Hat man als BibliothekarIN bzw FaMi in einer Kleinstadt viel Kundenkontakt?

Hallo,

ich bin interessiert an der Ausbildung zur Bibliothekarin. Ich kann mir vorstellen in einem Archiv oder einer Bibliothek zu arbeiten, aber bin ziemlich schüchtern und introvertiert. Habe auch eine Sozialphobie. Wenn die Umgebung stimmt und ich mich wohlfühle, komme ich auch gut mit Menschen klar und meine Angst begrenzt sich, aber aktuell lebe ich in einer Großstadt und ich kann mir nicht vorstellen Kunde nach Kunde abzufertigen. Das überfordert mich einfach.

Ich würde mich lieber um die Verwaltungs - Organisatorischen Aufgaben kümmern und gelegentlich, wenn 1-2 Kunden kommen mich dann auch um diese kümmern, aber ungern mit Kunden bombardiert werden wie es in Großstädten warscheinlich der Fall ist.

Ich weiß um Kundenkontakt komme ich nicht herum, aber die Frequenz ist entscheidend für mich. Alle 20 Minuten ein Kunde wäre nicht so schlimm, aber wirklich nach jedem Kunden direkt den nächsten ranzukriegen und irgendwann ne Warteschlange zu haben, liegt mir garnicht.

Ich arbeite generell langsam und bin nicht so schnell wie andere, nehme mir lieber mehr Zeit als alles in der schnellsten Zeit abzufertigen.

Meint ihr wenn ich in eine Kleinstadt ziehe kann ich meine Vision besser umsetzen, weil da nicht so viele Kunden kommen wie in dem Hotspot wo ich gerade lebe, oder bin ich ungeeignet für den Beruf wenn ich mich lieber um Verwaltungsaufgaben kümmere, als dauernd mit Kunden reden zu müssen?

Beruf, Ausbildung, Archiv, Bibliothek, Großstadt, Kleinstadt
Umzug trotz fehlender Unterstützung der eltern?

Hallo liebe Community,

kurz zu mir:

ich bin 22 Jahre alt, wohne in einem kleinen Dorf, seit mittlerweile 4 Jahren alleine in einer zwei Zimmer Wohnung und bin gelernte Krankenschwester. Ich verstehe mich mit meinen Eltern sehr gut.
Ich Habe seit der Trennung meiner letzten Beziehung das Reisen für mich entdeckt. Ich bin mittlerweile mindestens jeden zweiten Monat in einem anderen land für ein paar Tage, zusammen mit meiner Arbeitskollegin und besten Freundin, die ebenso Krankenschwester ist. Natürlich war ich auch in jeder Großstadt, unter anderem in Frankfurt. Und wie es das Schicksal wollte, habe ich mich Hals über Kopf in diese Stadt verliebt. Ich bin dort mittlerweile jeden Monat mit meiner Freundin, wir haben dort schon viele neue Menschen kennengelernt und nirgends fühlen wir uns so wohl wie dort. Nun haben wir seit längerem überlegt, einfach dort hin zu ziehen, in der Klinik anzufangen und somit unseren Horizont zu erweitern.
meine Eltern halten das natürlich für eine total sinnlose und dumme Idee. Ich würde mir nur schaden, ich würde es bereuen und vieles verlieren- unter anderem das gute Verhältnis zu meinen Eltern. So deren Worte.
Thema Frankfurt möchten die mittlerweile überhaupt nicht mehr hören. Aber uns zieht es dahin, wir möchten für 2-3 Jahre einfach mal diese berufliche und Vorallem generell diese Großstadterfahrung machen.
Einerseits möchte ich das Verhältnis zu meinen Eltern nicht verlieren, andererseits habe ich Angst, es irgendwann zu bereuen, nicht dahin gezogen zu sein. Ich bin sehr unzufrieden hier. Die Menschen und die Gegend hier ist einfach nur traurig und leblos.
gibt es Rat? Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Sind es doch nur leere Drohungen meiner Eltern?
vielen Dank schon mal!

Wohnung, Angst, Umzug, Frankfurt, Eltern, ausziehen, Großstadt
Ich fühl mich, als wär mein Leben schon vorüber?

Eigentlich kann man sich in seiner Jugendzeit so richtig ausleben. Wenn man Freunde hat, kann man den ganzen Tag mit anderen abhängen und muß nicht mal arbeiten. Man kann da schon die gleichen Erlebnisse machen, die man als Erwachsener hat. Also ich rede jetzt nicht vom Geschlechtsverkehr, aber man kann schon in seiner Jugend richtig leben. Man macht Erfahrungen und lernt vom Leben. Ich denke 15-18 ist die beste Zeit. Wenn man mit 15 schon Reife besitzt, kann man wirklich sehr intensiv leben, würde ich sagen. Ich bin 20 und, da aber die Zeit, wo ich noch nicht erwachsen war noch mehr Scheiße war, hatte ich mal gar keine Freunde. Es giebt viele in meinem Alter, die stehen noch nicht fest im Leben, aber ich hab ein Studium und nigges anderes, als meine Freundin im Kopf. Jetzt muß ich irgendwann mit meinem Studium fertig werden und arbeiten gehen. Außer, daß ich jetzt an Zigaretten komme, die meinem Streß helfen ist echt nix anders, als vor paar Jahren. Meine Fernbeziehung Freundin hat sehr wenig Zeit und jetzt frag ich mich, ob das alles noch Sinn hat. Alleine in der Stadt unterwegs sein und das dauernd ist Scheiße. Jeder Tag ist allmählich derselbe. Geht's jemand ähnlich? Oder ging's jemand ähnlich, wo er 20 war? Immer wenn ich etwas Hoffnung hab, geht die am nächsten Tag schon wieder weg.

Liebe, Sport, Freizeit, Arbeit, Studium, Hochzeit, Beziehung, Stadt, Großstadt, Leid
Warum haben Städter oft so ein schlechtes Verhältnis zu ihren Eltern?

Wir leben eher ländlich. Und bei uns ist es ganz normal, dass man mit mehreren Generationen zusammen lebt. Auch fast alle meine Freunde leben mit drei Generationen unter einem Dach.

Bei uns ist es so: Die Oma wohnt im Nachbarhaus. Die Tante wohnt zwar nicht hier, kommt aber jeden zweiten Tag vorbei und telefoniert täglich mit der Oma.

Aber anscheinend geht das in Städten alles ganz anders zu.

Jedenfalls ist es in Städten anscheinend immer ein riesen Skandal, wenn zwei Generationen zusammen leben. Dann heißt es "Hotel Mama". Oder dann gibt es Überschriften wie: "Jugend immer unselbstständiger: Jugendliche wohnen immer länger bei ihren Eltern!"

Mein Opa hat bei seiner Mutter gelebt bis sie gestorben ist. Und dann hat er selbst im selben Haus gelebt bis er gestorben ist. Mein anderer Opa hat auch sein Leben lang zusammen mit seinen Eltern gewohnt.

Die FAZ hat wieder mal einen Artikel raus gehauen, wo es um Unselbstständigkeit der Jugendlichen geht. Dass viele Studenten täglich mit ihren Eltern schreiben oder telefonieren.

Meine Tante ist jetzt 50 und telefoniert jeden Tag mit ihrer Mutter.

Meine 80 jährige Oma hat sogar noch Fotos ihrer Eltern hängen mit denen sie dann manchmal spricht.

Aber anscheinend ist das in Städten alles unvorstellbar. Jedenfalls wenn ich wieder mal Artikel lese, wo Sachen beklagt werden, die bei uns vollkommen normal sind.

Es ist bei uns vollkommen normal, seine Eltern zu mögen und sich gegenseitig zu helfen. Das hat bei uns nichts mit "Anhänglichkeit" oder "Unselbstständigkeit" zu tun.

Familie, Verhalten, Menschen, Deutschland, Eltern, Psychologie, Gesellschaft, Großstadt, Liebe und Beziehung

Meistgelesene Fragen zum Thema Großstadt