Wie lange habe ich Zeit die Ware bei Amazon nach Wiederruf wieder zurück zu schicken (Weihnachten, Wiederruf bis 31.01.2019)?

Hallo zusammen,

ich habe mir vor Weihnachten einen Bürostuhl auf Amazon gekauft (Direkt kein Händler). Die Wiederufsfrist war bis zum 31.01.2019 (diese war also verlängert im Vergleich zur normalen Wiederrufsfrist von 14 Tagen).

Ich habe den Kaufvertrag am 25.01.2019 wiederrufen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich ja 14 Tage Zeit die Ware an den Händler zurück zuschicken nach meiner Auffassung. In der Mail von Amazon steht aber Rücksendemöglichkeit bis zum 01.02.2019.

Mir war es nicht möglich den Bürostuhl bis zum 01.02.2019 zurückzusenden da ich diesen erst auseinander bauen (gestaltete sich schwer da der Stuhl ein wenig zickig war^^ ), und danach verpacken musste ( musste erst einen so großen Karton auftreiben). Habe den Karton also erst am 04.02.19 los schicken können, und er wurde am 06.02.19 angenommen (was innerhalb der 14 Tagefrist liegt die ich rechtlich zum zurücksenden eingeräumt bekomme).

Bis heute habe ich noch nichts von Amazon gehört von meiner Rücksendung. Seit heute kann ich auf Amazon den Rücksendestatus nicht mehr prüfen da die Bestellung zurückgesetzt wurde (ich mein damit das die Bestellung nun wieder so aussieht als ob ich sie behalten hätte).

Meine Vermutung ist das Amazon den Stuhl zurückschickt und die Rücksendung nicht akzeptiert. Habe ich etwas falsch gemacht oder eine Frist nicht eingehalten?

Ich habe Amazon heute kontaktiert aber möchte gerne auch eure Meinung hören.

Danke schonmal für eure Antworten :)

juli1899

Amazon, Weihnachten, Recht, Widerruf, Gesetz, gamingstuhl
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Widerruf aufgrund von Kündigung nicht mehr möglich?

Ich habe im Oktober 2018 ein Probe Abonnement der Stern Zeitschrift bekommen und musste dieses auch, aufgrund eines Gewinnspiels, wahrnehmen. Der erste Zeitpunkt der Lieferung belief sich auf den 25.10.18 und sollte von da an 3 Monate widerrufbar sein. Ich habe Ende Dezember dann über Aboalarm eine Kündigung verschickt, woraufhin mir der Verlag eine Kündigungsbestätigung geschickt hat, dass mein Vertrag im Januar 2020 enden wird und sie mir solange Rechnungen für die Zeitschriften schicken. Da ich aber problemlos noch innerhalb des Zeitfensters gekündigt habe, kann dies doch eigentlich nicht sein. Dann habe ich bei Google nachgeschaut, wo stand, dass es in so einem Fall einen Unterschied zwischen Widerruf und Kündigung geben könnte und ich somit nur einen bevorstehenden Vertrag gekündigt habe. Deshalb habe ich dann (ebenfalls über Aboalarm) Anfang Januar einen expliziten Widerruf verschickt und diesen auch nochmal über mein eigenes Faxgerät versendet. Seitdem habe ich keine Bestätigung mehr erhalten und der Verlag schickt mir munter weiterhin ihre schrottigen Zeitschriften. Jetzt ist meine Frage, ob ich durch die sogenannte Kündigung einen Widerruf ungültig gemacht und somit einen Vertrag bestätigt habe? Weil ich habe ganz gewiss nicht vor, so einen Müll zu bezahlen, vor allem, weil ich alles fristgerecht gekündigt habe. Weiß zufällig jemand, ob ich die Zeitschriften unkommentiert zurückschicken soll und wie man sich jetzt im Falle einer Rechnung verhält? Danke schon mal für die Antworten.

Kündigung, Recht, Widerruf
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Vetrag Widerspruch und Widerruf der Daten in einem?

Kann man das so schreiben? Widerruf der Daten sowie Widerspruch zum Vertrag in einem Brief? Oder ist das ungültig? Ich bin mir nicht sicher, ob es sich nicht am Ende doch als Vertrag herausstellt (angeblich nur Einwilligung zum Anrufen) und möchte widersprechen. Auf dem Zettel steht nur eine Nummer oben..

Absender XY

Geburtstag: XY

  • Kundennummer: gleiche wie Vetragsnummer
  • Vertragsnummer: gleiche Kundennummer

 Empfänger

     Ort, Datum

 

Betrifft:

Widerruf der Einwilligung und Löschung personenbezogener Daten, Art. 7 Abs. 3 S. 1, Art. 17 Abs. 1 b) DSGVO 

/

Widerruf des Vertrages mit der Vertragsnummer XY, vom DATUM

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerrufe ich meine Einwilligung in die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten.

Außerdem fordere ich Sie auf, meine bei Ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten unverzüglich zu löschen.

Falls Sie meine personenbezogenen Daten weiteren Empfängern offengelegt haben, verlange ich außerdem, dass Sie die Empfänger über die Löschung meiner personenbezogenen Daten informieren. 

Weiterhin mache ich von meinem Widerrufsrecht Gebrauch und

widerrufe meinen oben genannten Vertrag innerhalb der gesetzlichen Frist.

Ich bitte um eine schriftliche Bestätigung. 

Weiterhin widerrufe ich innerhalb der gesetzlichen Frist meinen am Datum des Vertragsabschlusses abgegebenen Vertrag.

Bitte bestätigen Sie mir den Widerruf schriftlich.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift (Vor+Zuname in Handschrift)

Datenschutz, Recht, Widerruf, Vertrag, Widerspruch
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Fristgemäßer Widerruf abgelehnt?

Ich habe als Geschenk für einen Freund zwei Karten für eine Musicalvorstellung bestellt und musste leider widerrufen: Pünktlich 12 Tage nach Übergabe der Ware - also 14 Tage nach Vertragsabschluss - eine Widerrufungsmitteilung per Email geschickt:

"Hiermit widerrufe ich, xx , den von mir abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren: xx

Bestellt am xx; erhalten am xx

Name des Verbrauchers: xx

Anschrift des Verbrauchers: xx

Datum: xx"

Auf diese wurde erst nach erneutem Nachhaken geantwortet, dass eine Stornierung nicht möglich sei und ich bei Vertragsabschluss darauf hingewiesen worden wäre. Es handelt sich jedoch um eine Widerrufung und ich konnte auch nach genauer chronologischer Simulation meines Vertragsabschlussprozesses keinen solchen Hinweis finden, sondern sogar folgende Belehrung:

"Im Übrigen gilt für Verträge mit Verbrauchern das Folgende:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns,

XX

Mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. (...)

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (...), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. (...) in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben(...).

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. (...)"

Zitat Ende.

Ich bin dem genauen Ablauf exakt gefolgt und mir wird der Widerruf dennoch verweigert. Nun habe ich Angst die Karten zurückzuschicken (was ja auch innerhalb von 14 Tagen nach Widerruf passieren muss), da ich dann mein Geld vielleicht trotzdem nicht wiedersehe und die Karten auch noch weg sind. Auf meine Emails wird nicht mehr geantwortet, was kann ich tun?

Online-Shop, Recht, Widerruf, Vertragsrecht, Vertragsbruch, Widerrufsfrist
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Widerrufsrecht - Bestellung?

Hallo,

ich habe folgende Situation und wollte mal hier fragen ob ich dies so machen kann oder ob ich anderst vorgehen soll/kann.

Ich habe in einem Onlineshop bestellt auf Rechnung bei Klarna, die Ware wurde auch ausgeliefert und ich erhielt eine Sendunsverfolgungsnummer. Laut dieser wurde das Paket auch ausgeliefert an mich - ich habe  diese aber nie erhalten. Persönlich gehe ich davon aus, dass der Lieferant diese vor die Haustür oder wo andest abgelegt hat und dies eine andere Person mitgenommen hat. (Einen Ort habe ich bei keinem Lieferanten hinterlegt)

Darauf hin schrieb ich dem Unternehmen am nächsten Tag, da ich dies erst an diesem Festgestellt habe, dass das Paket eigentlich angekommen sein müsste - bei Nachbarn oder anderstwo konnet ich das Paket nicht finden. Dieser Shop sagte ich sollte mich an den Versandunternehmer wenden. Dies tat ich auch - ohne Rückmeldung. Also schrieb ich nochmals den Shop - diesr ging mit dem Versandunternehmen in kontakt und leidet eine Fahrer Befragung ein - dies kann mehrere Werktage in Anspruch nehmen.

Recht und gut eigentlich, aber ich habe immer noch die offene Rechnung bei Klarna die bis spätestens diesen Freitag beglichen sein müsste. Doch ich möchte die ungern begleichen bevor ich Informationen zum Paket oder die Ware bei mir habe.

Wieso? Weil ich nicht später hören möchte "Das PAket wurde ihnen ausgeliefert, also gibt es kein weiters Paket" - wenn der Versandunternehmen das Paket nicht findet. Das ist meine beführtung. Somit möchte ich gerne die Bestellung widerrufen, damit ich mich nicht noch weiter rumärgern muss. Falls das Paket auftauchen sollte, würde ich die Versandkosten zurück auch zahlen.

Kann ich dies so machen? Wird die Rechnung bei Klarna auch storniert? Oder müsste ich anderst vorgehen?

LG

Versand, Online-Shop, Recht, Widerruf, Bestellung, Widerrufsrecht
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Kann ich das Widerrufsrecht verlängern?

Hallo zusammen, werde mal versuchen mich kurz zu Fassen.

Ich habe letzten Monat eine Bosch Geschirrspülmaschine über eBay bei einem Händler gekauft. Artikelzustand: Neu (Sonstige): "Neuware aus unserem Lagerverkauf. Das Gerät befindet sich Technisch und optischen in einem hervorragenden Zustand, siehe Bilder. Ohne Originalverpackung". Der Artikel kam an, ich habe Ihn Montiert und Probelauf gestartet. Nach einiger Zeit lief, wenn ich vor dem Gerät stehe an der rechten Seite aus einem "Weißen Kunststoffbehälter" der so groß wie die ganze rechts Seite ist,Wasser heraus. Es ist ein Stück Plastik an dem genannten Teil gebrochen. Der verkäufer sagt: Klassischer Montagefehler! Eigenverschulden. Auf dem Inseratsbild war der Defekt aber auch schon zu erkennen. (Nur wenn man es weiss und genau hin sieht) Also eBay Fall geöffnet. Der Verkäufer schrieb rein, dass laut Inserat der Artikel "Mit Gebrauchsspuren" verkauft wurde, dazu zählte auch das Gebrochene Teil, was laut der aussage seines "Technikers" eine reine Abdeckung wäre und das Problem eine falsche Installation wäre".Also voll gelogen! Ebay hat den Fall sofort ZU GUNSTEN DES HÄNDLERS geschlossen. Habe die Pfeiffen sofort angerufen, die meinten "Ja sie haben recht, tut uns leid das haben die kollegen wohl nicht gesehen, aber wenn der Fall Systemseitig geschlossen wurde können wir nichts mehr machen". Toll! Der Verkäufer sagt, wenn ich meine Sie ist defekt,kann ich innerhalb der widerrufsfrist die Spülmaschine zurück schicken. Die sache ist: Fracht auf Palette, Spedition kostet etwa 50€, dazu hab ich garnicht die möglichkeit das Gerät auf Palette zu verzurren und zu verpacken. Ich habe jetzt den BOSCH Kundenservice kontaktiert, der mir bestätigen soll, dass es sich bei dem Defekten Teil ebend NICHT nur um eine abdeckung handelt und mir einen Kostenvoranschlag des defekten Teils + Einbau schicken soll, damit ich dies dem Händler zuschicken kann. Er denkt, ich bin zu Blöd das Gerät an zu schliessen. Jetzt hat er das mittlerweile so hinausgezögert, dass die Widerrufsfrist am 16.11.2018 endet. Kann ich die frist verlängern, oder wäre es jetzt "vor Gericht eh egal" weil der Verkäufer ja über die Sachlage Informiert ist? Ich wüsste auch gerne, um was für ein Teil es sich handelt, wenn jemand erfahrungen mit Bosch Spülmaschinen hat. Es ist das Modell SMV46KX00E.

Ich sehe es nicht ein 50 Euro auf meine Kappe zu nehmen, weil er Betrügt. Rechtsschutzversichert bin ich, aber 150€ selbstbeteilligung. Bekomm ich die wieder, wenn ich vor gericht gewinnen soll? Würde es in kauf nehmen meine Zeit dafür zu Opfern.Es geht mir ums prinzip. Das erste Bild zeigt das Inseratsfoto, das 2. Bild bei mir zu Hause.

Vielen Dank im vorraus!

Technik, Rechtsanwalt, Recht, Widerruf, Spuelmaschine, Elektriker, Rechtsschutz, Techniker, Widerrufsrecht
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Finanzierungs- und Kreditvertrag widerrufen?

Hallo, ich habe gestern ein Produkt in einem Elektronikmarkt finanziert. Bestandtteil des Finanzierungsvertrags war auch ein Kreditvertrag + Kreditkarte.

Als ich im Laden war bin ich den Vertrag mit dem angestellten durchgegangen und alles erschien mir logisch (ich habe Schwierigkeiten dieses "Amtsdeutsch" bzw. die Vertragssprache zu verstehen). Als ich zuhause war hatte ich schon eine Email von der Bank und dem Finanzdienstleister (Consors Finanz / BNP Paribas) und da war der Vertrag bzw. die Vertragsbedingungen plötzlich viel umfangreicher. Es stehen dort auch einige Dinge drin auf die ich vorher nicht hingewiesen wurde.

Nun würde ich den Vertrag gerne widerrufen (dazu habe ich 14 Tage Zeit) und das Gerät lieber in Bar bezahlen. Allerdings bringt mir die Hotline nichts denn dafür müsste ich die Kreditkartennummer über die Tastatur eingeben um mit einem Mitarbeiter verbunden zu werden - die Karte soll allerdings erst in 4-6 Wochen zugeschickt werden. Im Vertrag steht zwar grundsätzlich drin dass ich widerrufen kann, aber nicht an welche Postadresse ich den Widerruf richten soll. Dort steht nur die Adresse von der Bank, über die mir BNP Paribas Finanzierung/Kredit vermittelte. Bringt mir aber nichts, denn deren Sitz ist in Frankreich und ich kann kein französisch.

Kann ich Finanzierung/Kredit auch einfach in dem Elektronikgeschäft widersprechen? Ich habe so die Vermutung dass die sich rausreden und sagen ich müsse mich an die Bank wenden... Da man mir den Vertrag aber dort vermittelt hat, müsste man doch auch dort in der Lage und sogar verpflichtet sein ihn dort zu widerrufen oder?

Ausserdem habe ich bisher lediglich eine "Anfragenummer", Kundennummer sowie Kreditkartennummer etc. bekäme ich erst in mehreren Wochen zugesendet. Wie kann ich den Kredit nun am besten widerrufen?

Kredit, Schulden, Bank, Recht, Widerruf, Finanzierung, kreditvertrag, Ratenkauf, Wirtschaft und Finanzen
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