Was waren das für Waggons?

Moin,

Ich stand eben in Rendsburg am Bahnhof. Dann für ein Zug durch (sehr wahrscheinlich Fehrnverkehr) dieser fuhr Richtung Flensburg/Aarhus aus dem Bahnhof raus. Ich hab leider nicht gesehen, ob auf dem Zug ein Zielort oder Zugnummer stand.

Die IC die zwischen Hamburg/Aarhus/Kopenhagen fahren kommen öfter mal um die Uhrzeit durch, zwar nicht jeden Tag aber ab und zu. Nun sieht man normalerweise den echt hässlichen IC3 der DSB oder ganz selten mal den ICE ( ich weiß nicht welcher, der ICE TD fährt ja laut Wikipedia nicht mehr, obwohl der so aussieht) der DB.

Dieser beschriebene Zug von vorhin aber war vorne so wie hinten lokbespannt. Ausserdem sahen die Passagierwaggons sehr alt aus, wie wenn sie die aus dem Mülleimer nach 50 Jahrenwieder rausgekramt hätten. Die Passagierwagen sahen ungefähr so aus (ich bin mir nicht sicher ob die das nicht vielleicht sogar waren)

(UIC-X Wagen)

Auf Wikipedia steht aber auch, dass diese Waggons ebenfalls nicht mehr benutzt werden von der DB und zum Teil ins Ausland verkauft wurden. Aber dort steht nichts davon, dass welche an die DSB gingen. Dort steht nur Rumänien, Niederlande etc. Die Loks waren aber beide von der DB. Könnten Br 101 gewesen sein, bin mir aber nicht so sicher.

Kann mor vielleicht jemand was genaueres sagen? Ich hab die auf dieser Strecke keine ich so noch NIEEEEEEE gesehen.

Was waren das für Waggons?
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Der abenteuerlichste Bahnhof: Stendal oder noch andere Kandidaten?

Gestern nacht haben wir noch einmal enormes Glück gehabt, nachhause zu kommen und nicht 6 Stunden auf einem eiskalten Bahnhof auf den nächsten Zug warten zu müssen.

Wir hatten einen Tagesausflug nach Berlin gemacht und da gibt es samstags ab 23:08 einen letzten Zug nach Stendal mit Anschlußzügen nach Salzwedel, Magdeburg und Tangermünde. Er kam mit 5 Min Verspätung auf Gleis 1 an, blieben noch 3 Minuten zum Umsteigen. Es gab im Zug auch noch eine Durchsage, dass unser Zug nach Salzwedel auf Gleis 7 fährt.

Damit fing aber das Abenteuer an. Wir gingen davon aus, dass Gleis 7 am anderen Ende zwischen Gleis 6 und Gleis 8 liegt. Der Hauptunnel war wegen Umbau gesperrt, also zum Nebentunnel Richtung Osten gerannt. Dort im Tunnel dann die Verwirrung, dass es zwar Hinweise auf Gleis 6 und 8 gab, aber keine auf Gleis 7.

Zum Glück war noch jemand anderes im Tunnel, den wir fragen konnten, wie wir zum Gleis 7 kommen. Völlig verkehrt, meinte er, das Gleis 7 ist ganz im Westen am Bahnhofsgebäude vorbei. Also zurückgerannt und auf dem Weg auch ein kleines Schild gesehen, Gleis 7 geradeaus. In der Ferne konnten wir auch noch einen Zug stehen sehen.

Unser zweites Glück war, dass die Schaffnerin dieses Zuges Ausschau hielt, da der Zug noch ganz leer war und uns rennen sah. Also hielt der Zug noch bis wir da waren und fuhr uns noch nach Salzwedel zu unserem Auto.

Hätten wir weiter in der Nähe von Gleis 6 oder 8 nach dem Gleis gesehen, hätten wir noch 6 Stunden in der Kälte auf den nächsten Zug warten müssen, bei dem Gedanken daran waren wir schon am Zittern.

Nun meine Fragen: Ist es zuviel verlangt, bei der Gleisnummerierung eine gewisse Logik einzuhalten? Und wenn es schon so chaotisch ist, könnte man nicht wenigstens an zentraler Stelle mit einem Plan dieses Chaos bekanntgeben?

Wenn es einen Preis gäbe für den abenteuerlichsten Bahnhof, wäre Stendal für mich erste Wahl. Oder habt ihr ähnliche Abenteuer erlebt mit anderen Kandidaten?

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