Kann eine 50-jährige verheiratete Frau(ohne Kinder) per Adoption eines Babyies Elternzeit und damit auch Elterngeld bekommen?

Für ein adoptiertes oder mit dem Ziel der Adoption in den Haushalt aufgenommenes Kind kann Elternzeit beantragt werden. Ab dem Tag der Haushaltsaufnahme längstens bis zum vollendeten achten Lebensjahr des Kindes haben Adoptiveltern also Anspruch auf eine maximal dreijährige Elternzeit.Sie gibt den Eltern das Recht, ihr Arbeitsverhältnis nach dem Ende der beruflichen Auszeit fortzusetzen.

Elternzeit kann aber auch in Anspruch genommen werden, wenn man mit maximal 30 Wochenstunden nur teilerwerbstätig ist.

Das Elterngeld soll den Einkommenseinbruch nach der Geburt eines Kindes reduzieren und wird von den staatlichen Elterngeldstellen ausgezahlt. Die Elternzeit muss beim Arbeitgeber beantragt und von diesem gewährt werden.

  • Verdient zB.ein 50- jährige Chemielaborantin mit langjähriger Berufserfahrung 1600 Euro Netto / Monat (Bruttogehalt war zuvor ca.3200 Euro) während der Elternzeit durch Teilzeitarbeit ,dann ergibt sich nach Abschätzung ein Elterngeld in Höhe von 814 € Netto / Monat,das der Staat zuschießt.Die Summe ergibt dann netto rd 2400 Euro/ Monat.
  • Ist das realistisch?Ich habe gehört,dass eine Frau mit 50 Jahren und mehr keine Elternzeit mehr bekommt,weil das Ehepaar oder die Ehefrau relativ zum Alter des Kindes viel zu alt ist.Was stimmt nun?
  • Kann es sein,dass manche Frauen einer möglichen Kündigung durch den Arbeitgeber auch zuvorkommen wollen,indem sie ein Baby adoptieren.
Alter, Baby, Frauen, Adoption, Elterngeld, Elternzeit
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Wie hättet ihr an meiner Stelle vor einem Jahr reagiert?

Hallo geehrte Community.

Folgende Frage spukt mir schon fast ein Jahr im Kopf um und ist mir sehr ernst!

Denn bis vor einem Jahr dachte ich, dass die Leute zu denen ich fast tagtäglich Papa und Mama sage, seitdem ich sprechen kann auch auch tatsächlich meine Leiblichen Eltern sind.

Ich bemerkte am vortag schon, dass Papa so komisch war und Andeutungen machte, dass er mir was sagen will. Was ich am Abend des folgenden Tages erfahren musste, war für mich einfach ein Megaschock und fühlte mich, als ob mir der Boden unter den Füßen weggezogen würde und in ein abgrundtiefes schwarzes Loch fiel!

Ich musste erfahren, dass ich im jungen Babyalter adoptiert wurde und meine leiblichen Eltern mich scheinbar kurz nach der Geburt in eine Babyklappe legten.

Von meinen leiblichen Eltern weiß ich nur soviel, dass sie mich Offensichtlich nicht wollten und dass auch nur mehr ganz vage verschwommene Erinnerungen existieren!

Daher meine Frage an euch: Wie würdet ihr euch fühlen, wenn euch unvorbereitet von einem Tag auf den anderen gesagt wird, dass ihr im Babyalter adoptiert worden seid?

Ich kann nur meine Reaktion beschreiben: Ich war geschockt und fühlte mich verletzt gleichermaßen. Ich fragte mich wer denn meine richtigen Eltern sind und warum sie mich nicht wollten? Um überhaupt zu begreifen was los ist, brauchte ich fast 2 Tage, weil ich mich so betrogen fühlte und erkennen musste, dass die Leute zu denen ich seit dem ersten Tag an dem ich das Sprechen erlernte Papa und Mama sagte gar nicht meine leiblichen Eltern sind!

Und was mein Adoptivvater sagte, mag schön und gut sein. Er meinte am nächsten Tag in der Früh: "Schatz, wenngleich du nicht aus dem deiner Mama kommst, kommst du aber aus ihrem Herzen! Wir lieben dich und wollten dir vom Babyalter ein liebevolles zu Hause bieten!"

Daher meine Frage: Wie hättet ihr auf diese Erkenntnis reagiert? Und wenn jemand, der selbst diese Erfahrung durchmachen musste diese Frage liest, würde es mich sehr freuen, wenn er/sie mir antworten könnte.

Danke und noch einen schönen Sonntag euch allen

Kinder, Familie, Erziehung, Gefühle, Eltern, Psychologie, Adoption, Adoptiveltern, Liebe und Beziehung
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Wofür ist eigentlich ein Konsulat da wenn man nicht mal Pass bekommt?

Meine Tante ist polnische Staatsbürgerin, lebt allerdings seit 40 Jahren dauerhaft in BRD. Da ihr Pass abgelaufen ist, muss sie sich für eine Neuausstellung beim polnischen Konsulat in Deutschland melden (Raum Köln).

Dies hat sie nun mehrfach gemacht. Allerdings bekommt sie keinen neuen Pass vom Konsulat ausgestellt.

Im Rahmen einer Erwachsenenadotion vor 2 Jahren (meine Tante wurde adoptiert), hat sich der Geburtsname geändert.

Ihr Geburtsname ist in BRD nun der Familienname der Adoptiveltern (wird beim Adoptionsbeschluss so durchgeführt und unter dem neuen Geburtsnamen ist sie nun hier gemeldet).

In Polen ist ihr Geburtsname allerdings der Name ihrer leiblichen Eltern (unter diesem ist sie dort gemeldet).

Da Polen keine Erwachsenenadoption kennt und die Geburtsnamen (in PL und BRD) nun nicht mehr identisch sind, meint das Konsulat, das sie dadurch keinen neuen Ausweis ausstellen können. Zudem solle sie sich doch bitte beim Amtsgericht in Warschau diesbzgl melden und das Problem dort klären (WTF?).

Die Frage nun: Kennt sich jemand mit Konsulaten aus? Ist das Aufgabe des Konsulats sich mit den entsprechenden Rechtsangelegenheiten und den polnischen Behörden auseinander zu setzen, oder muss sowas tatsächlich selbst von den hier lebenden Ausländern gemacht werden?

Macht es sich das Konsulat in dem Fall einfach und ist es überhaupt rechtens das KEIN Ausweis ausgestellt wird (sie kann nicht mal mehr ein Konto eröffnen)?

Was würdet ihr tun?

Kinder, Personalausweis, Polen, Familie, Polizei, Deutschland, Recht, Anwalt, Eltern, Gesetz, Adoption, Ausweis, Jura, Justiz, Richter, Rathaus
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Keine Ausstellung neuer Passpapiere durch Adoption?

Ein Frage an diejenigen die sich mit der Ausstellung von ausländischen Passpapieren auskennen (EU).

Folgender Fall (Namen sind beispielhaft gewählt):

Meine Tante (65 Jahre, polnische Staatsangehörige, seit 40 Jahren dauerhaft in BRD lebend mit festem Wohnsitz) hat ein Problem mit der Erneuerung ihres polnischen Passports (Reisepass) und weiss nicht mehr weiter.

Sie hat den Geburtsnamen "Koslowski". Durch Heirat trägt sie den Nachnamen "Schmidt". Sie wurde vor 2 Jahren von jemanden im Rahmen der Erwachsenenadoption (im Alter von 62 Jahren) adopiert.

Der Geburtsname wurde von den deutschen Behörden umgeschrieben und dadurch zu "Müller" (also von "Koslowski" zu "Müller").

Nun ist ihr Passport seit gut einem Jahr abgelaufen (sie hat übergangsweise eine Meldebescheinigung erhalten auf der u.a. auch der Geburtsname "Müller" gelistet ist).

Nun zum Problem:

Sie war beim polnischen Konsulat (Köln) um ein neuen gültigen Passport zu beantragen. Sie hat allerdings keinen bekommen.

Meine Tante sagt:

Die Begründung wäre, dass das polnische Recht keine Erwachsenen-Adoption (ü 18 J.) kennt. Eine Ausstellung eines neuen Passports wäre somit nicht möglich, da der Geburtsname nicht mehr übereinstimmt, da dieser ja nicht mehr "Koslowski" sondern "Müller" ist. (Natürlich hat sie ihre Adoptionsurkunde vorgelegt).

Frage:

Weiss jemand (ob das tatsächlich möglich ist) und was man nun tun kann (sie hat jetzt keine rechtsgültigen Papiere und ist sehr verzweifelt)?

Europa, Kinder, Reisepass, Personalausweis, Polen, Familie, Ausland, Versicherung, Deutschland, Politik, Recht, Anwalt, Adoption, Jura, Standesamt, Rathaus
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Adoptionsstraftat rechtliche Schritte?

Hallo,

Also mein Thema ist etwas kompliziert.

Es geht um meine Oma, die jetzt Mitte 80 ist. Sie hat 3 Kinder, eins davon ist meine Mutter. Sonst hat sie noch eine Tochter und eigentlich auch einen Sohn. Diesen musste sie allerdings Mitte der 70er Jahre zur Adoption freigeben. Sie war sehr arm und das haben die lieben Hilfsorganisationen und ein reicher Doktor zu ihren gunsten ausgenutzt, heisst menschenhandel betrieben. Ja, sie MUSSTE, das waren die Zeiten damals, ihr wurde gedroht dass man ihre anderen beiden Kinder auch noch wegnehmen würde und sie dann auf der straße stehen würde. Sie wollte den Adoptionsantrat nicht unterschreiben, wurde aber im krankenhaus von einer lieben dame vom jugendamt unter druck gesetzt. Naja, der reiche arzt hat dieser hilfsorganisation sehr viel geld zugesteckt und somit fand die adoption statt. Meine Oma leidet bis heute, hatte deswegen schon diverese schwere erkrankungen. Vor ein paar jahren hat sie im beisein meiner mutter von dieser lieben hilfsorganistion nach 40 jahren bestätigt bekommen, dass die christliche hilfsorganistion einen riesigen fehler gemacht hat, das alles nicht rechtens war, es nur um geld ging und man ihr sehr wohl helfen hätte können. Sie wurde gelegt weil sie nicht sehr vermögend war. Dies hat sie natürlich nicht verkraftet.

ich frage mich jeden tag was ich tun kann, wue ich ihr helfen kann, meine mutter und ich (ich bin da komplett die falsche person gewesen) haben ihren sohn, heisst meinen onkel und den bruder meiner mutter vor einem jahr getroffen. Er meinte er wäre nicht bereit meine Oma zu sehen.

was kann ich tun, wie sieht die rechtslage aus, lässt sich da was machen? Ich denke mir jeden tag dass meiner oma was passieren kann und ich möcht ihr irgendwie helfen, ihr das gefühl nehmen schuldig zu sein, ihr irgendwie helfen. Ob das jetzt dazu führt irgendwen zu verklagen, gegen irgendwen vorzugehen oder nicht. Ich möchte irgendwie gerechtigkeit reinbringen, auch wenn ich weiss, dass man sowas nict ungeschehen machen kann, ich hoffe ihr wisst was ich mein.

Familie, Betrug, Adoption, Kinder und Erziehung
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Adoptivkind.. Bestraft für das ganze Leben oder nicht?

Als Adoptivkind aus dem Ausland, welches schon seit 40 Jahre in Westeuropa lebt, wird es immer ein Dilemma bezüglich seiner Herkunft geben : Eigentlich bin ich Europäer, denn ich wurde mit "europäischen" Wertvorstellungen erzogen und verhalte mich auch dementsprechend bzw gege auch so durchs Leben. Ich werde aber aufgrund meines Aussehens nicht als Europäer wahrgenommen.. Im Gegenteil.. Eher als Tourist. Damit bin ich täglich konfrontiert : Im Restaurant, am Bahnhof,.. Immer werde ich auf Englisch angesprochen - wahrscheinlich aus Anstand oder Unsicherheit. Nun das Beste : In meinem Herkunftsland war ich auch.. Aber ich spüre dass ich dort nicht hingehöre.. Ich bin im Wesen anders als die Menschen dort.. . Eben europäisch.. Meine Wurzeln bleiben mir für immer verwehrt.. Es gibt sie nicht.

Für das weibliche Geschlecht scheine ich zudem aufgrund meines asiatischem Aussehens unattraktiv zu sein und lande meistens in der Kategorie "Gute Freunde" - ganz nach dem Motto : Wo man kotzt, isst man nicht. Damit habe ich mich jedoch schon seit einiger Zeit abgefunden bzw. die Suche nach dem "ewigen" Glück auf Eis gelegt.

Ab und zu macht es mich echt fertig, dass ich mit dieser Bürde leben soll.. Daher, dass es keine Lösung für das Problem geben kann. Man hat keine Heimat..

Wie seht ihr das? Wie schätzt meine Situation ein? Liege ich total falsch? Gibt es evtl Adoptivkinder welche ihre Meinung dazu sagen können?

m, 44

Psychologie, Adoption, Liebe und Beziehung, Herkunft und Bedeutung, Philosophie und Gesellschaft
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