Fühle mich in Wohnung bzw. in Stadt unwohl. Würde ein Umzug an einen anderen Ort das Problem lösen?

Ich bin vor zwei Jahren umgezogen. Vom Dorf (bei meinen Eltern) in eine Kleinstadt (alleine). Ich habe mich dort sofort unwohl gefühlt und bin dann von der Stadtmitte an den Stadtrand gezogen vor etwa 3 Monaten. Aber hier ist es leider auch nicht besser.

Das Gefühl was ich habe ist wie wenn mir ständig die Angst im Nacken sitzt.

Einerseits bin ich auch viel alleine in der Wohnung. Es könnte auch daran liegen. Aber fühlt sich eher wie eine Angst an. Zudem gehe ich öfters spazieren in die Natur und da fühle ich mich sofort gut und kann wieder frei atmen. Und da bin ich eigentlich auch alleine. Ich glaube mir bereiten die vielen Menschen Unbehagen. Es ist auch in so einem Wohnblock. Die Menschen können nichts dafür und haben mir auch nichts getan, aber ist wohl so eine Art Angst.

Jetzt bin ich am überlegen ob ich zurück aufs Dorf ziehen sollte (nicht zu meinen Eltern). Könnte zwar jederzeit zurück, aber würde halt gerne auf eigenen Füßen stehen. Jetzt weiß ich nicht ob das, dass Problem lösen würde. Was könnte ich tun?

In der Natur geht's mir gut und ich bin auch viel lieber in wenig besiedelten Orten wie Dörfern unterwegs. Habe mir schon mal überlegt eine Ferienwohnung oder WG-Zimmer zu nehmen zum testen oder so.

Umzug, Stadt, Dorf, Gesundheit und Medizin, Länder, Liebe und Beziehung, Stadtleben, Dorfleben
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Wie mit solchen asozialen Menschen umgehen?

Hey,

Ich und meine Familie sind vor kurzem in Richtung Stadt umgezogen. Hier sind die Leute auch dementsprechend anders als im Dorf. Vor allem die Jugendlichen und Kinder. Mein kleiner Bruder/9 Jahre hat schon einige Freunde bekommen, aber mit der Zeit kam heraus daß viele nicht ganz so korrekt sind. Sie sind asozial, beleidigen ziemlich hart und wissen wie man ausnutzt. Oft sieht man es dann auf meinem Bruder ab, weil er eben einfach unschuldig und naiv ist, was auch normal in seinem Alter ist.

Zum Glück hängt er jetzt nicht mehr mit diesen Jungs ab und hat jetzt einen anderen Freund, der wirklich viel anständiger ist und auch freundlich zu ihm. Gestern Abend waren mein Bruder und ich Fahrrad fahren. Da saßen so 14 jährige und fragten ihn nach einer Kippe, er antwortete aber nicht. Ich sagte dann Nein, er ist zu jung. Dann sagten sie Oh Sorry. Später führen wir ein 2. Mal an ihnen vorbei und sie entschuldigen sich wieder. Mein Bruder fuhr hinter mir. Später sagte er mir, dass die Mädchen zu ihm sagten " Auch Sorry an dich, du dummer" Eine Woche zu vor, war mein Bruder draußen und hustete, dann rief genau das selbe Mädchen zu ihm "Stirb". Ich meine wie asozial und dumm muss man den sein um sich mit einem kleinen Kind anzulegen auf so lächerliche Weise.

Jetzt ist da wieder so ein 18 jähriger Typ, der sich scheinbar auch mit kleinen Kindern anlegt und sie sogar schlägt. Er hat schon paar Anzeigen am Hals. Jetzt haben auch mein kleiner Bruder und seine Freunde Angst vor ihm. Heute war er draußen mit seinem Freund und die haben diesen Typen gesehen. Vor lauter Angst, dass er ihnen was antut, sind die weg gerannt und über einen Zaun geklettert und er hat sich die Haut am Bein aufgerissen.

Gestern wollte ich auch zu diesen Mädchen gehen und die zur Rede stellen, leider waren die aber schon weg.

Ich weiß nicht was ich da tun soll und wie ich ihm da helfen kann. Ich finde das ganze einfach lächerlich und unnötig, was die da machen. Ich habe da kein Verständnis für, was das ganze schwerer macht.

Kinder, Familie, Freundschaft, Jugendliche, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Psyche, Stadtleben
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Stadtleben vs. Dorfleben?

Ich wohne in einem kleinen Dorf in der Schweiz mit meinem Kleinkind (2.5). Es liegt nur 30 Minuten mit dem Auto von der Stadt entfernt. Aber zu Stosszeiten braucht man trotzdem deutlich länger zum Fahren, da viele ja in die Stadt zur Arbeit wollen. Auch sonst ist parkieren ein grosses Problem. Deswegen nehmen auch viele den ÖV. Man ist auf jedenfalls täglich bis zur 1.5 – 2 Stunden unterwegs. Das sind im Durchschnitt 8stunden pro Woche (ein Ganzen Arbeitstag) und etwa 2.5 - 3 komplette Wochen im Jahr den man nur mit täglichem pendeln verbringt. Ist schon recht viel, wenn man so vorstellt. Man könnte in dieser Zeit so viel erledigen.

Dazu muss man fast zu jeder Angelegenheit in der Stadt fahren oder zu minderst in ein grösseres Dorf nebenan fahren. Sei es einkaufen, Fitness, Bibliothek, Kino, usw. Auch für soziales wie Networking Events der Sprachkurse usw. findet alles in der Stadt stat.

Um Zeit zu sparen finde ich es Sinnvoller in der Stadt leben zu können. Da kann man von einem Ort nach andrem in kurze Zeit springen und verliert deutlich wenig Zeit. Somit kann ich mein Kind in die Kita bzw. in Kindergarten, Schule usw. bringen. Dann zur Arbeit gehen und über Mittag noch was erledigen und noch pünktlich nach Hause kommen. Hätte vielleicht mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Wäre wenige müde durch den Tag.

Trotzdem finde ich ein Leben im Dorf mit Garten und Ruhe auch schön. Am Wochenende hört man morgens den Vogel quietschen, man kann spazieren gehen und man ist mitten in der Natur. Bäume, Wiese, Berge usw. auch für mein Kind ist es bestimmt schön im Dorf so viel Natur zu sehen und so aufzuwachsen. Es hat einen Erholungseffekt.

Ich weiss noch nicht wie ich entscheiden würde. Eine Entscheidung muss ich erst in ein halbes Jahr oder gegen Ende Jahr treffen.  Aber möchte gerne einige Meinungen von euch hören.

Freizeit, Geld, Pendeln, Stadtleben, Dorfleben
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In 10 Jahren - Leben auf dem Land /oder/ Leben in der Stadt?

Bei mir sind die nächsten Einkaufsmöglichkeiten 20 Kilometer entfernt, die nächstgrößere Stadt mit 50k Einwohnern ist 40 Kilometer entfernt...

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, sehr mit der Natur verbunden und stark mit meinem Heimatdorf verwurzelt - hänge sozusagen an meiner "Vergangenheit".

Natürlich gibt es einige Vorteile, wie saubere Luft, Entspannungsmöglichkeiten, evtl. bereits vorhandener Wohnraum, größere Werkstatt etc.

Aber Nachteile sind natürlich auch vorhanden, Strecke zur Arbeit 30km + (wobei das noch geht), Einkaufsmöglichkeiten sind weiter entfernt... und wie sieht es mit Kindern aus? Vereine wären weiter entfernt, Freizeitmöglichkeiten also im jungen Kindesalter auch stärker eigneschränkt etc.

Wenn man älter ist und die Versorgungsmöglichkeiten nicht mehr so gut gegeben sind, Krankenhäuser weiter weg sind etc. Aber auch autonomes Fahren dürfte in 10 bis 15 Jahren schon eine stärkere Rolle spielen. Auch geht die Urbanisierung voran und die kleinen Dörfer werden immer weniger bewohnt sein, Häuser und Straßen zerfallen... Was macht man wenn man 2 linke Hände hat? Auf dem Dorf fallen sicher mehr Reparaturen für ein großes Haus an, als für eien Wohnung...

Wo lebt Ihr lieber? Jetzt und in vieleicht 20 Jahren? Wie ist eure Situation oder was sind eure jeweiligen Beweggründe - vielleicht auch, warum ihr gewechselt seit (vom Landleben in die Stadt oder umgekehrt).

Freue mich auf eure Meinungen und persönlichen Gedanken!

Leben, Natur, wohnen, Landleben, Landschaft, Lebensfreude, Stadtleben
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