Sollte ich ein Scheinstudium machen?

Hallo,

ich habe letzten Herbst nach meinem Abi ein Studium an einer Uni begonnen. Schnell hab ich aber gemerkt, dass es mir nicht gefällt. Ich habe mich jetzt entschieden ab nächstem Herbst eine schulische Ausbildung in der gleichen Stadt zu beginnen. Die dauert dann 2 Jahre und ich verdiene dabei kein Geld.

Bisher konnte ich mit Semesterticket dorthin fahren. Das kostet pro Semester ca 120 €. Ohne Semesterticket müsste ich auf Monatskarten zurückgreifen. Die kosten pro Monat ca 150 €.

Meine Familie hat aber leider nicht so viel Geld und deswegen hätten wir Probleme, wenn wir jeden Monat so viel Geld zahlen müssten.

Ich bekomme zwar aktuell BaföG und könnte das auch für die Ausbildung beantragen, aber dafür bräuchte ich auch finanzielle Angaben von meiner Mutter. Mein schlechtes Verhältnis mit der hat sich aber letztlich noch deutlich weiter verschlechtert und deswegen will ich so wenig wie möglich mit ihr zu tun haben und sie nicht um irgendwas bitten müssen. Unser Verhältnis zueinander ist wirklich sehr schlecht. Außerdem will ich keinen all zu großen Schuldenberg und würde das BaföG dann gern auslaufen lassen.

Deswegen hab ich gedacht, dass es möglicherweise besser wäre, weiter an der Uni eingeschrieben zu bleiben, um weiter mit dem Semesterticket fahren zu können.

Würde das so funktionieren, was gäbe es alles zu beachten?

Ich würde dann wahrscheinlich den Studiengang wechseln müssen. Welche Studiengänge wären gut für ein Scheinstudium?

Würde das funktionieren, wenn ich das BaföG dann einfach so auslaufen lasse?

Wie könnte sowas möglicherweise auffliegen? Was wär dann?

Habt ihr sonst Erfahrungen oder Tipps dazu? Danke schonmal für eure Hilfe.

Finanzen, Studium, Schule, Geld, Ausbildung, Recht, Gesetz, Bahn, BAFöG, Berufsfachschule, Berufsschule, Bus, semesterticket, Student, Uni, Universität, Zug, öffentliche Verkehrsmittel, Ausbildung und Studium
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Schwarzfahren falsche Adresse ticket nicht entwertet?

Hey

Also folgendes war mit einem Kollegen von Köln Hbf Richtung Düsseldorf gefahren mit der s6. An der Haltestelle standen wir direkt neben 3 Kontrolleuren mein Kollege hat sich ein Ticket geholt vor deren Augen dies aber nicht entwertet weil die Bahn sofort kam, als wir dann eingestiegen sind direkt an der selben Tür wie die Kontrolleure auch, waren wir sofort die ersten die kontrolliert wurden, sei mal dahin gestellt ob es daran liegt das wir eine dunklere Hautfarbe haben..

Ich hatte ein Semester Ticket und mein Kollege hat sein nicht entwertetes Ticket vorgezeigt, was die kontrolleurin dann als schwarzfahren empfunden hat, obwohl wir mehrfach gesagt haben das wir das Ticket vor ihren Augen gekauft haben und sie auch selber weiss das die Bahn direkt da nach kam. Als sie dann den Personalausweis hatte um sich die Daten aufzuschreiben hat mein Kollege ihr gesagt das er umgezogen ist 4 Nummern weiter, sprich sie hatten seine ganzen Daten außer seine richtige Hausnummer, als wir dann einem anderen Kollegen davon erzählt haben meinte er da wird nichts passieren. Meine Frage wäre passiert da wirklich nichts weil ich kann mir das schwer vorstellen, aber einer seits frage ich mich als ob die fürs schwarz fahren eine fahndung oder so machen.

Meine andere Frage wäre, wenn sie seine richtige Adresse herausfinden durch das Einwohner meldamt (falls die DB überhaupt das macht oder darf) und es zu zusätzlichen Kosten kommt, und mein Kollege einfach sagt das der Kontrolleur einfach die falsche haus Nummer notiert hat und er bereit wäre die 60 Euro zu zahlen aber die zusatz kosten nicht , wäre das theoretisch möglich? Mein Kollege würde auch keinen Gerichtsverfahren aus den weg gehen weil er sich sehr rassistisch behandelt gefühlt hat.

Ich bitte nur um hilfreiche Antworten

Personalausweis, Rechte, Bahn, Fahrkarte, ÖPNV, Ordnungswidrigkeit, Schwarzfahren, öffentliche Verkehrsmittel, DB-Bahn, Straftatbestand
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Ertrinken wir bald im Alltagslärm?

Wieder und wieder muss ich bedauern, wie immens unsere Lärm- und (Nerv-)Geräuschbelästigung im Alltag geworden ist. Oft werden Straßen- oder Fluglärm als große Lärmbelästiger bezeichnet, doch in unserer heutigen Zivilisation ist das auch leider nur der Anfang, so wie ich meine. Das Fahren im öffentlichen Personenverkehr war vor 20 Jahren mit nicht halb so viel Geräuschquellen verbunden. Einige S- und U-Bahnen haben nervige Türpieptöne, die vor allem für Blinde ausgelegt seien. Immer wieder piepen diese schier pausenlos und es kann gehörig auf den Wecker gehen. In Bussen habe ich das auch neuerdings beobachtet; andere Busse haben einen übertrieben lauten Signalton beim Blinken. Darüber hinaus Handylärm, mancherorts ohrenbetäubend gewordene Lautsprecherdurchsagen, Rolltreppen, die ständig quietschen, etc.

Noch nie hat mir das Bus- und Bahnfahren so viel Nerven gekostet. Und das auch wegen Lärm-Verschlimmbesserungen bei den Weiterentwicklungen von vielen Systemen. Wer sich in ein Restaurant oder Café noch was holt, wird auch von rumklingelnden Küchengeräten (Paradebeispiel: McDonalds) genervt. Auch da habe ich das Gefühl, dass so Sachen lauter und nerviger geworden sind als früher.

Muss da nicht dringendst was gemacht werden? In den vergangenen Jahren war ich mehrfach am Rande des Nervenzusammenbruchs. Geht es euch auch so auf den Wecker?

Verkehr, Alltag, Bahn, Lärm, Psychologie
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