Bruder fotografiert und erpresst mich?

Hallo liebe GF-Community, ich habe ein kleines Problem:

Mein jüngerer Bruder (15 Jahre alt) nimmt Fotos von mir (20 Jahre alt) zu unschönen Zeitpunkten auf, mit denen er versucht mich zu mobben oder zu erpressen. Außerdem hänselt er mich mit älteren Fotos wo ich beispielsweise mollig und er schlank war, da zurzeit die Rollen vertauscht sind (er isst sich fett während ich dank Sport abgenommen habe). Unter anderem droht er mir, freizügige Bilder an meine Kommilitonen zu senden. Sämtliche Anfragen von mir, die Fotos zu löschen oder geringstenfalls mein Beisein auszublenden, lehnt er mit Geschrei und Beleidigungen prompt ab, was die Gereiztheit eines pubertierenden Jugendlichen weit überragt.

Auch seine übrige Manier ist widerwärtig. Er klaut meine Sachen, er lästert über mich, er belügt meine Eltern, er drangsaliert meinen Partner, er schwänzt Schule, und jedes Ärgernis schiebt er auf mich. Das einzige Argument seinerseits ist, er wolle die Vergangenheit nicht vergessen. Allerdings ist dies nicht bloß seine, sondern meine Vergangenheit, die niemanden scheren sollte und mit der ich nicht genötigt werden möchte.

Nun bitte ich um euren Rat: Was kann ich dagegen tun? Ist das legal? Soll ich wie bisher friedlich bleiben oder ist die Polizei/Justiz meine einzige Rettung? Wie ist eure Meinung? Ich bedanke mich für jede Antwort.

Edit: Da viele nachgefragt haben, meine Eltern billigen sein Verhalten und verunglimpfen meine Erwiderung. Ich stamme aus einem Umfeld, in der Männer gewichtiger sind als Frauen. Er, als Junge, kann alles machen, ich, als Mädchen, darf ihn nicht einmal schief anschauen. Für ihn sind sie Helikopter-Eltern, für mich keine Hilfe.

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Spielen Schulnoten noch eine Rolle wenn man sich mit 24 für seine erste Berufsausbildung bewirbt?

Hallo Community,

ich werde demnächst 24 und wiederhole im neuen Schuljahr die 10. Klasse über den zweiten Bildungsweg. Mein Ziel ist es, den Abschluss mit einem Schnitt von mindestens 2,0 zu schaffen. Ich werde mich dann ab Dezember diesen Jahres schon für Ausbildungen bewerben.

Mein Lebenslauf ist nicht gerade glänzend. Nach der Hauptschule habe ich BVB-Maßnahmen gemacht, weil ich eigentlich weiter zur Schule gehen wollte, meine Eltern mich bis heute aber nicht darin unterstützen. Sie hätten es lieber gesehen, wenn ich eine einfache Ausbildung zur Verkäuferin mache aber ich wollte schon immer mehr für meine Bildung, eine gute Schulbildung tun. Auch als ich dann volljährig war, machte ich unnütze Maßnahmen von JC weiter, weil ich mich einerseits nicht traute, die Schule weiter zu machen und andererseits hatte ich durch den Hauptschulabschluss keine Möglichkeit, an meine Wunschausbildung zu kommen. So habe ich mich erst im letzten Jahr dazu durchgerungen, meinen Traum zu verwirklichen. Sobald sich die Corona-Situation wieder beruhigt hat, werde ich auch Praktika machen.

Den schlechten Lebenslauf möchte ich durch eine gute Mittlere Reife wieder wett machen aber achten die Arbeitgeber denn auf die Schulnoten in meinem Alter? Ich habe dann ja quasi nichts als einen Hauptschulabschluss, BVB-Maßnahmen, einen voraussichtlich guten Realschulabschluss und ggf. Praktika vorzuweisen.

Ich kann mich auch sehr schlecht vor fremden Menschen artikulieren. Ich stocke beim Sprechen und kann mich irgendwie einfach nicht vernünftig ausdrücken weil ich nervös und schüchtern bin, was mich dann noch mehr verunsichert weil man ja eine entsprechende Artikulation von einer Erwachsenen erwartet. Wenn ich dann an meinen Lebenslauf denke, wird es innerlich noch schlimmer und entweder überschlagen sich meine Gedanken oder ich bekomme einen leeren Kopf. Dementsprechend habe ich bereits jetzt eine wahnsinnige Angst vor meinem ersten Vorstellungsgespräch und auch vor den mündlichen Prüfungen in der Schule. Ich komme schriftlich am besten rüber.

Die Arbeitgeber denken sich doch ihren Teil wenn ich kein vernünftiges Gespräch in meinem Alter zustande kriege und sie dann noch meinen Lebenslauf gesehen haben... Das ich beruflich noch nichts erreicht habe... Worauf wird der Arbeitgeber in meinem Alter schauen? Was kann ich gegen meine Verunsicherung und Angst tun? Sollte ich nach der 10. vielleicht noch das Abitur vor der Ausbildung dran hängen, um Zeit zu gewinnen und lockerer zu werden (man muss sich fürs Abitur ja auch viel mehr mündlich beteiligen)? Abitur würde ich sowieso gern machen. Was ratet ihr mir?

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Sich vor "Erwachsenwerden fürchten", normal?

Mir, weiblich 15, ist schon oft aufgefallen, dass ich "anders" als andere in meinem Alter bin. Während sich meine Freundinnen durch Beziehungen und Drogen ihren Weg gehen, schaue ich nur zu und schweige, das ganze ist nichts für mich. Beziehung hatte ich noch keine aber Interesse und einmal ein Bier getrunken, was geschmacklich nicht unbedingt toll war. Deswegen halten mich viele als "verklemmt", da es mit 15 normal sei, legale und illegale Drogen zu konsumieren. Das ganze passt einfach nicht zu mir.

Ich liebe es einfach in Ruhe Spiele wie zum Beispiel Pokémon zu spielen oder Animal Crossing.

Mein Leben sehr stressig und da ich überhaupt nicht mit Stress umgehen kann, leide ich unter psychosomatischen Symptomen. Dazu kommt eine vom Arzt diagnostizierte mittelschwere Depression. Ich bin im Moment ziemlich mit meinem Leben überfordert. Da kann es ziemlich leicht passieren, dass ich inn "andere Welten" abdrifte, ich denke mir mein eigenes Universum aus und erschaffe mir eigene Menschen aus. Das mache ich schon ziemlich lange. Und es hört sich verrückt an aber manchmal Stelle ich mir auch einfach vor, ein Digiritter zu sein, falls jemand Digimon kennt, da wo das Gute über das Böse siegt.

Und wenn ich schon alleine über das Erwachsenwerden nachdenke, bekomme ich Bauchschmerzen. Mir ist diese "Angst" erst vor kurzem aufgefallen und habe jetzt keine Ahnung wie ich damit umgehen soll.

Und da man eher schwieriger zum Psychologen im Moment kommt, wollte ich Mal hier Nachfragen ob das ganze, also sich in eigenen Welten "flüchten" und so, und diese Angst normal in der Pubertät sind oder ob ich mir Sorgen darüber machen sollte, dass nochmehr mit meiner Psyche nicht stimmt?

Tut mir leid, dass das so lang ist und danke fürs Durchlesen

Angst, Traum, Pubertät, Psychologie, Psyche, Realitätsverlust, Reife, erwachsen, Zukunftsangst
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Ich will nicht das 0815 Leben leben?

Ich bin jetzt 16 Jahre alt und hab mir mal Gedanken über meine Zukunft gemacht. Und habe fest gestellt, dass ich das nicht will, aufstehen, 8 Stunden arbeiten, irgendwas machen, schlafen und die selbe Kiste von vorn...

Ursprünglich wollte ich nach der Schule eine Ausbildung zum Schreiner machen, aber jeden Tag 8 Stunden in der Werkstatt sitzen, ab und zu zu Kunden.... Klar, man kann sich selber Möbel und so machen, jedoch ist das das Leben, was ich oben beschrieb.

Gibt es denn andere Möglichkeiten, als in Lotto zu gewinnen, influencer zu werden oder kriminell zu werden? Und wo man halt auch kein schlechtes Geld verdient?

Das sind pros und cons von mir:

  1. handwerklich begabt
  2. bin stark
  3. arbeite gerne an Elektro Geräten (Handy, PC. Etc.)
  4. kann mit Menschen nicht gut
  5. Mir fallen schnell Reime ein, kann gut dichten
  6. Kann gute Geschichten und Storys erzählen (arbeite aus Jux selber an einem Buch für mich, hab schon ein paar Seiten)
  7. werde schnell gelangweilt und bin sehr ungeduldig
  8. höre gern und viel Musik
  9. bin gut im zocken
  10. fahre gerne Fahrzeuge, sei es Fahrrad, Scooter, Auto, Motorrad, ...
  11. raste schnell aus, wenn etwas nicht klappt, wie ich will
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Was können meine Eltern entscheiden?

Hallo liebe Community,

ich habe folgendes Anliegen, was mich schon länger beschäftigt.

Ich bin seit fast einem Jahr 18, jedoch habe ich das Gefühl, dass meine Eltern nicht 'loslassen' wollen bzw. sich in meine Angelegenheiten/Entscheidungen zu sehr einmischen.

Zum Beispiel erlauben sie es mir nicht, bei meinem Freund zu schlafen, (sind noch nicht soo lange zusammen, kennen uns jedoch schon ziemlich lange und haben uns vor der bz schon oft getroffen) was ich absolut nicht verstehen kann bzw fragen dann nach, was wir gemacht haben. Mein Freund ist auch genervt, weil ich mit meinem Alter doch Entscheidungen treffen darf, jedoch will ich zuhause dem Streit entkommen)

Auch wenn ich zu Freunden will, muss ich vorher fragen, ob ich diese besuchen darf und bekomme eine Uhrzeit vorgeschrieben, die ich einhalten muss (und nein, kein 12 oder 1, sondern 9 oder 10 Uhr abends..), sonst herrscht schlechte Atmosphäre zu Hause (ich versuche wirklich, jeden 'Zoff' zu entkommen, jedoch zeigen meine Eltern kaum Einsicht, mich länger ausgehen zu lassen (weiß zudem auch nicht, über was sie sich sorgen machen; hab auch noch nie etwas verbrochen -> bin an sich eine ziemlich friedliche Person).

In letzter Zeit habe ich nicht so gut auf meine Eltern zu sprechen, da ich versuche, meine eigenen Taten durchzusetzen, da meine Freunde mehr dürfen als ich.

Das Problem liegt darin, dass meine Eltern mich bei so einem Anliegen nicht wirklich ernst nehmen bzw. dann nur mit Weisheiten, wie 'so lange du deine Füße unter meinem Tisch hast' etc.

Ich weiß echt nicht mehr, was ich tun soll... Ausziehen etc kann ich nicht, da ich weitestgehen noch finanziell abhängig bin (schreib heuer erst mein Abitur)

Freue mich über jede Antwort und Ratschläge

vielleicht kennt der eine oder andere meine Situation

Freundschaft, Eltern, Liebe und Beziehung, erwachsen
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Sind meine Eltern in gewisser Weise unreifer wie ich?

Nabend

klingt jetzt provokant die Überschrift ich weiß, doch lasst mich erklären worauf ich hinaus will.

Zu aller erst muss ich natürlich anmerken dass die durchaus viel mehr Lebenserfahrung wie ich haben und sehr viel wissen was ich nicht weiß etc.

Aber dann muss ich zB über meine Mutter sagen dass die jedesmal wenn es ein bisschen stressig wird gleich komplett aus dem Häuschen ist und halb durchdreht immer, also so dass es echt schon nervt, kein Hauch davon das mal gelassen zu sehen.

Dann haben meine Eltern irgendwie auch sehr oft irgendwelche hoch emotionsgeladenen hitzigen Streitereien wegen kompletten Kleinigkeiten, alle paar Wochen mal wegen irgendwas komplett dummen.

Ich und mein Bruder und meine Schwester streiten fast nie, zumindest wird es fast nie unsachlich und emotional, viel eher wenn es mal Probleme gibt dass wir das einigermaßen gesittet ausdiskutieren und klären und es sich dann erledigt hat.

Nur halt wenn unsere Eltern dabei sind, dann wird das nicht mit dem Finden einer gemeinsamen Lösung sondern dann geht eher gleich mal das Geschrei aka. hört auf zu streiten los und geholfen ist keinem, während wir ansonsten eh zu einer Lösung gekommen wären.

Dann wenn es Probleme gab spinnen meine Eltern halt mal ein paar Tage herum, wie so kleine Kinder in der Trotzphase, wo alles aus und geschehen ist weil man ihnen das Spielzeug weggenommen hat.

Dann ist dann noch der Punkt dass wenn wir unserem Vater bei irgendwas helfen müssen, dieser gleich so genervt ist dass eh jedem alles vergeht, zB wenn er uns was erklärt und wir uns am Anfang ungeschickt anstellen.

Wenn ich zB meinen kleinen Cousins bei irgendwas helfe (Aufgabe zB, ich passe auf die manchmal auf am Nachmittag) und die dann noch so dämliche Fragen stellen dann erkläre ich ihnen das alles geduldig. Auch wenn ich es schon zum zweiten mal erkläre weil sie es nicht gleich verstanden haben.

Ja das wären mal die paar Punkte

Wie gesagt, soll nichts gegen meine Eltern sein, aber irgendwie kommt mir das gerade so vor als wäre es da genau umgekehrt wer erwachsen ist und wer nicht.

Ich weiß natürlich dass die es auch nicht so einfach haben, viel arbeiten und so müssen, aber ich habe in den Ferien auch immer gearbeitet - und nein das war kein so ein dummes 20h/Woche Praktikum sondern ganz normale Arbeit mit 40h+ wo auch viele Erwachsene sind, und ich habe mich auch zusammen gerissen auch wenn ich dann müde war daheim.

Bitte sachlich bleiben

lg Thomas

Nein, komplett falsch weil: 64%
Ergibt tatsächlich Sinn 36%
Kinder, Schule, Familie, Freundschaft, Eltern, Jugend, Kindheit, Liebe und Beziehung, zu Hause, erwachsen
2 Antworten
Erwachsen werden und aufhören zu versagen?

Guten Morgen,

ich (m/23) bin leider ein ziemlicher Versager, es schein etwas als hätte ich die Adoleszenz komplett verschlafen. Zwar habe ich ein paar Freunde, obwohl ich mir nicht wirklich erklären kann warum, aber an soetwas wie z.B. eine Beziehung ist überhaupt nicht zu denken. Selbstdisziplin ist nicht vorhanden, ich bin ziemlich faul, mein Zimmer immer unordentlich, ich lebe ungesund und bin unsportlich. Ich sehe scheiße aus, bin tendenziell eher unsicher im Umgang mit Menschen und fühle mich in dem Kontext auf eine eigenartige Weise infantil, auch anderweitig bin ich etwas komisch und habe ein paar eigenartige Verhaltensweise, was aber niemand außer mir mitbekommt. Vorträge oder ähnliches kann ich nicht bzw. kaum ordentlich halten und dazu habe ich ein ungünstiges Verhältnis zu Suchtmitteln. Ich schaffe es nichtmal einen normalen Schlafrythmus oder Essverhalten zu etablieren. Bei meinem Studium fühle ich mich, als würde ich ständig auf der Grenzlinie zur Exmatrikulation wandeln und im Organisatorisch bin ich sowieso komplett von einem Kommilitonen abhängig.

Das alles fällt meinem Umfeld aber nur begrenzt auf, ich aber sehe das Gesamtbild meines chaotischen Ichs und schäme mich einfach unglaublich dafür so zu sein wie ich bin und folglich natürlich unglücklich. Vorallem weil ich weiß, dass es alles meine Schuld und Verantwortung ist, ich es aber nie schaffe eine Besserung für einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Immer wenn ich mir sage "Komm jetzt, du musst was ändern, sonst sitzt du in ein paar Jahren echt in der Patsche" schaffe ich es etwas für wenige Wochen zu ändern, verfalle dann aber immer wieder in meine alten, schädlichen Muster. Es fühlt sich an, als würde es langsam, aber konstant, immer weiter bergab gehen und die Diskrepanz zwischen dem, was man in meinem Alter an Fähigkeiten besitzen sollte, welche Erfahrungen man erlangt und welche Erfolge man errungen haben sollte, immer größer wird. Eigentlich bräuchte ich jemanden, der mir ständig in den Arsch tritt, aber aus dem Alter bin ich raus und erwarten kann man das auch von niemandem. Ich bin einfach unglaublich unreif und schaff es nicht Verantwortung für mich zu übernehmen. Wie kann ich dieses Problem angehen und die Spirale aus sich wechselwirkend beeinflussenden, negativen Eigenschaften und Gewohnheiten durchbrechen?

Vielen Dank für jede ernstgemeinte Antwort.

MfG pSdpm

Leben, Schule, Psychologie, Charakter, Gesundheit und Medizin, erwachsen, Adoleszenz
7 Antworten
Haben meine Eltern da bei meiner Erziehung versagt?

Hallo

eine ernst gemeinte Frage wozu ich ein bisschen weiter ausholen muss.

Und zwar nicht in dem Sinne dass sie irgendwie nie da gewesen wären oder ich jetzt kriminell bin etc. sondern dass sie mich zu einem kompletten Weichei erzogen haben.

Also ich fange mal mit meiner Mutter an, seid ich ein kleines Kind war hat die immer alles für mich erledigt, sie hat mein Zimmer aufgeräumt, meine Schultasche gepackt, geschaut dass ich ja alles für die Schule mache alle Aufgaben etc. und für jeden Test lerne, nebenbei hat sie mir fleißig eingeredet wie schlimm es ist wenn ich mal wo keinen 1ser sondern nur einen 2er habe.

Wenn es irgendein Problem gab weswegen auch immer, dann war daheim immer die Hölle los, wenn mal eine Note nicht passte dann war sie schockiert und drehte halb durch die nächsten Tage. Kein Hauch davon dass man mal über Probleme reden könnte, viel eher verschwieg ich ihnen wenn es welche gab sofern das möglich war weil sonst eh wieder das Theater losging.

Sie ist sowieso so - auch jetzt noch wo ich fast volljährig bin - dass sie gleich durchdreht wenn es mal ein bisschen stressig wird, in Situationen wo jeder sagen würde "ist doch alles nicht so wild jetzt".

Mein Vater mische sich da nicht so viel ein, machte alles meine Mutter, bei ihm war es aber eher so dass wir oft zuhause helfen mussten im Haushalt und Garten und so, für sich ist das ja ok, aber war er immer so genervt dabei dass uns halt komplett der Spaß daran verging und bei mir zumindest die Einstellung "Arbeit = ganz was blödes" entstand. Nicht dass er uns mal was erklärte und geduldig mit uns war sondern uns immer zusammen pfiff wenn wir uns wo ungeschickt anstellten. Auch dass er uns oft so blöd anredete wegen irgendwas (das Wort anreden passt jetzt nicht so gut aber halt blöd hinstellte, bloß stellte etc.) und wenn das umgekehrt der Fall war dann spinnte er wieder eine Woche lang. Also gehaut hat er uns nie, eher willkürlich ständig wegen Kleinigkeiten geschimpft. An schlechten Tagen war alles ein Drama, und an guten Tagen war es ihm egal wenn wir was machten was wir nicht durften.

jedenfalls hätte ich nie mit irgendwen von meinen Eltern über Probleme gesprochen aus den genannten Gründen.

Ich war in der Schule auch voll der Außenseiter, ua wegen dem allen, auch mit den Mädchen tat ich mich irrsinnig schwer, jetzt mit 17 geht das, da traue ich mich da hinzugehen, aber so mit 14/15, keine Chance dass ich mich dass da getraut hätte eine anzusprechen.

So dass ich mich mal wehre wenn irgendein Lehrer mich unfair behandelt, auch dass hätte ich mich nie getraut, nur jetzt seid einem Jahr ca.

Also vor einem Jahr in etwa habe ich gemerkt was meine Eltern alles falsch machten, und mich geändert. Ich ignoriere ihre schlechten Tipps und jetzt bin ich viel selbstbewusster, gelassener und kritischer gegenüber allem. Meine Mutter mischt sich ja nach wie vor überall ein und muss jedes mal genau wissen wen ich in der Freizeit treffe zB. (spiel ich halt nicht mehr mit)

was dnekt ihr

Kinder, Schule, Familie, Erziehung, Pädagogik, Eltern, Kindheit, aufwachen, erwachsen
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