C-Date Widerruf?

Hallo,

ich habe heute bei der Datingplattform C-Date ein Vertrag abgeschlossen (3 Monate). Ich habe aber nach einem halben Tag nutzen gemerkt, dass das doch nichts für mich ist und habe von meinem Widerrufsrecht gebrauch gemacht. In der AGB steht folgendes:

"...Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. 

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht..." 

Habe ich das richtig verstanden, dass mir der Gesamtbetrag zurücküberwiesen wird, jedoch werden die 1-tägige Nutzung und ggfs. Aufwandgebühren abgezogen? Insbesondere der 2. Abschnitt liest sich schwer.

Liebe Grüße,

Max

Recht, Widerrufsrecht, c-date, Wirtschaft und Finanzen
Stornierung/Widerruf einer Reifenbestellung beim Autohändler möglich?

Hallo Zusammen,

ich habe eine Frage zum Widerrufs-/Vertragsrecht bei der Bestellung von Reifen bei einem Autohändler.

In der ersten Dezemberwoche habe ich bei meiner Vertragswerkstatt einen Satz Winterkompletträder bestellt. Eigentlich sollten die Räder innerhalb einer Woche geliefert werden; ich wurde aber nach einer Woche darauf hingewiesen, dass sich die Lieferung verzögern wird. Eine Woche darauf hat der Autohändler seinen bisherigen Standort geräumt und ist mittlerweile zu einem neuen Standort umgezogen. Vermutlich ging in dem ganzen Umzugsstress meine Reifenbestellung unter.

Nun habe ich lange Zeit geduldig gewartet, weil ich zurzeit mein Auto eh nur selten brauche. Anfang dieser Woche habe ich der Werkstatt dann eine E-Mail geschickt, dass meine Bestellung knapp zwei Monate her ist und dass ich für die kommenden zwei Monate keine Winterreifen mehr brauche (das Geld kann ich mir sparen) und ich darum bitte, dass der Auftrag/die Bestellung storniert wird.

Ich habe noch keine Antwort erhalten, möchte aber gerne wissen, ob ich in diesem Fall von der Bestellung zurücktreten kann, oder ob ich die Räder nun trotzdem abnehmen und bezahlen muss, sofern sie bereits beim Händler liegen.

Danke schon mal!

LG

Auto, Reifen, Recht, Werkstatt, Kaufvertragsrecht, Widerrufsrecht, Zivilrecht, Stornierung, LIEFERUNGSVERZUG, Rücktritt vom Kaufvertrag, Auto und Motorrad
Kann ich den DSL Vertrag noch widerrufen?

Moin!

Also folgendes Szenario : Bei uns im Dorf wird Glasfaser über so ein staatlich gefördertes Unternehmen ausgebaut. Ich habe mich dort angemeldet und einen Glasfaser Anschluss beantragt. Diese wollten dann für mich den bestehenden Vertag bei meinem jetzigen Anbieter kündigen, leider hab ich was falsch angekreuzt und die haben es nicht gemacht. Jetzt startet am 15.12. der neue Vertag und der alte hat sich im letzten Monat automatisch verlängert. Jetzt weiß ich das ist natürlich eigentlich keine chance habe dort etwas rückgängig zumachen bis ich soeben in die AGB's geschaut habe. Dort stehen nämlich 2 Sachen die mich verunsichern. Unzwar steht dort folgendes :

. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, verlängert sich die Vertragslaufzeit automatisch um jeweils zwölf Monate, wenn der Vertrag nicht rechtzeitig zum Ablauf der Mindestlaufzeit oder der Vertragslaufzeit unter Einhaltung der Kündigungsfrist gekündigt wurde.

4. Kündigung und Widerruf

4.1. Alle Verträge sind zum Ende der Mindestvertragslaufzeit oder jederzeit danach mit einer Frist von einem Monat kündbar. Verträge ohne eine Mindestvertragslaufzeit sind jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar.

Also für mich bedeutet es das ich den Vertrag jetzt noch einen Montat danach auch kündigen darf und es dann ende Januar wegfällt oder? Pder ist durch die 12 Monatige verlängerung jetzt wieder eine mindestlaufzeit drinne..?

Wäre sehr froh wenn mir jemand dabei helfen könnte.

VIELEN DANK!!

Internet, Kündigung, Recht, Vertrag, DSL, Glasfaser, Handyvertrag, Kündigungsfrist, Widerrufsrecht
Widerrufsrecht, wieviel Erstattung steht mir beim Umtausch Online zu?

Im Rahmen des gesetzlichen Widerrufsrechts wollte ich meinen Kauf zurückschicken (Umtausch). Für den Umtausch habe ich dort einen Retourschein beantragt. Die Kosten für den Rückversand sollte ich aber selbst tragen. Die Kosten für den angeforderten Retourschein erschienen mir aber viel zu hoch, daher ging ich selbst zur Post und habe die Bestellung für 95 Cent auf eigene Rechnung denen zurückgeschickt. Den Retourschein habe ich somit nicht beansprucht. Der Onlinehändler möchte mir nicht den vollen Warenwert zurückerstatten. Dieser möchte mir aber nur 4,66 von 5,56 Euro Warenwert zurückerstatten. Warum 90 Cent weniger zurückerstattet wird erschließt sich mir nicht. Emails seit meiner Zusendung meines Rechnungsbeleges von der Post bleiben unbeantwortet.

Folgendes wurde mir geschrieben :“Da der zu retournierende Artikel EUR 40,00 nicht übersteigt, fallen Versandkosten für die Retoure in Höhe von EUR 3,90 an. Ihre Erstattung beträgt nach Retoureneingang somit EUR 5,56.„

Sie tragen die Kosten der Rücksendung der Waren, sofern der Preis der zurückzusendenden Waren EUR 40,00 nicht überschreitet. Beträgt der Preis der zurückzusendenden Waren mehr als 40 Euro, übernehmen wir die Rücksendekosten in Höhe der üblicherweise für den Standardversand anfallenden Gebühren.“ Sie haben uns die Ware in unserem Freiumschlag zugeschickt. Das Porto in Höhe von EUR 0,90 wurden bei der Erstattung somit verrechnet. „

Warum stellt man mir die Rückversandkosten, welche ich im Vorfeld schon getragen habe, in Rechnung ? Die haben doch die Rückversandkosten garnicht getragen. Was will man mir somit in Rechnung stellen ? Was wollen die jetzt verrechnet haben ? Kosten sind denen für den Rückversand nicht entstanden. Steht mir somit nicht die volle Rückerstattung des Kaufpreises zu?

Was kann ich rechtlich jetzt tun ? Paypal Käuferschutzt greift leider nicht, da ein Teilbetrag zurücküberwiesen wurde.

Online-Shop, Recht, Umtausch, Widerrufsrecht, Wirtschaft und Finanzen
Widerrufsbelehrung rechtens?

Hallo Community,

ich habe ein Problem mit einem Dienstleister.
Ich habe ein Bestellformular ausgefüllt und habe dann noch hin und her überlegt, ob ich es abschicken soll. Habe es nochmal meiner Tochter (17 Jahre) gezeigt, zum durchlesen. Leider ist sie versehentlich auf abschicken gekommen. Im Bestellvorgang musste ich zu Beginn folgendes akzeptieren:

" Ein Widerrufsrecht des Nutzers hinsichtlich des Erwerbs der individuell für den Nutzer anzufertigenden ************* besteht nicht, da es sich hierbei um nicht vorgefertigte Ware handelt, die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten sind (vgl. § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB). Die Bestellung der individuellen ************ durch den Nutzer ist daher ausdrücklich vom Widerrufsrecht ausgeschlossen."

Nach der versehentlichen Bestellung habe ich umgehend widerrufen. Das ganze hat sich Abends nach 18 Uhr abgespielt. Zwischen Bestellung und Wiederruf lag keine 30 Min.
Nun besteht der Dienstleister auf das Geld (700 €) da angeblich schon mit der Produktion begonnen wurde. Das kann aber nicht sein, da wir einen Tag vorher angefragt haben, wann es produziert wird, und da wurde gesagt, frühestens in 2 Wochen.
Habe ich da rechtlich eine Chance, aus der Nummer herauszukommen?
Wir haben am nächsten Tag gleich dort angerufen und den Fauxpas geschildert. Da wurde uns gesagt, das so etwas mal passieren kann und dass wir bestimmt widerrufen können. Die Dame wollte das der Zahlungsstelle schildern.
Am nächsten Tag kam die Nachricht, das wir nun doch zahlen müssen!
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für uns und wie es rechtlich ist....

Danke

Recht, Widerruf, Widerrufsrecht
Zurückgeben der Online bestellten Ware nicht möglich...?

Hallo,

Ich habe diese Set gekauft: https://diamondsmileteeth.com/products/bleaching-gel?currency=EUR&utm_medium=cpc&utm_source=google&utm_campaign=Google%20Shopping&gclid=CjwKCAjwqIiFBhAHEiwANg9szkhQU8U1NomujuIWroKt5NhMzckRfhAGvHRiPZXaIPVkCEO1grXi_RoCRsUQAvD_BwE

Ware aufgemacht und vollständig aber Ich kann das Produkt nicht anwenden...

So nun wollte Ich das zurückgeben und von meinem wiederrufsrecht gebrauch machen was ja eigentlich 14 Tage gilt.
Folgende Antwort habe Ich erhalten:

Guten Tag,

 

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Unsere Geld zurück Garantie wendet sich an Kunden, die nach Anwendung keine Aufhellung verzeichnen können. Diese ist fest an unsere AGBs geknüpft, die hierfür eingehalten werden müssten.

Ihr Widerrufsrecht haben Sie. Wie in unserer Widerrufsbelehrung steht, gilt diese auf original verschweißte Ware. Da es sich um medizinische Kosmetikartikel handelt, müssen diese nachdem sie geöffnet sind von uns verworfen werden. Daher können wir keine Rücknahme von geöffneten Produkten gewähren.

Auf unserer Internetseite steht eindeutig „Zahnbleaching Gel“ nicht Set. Ebenfalls steht in unserer Beschreibung wofür dieses gedacht ist. Weshalb die Bilder auch zu dem Zweck des Gels dienlich sind und keineswegs irreführend.

Gerne kommen wir Ihnen entgegen und bieten einen Rabatt an, um unser Set zusätzlich erwerben zu können.

Eine Retour wird grundsätzlich nicht von uns übernommen und eine Erstattung kann nur bei verschweißtem Produkt erfolgen.

Es tut mir Leid, dass ich Ihnen nicht weiterhelfen kann.

In den AGB kann ja viel drin stehen aber was ist den nun Fakt?

Kann oder kann Ich nicht und wenn bitte mit Begründung. DANKE

Danke

online, Kosmetik, AGB, Geld zurück, Siegel, Widerrufsrecht
Wer zahlt Versandkosten wenn der Käufer die Ware bei Annahme verweigert?

Hallo, folgender Sachfall:

Ich habe gewerblich etwas bei eBay verkauft. Zudem ging die Ware ins Ausland, wobei dann Importgebühren angefallen sind. Der Käufer war sich dessen bewusst, da es ebenfalls in der Produktbeschreibung erwähnt war. Ebay hat mir hinsichtlich der anfallenden Importgebühren auch gesagt dass ich alles richtig gemacht habe.

Jedenfalls hat sich ein Kunde bei mir beschwert, dass er die Annahme des Pakets verweigert wegen den Importgebühren. Der Kunde erwartet dementsprechend auch eine Rückerstattung.

Da ich gewerblich verkaufe, habe ich selbstverständlich Rückgabebedingungen, bzw. Widerrufsrechte. Bei mir ist es so geregelt, dass der Käufer die Versandkosten für die Rücksendung bezahlt.

Mein Produkt habe ich für einen Festbetrag + Versandgebühren verkauft, sprich die Versandkosten waren nicht inklusive in dem Produkt.

Nun frage ich mich, wer die Versandkosten trägt bzw. ob ich dem Kunden eine volle Rückerstattung zukommen lassen muss oder die Versandkosten davon abziehen kann.

Ich finde hierbei spielen verschiedene Ansichtspunkte eine Rolle:

  • Als Verkäufer habe ich alles richtig gemacht
  • Der Käufer hat das Produkt trotz Kenntnis über die Importgebühren bei der Annahme verweigert
  • Als Verkäufer sind mir Versandkosten angefallen, die nur durch die Verweigerung des Käufers ‚zunichte‘ gemacht worden sind

Ich würde gerne eure Meinung dazu hören, bestenfalls bitte auf Fakten basierend und keine Antworten wie „dAmIt mUsSt dU rEcHnEn aLs oNlInEhÄnDlEr“

Danke!

Versand, Recht, eBay, Rückgabe, Widerrufsrecht, Wirtschaft und Finanzen
Verkäufer verweigert Rückgabe / Widerrufsrecht?

Was kann / sollte man da machen? Ich hatte etwas bei einem britischen Online Shop bestellt und möchte Gebrauch von meinem Widerrufsrecht machen und habe auch bereits alles retourniert. Der Kundenservice teilt mir jedoch mit, dass man keine Retouren akzeptieren werde.

Ich hatte zunächst gegenüber dem Verkäufer angegeben, dass die Lieferung unvollständig war, was sich als Missverständnis rausgestellt hat. Darüber hatte ich den Verkäufer dann natürlich auch umgehend informiert, allerdings scheint der Kundenservice zu glauben ich wollte sie täuschen und man sagt mir, man würde keine weiteren Bestellungen von mir annehmen, keine Retouren akzeptieren und keine Erstattungen veranlassen. Ist der Verkäufer dazu nicht eigentlich gesetzlich verpflichtet, den Widerrufswunsch vom Kunden zu bearbeiten? Ich habe auch den Nachweis, dass die Mitteilung über meinen Widerruf innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist angekommen ist und mir wurde zunächst sogar ein Versandlabel als Antwort zugeschickt. Die Retoure wurde auch schon vor 2 Wochen beim Retourenzentrum des Verkäufers zugestellt laut der Sendungsverfolgung, aber ich habe noch keine Rückmeldung erhalten bzw. es wurde keine Erstattung geleistet.

Auf der Website steht nicht mal ein Impressum, so wie es doch eigentlich für kommerzielle Websites, die in Deutschland Handel betreiben, gesetzlich vorgeschrieben ist.

Recht, Widerruf, Rückgabe, Widerrufsrecht

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