Medizinische Informatik - Verunsichert?
Hi,
ich bin zurzeit 18 - und besuche die HTL Rennweg/Netzwerktechnik & befinde mich im Maturajahr... Und da kommt die Frage mit dem "was man studieren will" immer näher...
Ich arbeite zurzeit auch 8h unter der Woche in einer reinen Netzwerktechnik und IT-Security Firma - ich hab im Sommer auch 20-40 Stunden gearbeitet und habe gemerkt, dass es mir das ABSOLUT nicht taugt. Ich bin gut in der Netzwerktechnik und der Security, aber das Problem ist, dass dieses Gefühl 8 Stunden am Tag vor dem Computer zu hocken und etwas zu machen, was absolut keinen "impact" auf die Gesellschaft oder ansatzweise erfüllend ist, ist so belastend. Das liegt vor allem, weil ich eine super soziale Person bin, und mir das so wichtig ist, dass meine Arbeit einen positiven Einfluss auf Menschen hat
Ich will die IT aber absolut nicht zurücklassen, weil viel Zeit und Energie draufgegangen ist und ich es auch gut kann, und ich glaube, dass wenn ich diesen Aspekt Medizin und Informatik kombiniere mehr "bewirken " könnte als nur Sozialwesen oder Medizin
Deswegen plane ich medizinische Informatik zu studieren - und das gibt es hier in Wien nicht außer Informatik an der TU mit der Vertiefung ab dem 4. Semester in Digital Health (ich will aber nicht nochmal reine Informatik lernen, weil ich ja schon bereits viel aus der HTL kann!) und deswegen überlege ich auch evtl. in Heidelberg medizinische Informatik als Bachelor zu machen und nebenbei 15-20 Stunden(wird das zu stressig mit dem Studium?)(mit etwas Glück, wenn es meine jetzige Firma erlaubt - bei ihnen nur im Homeoffice, weil sie keinen Sitz in Deutschland haben) - und dann einen Master in Neuroinformatik mit dem Ziel in der Forschung im Bereich Brain Computer Interface tätig zu sein und Menschen das Leben zu erleichtern / ihnen zu helfen
Jetzt das Problem: Ich werde super verunsichert wegen meinen Eltern, weil sie denken, dass ich in der reinen IT (sprich Netzwerktechnik und Security) besser aufgehoben bin und, dass ich "zu groß träume" und "dass ich mich nicht auskenne und diese Entscheidung eine absolut falsche ist" , "dass es kaum Jobaussichten in dem Bereich gibt" und dass "ich meine HTL Jahre dann verschwendet habe"
Ihr könnt euch glaube ich vorstellen, dass mich das super verunsichert und ich weiß jetzt auch nicht mehr , ob das die richtige Entscheidung ist ... und ob es das ist was ich mir dann vorgestellt habe ... ob ich das "zu sehr romantisiere"
Ich wäre für jede Antwort so dankbar!