Langzeitarbeitslos vermeiden, Erfahrungen?

Hi.

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung (ReNo), bin momentan arbeitslos und habe von der Bundesagentur einen Vorschlag bekommen, bei einer Akademie dran teilzunehmen. Das ganze heißt "Langzeitarbeitslos vermeiden" und geht 6 Wochen, anscheinend von 8-17 Uhr. Es soll einem helfen, herauszufinden, was einem im kaufmännischen Bereich am besten liegt. Inhalte sind u. a.

  • Einzelcoaching
  • Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch
  • Vermittlungscoaching
  • Aktuelle Standards der Bewerbungsunterlagen
  • Trainieren von Vorstellungsgesprächen
  • Betriebsphase(n)- maximal bis zur Hälfte der Teilnahmedauer

Man wird dann auch wohl in Firmen geschickt und kann da die Praxis lernen.

Hab heute einen Brief von dem Arbeitsamt bekommen...da steht u.a. drin, dass das ganze vom Arbeitsamt bezahlt wird und die Fahrtkosten übernommen werden. Bei Verletzung der Mitwirkungspflicht, wird geprüft, ob eine Sperrzeit von 12 Wochen eintritt.

Heißt das, wenn ich nach 3 Wochen denke, "was ist das hier überhaupt, ich habe keine Lust mehr", dass ich eventuell eine Sperrzeit bekomme? Ist ja irgendwie dämlich, weil es ja freiwillig ist, ob man dran teilnehmen möchte oder nicht. Und davon bekomme ich auch keine Stelle.

Hat jemand schon mal an so etwas teilgenommen? Ich habe da gar nicht so viel Lust drauf.

Job, arbeitslos, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Bewerbung Jobzusage oder Warten, Büro mit 8 Leuten?

Hi.

Ich bin gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte, seit ca. 4 Monaten arbeitssuchend und hatte schon mehrere Vorstellungsgespräche. Mein erstes hatte ich bei einer Rechtsanwaltskanzlei, wo es letztendlich nicht geklappt hat, weil die noch umziehen wollten und nicht wussten ob die noch Personal benötigen. Da die die Stelle jetzt wieder ausgeschrieben haben, habe ich dort nochmal hingeschrieben und habe erst Mitte Februar ein Termin dort. Da würde ich aber nur Bänder schreiben.

Heute hatte ich bei einem anderem Anwalt ein Gespräch und es war richtig gut. Ich würde am Empfang sitzen, Telefonate annehmen, Mandanten empfangen, Bänder schreiben, etc. Also viel vielfältiger als bei den anderen Anwälten. Was mir Angst macht ist, dass es ein Büro mit 8 Leuten ist. Da kann jeder alles hören und die Ansteckung ist größer. Würdet ihr da arbeiten? Die wollen sich Ende der Woche melden, und falls es klappt, würde ich schon Mitte des Monats dort anfangen.

Würdet ihr das Angebot annehmen oder auf das andere Gespräch warten? Ich mag die Tätigkeiten mit telefonieren, etc. echt gerne tun. Hab halt nur Angst, dass ich nicht alles richtig aussprechen kann, da mein Unterkiefer zu weit hinten ist. Eigentlich müsste der durch eine OP weiter nach vorne geholt werden, aber davor habe ich Angst und das könnte ich dann jetzt nicht machen (langer Ausfall).

Job, annehmen