Langzeitarbeitslos vermeiden, Erfahrungen?

Hi.

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung (ReNo), bin momentan arbeitslos und habe von der Bundesagentur einen Vorschlag bekommen, bei einer Akademie dran teilzunehmen. Das ganze heißt "Langzeitarbeitslos vermeiden" und geht 6 Wochen, anscheinend von 8-17 Uhr. Es soll einem helfen, herauszufinden, was einem im kaufmännischen Bereich am besten liegt. Inhalte sind u. a.

  • Einzelcoaching
  • Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch
  • Vermittlungscoaching
  • Aktuelle Standards der Bewerbungsunterlagen
  • Trainieren von Vorstellungsgesprächen
  • Betriebsphase(n)- maximal bis zur Hälfte der Teilnahmedauer

Man wird dann auch wohl in Firmen geschickt und kann da die Praxis lernen.

Hab heute einen Brief von dem Arbeitsamt bekommen...da steht u.a. drin, dass das ganze vom Arbeitsamt bezahlt wird und die Fahrtkosten übernommen werden. Bei Verletzung der Mitwirkungspflicht, wird geprüft, ob eine Sperrzeit von 12 Wochen eintritt.

Heißt das, wenn ich nach 3 Wochen denke, "was ist das hier überhaupt, ich habe keine Lust mehr", dass ich eventuell eine Sperrzeit bekomme? Ist ja irgendwie dämlich, weil es ja freiwillig ist, ob man dran teilnehmen möchte oder nicht. Und davon bekomme ich auch keine Stelle.

Hat jemand schon mal an so etwas teilgenommen? Ich habe da gar nicht so viel Lust drauf.

Job, arbeitslos, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Bewerbung Sachbearbeiter (Polizei)?

Hi.

Ich bin gelernte ReNo und möchte mich auf eine Stelle bei einer Polizei (Sachbearbeiterin Datenerfassung) bewerben. Ich habe nur ein paar Probleme mit dem Anschreiben.

Sehr geehrte Frau ____ 

über die Bundesagentur für Arbeit bin ich auf Ihre interessante Stellenanzeige aufmerksam geworden. Gerne möchte ich mich beruflich weiterentwickeln und bewerbe mich daher auf die oben genannte Stelle.

Als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte habe ich Erfahrungen mit der Erstellung von Schriftsätzen, der Bearbeitung von Mahn- und Zwangsvollstreckungsverfahren, der Fristenüberwachung sowie der Telefonannahme.

Zu meinen persönlichen Stärken zählen Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit sowie sorgfältiges Arbeiten. Meine Teamfähigkeit zeigt sich durch meine kooperative Arbeitsweise mit meinen Kollegen. Außerdem bin ich immer gern bereit, mich in neue Aufgabenbereiche einzuarbeiten und diese selbstständig zu übernehmen. In den Office-Programmen Word, Excel und Outlook sowie der Kanzleisoftware Datev verfüge ich über gute Kenntnisse. 

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen. 

Mit freundlichen Grüßen 

Ich möchte halt noch gerne mit rein nehmen, dass man als ReNo auch Erfahrung mit der Aktenbearbeitung habe und die Daten z.B. Mandantendaten, immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Wie kann man das am besten mitaufnehmen, weil es ja auch für den Beruf der Datenerfassung eine große Rolle spielt. 

Als Erwartungen an die Stelle stehen: gute EDV Kenntnisse, Teamfähigkeit und Bereitschaft zur Teilnahme an umfangreichen Aus- und Weiterbildungen in dem Arbeitsbereich. 

Und vielleicht muss man noch erwähnen, dass man Verwaltungstätigkeiten gemacht hat, weil dies auch als Aufgabe angegeben ist. Obwohl man das von einer ReNo ja erwarten kann oder? 

Und bei der Einleitung bin ich noch nicht ganz mit zufrieden.

Bewerbung, Anschreiben, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Anschreiben und Lebenslauf bei zweimaliger Arbeitslosigkeit?

Hi.

Ich bin gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und habe 2 1/2 Jahre in einer Steuer-und Rechtsanwaltskanzlei gearbeitet. Mir wurde dann gekündigt und war seit Herbst 2019 arbeitssuchend. Habe im Februar 2020 eine Stelle in einer kleinen Anwaltskanzlei angefangen, wo ich mich absolut nicht wohlgefühlt habe und mir wurde zum 31.03. gekündigt. Ich bin eigentlich mega glücklich darüber, weil es dort einfach nicht mehr ging. Ich möchte mich jetzt auf keinen Fall mehr bei Anwälten bewerben sondern als Bürokauffrau oder so. Ich könnte mir gut vorstellen z.B. bei einem Möbelhaus zu arbeiten, Lieferscheine, Aufträge erstellen etc. Ist das der klassische Büroberuf?

Jetzt bin ich dabei mein Anschreiben sowie Lebenslauf auf den neuesten Stand zu bringen und habe ein paar Fragen dazu:

Muss ich das so im Lebenslauf schreiben:

01.04.2017 - 30.09.20219 Steuer- und Rechtsanwaltskanzlei ___
01.10.2019 - 31.01.2020 arbeitssuchend
01.02.2020 - 31.03.2020 Anwaltskanzlei ___
seit 01.04.2020 arbeitssuchend

Und muss ich im Anschreiben das ca. so schreiben (ist jetzt nur ein kleiner Teil vom Anschreiben):

Zuletzt war ich bei der Rechtsanwaltskanzlei ____ in ___ angestellt.
Zu meinen Aufgabenbereichen gehörten vor allem der Empfang von Mandanten, die Telefonannahme, die Fristeneintragung sowie das Erstellen von Schriftsätzen.

Davor war ich bei der Steuer- und Rechtsanwaltskanzlei _____ in ____ angestellt.
Zu meinen Aufgabenschwerpunkten bei _____ gehörten vor allem das Erstellen von Schriftsätzen, die Fristenüberwachung sowie die Bearbeitung von Mahn- und Zwangsvollstreckungsverfahren.

Das hört sich irgendwie komisch an, wenn man zweimal untereinander fast das gleiche schreibt oder? Kann man es noch anders schreiben?

Und wie mache ich das jetzt wo ich ja eigentlich noch bei der Kanzlei bis Ende März angestellt bin, aber ja freigestellt wurde. Wie erwähne ich das im Anschreiben, Lebenslauf?

Bewerbung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Weiß selbst nicht was ich beruflich machen möchte?

Hi,

ich hab schon mal eine Frage dazu gestellt. Ich bin gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte, 25 Jahre und war jetzt 4 Monate lang arbeitslos. Habe mich natürlich auf vieles beworben...bei Rechtsanwälten, Büros...eigentlich wollte ich nicht mehr zu Anwälten aber in der Not macht man das ja. 

Hab dann auch eine Jobzusage beim Anwalt bekommen und bin jetzt seit 2 Wochen dort. Es ist ein Großraumbüro mit insgesamt 8 Leuten und ich sitze weiter vorne in der Mitte am Empfang. Bin für Telefonate, Mandantenempfang, Post, Fristen, Bänder schreiben zuständig. 

Ich habe jetzt schon gemerkt, dass es nicht der richtige Job für mich ist. Ich bin halt eher zurückhaltender, mag es nicht so gerne am Empfang zu sitzen und die erste Ansprechpartnerin zu seien und wollte eigentlich nicht mehr beim Anwalt arbeiten. Aber bevor ich noch länger arbeitslos gewesen wäre, hab ich den Job halt angenommen. Außerdem hab ich eine Kieferfehlstellung (Abstand zwischen Ober- und Unterkiefer ist 1 cm), die operativ behandelt werden soll. Erst Gaumennahterweiterung, feste Zahnspange und Unterkiefervorverlagerung. Dabei würde ich auch eine längere Zeit ausfallen, könnte nicht gut sprechen und habe Angst, dass ich den Job dann eh verliere.

 Ich habe am Freitag mit ein paar Mitarbeitern gesprochen und habe denen gesagt, dass ich denke, dass ich zur Zeit nicht so eine große Hilfe für die bin, da ich öfter fragen muss und nicht mehr so viel von den ganzen Bereichen kenne. Ich bin auch schon mit Bauchschmerzen zur Arbeit gefahren. Jetzt zum Anfang geben die mir noch nicht so viele Aufgaben, aber das kommt ja noch. Dann muss ich Telefonate annehmen, Mdt. empfangen und z.B. RVG Rechnungen, Bänder schreiben. Hab voll Angst, dass es dann mega stressig wird und ich mich nicht gut konzentrieren kann. 

Die anderen meinten, wenn ich jetzt schon merke, dass es nichts für mich ist, sollte ich es gleich lassen. Aber dann wäre ich ja wieder arbeitslos und ich weiß ehrlich gesagt selbst nicht, was ich will. Also im Büro möchte ich bleiben, aber ich wüsste nicht, was ich sonst machen sollte.

Andererseits denk ich mir, dass es Schicksal ist, dass ich den Job bekommen habe und es etwas zu bedeuten hat. Wenn man es öfter macht, wird man ja auch viel selbstbewusster. 

Ich habe echt keine Ahnung was ich tun soll. ReNos werden ja echt nicht gut bezahlt...Was würdet ihr machen? Eine Umschulung?

Beruf, Ratlosigkeit
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