Ist es unnormal mit 17 Jahren noch nie eine Beziehung gehabt zu haben, bzw. noch nicht mal ein ernstes Verlangen danach zu haben?

Hallo, ich bin weiblich und 17 und hatte noch nie eine Beziehung, was vermutlich etwas ungewöhnlich ist, da die meisten in meinem Umfeld bereits ein paar hinter sich haben.

Es ist nicht so dass ich für Jungs nichts übrig habe aber ich habe da ein Problem was mit etwas unangenehm ist: Und zwar ich stehe eher auf ältere Männer (Ende 20, Anfang 30) und habe mich bisher auch nur in Männer dieser Altersgruppe verguckt.

Am heftigsten war ich in meinen Mathelehrer von früher verliebt. Er war Anfang 30 und total mein Typ. Leider zieht sowas immer Schmerzen mit sich, weil ich ganz genau weiß, dass ich nie eine Beziehung zu einen Mann dieses Alters haben kann.... Welcher Erwachsene interessiert sich schon für einen Teenager...

Es gibt natürlich auch nette gleichaltrige Jungs, die ich nett finde. Aber anziehen tun sie mich nicht.

Mittlerweile gerate ich mehr und mehr unter Druck, weil z.B meine Mutter schon mit 15 meinen Vater kennenlernte und mir ständig irgendwelche Typen zeigt, die was für mich wären. Sie meint, je älter man ist, desto schwerer ist es jemanden zu finden. Oder auch Freundinnen versuchen mich ständig anzutreiben mir endlich jemanden zu suchen.

Ich hab Angst das sie Recht haben und ich wirklich niemanden finde... Ich denke schon ich bin bereit für eine Beziehung, aber bisher hab ich einfach nicht niemanden gefunden. Aber wenn mein ehemaliger Mathelehrer eine Beziehung mit mir eingehen würde, wäre ich natürlich sofort dabei^^ Wird aber nie passieren, ich weiß.

Findet ihr, dass ich wirklich schon spät dran bin? Und geht das mit der Zeit weg, dass ich nur ein Auge für ältere Männer habe? Viele sagen ja auch man sollte wenn man 18 wird schon eine Beziehung gehabt haben...

Danke für alle Antworten:)

Liebe, Gesundheit, Männer, Familie, Freundschaft, Gefühle, Beziehung, Jugendliche, Psychologie, Entwicklung, Erwachsen werden, Liebe und Beziehung, Zwischenmenschliches
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Ich will selbstständiger werden, aber Eltern behandeln mich wie ein Kind?

Hallo,

Erstmal zu mir: ich bin 18 weiblich und studiere seit einem Jahr. Ich bin inzwischen wirklich verzweifelt, denn ich lebe bei meinen Eltern, da die Universität praktisch nebenan ist.

Mein Problem hierbei ist, dass meine Eltern mich wie ein Kind behandeln. Ich gehe zur Universität, verdiene auch mein eigenes Geld etc werde aber überhaupt nicht als erwachsen angesehen. Dass ich 18 bin, hat hier leider nichts zu sagen: weder darf ich eine Freundin haben (bin bisexuell, was sie nicht wissen, weil sie homophob sind), noch darf ich überhaupt männlichen Besuch haben, weil ich ja "direkt Sex" haben könnte. Ich musste das letzte mal als ich männlichen Besuch hatte die Tür offen lassen. Das haben sie mir ausdrücklich gesagt. Ich darf keinen Alkohol trinken, weil ich angeblich direkt betrunken bin und wehe Gott ich fange an über Sex oder sonst was an zu reden. Wenn es nach ihnen geht, sollte ich keinen Sex haben jemals. Mein Vater hat mich allen Ernstes um 22 Uhr von einer Party abgeholt nur weil ich ihm nicht innerhalb von 15 min Bescheid gegeben habe wann ich nach Hause komme (Ich wäre natürlich alleine nach Hause gekommen). Es sind nicht nur solche Sachen. Insgesamt wird mir nichts zugetraut. Ich habe keine eigene Meinung und ich schaffe ihrer Meinung nach auch nichts alleine. Mein ganzes Leben lang wird mir das gesagt, sodass ich schon anfange es selbst zu glauben.

Ich habe ihnen etliche Male versucht zu erklären, dass ich wirklich nicht einverstanden bin mir der Art und Weise wie sie mich behandeln, aber sie scheinen nicht nachvollziehen zu können was bitte falsch sei an alldem.

Ich habe oft darüber nachgedacht umzuziehen, doch meine Eltern versuchen alles, um das zu verhindern. Außerdem ist es wirklich teuer und meine Uni ist direkt nebenan. Also hat jemand vielleicht eine Idee was ich machen könnte außer auszuziehen, denn ich kann mir das wirklich nicht leisten, da mein Verdienst sehr gering ist.

Danke im Voraus.

HayemHay

Eltern, ausziehen, Erwachsen werden, Liebe und Beziehung, Strenge Eltern
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Vor 4 Jahren war vieles besser?

Die Gesellschaft war noch nicht gespalten gewesen. Und persönlich wusste ich noch nicht, wie der Ernst des Lebens abläuft, ich fühlte mich noch sicher auf der Welt, ich hatte v.a. noch nicht diesen enormen extrem langanhaltenden Liebeskummer wegen einem Mädchen, ich fühlte mich noch nicht so kriminell (hat was mit dem Liebeskummer zu tun), ich hatte noch mehr Erfolg, Krankheiten habe ich nicht so ernst genommen, mit den Eltern kam ich noch gut klar und sie waren für mich noch fehlerfrei, ich musste noch keine Rückschläge hinnehmen, alle vom Bekanntenkreis haben für mich gearbeitet, nicht gegen mich, ich fühlte mich innerlich noch nicht so leer, ich hatte noch viel mehr Spaß, hab kaum was ernst genommen, war noch nicht depressiv, hab mir noch keine Gedanken gemacht, die Gesellschaft zu verbessern, hab noch nicht so viel nachgedacht, hatte noch keine Probleme mit der Arbeitswelt und ich hab immer das geschafft, was ich wollte. Und mir würde sicher noch einiges einfallen.

Man sieht: Vor 4 Jahren ging es mir bei weitem besser als heute. Warum kann ich nicht einfach in diese Zeit zurück? Ich hab keine Lust, schlechte Phasen im Leben durchzumachen. Die dauern mir viel zu lange, nicht nur 2 Wochen.

Wie dem auch sei: Never change a running life system!!!

Und es wird wohl auch nie wieder so schön werden.

Was kann ich jetzt noch tun?

Leben, Alltag, Psychologie, Depression, Erwachsen werden, Liebe und Beziehung
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Großes Angstproblem?

Liebe Community,

zunächst Mal zu mir: Ich bin männlich, 16 Jahre alt und habe schon seit ich klein bin ein Problem mit den verschiedensten Ängsten. Ich besuche derzeit eine höhere technische Schule, in der ich mich sehr wohl fühle und bin im ersten Jahrgang. Davor war ich 4 Jahre in eine Hauptschule.

In diesen 4 Jahren hat sich meine Angststörung entwickelt, mit der ich bis heute leben muss. Anfangs hatte ich Angst vor großen Menschenmengen, insbesondere in geschlossenen Räumen. Diese hat sich jedoch wieder völlig normalisiert. Ich weiß leider nicht, wovor genau ich Angst habe, da es mir doch grundsätzlich sehr gut geht. Was ich jedoch weiß ist, dass ich mir permanente Sorgen mache, meine Kontrolle zu verlieren, auszuflippen und anschließend mich nicht mehr beruhigen zu können. Deswegen fällt es mir schwer das Haus zu verlassen.

Aufgrund meine derzeitigen Schule habe ich großen Stress, da ich viel Stoff von meiner letzten Schule nachholen muss (Mathe, Physik etc.). Dadurch wird mein Angstproblem erheblich verstärkt.

Seit einigen Wochen gehe ich nicht mehr zu meiner Therapie (da ich eine Pause einlegen wollte, um mir selbst zu helfen, dass sie mir auch geraten hatte), war aber davor schon 10 Mal (10 Stunden) dort.

Am aller schlimmsten ist, dass meine Eltern - vor allem meine Mutter - genauso wie meine zwei kleineren Geschwister große Sorgen um mich machen. Ich gehe kaum noch mehr raus, aus Angst irgendwann durchzudrehen.

Vor einer halben Stunde hätte ich mit meiner Familie einen Termin beim Zahnarzt gehabt, den ich jedoch in letzer Minute abgesagt habe, da ich Angst davor hatte und meine Familie nicht mit meinem Problem konfrontieren wollte... Nun habe ich beschlossen einen eigenen Termin auszumachen und selbstständig dorthin zu fahren.

Aufgrund dessen ist meine Familie enttäuscht und sehr besorgt. Auch sonst meide ich leider sehr viele Situationen und kapsle mich von meiner Umgebung ab. :-(

Mir ist natürlich klar, dass dies nicht ewig so weiter gehen kann. Ich mache viele Spaziergänge (stelle mich dadurch meiner Panik) und werde ganz sicher in weiterer Folge viel mit Freunden und Familie unternehmen!

Wichtig ist noch zu sagen, dass mir meine Eltern helfen wo sie nur können. Lassen mich aber auch so viel wie möglich alleine machen, da ich natürlich erwachsen werden muss. Mein einziges Ziel ist, die Schule ohne Probleme zu meistern und Spaß an meinem Leben zu haben.

Nun lauten meine Fragen:

  1. Wie kann ich meine Eltern beruhigen? Ich habe vor, heute noch (nach dem Zahnarzt) mir ihnen darüber zu reden.
  2. Soll ich in psychische Behandlung weiter gehen?
  3. Wird man im Normalfall mit solchen Problemen fertig?

Vielen Dank für eure Antworten! Ihr würdet mir sehr viel weiterhelfen, auch wenn's nur ein kleines bisschen ist :)

LG euer AppGalaxy

Freizeit, Leben, Schule, Angst, Freunde, Angststörung, Erwachsen werden, Gesundheit und Medizin, Problemlösung
5 Antworten
Gleichdenkende finden?

Ich bin 22, studiere etwas schwieriges, technisches und werde von anderen als "hochintelligent" eingestuft, zumal ich mit wenig Aufwand im Grundstudium 1,3 machte. Ich bin aber nicht einseitig begabt, weder denke ich dass ich "hochintelligent" bin, nur neugierig (nach Einstein)... Ich habe auch sehr viele Interessen, bin sehr sportlich. Ich lese sehr, sehr viele Sachbücher (keine Fachbücher) und lerne auch aus ihnen und habe deshalb eine sehr komplexe, weitentwickelte Sicht auf unsere Gesellschaft und Probleme. Ich werde oft missverstanden oder auch als arrogant/besserwisserisch gesehen. Ich würde sagen mir fehlt das richtige Umfeld, da ich mich doch sehr einsam fühle und auch meine Familie in der Hinsicht wenig Erfüllung bietet, und würde dieses Leben gerne auch mit gleichgesinnten Leben. Ich bin grundsätzlich positiv gestimmt und suche hier keinen Verzweifelten Rat, ich weis mir (oft) zu helfen. Ich suche hier einen neuen Blickwinkel.

Ich wohne in einem Dorf, studiere in einer Stadt und würde gerne "geistreiche" Menschen kennenlernen (evtl mein Alter), die nicht ständig von pubertären Trieben geleitet sind (Alkohol, Protzerei...). Nur fehlt mir die persöhnliche Fähigkeit schnell viele Menschen kennenzulernen, was evtl auch der falsche Ansatz ist. Ich bin introvertiert, jedoch stark Bindungsfähig und auch sozial keine Null !!

Die Fragen:

Wie findet man solche Leute, heute in der Zeit der "Konnektivität"?

Ist das Internet eine realistische Möglichkeit?

Gibt es evtl gute "Angewohnheiten", die ich mir zulegen kann?

Sonstiges?

Schule, Menschen, Beziehung, Selbstbewusstsein, soziale-Netzwerke, Psychologie, Erwachsen werden, Sozialhilfe, Soziologie, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
13 Antworten
Kein Bock auf erwachsen werden-HILFE!?

Ich bin 13 und spiele jeden Tag draußen Fusssball. Eigentlich habe ich Spaß am Leben. Nur habe ich in letzter Zeit darüber nachgedacht wie es wäre wenn ich erwachsen bin...ich hätte keinen kindische  Spaß mehr,ich hätte keine Fantasie,und wenn ich Kinder hab muss ich Verantwortung tragen und darauf habe ich kein bock! Ich will nicht sehen wie mein Kind erwachsen wird und ich alt werde und sterben werde. Ich will noch ein Kind sein und tun was meine Eltern mir sagen und mit meinen Freunden spielen. Ich will nicht arbeiten und jeden Tag ,,Ich hab keine Zeit'' oder ,,Ich muss noch da und da hin'' antworten. Die Zeit vergeht finde ich zu schnell!!!! Ich will nicht jetzt der ältere sein und immer älter werden während meine Kinder erwachsen werden und für mich weiterleben. Ich will noch in die Schule gehen und froh sein. Ich habe an die Hochzeit gedacht. Ich bin dann ja schon soooo alt! Gestern war ich 5 und habe mit meinem Vater draußen werfen gespielt,und jetzt bin ich erwachsen,heirate,mache Kinder und sterbe.Wie ist es als Elternteil eigentlich so? Ist es gut seinem Kind zuzusehen wie es erwachsen wird? Doch dann alt zu werden und sterben? Ich habe noch keine Verantwortung ! Ich will keine haben! Ich bin noch sehr sehr sehr kindisch in mir drin und das wird sich mit 18 Jahren (bzw.wenn ich ausziehe,eine Beziehung habe und erwachsen bin) sehr ändern! Ich hab kein Bocl darauf ! Hat jemand Motivation damit ich nicht denke dass Erwachsen werden so sch****e ist ?

Kinder, Familie, Freundschaft, Psychologie, Erwachsen werden, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung
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Lebe ich einfach im falschen Land, ich fühle mich wie ein Alien?

Hallo liebe Community! Wo soll ich anfangen.... ich habe das Gefühl ich lebe am falschen Ort. In meiner Schule werde ich schräg angesehen, weil ich immer barfuß laufe und Dreads habe, alle um mich herum sind chronisch unzufrieden mit ihrem Leben. Ich habe keine Freunde. Nicht die oberflächlichen, davon hätte ich ne Menge. Nein, ich meine die, mit denen man sich nachts rausschleicht um die Sterne anzusehen, die mit denen man über Gott und die Welt und tiefgründiges Zeug reden kann, die einem in Zeiten von existenziellen Krisen beistehen, die bei denen ich ich selbst sein kann. Ich weiß einfach nicht wo ich Leute finden kann, zu denen ich passe. Ich kenne momentan nur drei Menschen, bei denen ich nicht 24/7 Theater spiele und einer davon ist meine Mutter.... Es ist nicht so, dass ich mit Deutschland grundsätzlich unzufrieden bin. Die Landschaft um mein Dorf, die Gemeinschaft, die Ordnung, die Sicherheit, ist alles toll. Aber mich überfordert der Konsum hier total. Ich würde am liebsten ein einfaches Leben führen, mit möglichst wenig Besitz, auf einem Selbstversorgerhof oder so, wo ich selbst etwas sinnvolles Arbeiten kann und von der Hand in den Mund lebe. Wo nicht ständig die Medien oder Party machen oder das neuestes Dies und Das präsent ist. Muss ich um das zu finden erst nach La Gomera auf die Aussteigerinsel auswandern? Wie kann ich hier meinen Sinn, meine Mission finden, wie kann ich hier Leute finden, die mich akzeptieren, wie kann ich hier mein Leben leben? Ich bin momentan so antriebslos in der Schule, umgeben von all den Leuten die so anders sind als ich....

Zukunft, Angst, Einsamkeit, Freunde, Außenseiter, auswandern, Erwachsen werden, fremd, anders
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Warum bin ich so geworden und was ist falsch gelaufen?

Hallo zusammen,

der eine oder die andere haben eventuell schon einen Beitrag von mir gelesen und mir auch einen Rat gegeben. Trotzdem schreibe ich heute nochmal, da ich nicht weiss was mit mir los ist und ich ständig nach einer Antwort suche. Ich bin 32 Jahre junger Mann und fühle mich nicht erwachsen. Ich will nicht jammern, da es viel schlimmere Dinge gibt im Leben. Aber trotzdem will ich versuchen zu verstehen, warum ich so geworden bin. Ich gebe zu, ja ich wohne mittlerweile wieder zuhause bei meinen Eltern im Haus. Bevor jetzt jeder sagt, oh der bekommt ja alles gemacht, der liegt falsch. Ich mache meine Dinge alle selber (Wäsche, Kochen etc.) Warum ich hier wohne, da ich versuche mir ein finanzielles Standbein aufbauen möchte. Ich muss auch Miete zahlen, aber nicht so viel wie wo anders. Ich schwanke selbst ständig hin und her und denke ich sollte mal ausziehen. Nur bin ich mit meinem Leben und meinem Beruf unglücklich. Dabei habe ich einen gut bezahlten Job, aber ich gehe ungern hin. Ständig Magenschmerzen und ich kann so git wie garnicht selbstständig arbeiten. Hat man mir als Kind zu viel abgenommen. Ich reagiere auch ziemlich schnell eingeschnappt, weil ich es total blöd finde, wenn mir zum Beispiele meine Cousine Tipps gibt etc. Ja eventuell will sie mir helfen. Aber dabei ist sie diejenige, die immer alle hat bekommen und das schon früher. Auch heute bekommt sie noch dinge bezahlt, obwohl sie alleine lebt. Ich fühle mich dann immer verärgert. ich kann auch alleine leben, wenn ich dinge bezahlt bekomme. Ich habe das Gefühl mein ganzes Leben verpasst bzw. falsch gelebt zu haben. Ständig suche ich nach Verständnis, nach Zufriedenheit und das ich Glücklich bin. Ja ich bin ein Mensch, der sich sehr viele Gedanken über andere macht, was die Denken etc, Eventuell konnte ich nie das Leben, der ich sein wollte. Ich habe kein Plan im Leben, mir ist das meiste völlig egal. Ich kenne meine Ziele nicht, da ich nicht weiss was ich will. Ich habe einen richtigen Hass auf mich selber. Denke dass das schon auch von der Kindheit und der Erziehung kommt, ohne jetzt meinen Eltern die Schuld zu geben. Die haben alles gegeben, was sie konnten und ich bin bescheiden aufgewachsen. Aber ich weiss das meine Eltern schon immer ängstlich waren und selber total unsicher. Ich denke dass das mein Leben geprägt hat. Ich denke ich ärgerer mic auch bzw. reagiere trotzig, da ich sehe, dass andere sich Dinge im Leben nehmen und das sie glücklich erscheinen. Bei mir heisst es immer, ach der ist lieb und nett und bleib anständig etc. Ja leider komme ich damit nicht weit. Ich wünschte mir mal aus mir heraus zukommen, mal auf den Tisch hauen können. ja ausziehen, dass sollte ich schon. Aber wenn ich nicht mal mit meinem Beruf richtig klar komme und da nicht zufrieden bin, wie soll ich mich dann über Wasser halten auf Dauer. Ich will mich gerne lieben lernen, so wie ich bin. Herausfinden wer ich bin. Was meine Stärken sind. Mich spüren können. ICH sein.

Liebe, Arbeit, Angst, Erziehung, Depression, Erwachsen werden, Eigenhass, Innere Kind
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Die erste eigene Wohnung, was beachten?

Guten Morgen ^-^ Ich und meine beste Freundin sind letztes Jahr beide mit der Lehre fertig geworden und möchten in ca einem bis andernhalb Jahren den nächsten Schritt in das Erwachsenenleben antreten und um die ersten Erfahrungen in der Richtung zu sammeln gerne zusammen in unsere erste eigene Wohnung ziehen! Finanziell haben wir uns bereits ein kleines "Vermögen" angespart und bis zum Auszug sollten wir ca 8-10.000€ erspart haben, womit wir uns den Umzug, die Grundaustattung etc finanzieren möchten! Wie können wir den festlegen wieviel die Wohnung warm kosten dürfte? Wir haben beide zwischen 1.300 & 1.500 Netto im Monat (Kommt halt darauf am wie viele Überstunden gemacht werden) Bei mir gehen jeden Monat ca 400€ Für Tanken & Autoversicherung weg, sowie auch ein kleiner Teil auf ein separates Konto um im Fall der Fälle ein kleines Finanzielles Polster da ist um die ein oder andere Reparatur durchführen zu können! -außerdem gehen 40€ im Monat für meine Verträge drauf. Bei ihr sind im Monat ca 250€ für ihr Auto & 130€ für die verschiedensten Verträge an Ausgaben festgelegt. Da wir recht Ländlich leben und sich hier Wort wörtlich Fuchs und Hase gute Nacht sagen haben wir hier keinen Sonderlich großen "Wohnubgsüberfluss", was aber auch den Vorteil hat das die vorhandenen Wohnungen recht preiswert in der Miete sind! Was müssen wir den hier speziell beachten in der Hinsicht auf Wohnungsbesichtigungen? also wo sollten wir genauer hinsehen oder auch genauer nachfragen? Und was ist wichtiges im Mietvertrag zu beachten? gibt es dort wie in Kaufverträgen bestimmte Klauseln die einem das Leben schwer machen? und natürlich, was kommen an Zusatzkosten neben der Warmmiete auf uns zu? (zB Wlan/Telefon). Ich freue mich über jede Antwort und Erfahrungen von euch! Lg Michelle :)

Leben, Finanzen, Wohnung, Geld, ausziehen, Auszug, erste eigene wohnung, Erwachsen werden, WG, Wohngemeinschaft, neu
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Freund (18) wird von seinen Eltern erpresst. Hilfe?

Guten Abend,
Ich versuche mich möglichst kurz zu fassen. Wir sind ca 1 Jahr und 4 Monate zusammen und verstehen ich verstehe mich auch recht gut mit seiner Familie. Er ist seit ein paar Tagen 18 (ich auch, beide 12. Klasse und dieses Jahr Abitur) und vom Typ her sehr hilfsbereit, aber achtet zu viel auf die Gefühle der anderen als auf seine eigenen. Er hat noch eine 16 jährige Schwester die eher das Gegenteil von ihm ist, sehr laut und dominant. Seine Eltern sind ziemlich streng und seine Mutter eine Perfektionistin, eigentlich kein Problem. Aber erstmal finde ich es ziemlich krass dass sie sein Zimmer noch komplett putzt, aufräumt etc. obwohl er 18 ist. Klar lässt er es mit sich lassen. Jetzt aber zum Hauptproblem. Gerade hatte ich gefragt ob er bei mir schlafen möchte (morgen ist zwar Schule aber wir würden nicht später schlafengehen als wenn wir nicht übernachten würden zusammen), er würde auch gerne, hat seine Mutter gefragt und von ihr kam nur "nein", er daraufhin dass er doch alt genug ist und von ihr kam dann sowas in die Richtung, dass sie dann nichts mehr für ihn tut, es ist also schonmal Streit vorprogrammiert wenn er seinen eigenen Kopf durchsetzen würde. Gerne würde ich ihm dabei helfen sich besser durchzusetzen, nicht nur in dieser Situation. Ich frage mich wie er später alleine ohne seine Mutter im Leben klarkommen soll wenn er in keinster Weise selbst entscheiden kann. Wenn er mal selbst entscheiden reden sie ihm so lange ein warum seine Entscheidung schlecht ist, geben ihm Vorwürfe usw.
Ich will keinen Streit zwischen ihm und seinen Eltern und auch ihn nicht unter Druck setzen, aber irgendwas muss sich meiner Meinung nach ändern. Wie sehr ihr die Situation und was könnte man machen ?
Wenn ich ihm das sage, kommt nur von ihm dass er ja keinen Streit mit seinen Eltern möchte und sie auch nichts mehr für ihn tun, das kann ich verstehen, möchte ihn natürlich nicht traurig sehen und halte mich dann auch zurück, aber er muss sich doch irgendwie irgendwann ablösen..

Liebe, Familie, Stress, Freunde, Eltern, Erwachsen werden, Streit
7 Antworten
Ich will wieder ein "Kind" sein und zwar am liebsten für immer. Was soll ich machen?

Ich bin 17, weiblich und gehe in ein Gymnasium in die 11te Klasse schon.
Innerlich fühle ich mich oft wie ein Grundschulkind und will zuhause Playmobil spielen oder so.
Meine Schwester hat keine Lust mehr mit mir zu spielen sie ist 14 und alleine macht es nicht so viel Spaß.
Obwohl ich schon ein paar kurze Beziehungen hatte oder gerade deshalb merke ich wie wenig mir das gefällt.
Ich will gar keine Beziehung sondern einfach einen Freund der mir ähnlich ist.
Es bedrückt mich so dass ich so lange in der Schule bin, alle einen wie einen Erwachsenen behandeln und mir so viel Verantwortung übertragen wird die ich gar nicht möchte.
Ich will wieder klein sein...
Mit meiner Schwester spielen und herumalbern und von den Erwachsenen nicht als beinahe Gleichgesinnte betrachtet werden.
Ich will nicht alleine wohnen.
Ich will nicht arbeiten.
Ich will auch nicht mehr heiraten und auf gar keinen Fall Kinder kriegen.
Ich will einfach nur ein Kind sein alles andere macht mich fertig.
Setzt mich unter Druck und belastet mich.
Ich bin zudem sehr "schüchtern" wenn man es so nennen will.
Und ständig werde ich dafür angemecktert.
Ich solle mich ändern ich bin ja schon alt und müsse jetzt damit umgehen können offen zu sein, mit den anderen Menschen zu quatschen und mich im Unterricht oft zu beteiligen.
Aber ich kann das nicht am liebsten würde ich in solchen Situationen weinen und zu meiner Mama gehen so bescheuert das klingt.
Solche Gedanken habe ich nicht inmer aber in letzter Zeit oft und ich würde gerne wissen ob es jemandem genauso ergeht wie mir.

Psychologie, Erwachsen werden, Kindheit, kind bleiben
10 Antworten
Ausziehen oder nicht, wegen Studium und stressigen Eltern?

Hallo Community, ich bräuchte bitte eure Hilfe, es ist sehr notwendig, denn in meinem Kopf schwirren täglich dieselben Fragen und ich habe keinem dem ich sie stellen kann bzw. von meinen Problemen erzählen kann. Warum? Das werdet ihr beim Lesen feststellen glaubt mir. Naja also zuerst ein paar kurze Fakten damit ihr euch so circa vorstellen könnt wer ich bin bzw. in welcher Lage ich mich befinde. Also ich bin eine gute Schülerin (Notendurchschitt:1.6) aus Österreich und 17 Jahre alt. Bald trete ich zur Reifeprüfung/Matura an (nächstes Jahr), aber das Problem ist 1. ich fühl mich noch immer wie ein kleiner Kindskopf und unreif. Ich stell viel Blödsinn an und benehm mich auch so. Aber in meiner Klasse benehmen sich alle so, dass gibt mir ein wenig Trost, denn das zeigt das ich nicht die einzige kindische bin. Aber mein ALLERGRÖßTES Problem ist, dass ich mich nächstes Jahr entscheiden muss, WO ich studieren will. Ich hätte die Möglichkeit in meiner Umgebung zu studieren oder eben woanders. Nur ich bin nicht sicher, ob ich erwachsen genug bin, ALLEIN in einer völlig fremden Umgebung leben zu können...Naja meine Eltern sind MEGA streng, da sie zwar nicht sooo religiös sind, aber trotzdem Sachen wie kein Geschlechtsverkehr vor der Ehe, kein Freund der nicht aus meinem Land kommt und blablabla vertreten. Ich darf nicht mal am WE fortgehen, geschweige denn etwas mit MÄDCHEN unternehmen ohne vorher ständig darum bitten zu müssen, und WENN sie ja sagen, dann quetschen sie erst mal alles an Info aus mir raus: Was wir machen, Wann, Wo, Mit wem...Und immer werden sie dann sauer, dass ich mit Freunden abhängen will und nicht lerne. Dabei lerne ich echt genug, aber sie vertrauen mir nicht, sie vertrauen mir kein bisschen. Das wären Argumente die mich dazu überreden würden auszuziehen...aber andererseits gefällts mir ja irgendwie doch im Hotel Mama. ;) Nur seitdem ich einen netten Menschen kennengelernt habe...der aber Österreicher ist..hat sich meine Lage geändert. Ich würde ihn gerne öfters treffen und auch in der Öffentlichkeit aber hier ist das nicht möglich wegen meinen Eltern. Deshalb frage ich mich ständig: AUSZIEHEN ODER NICHT? Ich hab angst, dass ich nicht mehr so viel kontakt zu meiner Mama haben werde, ich liebe sie über alles und hab angst das ich heimweh bekomme, was wahrscheinlich auch der fall sein wird....naja alles wird so schnell gehen..studieren, freund, arbeit, familie aber was ist mit meinen Eltern und meinen Geschwistern? Ich möchte Ruhe und eigenständigkeit (meine Mama macht echt alles, die steht sogar früh auf nur um mir frühstück zu machen, obw. ich ihr 1000 mal gesagt hab dass ich das mal selber machen will) aber andererseits will ich jeden moment dabei sein, wenn meine mama von der arbeit kommt, wenn sie alle zusammen fernsehen, zusammen abend essen, was sie zusammen reden...ich will sie nicht...naja aus den augen verlieren und..erwachsen werden. Das geht mir zu schnell. Danke fürs Lesen, ich hoffe euch fällt dazu was ein...

Studium, Angst, Freunde, Eltern, Privatsphäre, ausziehen, bleiben, Erwachsen werden, kindisch
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