festlegen kann (und will) aber meine Frage wäre erstmal welche Richtung ich den jetzt einschlagen sollte.

Ich weiß, dass es für viele Mint-ler nach dem Doktor und vllt. anschließender Post-Ph.D-Beschäftigung über höchstens 10 Jahre mit der Forschung vorbei ist und sie dann entweder als Lehrender an einer Uni enden oder in eine Branche einsteigen, die sie selber nie für sich vorgesehen haben kann man auch über niemanden haben. Viele bekommen überhaupt erst gar nicht einen Forschungsplatz und werden dann Quereinsteiger.

Genau davor hätte ich Angst; der Arbeitsmarkt ist hart und man weiß nicht wo man im Endeffekt landet

Jedoch erhoffe ich mir von einer Nawi eben eine lebenslange Faszination meinerseits und eine nie versiegende Leidenschaft gegenüber der Forschung und damit auch gegenüber meines Berufes. 

Ich hab Lust Neues zu erkunden, die Menschheit soweit ich irgend kann voran zu bringen und wissenschaftliche Beiträge zu leisten.

Auf der anderen Seite ist da die Medizin die natürlich einen viel sichereren Arbeitsmarkt bereit hält. Dafür ist naturwissenschaftliche Forschung hier weniger dominant.

Es wird mehr auswendig gelernt und bei der Patientenbehandlung geht es darum bereits erlentes Wissen anzuwenden, nicht jedoch darum Neues zu entdecken. 

Hier habe ich einfach Angst kognitiv nicht ausreichend gefordert zu werden und folglich unglücklich zu werden; in der Medizin ist halt doch relativ viel Routine oder es wird zumindest routinisiert vorgegangen (zB. in der Diagnostik)

Hier ist das Gehalt um einiges höher, was auch ein großer Pluspunkt ist, denn ein Leben mit viel Möglichkeiten (zB im Bezug auf Reisen) ist mir ebenso wichtig. Was soll ich tun?

Wie man sehen kann stecke ich total fest.

Forschung vs. Geld

Unsicherheit im Berufsleben vs. Keine vollwertige naturwissenschaftliche Beschäftigung.

Ich hoffe irgendjemand hat es geschafft sich durch diesen Text zu beißen und kann mir einen Rat geben.

Vielen Dank im Vorraus!

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Studienentscheidung: Economics, Business od. Sozialwissenschaften? Spezialisierung auf internat. Affairs oder development?

Hallo zusammen,

Ich habe ungemein Probleme bei der Studienwahl, vielleicht kann mir jemand helfen.

Ich interessiere mich für gesellschaftliches und kulturelles Verhalten des Menschen in allen Bereichen des Lebens und auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Damit verbundene Themengebiete der Politik, Ethnologie, Philosophie und Psychologie interessieren mich hier ein wenig mehr als die des Rechtswesens.
Auch bin ich sehr interessiert an wirtschaftlichen Prozessen besonders auf globaler Ebene (also ich habe eher Interesse an “international programs“).

Ich glaube Wirtschaft ist der praktische Anwendungsbereich innerhalb der Sozialwissenschaft der mich meisten interessiert. Auch weil ich gelesen habe, dass wirtschaftlich abgestimmtes Handeln neben Gesetzen das ultimative Tool sei, um Dinge verändern und bewegen zu können. Im Gegensatz zu ethisch oder kulturell abgestimmten Handeln ist das wohl leider wahr.

Und ich frage mich auch ob es gängige Möglichkeiten innerhalb der Businessstudien gibt, sich auch vertieft mit Themen wie der Globalisierung, Entwicklungshilfe, Social Engineering oder Neo-Okölogie auseinanderzusetzen. Da business studies sich ja eigentlich eher auf erfolgreiches Handeln einzelner Akteure fokussiert.

Als Tätigkeit in meiner Zukunft könnte ich mir vorstellen:

•Hilfskonzepte entwickeln für Krisenländer oder Krisenregionen

•Nachhaltige Entwicklung weltweit fördern (gesellschaftl. od. okolög.)

Dabei ist natürlich ein fachliches Allgemeinwissen innerhalb der Sozialstudien nötig und nicht nur im Wirtschafts- oder Businessbereich. Wenn nicht wäre eine Studiengang wie Entwicklungshilfe oder international Affairs sogar am Besten?

oder, eine ganz andere Richtung 🤦🏼‍♂️

•Unternehmen zur internen Unternehmensstruktur beraten aber auch dabei helfen sich in ein internationales Netz einzufügen

•Unternehmen bei der Vermarktung und Herstellung von Produkten im internationalen Bereich zu unterstützen.

Und hierbei ist es natürlich von Vorteil nicht nur Basiswissen in der Wirtschaft zu besitzen. Sondern sich im Studium vertieft mit Businesswissenschaften auseinanderzusetzen. Und dabei ggf. sogar direkt schon eine Richtung wie Marketing, Management,... einzuschlagen, oder sogar schon in eine spezielle Marktbranche einzutauchen.

Es fällt mir schwer zu entscheiden in welche Richtung ich gehe, da ich so vielfältige Interessen habe, und nichts zu kurz kommen soll. Ich kann mir auch irgendwann einen Berufswechsel vorstellen und will mir deshalb keine Möglichkeit durch eine „falsche“ (oder zu spezielle) Wahl verschließen. Ich habe eben Angst, dass ich in einem Thema zu wenig ausführliche Kenntnisse habe um darin gut zu sein. Oder andererseits zu wenig Vielfalt an Kenntnissen um mir ein Breites Wissens- und Tätigkeitsspektrum zu eröffnen.
Ich frage mich auch, ob in genannten Tätigkeiten mein kreatives Denken genug beansprucht wird.

Vielleicht hat jemand Einen Rat. Ich verzweifle hier leider😅.
Danke für Antworten schonmal im Voraus.

Wirtschaft, Studienwahl
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Direkt Studium oder Ausbildung?

Hallo liebes Forum.

Ich fühl mich im Moment ziemlich zwiegespalten und weiß nicht recht, was ich machen soll.

Zu mir, ich bin 22 Jahre alt und breche jetzt mein Lehramtsstudium an der Uni nach 5 Semestern ab.

Jetzt weiß ich nur nicht, wie es weitergehen soll. Auf der einen Seite hätte ich sicher einen Ausbildungsplatz zum Pharmakanten bei mir in der Nähe. Auf der anderen Seite würde es mich jedoch auch reizen diesmal Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik an einer Fachhochschule diesmal zu studieren. Uni würde für mich somit auf jeden Fall rausfallen.

Jetzt stehe ich nur vor dem Problem:

Auf der einen Seite würde ich schon gerne nochmal studieren, jedoch habe ich panische Angst davor, dass es wieder nicht klappt und das kann bei solchen naturwissenschaftlichen Studiengängen natürlich auch nicht so unwahrscheinlich passieren. Und auf der anderen Seite hätte ich halt die Ausbildung, wo ich jedoch später auf jeden Fall noch drauf aufbauen würde, sei es nun Meister, Techniker oder Studium.

Da wär mein Problem nur, dass ich dann halt schon 26/27 wäre, wenn ich das Studium anfangen würde und Angst habe, dass das ja schon recht spät wäre.

Ich weiß einfach nicht, ob es ich mich nochmal zu einem Studium motivieren kann, auch wenn es mich diesmal vermutlich mehr interessieren würde, da ich auf jeden Fall der wissenschaftlich technischen Typ bin.

Vielleicht kennt jemand von euch ja auch schon so eine Situation, bzw. hat ein paar Ratschläge über :)

Liebe Grüße

Studium, Schule, Ausbildung, Fachhochschule, Pharma, Studienwahl, Verfahrenstechnik, Pharmakant, Studienabbruch, Ausbildung und Studium
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Eltern sind gegen mein Wunschstudium?

Hi,

ich habe folgendes Problem:

meine Eltern wollen, dass ich (m/16) Medizin studieren. Ich jedoch will mich bei der Bundeswehr als Offizier bewerben und Psychologie studieren. Meinen Wunsch, Psychologie zu studieren, verstehen sie nicht, sie sagen, vom Psychologengehalt kann man nicht leben, man kann sich nichts leisten, etc. Sie sagen, dass, wenn ich etwas anderes als Medizin studiere, sie mich an meinem 18. Geburtstag aus dem Haus schmeissen und nie wieder mit mir reden. Ich habe mehrmals mit ihnen darueber geredet, doch sie sagen immer das Gleiche. Das Problem: zum Zeitpunkt der Bewerbung bei der Bundeswehr werde ich noch 17 sein, brauche also eine Unterschrift, die sie mir wohl nicht geben werden.

Ich habe gestern die Polizei angerufen (weil wir uns schon seit 8 Jahren jeden Tag streiten, sie mich auch beleidigen und schlagen) und sie meinten, sie werden das Jugendamt einschalten und es wird ein Familienbetreuer kommen, der meine Wuensche und die meiner Eltern beruecksichtigen wird. Ich habe ihnen auch erzaehlt, dass meine Eltern mich zu Medizin zwingen, und eine Polizistin meinte ''Darum kuemmert sich schon der Familienbetreuer vom Jugendamt''. Jetzt sind meine Eltern nich saurer auf mich, ignorieren mich, beleidigen, etc.

Wird der Familienbetreuer meine Eltern ueberzeugen koennen, dass sie mir freie Wahl beim Studium lassen? Und wenn nicht, kann mir das Jugendamt die Unterschrift geben? Ich will Offizier werden und Psychologie studieren.

MfG

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Lohnt sich der TMS bei einem Abischnitt von 1,9?

Hallo,

leider finde ich die Informationslage im Internet zu den Zulassungsbedigungen für das Medizinstudium in Deutschland ein bisschen unübersichtlich. Fast jede Uni handhabt es anders und man kann sich noch nicht mal darauf verlassen, dass es bei derselben Uni jedes Jahr gleich ist.

Von den Unis, die den TMS berücksichtigen, geben manche für die Top 10% einen Bonus von 0,8 (Erlangen, Marburg...), andere 0,5 (Freiburg, Kiel...) und manche Unis haben ein ganz eigenes Punktesystem. Es gibt Seiten, die es für realistisch einstufen mit einem Abischnitt von 3,2 (!!!), andere raten ab 1,5 schon vom TMS ab. Was ich jedoch schon mehrmals gelesen habe ist, dass mit dem TMS nur eine maximale Verbesserung von 0,8 erreicht werden kann (und ja ich weiß, der Abischnitt selbst verbessert sich natürlich nicht, ich spreche hier von der Zulassung für einen Medizinstudienplatz). Das heißt ja, dass ich auch mit einem hervorragenden TMS nicht über 1,1 hinauskomme. Oder?

Ich könnte ein 12-monatiges FSJ machen, das gibt einen Bonus von 0,2. Allerdings ist mir keine Uni bekannt, die auf einen hervorragenden TMS 0,8 gibt UND noch dazu freiwillige Dienste anrechnet.

Die Optionen Berufsausbildung, MedAT-H und Privatunis (z.B. Witten oder Paracelsus) sind mir bekannt, es geht mir aber eher um die Frage: lohnt sich jetzt der TMS bei 1,9 und hilft mir bei dem Ziel Medizinstudium ein FSJ oder ist das aussichtslos? Ich suche vor allem Meinungen und Erfahrungsberichte von Leuten, die schon mal mit der Thematik zu tun hatten. Ich bin für jede Antwort dankbar und wünsche euch einen schönen Abend :-) !!

Schönen Gruß,

Cleo

Medizin, Studium, Schule, Abitur, Gesundheit und Medizin, Studienwahl, TMS, Universität, medizinertest, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Berufs bzw Studienwahl?

Hallo Leute.

Seit Wochen beschäftige ich mich mit der Frage, was ich einmal beruflich machen will. Habt ihr eventuell ein paar Ideen?

Am liebsten würde ich gerne nach dem Abi Geld verdienen, wenn nötig nebenbei zum Studium. Ich lege Wert darauf, dass mir der Beruf einmal Spaß macht und ich Sinn darin sehe (also Menschen irgendwie helfen). Mit Bürojobs kann ich nicht wirklich etwas anfangen, was ich nach 3 verschiedenen Praktikas (Sozialversicherungsfachangestellte, Verwaltungsfachangestellte & Industruekauffrau) feststellen konnte.

Meine Stärken:

  • Ich habe viel Emphartie
  • Ich bin gut im Umgang mit Menschen
  • Ich kann relativ schnell lernen und bin sehr gut in der Schule
  • Ich bin sportlich und an Sport interessiert
  • Fremdsprachen liegen mir
  • Ich bin extrem kreativ und kann realitätsnah zeichnen
  • Ich kann gut erklären
  • Ich setze mich für meine Freunde und bin hilfsbereit
  • Ich bin geduldig mit anderen Menschen
  • Ich gebe nie auf
  • Ich habe immer ein offenes Ohr für andere

Was mir auch als Schwäche ausgelegt wird:

  • Ich denke viel nach
  • Ich bin oftmals sehr kritisch bzw ungerecht zu mir selbst
  • Ich bin ungeduldig mit mir selbst
  • Manchmal habe ich wenig Selbstvertrauen
  • Oftmals denke ich zu weit bzw zu kompliziert

Ich schon Sätze gehört wie "Du solltest Lehrerin werden" "Du musst Arzt oder Psychologe werden" "Du solltest einmal was mit Zeichnen machen" "Mach doch was mit Fremdsprachen"

Ich interessiere mich momentan sehr für den Beruf als Psychotherapeutin, da mich die Psychologie reizt. Was mich jedoch abschreckt ist das 5 jährige Studium und die mind. 3 jährige Ausbildung danach.

In dieser Zeit verdiene ich ja nichts. Geld ist zwar nicht das wichtigste für mich, aber in dieser Zeit wäre ich immer abhängig. Außerdem hätte ich gerne einmal Kinder und ich weiß nicht, ob es dann nicht "spät" ist, wenn ich mit 27 erst fertig ausgebildet bin.

Ich hoffe ihr habt ein paar Ideen, was beruflich so zu mir passen könnte :)))

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Lohnt sich ein Chemiestudium heute noch - und wie sind die Chancen?

Hallo, da ich nächstes Jahr Abitur mache, bin ich schon länger auf der Suche, was danach passieren soll. Meine Leistungskurse sind Chemie und Mathematik, wenn das eine Rolle spielt. Bio und Physik habe ich behalten. Mein Schwerpunkt liegt klar auf den NaWis bzw MINT, vorzugsweise auf Chemie oder Bio.

Logische Konsequenz wäre für mich ein Chemiestudium, da das mir am grundlegendsten und vielfältigsten mit allen Richtungen erscheint. Trotzdem schreckt mich das Studium ab. Doktor ist ja üblich zwecks Profilierung und Spezialisierung, also dauert es min. 8 Jahre! Die Inhalte sind nach Erfahrungsberichten teilweise im Laboralltag nutzlos. Würde ich SOFORT danach anfangen, wäre ich erst mit 26 oder 27 fertig!

Der Bedarf an Chemikern ist ja nicht so da wie an Mathematikern, Informatikern, Physikern oder Ingenieuren. Biologen und Chemiker werden nach NaWitabelle im Schnitt eher schlechter als diese Gruppen bezahlt.

Lohnt sich das Chemiestudium überhaupt noch heutzutage?

Ich habe auch schon überlegt, eher eine spezielle Ausbildung in EINE Richtung zu machen, ich möchte aber schon gerne an die Uni. Duale Studiengänge sind rar.

Meine Alternativen wären etwa Geologie, Biologie, Pharmazie, Biomolecular Engineering, Physik, Materialwissenschaften oder etwas entsprechendes an der Hochschule. Die NCs sind kein Problem.

Der Doktor ist natürlich etwas gutes, ich bin da aber eher etwas skeptisch.

Lohnt es, sich Chemie mit Doktor zu studieren denn, oder sollte ich besser etwas 5 jähriges ohne Doktor studieren?

Ihr könnt auch gerne Erfahrungsberichte reinschreiben! Danke schonmal im Voraus!

Studium, Schule, Chemie, Berufsorientierung, Studienwahl, Chemiestudium, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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