Wieso sind große Talk Show Hosts wie Jimmy Kimmel und Jimmy Fallon so extrem gegen Trump?

Hallo,

aufgrund der Corona-Pandemie, können die Late-night talkshows natürlich nicht mehr so weiter geführt werden wie früher. Man hat also nur noch ein paar Leute im Publikum, die Masken tragen. Es kommen auch keine Prominente mehr und man macht deshalb natürlich auch nicht mehr die traditionellen Spiele usw.

Dafür machen die Hosts eher so etwas wie Stand-up comedy, die sich aber gefühlte zu 98 % nur um Donald Trump richtet. Und das keineswegs pro Trump, sondern gegen ihn. Das war ja aber auch schon vor der Pandemie, dass die mal kurz zwischendurch über ihn gelästert haben.

Ich bin natürlich komplett deren Meinung und finde deren Satire auch echt gut und witzig. Jedoch verstehe ich irgendwie nicht richtig, warum es gerade diese beiden Personen tun. Schließlich sind sie durch ihre Shows ja international bekannt und repräsentieren dadurch ja auch irgendwie ihr Land. Nur ist es ja auch ihr Land, welches Trump gewählt hat. Das heißt also, dass sie sich gegen einen Großteil der Bevölkerung wenden, sich bei denen unbeliebt machen und das verstehe ich nicht. Sollten sie dann nicht theoretisch eher kritisch gegenüber dem Volk sein und deren Denkweise bemängeln? Denn genau diese Leute sind ja die Ursache für Trump!

Ich kenne mich jetzt ehrlich gesagt nicht allzu gut mit der Kultur in den USA und der Stellung/Einfluss dieser Satire von Hosts aus. Aber irgendwie finde ich, dass man von den großen TV-Sendern/Shows nur schlecht über Trump redet!?

Ist das wirklich so?

Und wenn ja, dann warum?

Fernsehen, Comedy, Amerika, USA, Politik, Kultur, demonstration, miteinander, Kritik, Meinung, Propaganda, Satire, Beeinflussung, trump, Vereinigte Staaten, Donald Trump
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Kann man bewusst unparteiisch entscheiden?

Guten Morgen allerseits,

stellt euch einmal vor, ihr wärt Student. Ihr rettetet eurem Professor das Leben (egal wie, zum Beispiel, indem ihr ihn vor dem Ertrinken rettet).

Der Professor erholt sich. Irgendwann geht es mit dem Studium weiter. Ihr wollt selbstlos dem Professor deutlich machen, dass ihr erwartet, dass die Rettung des Professors keinen (positiven) Einfluss auf eure Note haben soll. Das teilt ihr dem Professor mit. Der Professor bedankt sich und versichert, dass er sich bemüht, bei der Benotung den Vorfall nicht zu berücksichtigen.

Ist so etwas überhaupt möglich? Wird der Professor nicht dadurch, dass er darauf achtet, euch nicht zu bevorteilen, automatisch härter mit euren Leistungen vor Gericht ziehen? Wird er sich nicht mehr als gewöhnlich überlegen, ob die Note gerechtfertigt ist?

Klar, unterbewusst benotet der Professor ungleich, weil manche Nase ihm passt, andere nicht so sehr, aber dadurch, dass das unterbewusst geschieht, ist es in gewisser Hinsicht "fair". Diese Fairness wird er niemals auf den Rettenden anwenden können.

Haltet ihr es für möglich, mit so einem Background unparteiisch zu urteilen? 

Erinnert ihr euch, wenn ihr entscheiden müsst, ob etwas gerecht ist, manchmal bewusst an vergangene, selbst erlebte Ereignisse?

Schule, Psychologie, Fairness, Gerechtigkeit, Philosophie, Unterbewußtsein, Beeinflussung, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft, Gugumo
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Freunde zu unreif?

Ich will mich nicht irgendwie besser darstellen, aber ich fühle mich immer so, als wären meine Freunde geistlich viel unreifer als ich was dazu führt, dass sie Dinge tun, die mich einfach nur nerven.
Kurz zu uns: Ich bin 15 Jahre alt und der älteste in unserer Gruppe ist 16 benimmt sich aber wie 13. Seine neueste Masche ist jetzt, „Geheimnisse“ vor Leuten die es nicht wissen dürfen, an andere Personen ins Ohr zu flüstern. Und das einfach in jeder freien Sekunde. Ich denke es macht ihm Spaß, Leute auszuschließen um so „interessanter“ angesehen zu werden. Oder jetzt habe ich erfahren, dass er mit der Schwester seines Freundes zusammen ist und damit versucht irgendwie anzugeben. Z.b.Schreibt er in seinen Status und in seine Story, den Datum wo sie zusammen gekommen sind und den üblichen Kram von der 5ten Klasse. Da er aber der „coole“ in unserer Gruppe ist, läuft ihm jeder hinterher und nehmen ihn als „Vorbild“ an oder sowas in der Richtung. Deshalb schafft er es, alle negativ zu beeinflussen und sie in ihrem Niveau zu senken. Sie machen in kürzester Zeit Sachen, die ich von ihnen nie erwartet hätte. Generell weiß ich, dass der „coole“ ein schlechter Mensch ist. Ich fühle mich bei ihm in der Nähe einfach unwohl und irgendwie verhalten sich alle anders sobald er auftaucht. Da ich aber auch nicht wirklich viele Freunde habe, weiß ich nicht wo ich sonst hin soll. Kann ich meine Freunde irgendwie positiv „beeinflussen“ sodass sie geistlich wenigstens etwas reifer werden und endlich mal sehen, was für ein schlechter Mensch er eigentlich ist.
Ich habe selber schonmal versucht, meinen Freunden das weis zu machen, aber sie wollten nicht auf mich hören und haben es nach paar Tagen auch ihm selbst erzählt. Ich bin einfach verzweifelt. Ich brauche auch wirklich kein Sarkasmus. Bitte nur hilfreiche Antworten. Danke im Voraus.

Freundschaft, Freunde, Psychologie, Liebe und Beziehung, Reife, Beeinflussung
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Warum sind Menschen so abweisend nachdem man sich gut verstanden hat?

Hi,

ich erlebe das dauernd: Ich treffe jemanden, wir verstehen uns gut, ob jetzt für ein kurzes Gespräch (auch bereits besoffen) oder ob wir 3 stunden zusammen saufen oder zusammen buffen (abschied ist auch nett, letztens kam auch zB die frage "sieht man sich morgen?"). Man merkt das Detail vielleicht schon: wir sind in diesen Situationen auf drogen. ("was??? alkohol ist ne droge???") Und auf raves/goas, also nochmal anderen sachen (telleraugen usw) passiert sowas ebenfalls.

Ka ob das eine rolle spielt, dass wir nicht nüchtern sind...

So und wenn wir uns dann das nächste Mal sehen in der Schule z.b.? Egal ob am nächsten Tag oder erst nach 3 Wochen: fast IMMER kommt keine ansatzweise freudige reaktion oder so, also von der anderen person, es reicht in aller regel immerhin für ein "...hi...", vllt noch g-fist dazu (wenn ich hand geben will muss ich zu faust ändern).

Vorhin einer sogar mit dem ich an Fastnacht stundenlang gefeiert hab, einmal hatten wir uns sogar kurz freudig umarmt, heute sehen wir uns das 1. mal danach, und er hat eig schon voll das kein-bock-gesicht(auf mich) so ey, sagt so ein fast abfälliges "hi" (während ich "oh hi [Name]! :)" sage)

Warum ist das so? Ich kann mir absolut keinen Reim darauf machen, warum die sich nach so ner positiven Begegnung dann so naja verhalten. (Also habe paar Ansätze aber will da jetzt keine Überlegungen beeinflussen...)

Oder liegt es an meinem verhalten - dass ich quasi nicht charismatisch oder so genug bin und dann nicht gut genug in Erinnerung bleibe quasi???

Edit: Nach nüchternen mit lustigen Gesprächen verbrachten mittagspausen u.a., ist es tatsächlich auch so, dass es danach (evtl wie bereits vorher schon, dann hat die situation also nichts verbessert) es fürn "ah, hi" reicht

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