Ich möchte meinen Tagesablauf/meine Routinen verändern. Wie kann dieser aussehen? Wer kann mir helfen?

Ich möchte meinen Tagesablauf verändern, da ich unproduktiv beim Lernen bin und viel prokrastiniere. Zur Zeit habe ich 2 Schreibtische, einen, an den ich mich setze, um generell zu entspannen und im Internet zu surfen, und einen, an dem standartmäßig mein Computer steht, für wenn ich etwas am Computer erledigen muss. Eine Art Entspannungssessel habe ich (noch) nicht. Oder einen Couchtisch. Wenn ich von der Uni komme (um 20 Uhr bis jetzt), ist mein Ablauf in etwa gleich: Erst esse ich, dann setze ich mich an den einen Schreibtisch, lege die Füße hoch und bin ein bisschen im Internet. Teilweise fühle ich mich zu müde zum Arbeiten, teilweise schreibe ich aber auch noch mit Leuten. Ich nehme mir vor, danach anzufangen, gehe danach aber meist trotzdem ins Bett. Wenn die Deadlines zu groß werden, fange ich irgendwann an zu arbeiten. Ich schlafe sehr lange, da mein Schlafrhythmus kaputt ist. Sollte ich noch etwas Zeit haben, bevor ich los muss, frühstücke ich und bin wieder am Internet, fange wieder nicht an. Am Wochenende esse ich ebenfalls zuerst und bin dann wieder die ganze Zeit am Internet. Ich möchte gerne eine Arbeitsgewohnheit implementieren, so dass es für mich leichter ist, zu arbeiten, wenn ich mich daran gewöhnt habe. Kann mir jemand eine realistische Tagesstruktur vorschlagen? Gleichzeitig möchte ich auch noch Zeit für organisatorische Dinge einplanen und für Freizeit.

Arbeit, Lernen, Prokrastination, Struktur, Tagesablauf
Wie nennt man man Leute, die nicht trans*+++ sind, lediglich ein Problem mit Rollen, Gendern, sexistischer oder geschlechtsverschiedener Behandlung haben?

Habe dafür leider noch keinen Begriff gefunden

gibt es so eine Gruppe oder Bewegung überhaupt schon?

- Feminismus kommt nicht in Frage, da sich häufig für Sonderbehandlungen für und Stolz auf's Frausein/explizite Anreden eingesetzt wird, soweit ich das richtig verstanden habe

- Nicht-Binärität ist eine Geschlechtsidentität! Und es geht ja eben darum, sein Geschlecht nicht zu verneinen, eventuell sogar das totale Gegenteil, wenigstens jedenfalls Akzeptanz (und Stolz) auf das Geschlecht, lediglich um egalistische Behandlung für alle Geschlechter, unter anderem sowas wie keine Erwähnung oder Ansprache oder (unerwünschte) Sonderbehandlung, wo es nicht explizit einem Zweck dient (im positiven wie negativen Sinne), ja, im weitesten Sinne auch Gleichmacherei, besonders bezogen auf Mode, Kleidung, Verhaltenstrends, auch Denkstile/Konventionen (Ja, solche existieren selbst beim Denken!)

Also es geht auf keinen Fall um Ausradierung eines Merkmals oder Absonderung und ebenfalls nicht um Überbewertung der eigenen Gruppe und Schaffung von ganz starken Gruppenkonventionen (würde ja wiederum die Freiheit eingeschränkt werden)

Vielleicht ist Freiheit tatsächlich ein guter Begriff dafür, wo ich ihn gerade so aufgeschrieben habe 🤔

Aber diese Freiheit müsste ja wieder auf jeden Fall von der Geschlechtsidentität entkoppelt, sonst landen wir ja wieder bei dem Zwang, eine Geschlechtsidentität gemäß seines Charakters wählen zu müssen (eventuell dann Druck zu anderen Stereotypen und Konventionen, oder aber körperlichen Veränderungen) und Geschlechter bekämen Stigmata und Abwertung für die ihnen wiederum zugeordneten Eigenschaften

Das fängt schon damit an, „Guten Tag Frau Müller, die Dame möchte sich setzen?“ bloß dass es hier nicht um Identität geht! Sondern eben um Meinung, Freiheit, Trennung der Identität davon!

Bewegung, rollen, Feminismus, Freiheit, Geschlecht, Gesellschaft, Identität, Meinung, stolz, Transgender, Akzeptanz, gendern, non-binary
Mir fällt es sooo schwer, unvoreingenommen auf die Leute zuzugehen und alle gleich zu behandeln?

zum Beispiel bin ich ungeheuer für Antidiskriminierung, Vielfalt, Freiheit in den Normen, aber es fällt mir so schwer, ich fühle mich stark verunsichert, wenn jemand unnormal aussieht, und das kommt auch beim Gegenüber an, weil ich mich dann nicht entspannen kann, und dauerhaft frage ich mich: habe ich mit meinem Einsatz das Falsche bewirkt, wenn Leute beginnen, mich und meine Öffnung für Neues nachzumachen, ich bin es nämlich nicht gewohnt, dass irgendwer überhaupt mal was von mir kopiert oder mich als Vorbild sieht, sondern dass ich immer nur verzweifelt für mich allein ein Gegenbeispiel setze, das sowieso keiner hören will und für das mich sowieso jeder verspottet

Beispiele sind zum Beispiel: Wenn ein Umfeld besonders akzeptant sein möchte, ziehe ich mich total zurück und traue mich gar nicht mehr, normale Dinge laut auszusprechen, weil endlich die Sensibilität erreicht wurde, dass man jeden, der Kritik äußert, beachtet beziehungsweise jedes laute Aufmerksammachen als Kritik interpretiert, und bei so einem Privileg will ich nun wirklich nicht undankbar sein oder die Atmosphäre kaputt machen. Ich kümmere mich ja sonst auch nur um Ungerechtigkeiten, wenn ich endlich mal den Mund aufmache und lautes Aufsehen errege, sonst gibt es auch keinen Grund, diese so gewonnene Sensibilität mit Vielreden zu überfluten beziehungsweise somit abzustumpfen.

Anderes Beispiel: Es fällt mir schwer und ich werde zittrig und nervös und unkonzentriert (das Problem habe ich sowieso in allen möglichen Situationen) , mache daraus hervorgehend eventuell Fehler oder verhalte mich verunsichert, risiko-vermeidend, wenn zum Beispiel:

- Männer feminine Züge aufweisen (es tut mir auch soo total unfassbar leid, dass ich somit Männer mit gängig gestylten Haaren und in typisch männlicher Kleidung wie Hemd also irgendwie respektvoller oder bevorzugter behandle)

- Mädchen sich die Haare auch kurz schneiden wie ich (ich will halt auf gar keinen Fall Fehler machen und irgendwen hier in irgendeine Richtung drängen oder ihnen weitere Dinge aufschwatzen, die sie nicht selbst wünschen, sie sollen sich halt komplett frei entscheiden, was sie unbeeinflusst von mir aus eigener Motivation gerne tun möchten, und da möchte ich halt auf keinen Fall auch mit eigenen Verhaltensfehlern zum Vorbild genommen werden, weil sie das irgendwie mixen und mit der eigentlichen Linie in Zusammenhang bringen, es sollte halt eigentlich eine strikte Trennung geben zwischen: „dafür stehe ich“ und: „das krieg ich selber nicht auf die Reihe“)

- Leute unnormale Frisuren oder auffällige Kleidung oder weitere Seltenheiten mitbringen, irgendwie übersehe ich die häufig, habe sie nicht auf dem Schirm, und irgendwie habe ich dann noch so in mir, dass ich irgendwie Hemmungen habe, sie ganz normal anzusprechen, oder auch:

- wenn Leute vielleicht andere Bewegungen machen oder wenig Blickkontakt,

eigentlich trifft man ja gerade in den außergewöhnlichen Menschen echte Goldspatzen

Verhalten, Menschen, Diskriminierung, Gleichbehandlung, Nervosität, Konkurrenz