Wie glaubwürdig sind Nichtregierungsorganisationen wie Human Rights Watch oder Amnesty International?

Human Rights Watch und Amnesty International berichteten u. a. über den Syrienkrieg:

Das Weiße Haus wird unterstützt durch [...] Human Rights Watch, deren Vorsitzender Kenneth Roth wie besessen immer wieder das Wort ,Fassbomben' wie­derholt. Dabei wurde diese Organisation sogar überführt, Fotos vom verwüsteten Gaza-Gebiet und Kobane fälschlicherweise als das zerstörte Aleppo nach ,Assads Fassbombenangriffen' [...] ausgegeben zu haben. [...] Die meisten Zivilisten [...] hatten die Gebiete schon vor geraumer Zeit verlassen. Im Januar 2015 zeigte Reuters (2015a) ein Video von einigen der letzten großen Evakuierungen von Douma (Nord-Ost-Damaskus) durch die syrische Armee. Einige Monate später beklagt die gleiche Nachrichtenagentur ein Massaker an ,Zivilisten' in Douma, wobei sie ,Aktivisten' von SOHR als Quelle zitiert (Reuters 2015b). [...] Die Fotos von Toten [...] hatte man einfach aus anderen zusammenhän­gen geborgt. Amnesty International (USA) übernahm ebenfalls in weiten Teilen diese Fassbombengeschichte [...] So teilt Amnesty die gleiche Schwäche der Methode: die Organisation verlässt sich auf parteiliche Quellen [Der schmutzige Krieg gegen Syrien von Tim Anderson, 2016]

Ein weiteres Beispiel betrachtet die Ursache des Krieges:

„Die Protestbewegung in Syrien war bis September 2011 über­ wiegend friedlich" - Human Rights Watch, März 2012, Washington.

Dieser Sichtweise widersprechen aber Augenzeugenberichte:

„Ich habe von Anfang an bewaffnete Demonstranten in diesen Protesten gesehen ... sie waren die ersten, die auf die Polizei geschossen hatten. Sehr oft erfolgt die Gewalt der Sicherheitskräfte als Antwort auf die brutale Gewalt der bewaffneten Aufständischen" - erklärte der verstorbene Vater Frans Van der Lugt, im Januar 2012, Horns, Syrien.
„Die Behauptung, dass die bewaffnete Opposition gegen die Regierung erst kürzlich begonnen hätte, ist eine vollständige Lüge. Die Tötung von Soldaten, Polizisten und Zivilisten, oft unter den brutalsten Umständen, haben praktisch von Anfang an stattgefunden." Professor Jeremy Salt, Oktober 2011, Ankara, Türkei.

Einmal werden Bilder aus einem anderen Krieg verwendet, an anderer Stelle widersprechen die NGOs Augenzeugenberichten.

Wie glaubwürdig sind die Informationen von Nichtregierungsorganisationen?

Geschichte, Politik, Amnesty International, Islamismus, Syrien, terrorismus, Ethik und Moral
Ist der Terrorismus das kleinere Übel?

Medien berichten:

Zur arabischen Welt gehören 22 Länder. [...] Der Westen hat in einigen dieser Länder in den vergangenen 20 Jahren viel Schaden angerichtet. Im Irak etwa haben viele Menschen sehr gelitten wegen des "war on terror". [...] Der Einmarsch der USA war illegal und basierte auf falschen Annahmen. [...] Die Folgen der Invasion werden für alle Menschen im Irak noch lange zu spüren sein. [...] Im Namen des "war on terror" haben westliche Staaten auch Kriegsverbrechen begangen. Die USA setzten etwa das sogenannte Waterboarding als Verhörtaktik ein, eine Foltermethode, bei der das Ertränken simuliert wird. [...] Im Foltergefängnis Guantanamo Bay wurden ohne Rechtsgrundlage Menschen festgehalten und misshandelt, denen keine Verbindung zu islamistischen Gruppen nachgewiesen werden konnte. Auch trafen britische und amerikanische Drohnen im Irak und in Afghanistan immer wieder Unschuldige.

Bei 9/11 starben 6.000 Menschen. Dann begann der Krieg gegen den Terror. Daraufhin stürzen westliche Invasionen arabische Staaten ins Chaos. Beim Irakkrieg geht man von 200.000 zivilen Todesopfern aus. In Afghanistan wurden Tausende Zivilisten durch amerikanische Drohnen getötet. Auch in Libyen starben Tausende Menschen.

Rechtfertigen 6.000 tote Amerikaner völkerrechtswidrige Kriege und das Töten Hunderttausender Araber? Oder ist der Terrorismus vielleicht das kleinere Übel?

Islam, Amerika, USA, Politik, Terror, Afghanistan, Irak, Islamismus, Syrien, terrorismus, Ethik und Moral, Philosophie und Gesellschaft
Hat der Westen den Krieg in Syrien von Anfang an geplant?

Der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas sagte 2013:

”Ich werde Ihnen etwas sagen. Ich war zwei Jahre vor dem Beginn der Gewaltausbrüche in Syrien wegen anderer Unterredungen in England. Während meines Aufenthaltes dort traf ich mich mit britischen Spitzenbeamten, die mir gegenüber äusserten, dass man sich darauf vorbereite, etwas in Syrien zu unternehmen.” “Dies war in Großbritannien und nicht in den USA. Großbritannien bereitete die Organisation einer Invasion von Rebellen in Syrien vor. Sie fragten mich sogar, obwohl ich nicht mehr Außenminister war, ob ich mich an den Vorbereitungen beteiligen wolle. Natürlich weigerte ich mich, ich sagte ihnen, ich bin aus Frankreich, das interessiert mich nicht.” ”Dieser Vorgang geht weit zurück. Alles war vorbereitet, vorausberechnet und geplant … in dieser Region ist es wichtig zu wissen, dass das syrische Regime eine sehr anti-israelische Haltung hat.” “Nach diesem Schema bewegt sich alles, was in der Region geschieht, und ich habe dies vom ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten, der mir sagte: “Wir werden versuchen, wieder mit unseren Nachbarn auszukommen, aber diejenigen, die nicht mit uns einverstanden sind, werden vernichtet.”

Hat der Westen den Krieg in Syrien (mit mittlerweile 500.000 Todesopfern) geplant um Bashar al-Assad aus dem Weg zu räumen?

Islam, Geschichte, Krieg, Politik, Frankreich, Islamismus, Syrien, Ethik und Moral, Wirtschaft und Finanzen
Warum konnte Syrien bisher jeden westlichen Versuch zum Sturz der Regierung standhalten?
Diese Kräfte [Saudi-Arabien und Israel] teilen das Ziel der USA, die Region schwach und zer­stritten zu halten. [...] Wir können die Feindschaft zurückverfolgen bis zu Syriens zentraler Rolle in den Arabisch-Israelischen Kriegen, be­sonders jenen von 1967 und 1973 [...]. Danach hatte Syriens Unterstützung der iranischen Revolution im Jahr 1979 das Land zum Feind der USA gemacht. Schon seit 1980, unter der Regierung von Carter, versuchte Washington einen ,Regimewechsel' in Damaskus durchzusetzen. [...] Die nächste strategische Wende gegenüber Syrien kam nach den Angrif­fen vom September 2001 auf das World Trade Centre in New York, und der Entscheidung von Bush dem Zweiten, einen ,Krieg gegen den Terror' zu erklären. [...] [S]eit 2005 [hatte] US-Außenministerin Condoleezza Rice begonnen, von der Verbreitung eines ,kreativen Chaos' in der Region zu sprechen, um den Plan von Präsident Bush für einen Neuen Mittleren Osten voran­zubringen (Karon 2006). Ausgehend von den Traditionen der Großmächte setzte Washington eine neue Strategie des ,teile und herrsche' in Kraft. [...] Israel war tief verwickelt in den Plan eines Neuen Mittleren Ostens, und in der Zeit von Juli bis August 2006, nachdem sie ,grünes Licht' aus Washington erhalten hatten (Hersh 2006), besetzten sie unter einem Vor­wand den südlichen Libanon. Das eigentliche Ziel war, die Hisbollah zu schwächen und zu entwaffnen. [Der schmutzige Krieg gegen Syrien von Tim Anderson, 2016]

Während andere Regierungen zügig gestürzt wurden (Afghanistan, Irak, Libyen), hat es der Westen weder in den 1980er Jahren geschafft Syriens Regierung zu stürzen noch ab 2011.

Woran liegt es, dass Syrien allen westlichen völkerrechtswidrigen Versuchen zum Sturz der Regierung standhält?

Islam, Geschichte, USA, Politik, Irak, Islamismus, Syrien, Ethik und Moral, Philosophie und Gesellschaft
Haltet ihr US-Präsident Joe Biden für naiv?

Medien berichten:

Auch nach dem US-Abzug will Präsident Biden Taliban und al-Qaida bekämpfen – aus der Ferne, mit modernster Technologie und Spezialeinheiten. [...] Ob aber Terrorbekämpfung ohne Soldaten vor Ort wirklich so effektiv möglich ist, ist fraglich. [...] Washington sieht in al-Qaida und dem sogenannten Islamischen Staat in Afghanistan keine Gefahr für die USA. [...] Ganz so einfach, wie Biden es darstellt, ist der Anti-Terror-Kampf aus der Ferne oder mit kleinen Spezialeinheiten nicht. [...] Dass der angepeilte Anti-Terror-Kampf mit kleinen Sonderkommandos kein Selbstläufer ist, bekamen die USA erst jüngst zu spüren. So lehnte Russlands Präsident Wladimir Putin während eines Gipfels mit Biden im Juni in Genf jede Rolle für US-Streitkräfte in zentralasiatischen Ländern ab, wie das „Wall Street Journal“ berichtet. Eine solche US-Präsenz wäre gegen das Interesse Russlands, so Putin. Damit wird es für die Regierung Biden schwer bis unmöglich, Drohnen und andere Anti-Terror-Kräfte in Afghanistans Nachbarstaaten zu stationieren. [...] Afghanistan grenzt an den Iran, China und Pakistan sowie an Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan. Ohne Zugang zu diesen zentralasiatischen Staaten müssten die USA ihre Stützpunkte in Katar, anderen Golfstaaten oder Flugzeugträger im Indischen Ozean nutzen, um mit Fluggerät nach Afghanistan zu starten.

Bereits vor einer Woche sagte Joe Biden, die Afghanen müssten nur kämpfen, obwohl jeder die Probleme der afghanischen Streitkräfte seit Jahren kennt. Da wirkt so eine Aussage des US-Präsidenten auf mich höchst naiv. Seine neue Strategie wird von Militärs als Fiktion gesehen.

Ist Joe Biden ein Stratege oder ein Naivling?

Strategie, USA, Politik, Afghanistan, Islamismus, Militär, Syrien, terrorismus, Ethik und Moral, Joe Biden, Philosophie und Gesellschaft
Kann ich es ohne professionelle Hilfe wegkriegen?

Hi,

Also. Ich komme aus Syrien und bin lebe hier in Deutschland seit 12/2013.

Als mein Vater mit mir nach Deutschland floh war ich frische 8. (Am 03.10 habe ich Geburtstag lol)

Wir lebten in der Innenstadt von Damaskus, die damals verhältnismäßig sicher war. Mein Vater hatte aber geahnt, dass es noch so richtig eskalieren wird mit dem Krieg und so...

Als er mir erzählte, dass er sich Geld geliehen hat um nach Deutschland mit mir zu fliehen wollte ich es einfach nicht Wahr haben. Ich wollte meine Freunde und meine Cousine die ich so sehr mochte nicht verlassen.

Beim Sachen Packen hatte ich ihn dann immer gestört und die ganzen Klamotten, Medikamente etc. aus den Rucksäcken genommen und sie dann durch die Wohnung geworfen, weil ich Syrien damals nicht verlassen wollte.

Mein Vater hatte es dann mit mir satt und ist dann mit mir zu ner Stadt in der nähe von Damaskus gefahren die wirklich komplett zerbombt war.

Die Stadt war am Ende. Alle Gebäude waren wirklich komplett down. Das sah da so aus wie Deutschland bei der Stunde 0.

Selbst Moscheen und soziale Einrichtungen, Jugendclubs, Krankenhäuser, Feuerwehrstationen, Schulen etc. waren komplett zerbombt... Sachen die mit dem Krieg eigentlich nicht so viel zu tun haben....

Mein Vater wollte mir die Stadt zeigen um mir halt zu zeigen wovon wir fliehen...

Ich hatte halt die ganze Zeit Angst, weil wir sogar Bomben und Schüsse hörten, die aber weit weg waren. Sogar Soldaten waren da die wirklich die fettesten Waffen mit sich trugen...

und dann sagte er mir auch noch andauernd Du bist ein Mann und Männer haben keine Angst

Jetzt habe ich das Problem, dass ich jedes mal Herzrasen bekomme, wenn ich nen lauten Knall höre, oder wenn etwas runterfällt und es dann halt laut kracht... ich hoffe ihr versteht was ich meine... Seit dem wir hier in Deutschland leben habe ich das Problem und niemand weiß es bis auf meine Freundin

Kann ich es irgendwie ohne professionelle Hilfe wegkriegen? Ich hätte absolut gar keine Lust irgendwelche Psychologen zu besuchen, die nur aufs Geld aus sind...

Thx for help :)

LG Yousef

Angst, Krieg, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Syrien
Provoziert Israel bewusst Konflikte im Nahen Osten?

Medien berichten:

Die israelische Luftwaffe hat nach mehreren Raketenangriffen aus dem Libanon erstmals seit sieben Jahren Luftangriffe auf Ziele in dem Nachbarland geflogen. [...] Israelische Kampfjets greifen routinemäßig Ziele militanter Palästinenser im Gazastreifen und mutmaßliche Ziele der schiitischen Hisbollah-Miliz oder des Iran in Syrien an. Allerdings war es das erste Mal seit 2014, dass sie Ziele im Libanon trafen, wie die Luftwaffe mitteilte.

In den letzten Tagen greift der israelische Ministerpräsident zur Kriegsrhetorik gegenüber Iran. Das kann man hier in meiner Frage nachlesen. Jetzt gibt es wieder Luftangriffe im Libanon, obwohl vergangene Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hizbollah keine Luftangriffe zur Folge hatten. Die Begründung Israels ist zudem sehr fragwürdig:

Das israelische Militär erklärte weiter, der Staat Libanon sei für alle Handlungen verantwortlich, die von seinem Territorium ausgingen. In Beirut gibt es seit der Explosionskatastrophe vor einem Jahr keine handlungsfähige politische Führung.

Israels Führung weiß sehr wohl, dass die Hizbollah nicht auf die libanesisch Regierung hört. Diese Angriffe sind nicht verhältnismäßig.

Vor einigen Monaten kam es zum Krieg mit der Hamas wegen Räumungen palästinensischer Siedlungen in Jerusalem.

Kann es sein, dass Israel ganz bewusst Konflikte provozieren möchte, denn die Kriegsrhetorik gegenüber Iran, Luftangriffe im Libanon und die Räumung palästinensischer Siedlungen tragen doch nicht wirklich zur Deeskalation bei.

Jein, Israels Verhalten ist angemessen 49%
Ja, Israel ist provozierend 46%
Nein, Israel ist deeskalierend 6%
Religion, Islam, Geschichte, Politik, Iran, Israel, Judentum, Libanon, Nahostkonflikt, Palästina, Syrien, Palästinenser, Wirtschaft und Finanzen, Abstimmung, Umfrage
Kann es im Libanon wieder zu einem Bürgerkrieg kommen?

Medien berichten:

Im Libanon mangelt es derzeit an Treibstoff, Strom und Medikamenten. Denn das Land steckt in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise. Viele Libanesen befürchten, dass die Situation noch schlimmer wird. [...] Vetternwirtschaft und Korruption sind im Libanon weit verbreitet. Ein Grund dafür, dass sich einflussreiche Politiker und Geschäftsleute in den vergangenen Jahrzehnten in großem Stil bereichern konnten - auf Kosten des Staates, der nun fast bankrott ist.

Medien berichten:

Libanons Krise zeigt sich besonders stark in Tripoli. Die Bewohner der vernachlässigten Stadt im Norden sind Gewaltausbrüche gewohnt – aber nun fürchten sie Chaos und Rechtlosigkeit aufgrund von Hunger.

Medien berichten:

Die EU ist bereit, wegen der Krise im Libanon Sanktionen gegen die politische Führung des Landes zu verhängen. [...] Im Libanon war am Montag der prosyrische Milliardär und Ex-Premier Najib Mikati mit der Regierungsbildung beauftragt worden.

Medien berichten:

Rund 1,5 Millionen Syrer sind vor dem Bürgerkrieg in den benachbarten Libanon geflohen. Dort leben sie unter häufig prekären Bedingungen. [...] er kleine Mittelmeerstaat hat etwa eineinhalb Millionen Flüchtlinge aufgenommen - bei gerade einmal fünfeinhalb Millionen Einwohnern.

Medien berichten:

Syrische Flüchtlinge werden im Libanon zunehmend vom Militär schikaniert, damit sie das Land wieder verlassen [...] Unterkünfte würden zerstört und Lebensmittel vorenthalten.

Der Libanon steckt in einer wirtschaftlichen Krise, weswegen viele von Armut betroffen sind. Die Regierung ist korrupt und jetzt mischt dort ein prosyrischer Politiker mit. Die Zeit der Besetzung durch die Syrer ist noch nicht lange her. Zudem belasten die vielen Syrer das Land.

Wie wahrscheinlich ist es, dass das Land wieder in einen Bürger*innenkrieg gerät?

Das ist durchaus wahrscheinlich, weil 50%
Das ist sehr unwahrscheinlich, weil 31%
Das wäre denkbar, weil 19%
Islam, Krieg, Politik, Armut, Gewalt, Araber, bürgerkrieg, Historie, Iran, Israel, Libanon, Naher Osten, Nahostkonflikt, Syrien, Ethik und Moral, syrer, Wirtschaft und Finanzen
Funktioniert die Demokratie in islamischen Ländern nicht?

Medien berichten:

In Tunesien liefert sich Saied seit Monaten einen Machtkampf mit der islamisch-konservativen Ennahda-Partei, zu der der abgesetzte Regierungschef Mechichi und Parlamentspräsident Rached Ghannouchi gehören. [...] Die islamistisch geprägte Regierungspartei Ennahdha warf dem Präsidenten auf ihrer Facebook-Seite einen "Putsch gegen die Revolution und gegen die Verfassung" vor.

Nach dem arabischen Frühling wurden Diktator*innen durch Islamist*innen ersetzt. In Ägypten kamen Islamisten an die Macht, die vom Militär später entfernt wurden. In Tunesien kamen Islamisten an die Macht, die jetzt vom Militär entfernt wurden. In Libyen sitzen Islamisten in der Regierung; das Land steckt im Bürgerkrieg. Auch in der Türkei sitzen Islamisten in der Regierung; das Militär war vor Jahren aber erfolglos, als sie die Islamisten entfernen wollten. In Syrien wollten Islamisten die Macht übernehmen, was vom Militär verhindert wurde.

Eine Demokratie, bei der Islamisten die Wahl gewinnen, die die Demokratie dann abschaffen, ergibt wenig Sinn. Funktioniert die Demokratie in islamischen Ländern nicht?

Nein, dort funktioniert keine Demokratie 78%
Jein, es gibt islamische Länder mit funktionierender Demokratie 15%
Ja, dort funktioniert auch Demokratie 8%
Religion, Islam, Geschichte, Türkei, Politik, Ägypten, Demokratie., Islamismus, Syrien, Tunesien, Ethik und Moral
Wie kann sowas sein?

Also meine Familie kommt ursprünglich aus einem arabischen Land, ich will jetzt nicht sagen welches, aber egal. Mein Onkel hatte vor 10 Jahren eine Frau geheiratet die er drüben halt kennen gelernt hat und seit 10 Jahren lebt sie in Deutschland. Diese Frau von ihm geht nicht arbeiten, weil sie es nicht will, sie sagt, ihr Mann geht doch, warum sollte sie also. Sie hat ein paar Freunde und Bekannte und Familie halt aber keiner davon ist Deutsche/r und sie spricht auch nur arabisch.

Ich mein, ist ja auch nicht schlimm, ich rede mit Freunden und Familie auch Arabisch, aber mit deutschen Freunden oder so rede ich deutsch.

Und sie kann und spricht halt ganz ganz schlechtes gebrochenes Deutsch nach 10 JAHREN fragt sie nach den einfachsten Begriffen wie Buch oder Tür oder Löffel nach, was das bedeutet.

Währenddessen ist ein Kumpel von mir aus Syrien geflüchtet vor 3 Jahren, und er spricht abgesehen von ein bisschen Akzent (was ja auch normal ist), fließend Deutsch. Er hat die Grammatik und alles drauf und dafür, dass er ERST 3 Jahre hier lebt redet er richtig gutes Deutsch. Nur halt bisschen Akzent aber das macht ja nichts.

Also wie um alles in der Welt kann das sein dass die Frau von meinem Onkel nach 10 Jahren kaum Deutsch kann, und mein Kumpel nach 3 Jahren die ganze Sprache spricht ?

Also ich mein, es ist ja in Ordnung die eigene Sprache weiter zu sprechen, nur man soll auch mal die andere lernen oder !? Also wie kann es sein, dass es bei IHR so, und bei IHM SOO ist🥲

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