Zukunftsangst – die neusten Beiträge

Fernbeziehung ohne Langzeitlösung?

Ich (w, 30) und mein Partner (m,32) führen nun schon 2.5 Jahre eine Fernbeziehung. Die Distanz ist überschaubar (4 Stunden mit dem Auto), weshalb wir uns alle zwei Wochen für eine Woche sehen. Ich bin Krankenschwester in einem Klinikum, weshalb ich leider unter der Woche vor Ort sein muss. Auch Wochenenddienste finden regelmäßig statt. Er arbeitet überwiegend im Home Office, weshalb er meistens die eine Woche oder auch mal zwei hier bei mir ist.
Das Problem ist: Er möchte weiterhin mit mir zusammen sein, kann sich aber nicht zu einem Zusammenziehen durchringen. Im vergangenen Jahr habe ich mehrfach das Angebot gemacht, in seine Region zu ziehen, da er sehr an seiner Familie und seinem gewohnten Umfeld hängt. Er wohnt im Haus seiner Großeltern, neben den Eltern, nahe der Cousins. Hin und wieder hatte er dem Vorschlag zugestimmt, dass ich zu ihm komme, sich dann aber doch wieder umentschieden. Das hat mich immer sehr aus der Bahn geworfen. Doch aus Liebe versucht man ja doch, Verständnis zu zeigen.

Ich wurde vor kurzem nun befördert, habe mehr Verantwortung, muss jedoch parallel ein zusätzliches Training absolvieren, welches mindestens ein Jahr in Anspruch nimmt.

Nun stehe ich vor einem Problem: Mein Vermieter hat nun Eigenbedarf angemeldet; er gibt mir jedoch noch Zeit, um etwas neues zu finden (es soll sein Sohn einziehen, es besteht jedoch nicht dringender Zeitdruck). Ich bin sehr traurig, da ich nun umziehen muss, jedoch erneut alleine. Auch der Vorschlag, ein bis zwei Jahre hier gemeinsam zu leben und dann nach etwas näherem an seinem Umfeld zu suchen, hat leider bei meinem Freund zu keiner Reaktion geführt.

Ich bin 30 und hatte früher keine einfache Kindheit. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als meine eigene kleine Familie. Kinder wollte ich schon immer, jedoch habe ich langsam Angst, ich warte unnötig, verliere Zeit und bin zu naiv.

Ich erhoffe mir hier nur einen objektiven Blick. Eine Meinung. Einen Tipp.

Grüße,

Emma

Partnerschaft, Zukunftsangst

Meinung des Tages: Jugendliche verlieren Vertrauen in die Politik - wie kann dem entgegengewirkt werden?

Am gestrigen 18.09. wurde der neue Kinder- und Jugendbericht vorgelegt. Dieser macht vor allem deutlich: Viele junge Menschen fühlen sich von der Politik vergessen. Doch wie kann dem schwindenden Vertrauen in die Politik entgegengewirkt werden?

Deutschlands vielfältige Jugend

Der ca. 600-seitige Bericht offenbart: Die Jugend von heute ist vielfältiger denn je, aber "die Jugend" per se gibt es in Deutschland nicht; die 22 Millionen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hierzulande sind arm, reich, leben in der Stadt, auf dem Land, in Nord, Süd, Ost und West und haben einen Migrationshintergrund oder keinen. Dem Bericht zufolge jedoch eint sie eines: Das schwindende Vertrauen in die Politik.

Von der Politik vernachlässigt

Positiv hervorzuheben wäre zunächst, dass junge Menschen in ihren Familien offenbar häufig Sicherheit, Vertrauen und Orientierung finden. Große Sorge allerdings bereiten ihnen drohende Kriege, Klimakrisen, Fluchtbewegungen, die Nachwirkungen der Pandemie oder der Fachkräftemangel.

Die Kommissionsvorsitzende der Universität Münster, Karin Böllert, betont, dass junge Menschen "politische Entscheidungsprozesse als intransparent [und] jugendfern" erachten. In politischer Hinsicht hätten viele gerne mehr Mitspracherechte und verbriefte Rechte, ihre Lebenssituation eigenständig mitgestalten zu können.

Ausgrenzung fördert Offenheit für Populismus

In einer alternden Gesellschaft, in der die Zahl junger Menschen abnimmt, drohen Kinder und Jugendliche zunehmend ins Hintertreffen zu geraten. Laut Familienministerin Lisa Paus sei Mitsprache für den gesellschaftlichen Zusammenhalt aber immens wichtig.

Durch das Gefühl, dass "ihre Bedürfnisse bei Entscheidungen anscheinend kein Gewicht haben", wird nicht nur das Vertrauen in die Politik und politische Entscheidungsprozesse erschüttert, sondern es mache Menschen zudem anfälliger für populistische Versprechungen.

Die Familienministerin forderte erneut eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Für eine etwaige Gesetzesänderung bräuchte es jedoch Stimmen der Union, die das Vorhaben derzeit ablehnt.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie kann die Politik das Vertrauen von Kindern und Jugendlichen (zurück-)gewinnen?
  • In welchen Themen sollten Kinder und Jugendliche mehr politische Mitspracherechte bekommen?
  • Sind Kinder & Jugendliche zu jung, um Politik mitgestalten zu können?

Wir freuen uns auf Eure Beiträge.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

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Wie schätzt ihr die Zukunft von Deutschland und Europa ein?

Bezogen auf die territoriale Beständigkeit.

In der Vergangenheit sind Nationen gekommen und wieder verschwunden.

Jetzt scheint zumindest Deutschland und die EU einigermaßen stabil. Aber irgendwann wird sich sicher etwas ändern, aber was? Eine EU als Land wie die Vereinigten Staaten von Europa?

Was meint ihr?

Die politische Lage scheint immer komplexer zu werden. So viele Parteien werden stabile Regierungen in Zukunft noch möglich?

Hat Deutschland wirtschaftlich gesehen für die Zukunft immer noch etwas zu bieten? Wird der Klimawandel (Erderwärmung) das reiche Deutschland schwer treffen?

Wenn auch die Schere zwischen Arm und Reich, inspiriert durch die USA, unaufhörlich weiter auseinander geht, wie soll das enden?

Die Kaufkraft scheint ja immer weiter zu sinken, Löhne steigen weniger an als die Preise für Konsumgüter, vor allem Lebensmittel.

Auch der Immobilienmarkt sieht schlecht aus. Heutzutage geht so viel vom Gehalt für die Miete drauf, und wer soll auch neue Wohnungen und Häuser bauen wenn jeder lieber einen bequemen Job haben möchte?

Und das Rentensystem? Wird sich das halten können, wenn es immer weniger junge Leute und immer mehr ältere gibt, dessen Renten bezahlt werden müssen?

Auch die Infrastruktur der Bahn ist ziemlich schlecht und wird nicht besser. Es wurde nur von Verkehrsministern versprochen, aber es wird kaum das nötigste getan. Wo soll das enden? Da fehlen sicher auch Arbeitskräfte.

Die Autobahn hat auch ihre Probleme, mit maroden Brücken. Da dauert es über ein Jahrzehnt, diese neue Autobahnbrücke nähe Köln zu bauen. Und die A45 bei Lüdenscheid hat eine Brücke weniger, wurde gesprengt und jetzt fährt alles über die Landstraße. Wie lange es dauern wird, bis da mal eine neue Brücke entsteht? Und all die anderen Brücken?

Ich habe das Gefühl, wir schauen einfach zu wie das alles in sich zusammenfällt und leben lieber für den Moment.

Dann wäre es so, ist die Gesamtsituation wirklich so schlimm wie es mir vorkommt mit Deutschland oder "wuppen wir das"?

Warum sollte man da Motivation bekommen, zu kämpfen und sich einzusetzen für die Gesellschaft, für das Land? Wenn man sich denkt, wie sind eh auf der sinkenden Titanic?

Deshalb muss ich herausfinden, wie schlimm die Situation wirklich ist und wie es weitergehen könnte.

Wirtschaft, Deutschland, Gesellschaft, Zukunftsangst

Berufliche Unsicherheit: Familienunternehmen ohne Ausbildung oder Studium weiterführen?

Hallo,

ich fühle mich derzeit sehr verloren und weiß nicht mehr weiter.

Kurz zu mir: Ich bin 29 Jahre alt, werde in zwei Monaten 30 und habe bisher weder einen Führerschein noch eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium. Ich habe nur ein Fachabitur. Mein Vater, ein Maschinenbauingenieur, hat vor etwa zehn Jahren ein Unternehmen gegründet, bei dem ich von Anfang an dabei bin. Er hat eigene Produkte entwickelt und patentiert. In unserem Unternehmen habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet, wie Lagerarbeit, Kundenservice, Produktvermarktung, Kaltakquise und Buchhaltung.

Das Unternehmen erwirtschaftet aktuell einen Umsatz von etwa 450.000 Euro im Jahr. Während mein Vater nun von den Einnahmen leben kann, erhalte ich weiterhin Arbeitslosengeld, da ich offiziell nicht als Arbeitnehmer gemeldet bin und keine Einzahlungen in die Rentenkasse erfolgen. Mein Vater stellt jetzt die Frage, wie ich das Unternehmen in Zukunft leiten soll, wenn er es nicht mehr kann, insbesondere da ich keine Kenntnisse in CAD-Entwicklung und Konstruktion habe.

Zusätzlich habe ich in den letzten Jahren viel durchgemacht: Meine Mutter erkrankte schwer an Krebs, und ich musste schwierige Entscheidungen bezüglich ihrer Behandlung treffen. Kurz darauf erkrankte mein Vater an einem seltenen Virus, und wir mussten sehr vorsichtig sein. Bei mir wurde Bluthochdruck diagnostiziert, was mich in meinem Alter schockiert hat. Letzten Sommer passierten z.b. weitere schwierige Ereignisse während eines Urlaubs: Meine Tante hatte einen schweren Unfall und meine Mutter erlitt eine schwere Entzündung im Gesicht. Zudem wurde bei mir bereits mit 18 Jahren eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert, die mich gezwungen hat, mich komplett auszuruhen. Es war ein Wunder, dass ich mein Fachabitur damals noch bestanden habe. Alles scheint schief zu laufen, ich habe keine Ruhe und keinen klaren Kopf.

Ich hoffe, dass ich hier Rat und Unterstützung finde, wie ich meine Situation verbessern und eine klare Perspektive für die Zukunft entwickeln kann.

Zukunft, Zukunftsangst

Partnerschaftsanzeigen vs. Erotikanzeigen?

Hallo =)

Ich hab mal ne Frage.

Warum sind bei Erotikanzeigen mehr Anzeigen als bei den Partnerschaftsanzeigen ??

Ich hab vor 4 Wochen meine Partnerschaftsanzeigen auf Markt.de rausgenommen, weil ich sehe, das bei den Partnerschaftsanzeigen bei Sie sucht Ihn nur 230 Anzeigen online sind & bei den Partnerschaftsanzeigen zwischen dem Alter 20 & dem Alter 30 sieht sowas von Schlecht aus, weil da nur 0-Null bis maximal 3-Drei Partnerschaftsanzeigen sind.

Bei den Erotikanzeigen sieht es anders aus, weil bei Sie sucht Ihn über 3900 Erotikanzeigen sind. Zwischen dem Alter 20 & dem Alter 30 sind es bei den Erotikanzeigen über 1500 Erotikanzeigen.

Ich bin da schon sehr Schockiert darüber, weil ich glaube, das ich meine Liebe meines Lebens / meine Traumfrau / meine Traumpartnerin / die Mutter meiner Kinder / meine zukünftige Ehefrau niemals finden werde, weil bei den Partnerschaftsanzeigen zwischen dem Alter 20 & dem Alter 30 bei den Frauen nur 0-Null bis maximal 3-Drei Anzeigen sind & bei den Erotikanzeigen sind es bei den Frauen zwischen dem Alter 20 & dem Alter 30 über 1500 Anzeigen.

Aus diesem Grund habe ich vor 6 Jahren mit der Suche im Internet aufgehört & vor 3 Wochen habe ich es wieder probiert & hab dann wieder zu mir gesagt, das ich wieder mit der Suche im Internet aufgebe & ich mich wieder bei der Suche in der Realität konzentrieren soll.

Warum sind es bei den Erotik-Anzeigen mehr Anzeigen als bei den Partnerschaftsanzeigen ??

Warum sind es bei den Erotik-Anzeigen bei den Frauen Sie sucht Ihn über 3900 Anzeigen als bei den Partnerschafts-Anzeigen bei den Frauen Sie sucht Ihn nur über 230 Anzeigen ??

Die größte Angst ist, das ich niemals meine Liebes meines Lebens / meine Traumfrau / meine zukünftige Ehefrau / die Mutter meiner Kinder / meine Traumpartnerin / meine zukünftige Ehefrau niemals finden werde & ich niemals eine Familie mit leiblichen Kinder gründen kann (Das ist die größte Angst die ich die ganze Zeit habe) , weil ich glaube (ich weiß nicht ob das stimmt), das viele nur an Erotik interessiert sind & weil ich glaube (ich weiß nicht ob das stimmt), das viele an der Partnerschaft nicht interessiert sind.

Das ist die größte Angst die ich die ganze Zeit habe.

Oder sehe ich das falsch ?? Ich glaube, ich sehe das falsch & bin mir da nicht sicher. Ich bin sehr Verwirrt & weiß bei diesem Thema nicht mehr weiter.

Wie kann ich als ein Introvertierter 26 Jähriger Mann meine Liebe meines Lebens / meine Traumfrau / meine Traumpartnerin / die Mutter meiner Kinder / meine zukünftige Ehefrau in der Realität finden & wie komme ich aus meiner Komfortzone raus ?? Bin da ein Absoluter-Beginner / Jungfräulich / Unerfahren bei diesem Gebiet wie ich echte Freunde & meine zukünftige Ehefrau finden kann. Hab leider auch 0-Null Freunde & noch niemals eine Partnerschaft gehabt.

Gute Grüße aus Süddeutschland =)

Bild-1: Partnerschaftsanzeigen

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Bild-2: Erotikanzeigen

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Mit 22 das Gefühl nichts erreich zuhaben?

Hallo an alle

ich weiß nicht mehr weiter und deswegen hab ich mich dazu entschieden, einen Beitrag zu verfassen und nach Rat zu fragen.
Erst mal zu mir ich bin 22 Jahre alt und habe mein Abitur 2021 mit 1,9 absolviert. Ich habe früher mal gedacht, dass Medizin mein Traum wäre. Dementsprechend habe ich alles dafür getan einen Platz zu bekommen da man mit meinem „schlechten Abi“ nicht weit kommt. Ich habe beispielsweise den TMS geschrieben als auch ein FSJ im Krankenhaus gemacht und 2022 beendet. Seit 2022 habe ich nebenbei gearbeitet, weil ich nicht einfach nur zu Hause sitzen wollte. Ich bereue es sehr, dass ich in diesem Jahren keine Ausbildung angefangen habe.
Da ich schon wieder eine Absage bekommen habe fürs Medizinstudium studiere ich nun Pharmazie im ersten Semester. Die Uni Stadt ist gut und ich habe auch nette Leute kennen gelernt. Allerdings macht mir der Studiengang keinen Spaß. ich habe für mich selber beschlossen, ein Semester durchzuziehen um vielleicht doch ein gewisses Interesse für die Pharmazie aufbauen zu können. Allerdings befinde ich mich gerade in der Klausurenphase, und ich merke, dass man wirklich sehr großes Interesse für die Chemie braucht.

leider bin ich eine Person, die sich sehr mit anderen vergleicht. Meine Freundinnen haben bereits dieses Jahr ihre Ausbildung beendet oder ihren Bachelor. ich weiß, dass jeder sein eigenes Timing hat und das Alter nicht wirklich große Rolle spielt, allerdings fühle ich mich wie ein Spezialfall, der einfach nicht weiß, was ich mit meinem Leben anfangen soll beziehungsweise in welche Richtung ich gehen soll. Ich überlege nun auch nach Ausbildungen zu suchen entweder im Medizin Bereich oder komplett was anderes.
ich Fühl mich einfach gefangen in einem Kreislauf und bin wirklich verzweifelt. Ist es normal sich mit 22 so fühlt? Wie war es bei euch? Habt ihr sofort gewusst was ihr später jahrelang machen möchtet?

Medizin, Ratgeber, Studium, Schule, Zukunft, Ausbildung, Gesellschaft, Medizinstudium, TMS, Zukunftsangst, Karrieremodus

Meinung des Tages: Studie zeigt: Jugend in Deutschland so pessimistisch wie nie - könnt ihr die Sorgen nachvollziehen?

Nachtrag: 

Wir freuen uns, dass Euch diese Meinung des Tages zu spannenden Diskussionen verleitet hat. Deshalb haben wir extra für Euch einen Artikel erstellt, den Ihr hier auf unserer Highlightseite finden könnt - natürlich wie immer mit einigen Eurer Antworten. Vielleicht ist Deine ja dabei?

Es liegen einige schwierige Jahre hinter uns. Eine weltweite Pandemie, Kriege, eine Energiekrise und die starke Inflation. Dass viele Menschen der Zukunft pessimistischer entgegen blicken ist demnach keine sonderlich große Überraschung. Doch nun zeigt eine Studie: Besonders die junge Generation blickt düster in die Zukunft, gibt an, mental extrem belastet und vor allem auch politisch unzufrieden zu sein.

Unsicherheit und das Gefühl, nicht gesehen zu werden

Viele junge Menschen fühlen sich nicht gesehen, wie in diesem Beispiel etwas der 16-jährige Niklas aus Köln. Er erzählt, dass er das Gefühl hat, die Politik würde die Probleme seiner Generation einfach nicht sehen, aber er erzählt auch von dem frustrierenden Gefühl, das sich in ihm ausbreitet, wenn er Nachrichten auf dem Handy liest.

Er berichtet von der Unsicherheit, die sich in ihm und seinen Freunden breit macht. Wie wird das Leben der jungen Menschen in 20 Jahren aussehen?

Niklas und seine Freunde sind mit diesen Gefühlen nicht allein. Das zeigen die neuen Ergebnisse der Studie „Jugend in Deutschland“.

Die Studie

Seit 2020 wird die Studie regelmäßig von Jugendforscher Simon Schnetzer durchgeführt.

Psychische Belastung

Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Die Stimmung kippt. 51% der Befragten gaben an, dass sie unter psychischen Belastungen wie beispielsweise Stress leiden. Auch Erschöpfung gaben mehr als ein Drittel der Befragten (36%) an. Trotz des Abflauens der Corona-Pandemie fühlen sich 17 Prozent der Befragten nach wie vor hilflos. Elf Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass sie aufgrund psychischer Störungen in Behandlung sind. Ein weiterer relevanter Faktor: Die Mehrheit der Befragten gab an, dass die wirtschaftliche Lage sie extrem bedrückt – sie gehen davon aus, dass sich die wirtschaftliche Situation Deutschlands zusehends verschlechtern wird.

Weitere Sorgen

65% der Teilnehmenden gaben an, dass besonders die Inflation sie besorgt. Weiter teilen viele (54%) die Sorge um den teure Wohnraum, für knapp die Hälfte (48%) ist Altersarmut ein beängstigendes Szenario, ebenfalls knapp die Hälfte (49%) hat Sorge aufgrund der Spaltung der Gesellschaft. Doch auch die Zunahme von Flüchtlingsströmen besorgt viele (41%) junge Menschen in dieser Studie.

Mögliche politische Folgen

Die zunehmende Unzufriedenheit der jungen Menschen führt zu einem enormen Potenzial für rechtspopulistische Einstellungen in der jungen Generation. Diese Zunahme zeigt sich auch im Vergleich mit früheren Studien. Es lässt sich sehen, dass die Parteien der Ampelregierung bei den 14 – bis 29-Jährigen immer mehr an Ansehen verlieren. Zulauf hingegen bekommt vor allem die AfD.

Demnach würden bei den u30-Jährigen 22% die AfD bevorzugen (2022 waren es neun Prozent), weitere 20 Prozent würden sich für die CDU entscheiden (2022: 16 Prozent). Die Grünen verloren neun Prozent im Vergleich zu 2022 und liegen nun bei 18 Prozent. Die SPD steht bei 12 Prozent (2022: 14 Prozent), die FDP verlor sogar im Vergleich zu 2022 ganze elf Prozent und steht somit nun bei acht.

Ein Viertel der Befragten gab an, noch unentschlossen zu sein.

Schnetzer, welcher die Studie durchführt, schätzt die Situation der jungen Generation als schwierig ein. Ihnen würde eine motivierende Zukunftsperspektive fehlen, erklärt er – und, dass die Nüchternheit der Jugend auffällt, wenn es darum geht, wie sie selbst auf das politische Leben Einfluss nehmen könnten.

Unsere Fragen an Euch:

  • Was denkt ihr über diese Studie?
  • Könnt ihr die Sorgen nachvollziehen oder teilt ihr sie vielleicht sogar?
  • Was denkt ihr, könnte politisch und auch gesellschaftlich getan werden, sodass die junge Generation sich besser aufgehoben fühlt?
  • Welche Probleme seht ihr künftig, wenn sich der Zustand nicht verbessert?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/studie-jugend-100.html
https://simon-schnetzer.com/trendstudie-jugend-in-deutschland-2024/ https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/studie-bertelsmann-misstrauen-jugendliche-100.html

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Was soll ich mit meiner Zukunft machen?

Ich habe letztes Jahr im März beim Abi mit 1,0 abgeschlossen und auch schon während dem Abi auf ein Medizinstudium abgezielt, weil ich auch immer dachte dass das mein Traum ist. Habe extra Praktika absolviert und den TMS geschrieben um den Studienplatz an der Uni zu erhalten die am nächsten an meinem zu Hause liegt, da ich gerne in der Nähe von meinem Freund und meiner Familie bleiben würde. Aber als ich den Platz erhalten habe habe ich mich schon garnicht richtig gefreut klar ich war stolz aber dieses vor Freude weinen oder in die Luft springen was andere bei sowas haben hatte ich nicht, obwohl ich normalerweise der Typ für sowas bin. Mittlerweile im Studium angekommen habe ich schnell gemerkt, dass das eigentlich garnicht das ist was ich will und mittlerweile glaube ich dass ich mir diesen Traum irgendwo eingeredet habe, weil ich wusste dass ich das mit meinen Noten erreichen kann und dass das ist was Leute mit so einem Abi eben machen und die Karrierechancen natürlich toll sein können. Ein gewisses Grundinteresse habe ich natürlich sonst wäre es so weit ja nicht gekommen aber dass das reicht um 11,5 Jahre auf den Facharzt hinzuarbeiten bezweifle ich. Nun bin ich ein wenig verzweifelt. Dass ich mit dem Studium nicht weitermachen will weiß ich sicher. Am liebsten würde ich dual studieren um schon Geld zu verdienen und gleichzeitig einen akademischen Grad zu erwerben auf den ich später aufbauen kann. Wichtig ist mir dabei dass das Studium nicht so über alle Maße viel Zeit in Anspruch nimmt dass ich schon wieder kein Leben nebenher haben könnte so wie jetzt, Seidenn es wir wirklich das wofür ich brenne, weil dann gehen 3 Jahre im Vergleich zu 11,5 natürlich schneller rum. Außerdem wäre es mir wichtig hier in der Nähe bleiben zu können ( komme aus der Umgebung Kaiserslautern, länger als 45 min würd ich ungern fahren). Aber am aller wichtigsten wäre mir natürlich dass es etwas ist womit ich glücklich werde und wenn dann noch dazu kommen würde dass man damit ein wenig erfolgreich wird wäre es perfekt. In der Oberstufe habe ich Mathe immer geliebt, den Umgang mit Menschen liebe ich aber noch mehr. Ich habe daran gedacht eine duales Studium beim Finanzamt zu machen da das in der Nähe wäre, und man nach 3 Jahren fertig ist wobei die Uni nie länger als 13:00 geht. Ich würde schon Geld verdienen und könnte auch später noch darauf aufbauen und Steuerberaterin werden, wo die Verdienstaussichten auch nicht schlecht wären. Mein einziges Problem ist woher weiß ich ob ich dafür brenne ? Was wenn mich das auch nicht glücklich macht, möchte ungern noch etwas abbrechen aber will mich auch nicht wieder so unglücklich fühlen wie jetzt. Habe mir einfach nie genau Gedanken gemacht was ich eigentlich will und jetzt hab ich den Salat weil ich mich auch irgendwo beeilen muss dieses Jahr noch was zu finden um nicht noch ein Jahr Lücke zu haben.
vielleicht kann mir ja jemand helfen :(

Medizin, Studium, Schule, Weiterbildung, Zukunftsangst

Ich muss mich jetzt für eine Ausbildung entscheiden?

Ich wurde bei der Erzieher Schule und bei einem Kindergarten angenommen und auch für die Pharmazeutisch Technische Assistentin Ausbildung angenommen. Jetzt muss ich mich für eine Ausbildung entscheiden. Ich finde einfach wirklich beide Ausbildungen gut, aber ich habe angst das der Erzieher Beruf zu stressig für mich ist und ich ein Burnout bekommen könnte. Natürlich ist PTA auch nicht leicht, aber ich glaube in der Apotheke ist es nicht soo stressig wie im Kindergarten. Aber wiederum habe ich Angst, daß es in der Apotheke zu langweilig ist und ich vom Chef oder anderen Mitarbeitern rumkommandiert werde. Ich habe für beide Berufe schon ein Praktikum gemacht. Die PTA Ausbildung geht auch nur 2 Jahre und 6 Monate und die Erzieher Ausbildung 4 Jahre. Ich bin schon 20 Jahre alt. Bei der Erzieher Ausbildung habe ich einerseits Angst vor den Elterngesprächen und vor den ganzen Präsentationen in der Ausbildung, da ich ein etwas unsicherer Mensch bin. Ich stecke gerade in einer Zukunftskriese und wünschte mir einfach jemand könnte sich für mich entscheiden. Ich habe angst die falsche Entscheidung zu treffen, da ich mal mit der Ergotherapie Ausbildung angefangen hatte, die aber wieder abgebrochen hatte, vor angst Menschen nicht therapieren zu können. Ich mache derzeit ein FSJ in einer Grundschule für behinderte Kinder und es macht mir sehr Spaß, aber manchmal bringen die Kinder mich an meine Grenzen, weil sie nicht zuhören wollen (nicht wegen der Behinderung, sondern einfach weil sie frech sind). Ich bitte euch um einen Rat. Ich habe noch paar Wochen um meine endgültige Entscheidung der Schule mitzuteilen.

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Perspektivlosigkeit?

Hallo ich absolviere gerade mein Abitur und ich muss ehrlich sagen, ich fühle mich einfach so perspektivlos. Wenn mich jemand fragt was ich nach der Schule machen möchte oder studieren möchte, habe ich nur zögernde Antworten parat, weil ich mir einfach so unsicher bin was ich machen möchte. Ich weiß halt nicht mal welche Gebiete mich interessieren.

Das mag grad echt wie ein Luxusproblem klingen oder so eine typische GenZ-Krise, weil wir ja ned wissen was harte Arbeit bedeutet blablabla , aber ich bin wohlbehalten aufgewachsen und alles, aber ich fühle mich trotzdem iwie durch meine Perspektivlosigkeit kurz vor meinem Abschluss wie das schwarze Schaf der Familie. Ich schaffe voraussichtlich einen Schnitt von 2,6 oder so wenn ich realistisch bleibe. Ich hatte vor wenigen Jahren noch Pläne an einer amerikanischen Uni wie UCLA oder Harvard zu studieren, weil meine Noten ehrlich mega waren und dann hatte ich aufgrund von der Gesundheit von engen Freunden zu mir einen persönlichen Absturz und seitdem ergeht es auch so meinen Noten.

Ich glaub ich schreib das alles grad um es irgendwie rauslassen zu können, weil auf dieses Statement kann man nicht einmal eine Antwort nennen, aber ich fühl mich echt leer und weiß echt nicht was aus meiner Zukunft werden soll.

Ich fühle mich vor dem Abi perspektivlos für meine Zukunft. 67%
Ich weiß genau was ich nach dem Abi tun möchte. 33%
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Streit mit Partner, wen könnt ihr eher verstehen?

Mein Freund sucht nun seit etwa 5 Monaten aktiv nach einem neuen Job. Er war bislang und ist auch immer noch bei seiner aktuellen Firma angestellt, aber sehr unglücklich da. Sein letzter Arbeitsmonat ist nun der März.

Nun hat er eine Jobzusage bekommen. Der Job interessiert ihn, das Gehalt ist sehr gut, es stellt sich leider nun heraus, dass er auch recht viel reisen muss. Er sagte direkt, er würde versuchen so wenig wie möglich zu reisen und so oft wie möglich daheim zu sein.

Nun haben wir seit 2 Wochen einen Welpen. Ich habe mir den Hund gewünscht, mein Freund war eher skeptisch, hat sich aber zum Schluss überzeugen lassen und sich von Anfang auch super gekümmert und mich toll unterstützt (auch wenn ich Freunde abends treffen wollte oder zum Sport, war er immer da für ihn).

Ich habe auch eine neue Rolle und viel Druck dadurch bei der Arbeit. Ich arbeite von zu Hause, sodass ich tagsüber gut aufpassen kann. Da der Kleine aber nicht allein bleiben kann, ist es toll, wenn mich mein Freund morgens oder abends entlastet.

Nun habe ich seine neue Rolle angesprochen und meinte, dass ich nicht mit dem Kleinen drei Tage allein sein kann und dass man sich dazu was überlegen muss. Ich sagte auch, dass ich das kritisch sehe, mit seiner neuen Rolle. Als er sagte, ob er die neue Rolle nicht antreten soll, sagte ich, dass es eine der Optionen eben sei. Dann haben wir uns gestritten. Er sagte er kann nicht alles auf einmal machen, Vermögen für uns aufbauen, einen erfüllenden Job haben, immer da sein, mich entlasten usw...Dann wurde der Streit heftig und er hat mir vorgeworfen egoistisch zu sein und nicht hinter ihm zu stehen. Ich hätte meine Angst anders kommunizieren können und nicht seine Karriere hinterfragen, die ja irgendwo ein Grundbedürfnis ist.

Wen versteht ihr mehr, ihn oder mich?

Ich verstehe ihn 83%
Verstehe euch beide 14%
Ich verstehe dich 3%
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Was tun bei Verlorenheit bezüglich meiner Zukunft?

Hallo, alle da Draußen! Vielleicht ist dies hier nicht der richtige Ort dafür, aber ich habe aktuell ein kleines Problem mit meiner Zukunft. Ich weiß, dass meine Wünsche wahrscheinlich nur Wunschvorstellungen bleiben werden, aber mit meinen 20 Jahren bin ich perspektivloser als man es sich vorstellen würde.

Aktuell bringe ich mein Fachabitur zu Ende, und theoretisch sollten mir die Türen offen stehen, wäre da nicht ein großes Problem; ich weiß immer noch nicht, was ich beruflich machen soll, und es stresst mich extrem. Ich weiß, dass es vielen Menschen so geht, aber das löst leider nicht das Problem, und ich habe absolut keine Zeit mehr. Leider bin ich in vielen Dingen schlecht. Und das sage ich nicht, weil ich mich damit in einem schlechten Licht stellen möchte, gar es als Entschuldigung benutze, um diesen Zustand zu beschreiben. Aber viele Dinge, die ich eventuell kann, braucht absolut keiner in der Arbeitswelt. Ich bin sehr schlecht in handwerklichen Tätigkeiten, und was das logische Denken anbelangt, stehe ich nicht ohne Grund gerade so, knapp 4 in Mathe.

Mir machen solche Tätigkeiten keinen Spaß, ebenso, wie es mir die Kräfte raubt, wenn ich die ganze Zeit mit Menschen aller Art interagieren muss. Im Büro möchte ich aber auch nicht sitzen. Für mich gab es immer nur Tiere, doch dort gibt es kaum Alternativen, und wenn, dann suchen die Stellenanzeigen Menschen, die bereits eine Ausbildung haben. (In meiner Nähe.) Ich habe mal sehr gerne gemalt, digital, nicht traditionell. Allerdings tue ich auch das leider nicht mehr, obwohl einige meiner Mitmenschen sagten, dass ich das wirklich gut könnte, und eventuell auch eine Chance hätte, damit Geld zu verdienen. Ich stehe leider vor einer undurchdringbaren Wand, die ich mir wahrscheinlich selber gestellt habe. Jegliche Berufsberater haben sich bemüht mir zu helfen, und auch die psychologische Berufsberatung tat sich schwer damit, mir zu helfen. Vermutlich, weil ich mir nicht helfen lasse, oder ich einfach keine Alternativen eingehe.

Ich verstehe, dass es einige Menschen gibt, die nun sagen würden, dass man manchmal einen Umweg gehen muss, um das zu erreichen, was man möchte, aber das ist häufig leichter gesagt, als getan. Ich würde ungern etwas tun, was ich nicht möchte, alleine aus dem Grund, weil diese These mir vollkommen in den Kopf geprügelt wurde. Damals mag es so gewesen sein, aber ich möchte mein Leben lang keinen Job haben wollen, der mir womöglich nicht liegt, oder der mir keine Freude bringt. Es ist logisch, dass nicht alles so verläuft, wie man sich das vorstellt, aber was das angeht, suche ich einfach nur nach einer Antwort.

Weiß irgendwer, was ich tun soll? Es tut mir Leid, dass ich eine solche Frage stelle, aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter.... Es ist mir schon unangenehm genug, dass ich mit 20 Jahren nichts auf die Reihe bekomme, und mich von dieser Realität entfliehe.

Zukunft, Mädchen, Berufswelt, Zukunftsangst

FOS Probezeit nicht bestanden-was nun?

Ich hoffe, dass sich jemand hier die Zeit nimmt, alles durchzulesen, da es wirklich wichtig für mich ist. Ich bin 16 Jahre alt (werde 17), wohne im Bundesland Berlin und weiß nicht weiter. Das erste Schulhalbjahr der FOS Probezeit ist fast um. Ich wollte vorraussichtlich mein 2 jähriges Fachabi erwerben. Da ich aber aufgrund psychischen Problemen und Ereignissen nicht regelmäßig da war, habe ich einen sehr hohen Fehlzeitenanteil und teilweise auch unentschuldigt. Beim Praktikum (Berufsteil des Fachabis) war ich auch nicht regelmäßig da. Meine Noten sind jedoch sehr gut, bloß meine Fehlzeiten stehen mir immens im Weg. Wenn ich die Probezeit nicht bestehe (was höchstwahrscheinlich der Fall ist), muss ich die Schule verlassen und dann kann ich keine andere Fachoberschule in Berlin besuchen und kann mir diesen Bildungsgang wegstreichen. Ich weiß nicht weiter. Ich möchte unbedingt studieren und dafür brauche ich einen guten Abschluss. Was kann ich machen? Ich hoffe die Lehrer nehmen etwas Rücksicht auf meinen mentalen Zustand, da meine schulischen Leistungen sehr gut sind. Die Zeugniskonferenz ist in ein paar Tagen.

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Was machen mit sehr gutem Mittelschulabschluss?

Hallo. Ich bin 14m und gehe in die 9. Klasse auf einer Mittelschule in Bayern. Ich mache nun dieses Jahr meinen Abschluss und es ist davon auszugehen, dass ich mindestens ein 1,5er Mittelschulabschluss schaffen werde.

Ich hatte letztes Jahr einen Schnitt von 1,2 dieses Jahr ist es aber etwas schwieriger. Das Problem:

Ich weiß nichts damit anzufangen. Mein Klassenlehrer hat mit mir gesprochen und gesagt, das ich extremes Potenzial habe. Wie ich mich ausdrücken könne, sei atemberaubend und er habe selten bessere Aufsätze gesehen als meine.

Er hat gesagt ich kann Abitur machen und er traut mir das absolut zu. Meine Eltern sind von dieser Idee total begeistert.

Aber ich nicht. Schon letztes Jahr wurde ich manchmal gefragt, was ich eigentlich noch auf der Mittelschule zu suchen habe.

Aber ich habe mir immer gesagt ich mache erstmal weiter und lasse die Dinge auf mich zu kommen. Aber jetzt bin ich eben schon im Abschlussjahr.

Aber das Problem ist, ich quäle mich da durch. Ich hasse die Schule. Ich hasse jede Sekunde und will nur das es vorbei ist. Der Notendruck kostet mich Nerven, schlaflose Nächte, Druck und Angst.

Ich stehe jeden morgen auf, ich lerne jeden Tag mindestens 4 Stunden für die Schule und mache mir so einen Druck. Aber ich weiß nicht wofür. Ich weiß einfach nicht, wieso ich mir das antue.

Die Einzige Motivation die ich habe ist, dass es irgendwann vorbei ist und ich kein Jahr wiedererholen muss um länger in der Schule sein zu müssen.

Die Schule ist das Schlimmste, was mir im Leben passiert ist. Ich habe nach der 9. Klasse meine sch... Schulpflicht abgesessen. Ich will eigentlich nicht noch länger dahin.

Ja ich kann Abitur machen und Studieren, aber ich möchte es nicht. Ich habe weder Lust mir die Schule noch 4 weitere Jahre anzutun, noch zu Studieren.

Ich bin ziel- und planlos. Ich kann mit handwerklichen Berufen nix anfangen.

Ich will aber auch nicht, dass meine Eltern enttäuscht von mir sind und jeder mich für blöd hält, weil ich mein ganzes schulisches Potenzial vergeude.

Ich habe keine Idee, welcher Beruf mir gefallen könnte, obwohl ich mich ewig informiert habe und auf mehreren Berufsmessen war. Mich belastet das Ganze sehr.

Die einzige Überlegung die ich habe, ist vielleicht ein Jahr einfach z. B. Work and Travel zu machen, nach der Mittelschule und mich selbst zu finden und besser kennenzulernen und um herauszufinden was ich wirklich will.

Das Problem ist, meine Eltern haben nicht besonders viel Geld und die würden von der Idee sicherlich nicht so viel halten. Sie wollen lieber, dass ich Abitur mache und dannach studiere und einen gutbezahlten Job zu bekommen, oder direkt nach dem Abitur eine Ausbildung mache um sie entweder auf kurz- oder langfristig finanziell unterstützen zu können.

Meine Eltern haben so unfassbar viel für mich getan und ein Jahr Pause hilft ihnen nicht weiter. Sie sind, gerade wenn sie älter werden auf mich angewiesen.

Eigentlich wollten sie, dass ich direkt eine Ausbildung mache, wenn mir aber zugetraut wird Studieren zu können, würden sie das sogar vorziehen, weil ich dann richtig gute Chancen auf einen sogar noch besseren Job bekomme.

Ich kann das Ganze schwer einschätzen. Bayern hat das schulisch höchste Niveau. Ich glaube über ein Studium nachzudenken wäre viel zu früh, da müsste ich erstmal mein Abitur machen. Und das bedeutet, dass ich das Abitur ja wieder ohne konkrete Pläne mache.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Könnt ihr das verstehen?

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Einseitiger Kinderwunsch?

Mein Freund und ich haben heute über Kinderwunsch gesprochen, und er sagt, er würde sich vielleicht in Zukunft ein Kind wünschen. Ich sage seit Jahren, dass ich keine Kinder möchte, da ich später Flugbegleiterin werden möchte und außerdem viel reisen will und da sind für mich einfach keine Kinder drinnen. Noch dazu könnte ich das einfach von meiner Mentalität her nicht. Klar, wir beide sind 18 und noch jung und daher ist es eigentlich zu früh schon darüber zu reden, aber wenn er sich sicher ist, dass er Kinder haben möchte und ich mir sicher bin, dass ich keins haben möchte, dann wird es doch in ein paar Jahren sowieso dazu hinauslaufen, dass wir die Beziehung beenden, da es dazu einfach weder Kompromiss noch Lösung gibt, dann passt es halt einfach nicht. Und ich möchte keine Jahre mit einer Person verbringen, wenn ich weiß, dass es irgendwann sowieso enden wird. Er meinte er kann sich erst in ferner Zukunft dazu entscheiden, also mehr als 2 Jahren, ob er 100% ein Kind möchte oder nicht, was auch sehr verständlich ist, weil wir beide eigentlich noch nicht im Alter sind das zu entscheiden aber ich bin mir einfach nicht sicher ob ich es riskieren soll, so viele Jahre zu "verschwenden" wenn es von Anfang an dann sowieso klar war, dass es nicht funktionieren wird so. Es kann ja sein, dass man in den 5-10 Jahren eine schöne Zeit zusammen hatte, aber bei der Trennung wird es dann umso mehr weh tun als wenn man sich dann schon früh getrennt hätte. Noch dazu hätte man in der Zeit vielleicht eine Person kennengelernt, die dieselben Ansichten hat. Ich finde das Thema einfach echt extrem hart und wollte deswegen mal nach Meinungen fragen, wie ihr dass den seht? Natürlich liebe ich meinen Freund, aber ich möchte einfach eine sichere Zukunft und nicht die ganze Zeit in dem Gedanken, dass es sowieso nicht funktionieren wird.

Liebe, Kinder, Beziehung, Kinderwunsch, Zukunftsangst, Kinderwunsch Schwangerschaft

Duales Studium abbrechen (Druck; Präsentationen etc.)?

Hallo ihr,

Ich habe vor einiger Zeit von meiner Wahl zwischen einem Ausbildungs- und einem Studienplatz berichtet. Ich habe mich nun für das duale Studium BWL entschieden und auch die ersten 3 Monate im Unternehmen hinter mich gebracht. Wie bereits erwähnt bin ich ein sehr ruhiger, schüchterner und introvertierter Mensch. Ich habe also einige Zeit gebraucht, mich dort einzugewöhnen, habe mich aber am Ende der Praxisphase doch ganz wohlgefühlt. 

Nun hat die Theoriephase begonnen und es geht mir leider gar nicht gut. Ich weiß, nach einer Woche kann ich das nicht sagen, aber wir sind 35 Leute in der Klasse und ich habe einfach das Gefühl, dass ich untergehe. Was mir gut gefällt sind die „Vorlesungen“ in denen ich für mich Notizen machen kann und die Themen finde ich auch einigermaßen interessant. Allerdings besteht weiterhin das riesige Problem, dass ich Panik vor Referaten habe (von diesen wurden bereits mehrere angekündigt für die nächsten Wochen). In der Schule ging es mir schon jedes Mal miserabel davor, dort waren wir aber nur 17 in der Klasse und ich habe es einigermaßen rumbekommen. Hier habe ich aber das Gefühl, ich KANN das einfach nicht. Obwohl ich mein Abitur mit 1,1 abgeschlossen habe, habe ich außerdem irgendwie das Gefühl, dass ich nicht zum Studieren geeignet bin. Diese eigenverantwortlichen Projektarbeiten in den Praxisphasen, die sowohl theoretische Recherche als auch ein echtes praktisches Problem beinhalten fühlen sich für mich einfach überfordernd an. Ich habe einfach das Gefühl, etwas „einfacheres“ würde mir im Moment reichen. Ich lerne gerne auf Klausuren etc. Für MICH allein und erledige auch meine Aufgaben zuverlässig. Aber die ständige Unsicherheit… Ich weiß, das wird sich jetzt für viele kindisch anhören, aber mir geht es ohnehin psychisch seit längerem nicht richtig gut und ich glaube ich kann noch mehr Druck gerade nicht brauchen. 

Meint ihr es wäre besser, zu einer Ausbildung (zur Industriekauffrau z.B.) zu wechseln oder wird es mir da genauso gehen? 

Studium, Ausbildung, Berufswahl, duales Studium, Schüchternheit, Zukunftsangst

Wie die Angst loswerden, für immer single zu bleiben?

Hallo, ich bin neu hier

ich habe wahnsinnige Angst für immer alleine zu bleiben.. ich bin jetzt 31 Jahre alt, bald 32 und schon mehrere Jahre Single. Alle meine Freundinnen sind mittlerweile glücklich vergeben, ich lerne nur Männer kennen, die es nicht ernst meinen. Zu Intimitäten kommt es gar nicht erst, weil sie mir klar machen, dass sie nur das eine wollen. Mir wird oft gesagt, dass ich hübsch, lieb, intelligent, usw. bin, aber Beziehungen führen immer die anderen :( ich habe Angst, dass mir die Zeit davonläuft…

Ich sehne mich nach einem Partner, aber ich habe wahnsinnig Angst später alleine zu bleiben.. die Vorstellung mit 90 alleine im Pflegeheim Weihnachten zu verbringen, macht mir Angst…

Mittlerweile tut es nur noch weh, wenn Freundinnen eine Beziehung eingehen, obwohl ich mich für sie freuen müsste.. ich will keine schlechte Freundin sein. Aber es tut so weh… meine beste Freundin war auch jahrelang Single und sagte, sie will keine und auch keine Kinder und jetzt ist sie frisch mit jemandem zusammen und denkt über Kinder nach..

Ich kriege oft Tipps, dass ich nicht suchen soll und mich selbst lieben muss dafür… alles gut gemeint, aber es hilft nichts.. und selbst wenn ich mich wirklich mag, kommen nur Männer, die mich nicht wollen.. und meine beste Freundin beispielsweise, hat selbst extreme Probleme mit sich selbst…

Ich weiß nicht, was ich tun soll… bleibe ich für immer alleine? Ich weiß: „blöde Frage“, aber ich hab Angst und das Gefühl die Welt dreht sich und ich werde zurückgelassen…

Danke an alle
Marlene

Lebensplanung, Zukunftsangst, Torschlusspanik

Frauen sollten in der Bundeswehr nicht kämpfen?

Bin ich hier die einzige, die der Meinung ist, dass Frauen nicht in der Bundeswehr sein sollten und zum kämpfen trainiert werden sollten. (Mal abgesehen davon, sollten auch Männer nicht zum Kämpfen trainiert werden...)

Ich meine, dass Frauen eine andere Bestimmung haben, nämlich die, dass sie Kinder gebären können und ihren Körper dahingehend schonen sollten, um gesunde Kinder ins Leben zu führen. Sie sollten sich nicht solchen brachialen Dingen aussetzen wie gewaltsame Kämpfe, die evtl ihrer oder der Seele des Babys schaden könnten.

Ich meine das auch allumfassend, d.h. ich bin der Meinung, dass gewaltsame Auseinandersetzungen endlich ein für allemal beendet werden sollten, damit unsere Babys keinen Schaden an ihrer Seele nehmen, weil ich meine, dass jede Form von Gewalt - egal, ob man davon hört, liest oder Bilder im Fernsehen sieht - haben Auswirkungen auf unsere Seelen und auch auf die Seelen von Babys. Babys kommen bspw verängstigt zur Welt, weil die Mutter die ganze Zeit während der Schwangerschaft schon angespannt war.

Bei Frauen, die aktiv im Dienst der Bundeswehr dienen, ist eine derartige Anspannung normal. Werden diese Frauen Mutter, sind die Kinder viel ängstlicher als Kinder von Frauen, die nicht in der Bundeswehr dienen.

Es ist wie ein ewiger Kreislauf: Die ständig gewaltbereite Welt erzeugt, ängstliche Kinder, die wiederum nach Schutz rufen, weil die Gewaltbereitschaft in ihrer Welt sie ängstlich und übervorsichtig gemacht hat und sie nach präventiven Schutz riefen liess, sprich: sie wollen ein Militär, Leute die den Kopf für sie hinhalten und sich schlagen oder sogar töten lassen. Dabei können sie nicht vergessen, dass diese ganze Gewaltbereitschaft nicht unbedingt mit einer wehrhaften Armee eingedämmt werden kann. Es ist deren Angst vor Gewalt, die eingedämmt werden müsste.

Darum bin ich der Meinung, sollten wir alle Kräfte dafür aufbringen, dass es in Deutschland niemals zu einem Krieg kommt, und dass wir eines Tages den Kriegsdienst ganz abschaffen können.

Und vor allem sollten Frauen nicht zu Kämpferinnen trainiert werden, damit ihnen die Chance, gesunde Babys zur Welt zu bringen, nicht genommen wird.

Es wäre vorteilhaft für uns alle, denn nicht - ängstliche Kinder bedeutet gleichzeitig auch nicht - ängstliche Erwachsene, die in der Lage sind, Konflikte mit Worten beizulegen und nicht gleich die Fäuste schwingen zu lassen.

Kinder, Zukunft, Bundeswehr, Krieg, Gewalt, Gewaltprävention, Zukunftsangst, Zukunftschancen, ängstlichkeit, Kämpfen oder nicht, Ängste bekämpfen

Wird sich der Kinderwunsch bei meinem Partner noch entwickeln?

Ich bin seit einem halben Jahr in einer Beziehung mit einem tollen Mann. Es läuft wirklich gut mit uns und wir haben auch gleiche Hobbys/Musikgeschmack/zu vielen Themen die gleiche Meinung. Er betreibt intensiv Bodybuilding und war vor ein paar Wochen auf der Bühne. Trotz dieser nervenaufreibenden Zeit waren wir ein gutes Team. Was mich aber wirklich aufwühlt ist das Thema :Kinderwunsch. Bereits am ersten Date habe ich ihn natürlich nach seinen Zukunftsplänen ausgefragt. Bei der Frage nach Kindern ist er ziemlich ausgewichen und hat auf seine Familie hingewiesen, in der einiges schief gelaufen ist. Ich konnte bei dem Date gar nichts dazu sagen aber mir war eine Klärung beim 2.Date dann wichtig. Auf meine Frage, ob er sich Kinder (zumindest eins möchte ich) vorstellen kann in der Zukunft hat er geantwortet :Bisher war die richtige Partnerin noch nicht da aber ausschließen würde er es nicht. Damit war ich zufrieden. Jetzt merke ich aber immer mehr, dass er das sehr ablehnend sieht. Eine Bekannte von ihm hat mir erzählt, dass er keine Kinder möchte... Letztens waren wir mit seinen Freunden weg und die eine Freundin erzählte von gemeinsamen Freunden, die ein einjähriges Kind haben und was für eine schwierige Zeit das gerade ist. Aussage von meinem Freund dazu :"ja, das muss man wollen"..... Das zeigt mir immer mehr - er will es anscheinend nicht.

Ich genieße die gemeinsame Zeit... aber wir werden bald beide 29 und ich will wirklich gerne in 3,4 Jahren Mama werden. Mich dann aber erst zu trennen bedeutet ich steh dann wieder alleine da. Er denkt in 2, 3 Jahren wieder an Bodybuilding Wettkämpfen teilzunehmen und sein Leben zu genießen....

Was kann ich tun - ausser Hoffen, dass sich seine Entscheidung in Sachen Kinderwunsch zukünftig positiv entwickeln wird? Oder gibt es sonst noch Ratschläge /Erfahrungswerte?

Kinder, Beziehung, Familienplanung, Kinderwunsch, Liebe und Beziehung, Paar, zukunftsängste, Zukunftsangst

Was ist genau falsch mit mir?

Hallo an alle, zunächst einmal vielen Dank, dass du das hier liest. Ich stehe vor einem erheblichen Problem.

Meine Lernfähigkeit:

Egal, wie viel ich lerne und wie hart ich lerne für eine Klassenarbeit, am Ende bekomme ich immer unterdurchschnittliche Noten z.B. 3-4 in dem Rahmen. (aktuell in meiner Ausbildung zum Bankkaufmann)

Das frustriert mich unglaublich.

Ihr müsst wissen, dass ich jemand bin, der wirklich hart für Klassenarbeiten lernt, und mit ‘hart’ meine ich wirklich hart: eine Woche zuvor mindestens 2 Stunden täglich für Klassenarbeiten am Gymnasium und 3,5 Wochen zuvor mindestens 2 Stunden täglich für Prüfungen in meiner Ausbildung zum Bankkaufmann.

Aber Egal was ich mache, ich werde einfach nicht besser. Es ist völlig Egal, ob ich zum Thema eine Zusammenfassung schreibe (Was ich eigentlich immer mache) und mir dann dazu noch einige Videos anschaue und dann noch Notizen mache und dann noch mit einem Marker die Stellen markieren (Nach dem Markieren ist das komplette Blatt voll davon haha).

Ich lerne sogar so hart, dass ich an meinem Schreibtisch eingeschlafen bin und danach mit Rückenschmerzen aufgewacht bin, weil ich immer so eine gebeugte Haltung am Schreibtisch habe, kennt man: ( Habe mir jetzt einen elektrischen Stehschreibtisch gekauft für 300€)

Bevor ich die Ausbildung begann, besuchte ich die Realschule und hatte einen Notendurchschnitt von 1,7. Danach wechselte ich direkt aufs Gymnasium, brach jedoch nach der 11. Klasse ab. Die ständigen Panikattacken aufgrund von schlechten Noten führten zu einem Schnitt von 3,2 in der 11. Klasse – zugegebenermaßen im Jahr, als Corona stark präsent war.

Ich habe mir selber schon so viele Fragen gestellt, warum es so ist wie es ist.

Lerne ich vielleicht nicht viel? - Nein, das kann nicht sein, ich mache sogar mehr als jeder Einzelne aus meine Klasse und trotzdem sind die besser als ich.

Lerne ich vielleicht falsch? - Nein, ich habe gefühlt jede Methode verwendet und mir das Fachwissen anzueignen oder bzw. habe ich viele Methoden verwendet aber nicht alle, was MUSS ich sonst noch machen?

Bin ich vielleicht einfach nur dumm? - Naja, "vielleicht" aber eher Nein, trotzdem kommt es mir so vor, ich habe vielleicht eine Schwäche für Mathe musste ich feststellen, also Kopfrechnen ist gar nicht mein Ding aber macht mich das dumm? Eher nicht, weil ich andere schlaue Sachen mache, z.B. Schach spielen mit meinem Onkel und ich bin da gut drin, Memory spielen um mein Gedächtnis zu fördern, ich kann sogar ein Rubik Cube lösen unter 3 Minuten, ich kann mich vernünftig artikulieren und auch ausdrücken.

Habe ich vielleicht einfach eine Krankheit? - Weiß ich nicht, ich habe auf jeden Fall keine Depressionen oder leide unter irgendwelche ADHS Störungen, ich habe eine überdurchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne würde ich vermuten, da ich mir auch eher ruhigere Filme anschauen, wo auch nicht so viel Action vorkommt, ich lese sogar Bücher, obwohl Bücher für mich persönlich langweiliger sind als Filme.

Ich muss jedoch zugeben, dass wenn ein Thema mich überhaupt nicht interessiert, dass es mir dann wirklich schwer fällt Motivation zu finden, um z.B. dafür zu lernen aber ich lerne trotzdem das Thema, weil ich diszipliniert bin aber anscheinend reicht es nicht aus... Leider.

Wenn alles mit mir perfekt ist oder zumindest im guten Zustand?

Was genau ist dann falsch mit mir?

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Soll ich mein Studium schmeißen?

Hallo, ich bin momentan sehr verzweifelt und unzufrieden mit meinem Studium (Lehramt für Gesamtschule und Gymnasium). Es macht mir einfach keinen Spaß, und für die meisten Seminare und Vorlesungen interessiere ich mich wenig bis gar nicht. Das war in der Schule bereits so aber da bin ich trotzdem immer gut zurecht gekommen. Ich bin ein extrem lern fauler Mensch, aber das konnte ich bisher immer mit Grips ausgleichen. Aber in der Uni kommt man damit nicht weiter, dafür sind die Klausuren zu umfangreich. Meine Klausurvorbereitung war miserabel, weshalb ich bereits 2 sehr umfangreiche Prüfungen geschoben habe.

Den Rest gibt mir momentan die erste anstehende (wissenschaftliche) Hausarbeit, die ich in einer Woche abgeben muss. Die Arbeit ist extrem zäh und langweilig, und ich komme in keinen schreibfluss, suche zT 30 Minuten nach Quellen um 2 Zeilen schreiben zu können, ich finde es einfach zum kotzen, mir liegt das nicht. Und ich Frage mich wie ich jemals eine Bachelor oder master Arbeit schreiben soll

Deshalb denke ich seit kurzem nach ob es nicht das sinnvollste wäre einfach hinzuschmeißen. Aber obwohl ich bald erst in das 3. Semester komme, bin ich bereits 21, da ich g9 hatte und anschließend ein FSJ gemacht habe. Ich bin für mein Empfinden einfach zu alt dafür, was neues zu machen und meine Familie sagt mir seit klein auf dass ich um jeden Preis studieren soll. Ich wäre der Buhmann der Familie und das möchte ich nicht sein, abgesehen davon dass ich keine Alternative habe die ich stattdessen machen möchte oder könnte. Handwerk kommt nicht in Frage, höchstens feinmotorisches wie satteln oder lackieren.

Corona hat mir viele Möglichkeiten genommen um auf weitere Ideen zu kommen, und in den letzten 2 Jahren gab es immer wieder aufs neue private Rückschläge die mich mental immernoch belasten, mir geht's aktuell einfach überhaupt nicht gut und ich bin mit allem überfordert. Würde am liebsten nur im Zimmer/ der Garage bleiben und meinen Hobbies nachgehen..

Studium, Schule, Ausbildung, Berufswahl, Hausarbeit, Hochschule, Perspektive, Überforderung, unwissenheit, Unzufriedenheit, Zukunftsangst

Angst vor Zukunft und eine Enttäuschung zu sein?

Hallo,

ich hoffe es geht euch allen gut. Ich hab eine Frage bzw. eine Sorge. Ich fange jetzt im Oktober mein Studium an nachdem ich ein Jahr Pause nach dem Abitur gemacht hab indem ich eben gearbeitet habe. Der Studiengang ist gut aber natürlich hat man eben trotzdem ein mulmiges Gefühl in einen so neuen Lebensabschnitt einzusteigen. Nun meine Frage bzw. mein Problem kann möglicherweise für manche banal klingen aber mich stresst es immens. Nehmen wir an ich schaffe das Studium nicht oder bemerke es passt einfach nicht. Dann würd ich mich definitiv für eine Ausbildung bewerben und das Studium abbrechen aber wie zur Hölle erklärt man sowas dann seinen Eltern. Der Fakt dass ich mir diese Gedanken mache erklärt glaub schon allgemein dass meine Eltern ziemlich streng sind. Aber theoretisch würde eine Ausbildung ja auch kürzer gehen als wenn ich das Studium (Bachelor+Master) abschließen würde( meinen Eltern geht es immer darum dass ich möglichst schnell durch bin und Geld verdiene etc.) Ich bin einfach verloren ganz ehrlich. Ich will einfach ausziehen und weit weg gehen wo ich keine kenne und keiner mich und ich bin so verzweifelt dass diese dumme Frage hier nichtmal Sinn macht. Ich bin ständig unter so starkem Druck, dass ich gar keine Zeit habe richtig nachzudenken, was ich wirklich will. Ja Ende der Geschichte. Gibt eigentlich nicht viel zu sagen aber musste das mal loswerden.

Universität, Zukunftsangst

13. Klasse abbrechen?

Hallo,

und zwar möchte ich, wie im Titel bereits geschildert, die 13. Klasse und somit mein Abitur abbrechen. Die 12. Klasse habe ich erfolgreich abgeschlossen, zwar nicht mit sonderlich guten Noten, aber dennoch OK.
Ich habe um ehrlich zu sein einfach keine Motivation mehr und fehle daher auch sehr oft. Ich würde lieber gerne etwas Geld verdienen und erstmal ein wenig Erfahrung im Arbeitsleben sammeln. Das Abitur könnte ich ja theoretisch auch immer noch nachholen oder? Persönlich denke ich, dass dies für mich das Richtige ist. Allerdings weiß ich auch nicht ganz, wie ich das meinen Eltern sagen soll. Ich habe etwas Angst vor der Reaktion, die auf mich zukommt und bin mir nicht sicher, ob ich’s mir damit vielleicht nicht komplett bei ihnen versaue.
Ich weiß auch, dass ich erstmal ein FSJ oder Praktikum für 1 Jahr machen muss um mein Fachabi zu erhalten. Darum würde ich mich natürlich kümmern. Auch bin ich mir sicher, dass ich das Abitur auf jeden Fall erreichen möchte. Jedoch habe ich das Gefühl, das dafür einfach gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist und ich zurzeit für etwas anderes bestimmt bin.
Man sagt ja immer so schön: „Das Leben trägt einen dahin, wo es einen hintragen soll“. Oder so ähnlich.. :)

Ich wollte euch mal nach eurer Einschätzung und Meinung und eventuell auch nach Ratschlägen, oder Anmerkungen fragen.

LG, Nils

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Ist es schon zu spät um auf die Karriere Leiter zu klettern?

Hallo Community,

Ich bin N. 22 und habe im Leben nichts gelernt. (Berufstechnisch) Ich habe einen Hauptschulabschluss 10A.

Ich habe bisher in Zeitarbeits Firmen gearbeitet, oder Kleinigkeiten wie rasenmähen und co für kleines Taschengeld. So viel drecksarbeit habe ich in letzter Zeit machen müssen, hab mir sogar den Rücken verletzt dabei.

Ich habe ziemlich viele Probleme in meinem Leben gehabt und das schon als kleines Kind und das meistens auch Psychisch. Mit 18 Jahren wurde ich aus dem Heim entlassen und ich war 10 Jahre in verschiedenen Einrichtungen.

Ich habe viele Probleme, Dinge in meinem Leben umzusetzen, am Ball zu bleiben und zu Ende zu bringen. Ich liege nächtelang wach und weiss nicht wie meine Zukunft wird.

Das einzige wofür ich mich interessiere und auch spass dran hab sind Videospiele.

Ich würde gerne eine Ausbildung machen als Grafikdesigner oder ähnliches. Vielleicht kann ich in Zukunft in einem Entwicklerstudio arbeiten. Träumen kann man ja.

Nichtsdestotrotz fühle ich dumm und zu nichts zu gebrauchen, weil ich wirklich nichts kann, ausser vielleicht mal die drecksarbeit für andere zu erledigen, mein kopf fühlt sich wirklich leer an.

Ich weiss nicht wohin und was ich machen soll ich würde gern mehr aus meinem leben machen wollen aber alleine kann ich es leider nicht.

Schule, traurig, Grafikdesign, Abschluss, Karriere, schlechte noten, Spieleentwicklung, Zukunftsangst, Hoffnungslosigkeit, Kindheitstrauma, Werdegang, Ausbildung und Studium

Was soll aus mir werden?

Ich bin 21 Jahre alt und mache gerade eine schulische Ausbildung zum Präparator an einer Berufschule.

Mein bisheriger Werdegang ist kurz , da ich keine Berufserfahrung sammeln konnte.

Berufsberatungen wurden bei mir immer telefonisch gemacht , das brachte mir nie etwas.

Seitdem ich aus der Realschule raus bin , versuche ich mich mit Ausbildungen und Praktika und zurzeit habe ich noch kein eigenes Geld verdient.

Mir wurde immer gesagt , ich soll auf ein Gymnasium gehen , dort Vollabitur machen und anschließend studieren , da meine schulische Leistung immer dafür sprach.

Meine stärksten Fächer in der weiterführenden Schule und auch in den Berufsschulen waren und sind weiterhin Deutsch , Mathematik , Kunst / Gestaltungslehre / Ausstellungstechnik. Aktuell macht mir die Präparation von Fossilien auch Spaß und es folgen noch Praktika in dem Fachgebiet , aber das ist nicht das Richtige für mich.

Mein Werdegang

- Fachoberschulreife mit Qualifikation ✅

- Fachhochschule ( Fachabitur ) ✅

- Abgeschlossene Ausbildung im Bereich Gestaltungstechnik ✅

- 3 kurze Praktika in Werbeagenturen , Buchbindereien und Druckereien ( 2016 , 2017 und 2020 ) ✅

- Abgebrochener Studiengang für die Allgemeine Hochschulreife ( Vollabitur ) an einem Weiterbildungskolleg ❌

- Derzeitige Ausbildung wie erwähnt

Bin unerfahren und konnte im Gegensatz zu meinen anderen Mitschülern ( einige sind viel älter als ich ) noch keine konstante , praktische Erfahrung sammeln.

Zudem bin ich schüchtern , immer alleine und habe keine Freunde. D.h. , dass es mir an Selbstbewusstsein , Disziplin , Kommunikationsstärke und Erfahrung fehlt.

Es fühlt sich an , als hätte ich meinen ganzen Werdegang hintereinander abgearbeitet , ohne ein langfristiges Ergebnis zu erzielen.

Habe einfach noch nicht das gefunden , was ich in Zukunft machen möchte.

Ich brauche dringend Beratung , denn wenn man keine Freunde hat , dann sucht man nun mal Austausch im Internet oder in Foren.

Danke für Tipps

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Prüfung woanders machen oder wiederholen?

Hallo alle zusammen,

ich hatte vor paar Wochen meine Prüfung für den Lehrgang als Rettungshelfer. Ich hab den Lehrgang gemacht, damit meine Mutter mich nicht nervt. Ich hatte einen sehr fiesen Lehrer, der mich regelrecht fertig gemacht hat. Der hat sich lustig über meinen Namen gemacht, weil ich Migrationshintergrund habe.

Am Tag der Prüfung war ich sehr aufgeregt und als ich die Prüfung hinter mir hatte, wollte er mit mir sprechen. Er hat mich geschimpft, fertig gemacht und hat mir gesagt, dass ich alles sehr schlecht gemacht habe und er hat mich gefragt, woran das liegt. Er gab mir die Bescheinigung und da stand drauf, dass ich die Praktische Prüfung bestanden habe, aber bei der Theorie durchgefallen bin. Er sagte mir noch, dass er bei Komma fünfen Schnitten eine schlechtere Note gibt, damit ich bei der nächsten Prüfung mehr Motivation habe. Der Lehrer hat aber zu mir gesagt, dass ich bei allem durchgefallen bin und das ich die Prüfung komplett wiederholen muss, weil ich alles schlecht gemacht habe.

Als ich es meiner Mutter erzählte, war ich nur am heulen und ich hatte sehr viel panik. Ich hatte sehr viel panik, weil sie zu mir mal gesagt hat, dass ich den Lehrgang schaffen muss, damit Sie nicht arbeiten muss, weil sie die Schnauze voll von Ihrem Beruf hat und sie möchte nicht mehr so viel arbeiten.

Ich hab jetzt bei anderen Hilfsorganisationen geschaut, ob ich bei denen bloß die Theorieprüfung machen kann und eine hat mir gesagt, dass es möglich ist, aber ich muss für die Prüfung Gebühren zahlen.

Meine Mutter will jetzt, dass ich die Prüfung nochmal bei der vorherigen Hilfsorganisation mache, bei der ich durchgefallen bin, aber ich möchte nicht, weil meiner Meinung nach, wurde ich sehr unfair behandelt. Sie vergleicht Ihre Probleme von damals mit meiner jetztigen , als Sie die Ausbildung als Krankenschwester gemacht hat mit meinen. Aber sie kapiert nicht, dass der Unterschied ist, dass Sie damals Schwierigkeiten hatte mit der Ausbildung wegen Ihrem Deutsch und bei mir liegt es daran, weil ich sehr unfair behandelt wurde.

Was kann ich mit meiner Mutter machen, weil ich hab in vielen anderen Beiträgen schon erwähnt, dass ich mit Ihr Schwierigkeiten habe. Ich hab Angst davor hilfe zu suchen, weil Sie mir oft das Gefühl gibt, dass alles falsch ist, was ich wirklich machen will. Sie wollte, dass ich mich für die Prüfung anmelde, aber hab ich nicht gemacht. Sie fragte mich noch, ob ich es schon gemacht habe, aber ich hab sie angelogen.

Bitte schreibt keine Kommentare mit Beleidigungen!

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Partnerin verdient zu wenig?

Hallo ich muss hier einfach mal ne Frage stellen weil es mich im Kopf belastet.

Meine Freundin ist Konditorin und verdient gerade mal die Hälfte von mir. Ich glaube das wäre kein Problem wenn ich gewusst hätte was dieser Beruf noch alles fordert. Abgesehen von der schlechten Bezahlung (für die körperliche Arbeit), kann Sie weder HomeOffice machen, noch hat sie jedes WE frei. Sie muss Samstags bis Mittags arbeiten. Steht um 4 Uhr morgens auf und ist am Abend entsprechend müde.

Ich würde diesen Job nie machen wollen! Ich habe hohen sogar sehr hohen Respekt für ihre Arbeit und auch Zitat "Das ist genau das was ich 100% machen will" das find ich super.

Aber für eine Beziehung ist das alles kacke...Abends müde, Nur jeden 6 Samstag frei, kein HomeOffice und schlechte Bezahlung... Und nein sie verdient absolut dem KV entsprechend bzw. Durchschnitt in ihrere Branche. Ich verdiene halt sehr gut.

Auf Dauer sehe ich das sehr kritisch. Alles wird immer teurer und andere Männer haben ihre Frauen im HomeOffice zu Hause... ich finde diesen Beruf sehr Beziehungsfeindlich und hatte ihr schon vorgeschlagen einfach mal 500 Brutto mehr zu verlangen. Das hat Sie auch gemacht und "Man wird schauen was sich machen lässt"...

Ja ich habe Sie furchtbar gern und alles aber ich mache mir auch Sorgen...

So und nun bitte ich um Meinungen und bedanke mich dafür. Ihr könnt auch "beleidigend" werden stört mich nicht. Ich habe da eine recht harte Haut.

Ich bin einfach ein sehr rationaler Mensch...schon immer gewesen und daher schwirren mir diese Gedanken in meinem Kopf.

Gehalt, Gedanken, Zukunftsangst, Rat

Warum stoße ich Menschen die ich liebe von mir weg?

Hallo ihr alle, ich habe vor ca. 2 Jahren einen Typen im Internet kennengelernt. Wir wurden beste Freunde und irgendwann war es aber mehr als das und ich habe mich in ihn verliebt. 

Ich selbst bin ein ziemlich introvertierter, paranoider und ängstlicher Mensch. Ich mache ungern Dinge falsch und habe wie sich feststellt ein Problem eine feste Bindung mit Männern einzugehen. Ich hab mir nie groß Gedanken um meine Zukunft gemacht, da ich mit meinem eigenen Problemen beschäftigt war und seitdem ich 12 bin mit verschiedenen mentalen Störungen und Traumata zu kämpfen habe. Daher habe ich mich nie auf Typen eingelassen. Ich wollt erst mit mir selbst glücklich und zufrieden sein und dann alleine in eine schöne Wohnung ziehen und mein Leben allein verbringen oder möglicherweise dann jemanden finden, der ebenfalls sein Leben mit mir verbringen will.

Nun ist das Problem, dass ich nie zu diesem Punkt kam, ich bin mittlerweile fast 23 und immernoch bin ich nicht zufrieden mit mir und fühl mich auch noch nicht standhaft sodass ich mir eben all Liebesbeziehungen sabotiere, weil ich denke, dass ich diese nicht verdiene. 

Und genauso ist es mit diesem Mann, er erwiderte meine Gefühle. Jedoch wäre es eine Fernbeziehung, also wollten wir erstmal abwarten. Nun kam es zu dem Punkt, dass er sich mit mir treffen will und die Beziehung einzugehen und in paar Jahren hoffentlich zusammen zu ziehen. 

Aber ich habe gezögert und das nicht, weil ich ihn nicht liebe sondern weil ich wieder die ganzen Angstgefühle und Gedanken in meinem Kopf hatte nicht gut genug für ihn zu sein. 

Ich habe ihm versucht das auch zu erklären und hab gesagt, dass ich mehr Zeit brauche, aber ich es hinkriegen möchte, weil ich mir eine Zukunft ohne Ihn nicht vorstellen möchte, aber ich natürlich auch verstehen kann, wenn er nicht warten kann. Da dies allein meine Schuld ist, es so wirkt als würde ich ihn nicht genug lieben und ich verstehen kann, dass er mich verlassen will. 

Nun dies führte zu einem großen Streit in dem er meine Liebe zu ihm in Frage stellte und nicht verstand warum ich ihn quasi ablehne. Jetzt denkt er, dass ich Ihn nicht genug liebe und alles nur vorgetäuscht habe und. Ich habe vorgeschlagen die Dinge fürs erste zu beenden bis ich bereit bin, weil ich ihn nicht weiter verletzten möchte, aber natürlich kann ich auch nicht erwarten, dass er mich willkommen heißt wenn ich in ein paar Monaten oder einem Jahr es bereit bin und es versuchen will. Also habe ich ihm gesagt, dass ich ihn natürlich keinesfalls warten lassen würde und verstehe wenn er andere Frauen kennenlernen wollen würde. 

Ich weiß, dass ich ganz allein an allem Schuld bin und ich verlier jetzt nicht nur meine "Zukunft" aber auch meinen besten Freund.

Dieses Problem habe ich ebenfalls bei Freunden. Ich kann mich nicht mit Ihnen treffen und bin viel zu ängstlich was jeder von mir halten wird und sabotiere es mir.

Was soll ich tun? Warum dies so ein großes Problem ist für mich und warum verbaue ich mir jedesmal selbst mein Glück?

Gefühle, Selbstbewusstsein, Paranoia, Partnerschaft, Selbstwertgefühl, Zukunftsangst, Bindungsangst

Beziehung oder ausleben?

Hallo zusammen,

ich stecke in einem großen Dilemma fest.

Ich bin 21 und bin an sich ein totaler Beziehungsmensch.

Ich bin jedoch momentan in einer Phase wo ich sehr viel über meine Zukunft nachdenke.

Ich hatte vor ihm erst eine einzige richtige Beziehung. Danach hatte ich nur kurzzeitig Kontakt mit zweien, die absolut meinem Typ entsprachen, aber daraus wurde leider nichts festes.

Nachdem ich diese Enttäuschungen etwas verarbeitet hatte, war ich recht ausgeglichen und war auch nicht mehr auf der Suche nach jemanden. Ich hatte mich auf mich selbst konzentriert und mir ging es gut.

Tja und wie es das Schicksal wohl so wollte, hatte mich in dieser Zeit mein jetziger Freund im Gym angesprochen :)

Ich muss sagen, mein erster Gedanke war: Der ist äußerlich nicht mein Typ. Das wird nix.

Dennoch habe ich mich auf ein Treffen eingelassen und aus einem wurden immer mehr. Es hat lange gebraucht, bis ich mit ihm eine Beziehung eingegangen bin. Richtig verliebt war ich nie wirklich in ihn. Ich merke heute jedoch zwischendurch, das ich ihn ansehe und vor lauter Emotionen ihn "zerdrücken" könnte.

Allgemein basiert unsere Beziehung auf einen gesunden Grundbaustein. Wir lachen zusammen, nehmen uns auf den Arm ohne direkt sauer zu sein, schenken uns Nähe, Vertrautheit und können einfach wir selbst sein.

Klingt eigentlich alles perfekt in meinen Ohren. Jedoch merke ich zwischendurch wie mich "mein eigentlich Typ" immer wieder anzieht, wenn ich solch einem auf der Straße begegne. Auch meine Erfahrungen im sexuellen lassen zu wünschen übrig (der Sex mit meinem Freund ist für mich leider nicht wirklich zufriedenstellend, weil ich nicht kommen kann) und ich frag mich manchmal ob ich mich nicht eigentlich noch ausleben müsste und mehr Erfahrungen sammeln müsste.

Dann wiederum denke ich direkt wieder an meine Beziehung und fühle den Schmerz und den großen Verlust den ich dadurch hätte und verwerfe meine Gedanken dann wieder. Es ist wie ein Kreislauf bei mir. Es gibt momentan für mich irgendwie nicht DAS richtige.

Es hört sich doof an, aber man könnte fast sagen, das ich mir manchmal denke: Hoffentlich gibt mir mein Freund irgendwann mal einen Grund, das ich mich von ihm trennen muss.

Ich weiß meine Gedanken sind (man kann fast schon sagen, ekelhaft).
Dennoch würde ich mich sehr über eine hilfreiche Antwort freuen und vielleicht kann sich jemand gut in meine Lage versetzen und mein Problem verstehen.

Gefühle, Trennung, Beziehungsprobleme, Partnerschaft, Zukunftsangst

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