Christen: Glaube ja, Kirche nein. Ablehunung aus den eigenen Reihen - würdet ihr austreten?

An andere Gläubigen:

seit ca. 14 Jahren trage ich einen großen Zwiespalt mit mir herum.

Ich glaube an Gott. Und auch daran, das Jesus uns erlöst hat. Aber die Kirche, die Lehre und die anderen Christen machen es mir unmöglich, daran festzuhalten. Es gibt Dinge, welche ich nicht mehr mit meinem Gewissen und meinem Glauben vereinbaren kann.

Kann ich Teil einer Gemeinschaft sein, welche Schutz der Kleriker wichtiger findet als Aufklärung von Kindesmissbrauch?

Welche teilweise mir und anderen Abendmahl und Segen verweigert und unsere sexuelle Orientierung als gottlos hinstellt?

Welche sich erdreistet, anderen das Heil abzusprechen und im Namen der „Wahrheit“ weiterhin Denkmuster verbreitet, obwohl diese in der Vergangenheit nur Leid und Hass verursacht haben?

Ich habe das alles ertragen, 14 Jahre lang – da ich glaube. Ich habe mich beschimpfen lassen, habe die Konfession gewechselt, habe es sogar studiert, um etwas zu verändern. Und werde immer noch beschimpft, sogar angespuckt und muss selbst jetzt ertragen, wie meine eigenen Glaubensgeschwister meinen Freund als Christusmörder verurteilen. Wie kann man so hassen?

Ich sehe zwei Möglichkeiten:

  1. Es gibt zwar auch eine andere Sicht der Dinge, aber solange solche Menschen sich Christen nennen dürfen, will ich nicht mit ihnen oder ihrer Haltung in Verbindung stehen und ich trete aus.
  2. Ihre Deutung der biblischen Botschaft ist richtig – dann ist das Christentum fehlgeleitet und ich trete aus.

Wie seht ihr das (die Gläubigen bitte antworten!)?

Kann man trotz allem an seinem Glauben festhalten? Sollte man trotzdem Teil der Kirche bleiben? Wie geht ihr mit diesen Verurteilungen und Hass aus den eigenen Reihen um?

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Engere Verbindungen zwischen Judentum und Christentum, als angenommen? Christliche Feste zur selben Zeit, wie jüdische?

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit "christlichen Festen". Nun bin ich auf einige Erkenntnisse gekommen, die ich mit der Welt teilen will, da ich hoffe, dass ich nicht der Einzige bin, der das sieht.

Weihnachten wurde von der römisch-katholischen Kirche zufällig auf die Wintersonnenwende gelegt. Zur Zeit, als im oströmischen Reich ein hysterischer Sonnenkult vorherrschte. In der Bibel findet sich bei Juden kein einziger gefeierter Geburtstag. Und auch sämtliche Internet, wie auch Bücherquellen bestätigen, dass Geburtstage heidnische Bräuche sind und von ägyptischen und babylonischen Königen gefeiert wurden, zur gottesgleichen Verehrung der Herrscher. Und weder Jesus noch seine Jünger teilen uns sein Geburtsdatum mit. Und Weder Jesus noch seine Jünger rufen dazu auf den Geburtstag zu feiern. Und heute feiert man "Weihnachten" mit Weihnachtsmann, Knecht Ruprecht, Weihnachtsbaum, Geschenken usw. Mit einem Weihnachtsmann, der vom Nordpol mit einer fliegenden Rentierkutsche kommt. Zusammen mit seinen fleißigen "Wichteln". Aus dem englischen "Santa Claus" kann man auch "Satan Claus" bilden, was sich wie Satanskrallen anhört. Und der St. Nickolaus und Satan haben beide den selben Spitznamen "Old Nick". Was für ein Zufall. Und an sich kann Jesus nicht im tiefsten Winter geboren sein, da wir in der Bibel von Hirten lesen, die bei den Schafen auf dem Feld übernachteten, und es ab Ende Oktober dafür zu kalt wurde und die Herden in die Ställe getrieben wurden.

Ostern

Die einzige Stelle, die behauptet, dass Jesus am Sonntag (Dem Tag des römischen Sonnengottes Sol) auferstanden sein soll findet sich in Markus 16,9-20. Diese findet man aber in den ältesten Schriften nicht. Wenn man genauer nachforscht, findet man heraus, dass die Stelle 150-180 n. Chr. von einem Mönch verfasst und nachträglich hinzugefügt wurde, und nicht von Markus stammt. Dann versucht man alles mögliche Ostern von Passah abzugrenzen. Denn da kommt ja der tolle Osterhase mit seinen bunten Eiern. Dabei sagt Jesus selbst in Mt 26,1-2, dass er an Passah ausgeliefert und gekreuzigt wird. Nach Berechnungen von NASA und anderen schlauen Leuten, war Passah an einem Mittwoch u.z., wodurch Jesus an einem Samstag 7. Tag der Woche auferstanden ist. Welch Zufall. War ja schon mal eine Vollendung. Die der Schöpfung. Und mit Jesus Auferstehung und Himmelfahrt wurde zufälligerweise auch der neue Bund vollendet. Die Bibel liebt Zahlen. 7 Tage, 7*7+1=50...70 Jahre Gefangenschaft. Alles Zufälle.

Sonntag

Hat die katholische Kirche so festgelegt. Wie wenn für uns der 7. Tag nicht gültig wäre...Obwohl immer noch der Sabbat der 7. Tag ist. Und in den 10 Geboten wird gesagt, dass der 7. und nicht der 1. Tag der Woche geheiligt werden soll.

Pfingsten

Apostelgeschichte 2,1. In der Elberfelder steht in der Fußnote, dass Pfingsten am jüdischen Fest der Wochen war. An Schawout, genau 50 Tage nach Passah. Man hat aber Pfingsten auf 50 Tage nach dem Ostersonntag gelegt.

So viele seltsame Zufälle.

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