Berufliche Wege mit B.Sc. Chemie/Bio?

Moin!

Ich habe keinerlei Lust mehr, nach meinem Bachelorabschluss noch nen Masterstudiengang anzufangen, sondern möchte mich dann dem Geldverdienen zuwenden. Ich bin aus privaten Gründen zum Berufsbild "Pharmareferent" gekommen, das ich erstrebenswert finde... die erforderliche Sachkenntnis nach Arzneimittelgesetz sollte mit dem Bachelorabschluss in einem Studiengang, der zwischen Chemie und Biologie angesiedelt ist, gegeben sein. Mir gefällt der Gedanke, täglich andere Menschen zu besuchen, sie dadurch aber mit der Zeit doch kennen zu lernen, und ihnen zu helfen, ihren Job besser zu machen, indem ich ihnen etwas erkläre (der Pharmareferent in meiner Familie ist in nem forschenden Weltkonzern). Dabei eben fleißig unterwegs (ich fahre gerne Auto), so ein Bisschen der eigene Herr, und wenn man seine Sache gut macht, gibts nen Bonus.

Da ich mich aber nicht eingleisig auf ein Ziel versteifen möchte, frage ich mich, ob euch noch andere Berufsbilder einfallen, die mit dieser Qualifikation machbar sind und in denen man mit guter Arbeit auch gutes Geld verdienen kann?

Menschen, die mich neu kennen gelernt haben und die ich hinterher gefragt habe, sagen sie hätten nen sehr guten Eindruck von mir, ich wirke demnach sympathisch, authentisch und zuverlässig. Somit wird eine meiner Stärken im persönlichen Kontakt liegen.

Dazu lese ich mich gerne in neue Informationen oder Themen ein, ich kann sowas richtig aufsaugen. Weniger die Auswendiglernerei, sondern eher das qualitative Verständnis und die Interpretation sind meine Stärken. Und wenn ich etwas weiß, gebe ich dieses Wissen gerne weiter und/oder diskutiere drüber. Das wird meine zweite große Stärke sein.

Was ich hingegen feststelle ist, dass ich mit "täglichem Allerlei" nicht zurecht komme... ich bin gerade in einem Praxissemester und stelle fest, dass ich jeden Nachmittag froh bin, aus diesem Labor rauszukommen, in dem ich 8h verbracht habe. Ich sehe Büroarbeit auch bestenfalls als Notwendigkeit an und verabscheue Bürokratie. Somit ist es eher ne Horrorvorstellung, mein Arbeitsleben im Pendel zwischen Labor und Schreibtisch zu verbringen.

Hat jemand ne Idee, was für Berufsbilder ich mir noch angucken könnte? Darf auch gerne was sein, das nur wenige Menschen kennen oder von dem viele Leute sagen "das könnte ich nicht".

Beruf, Schule, Chemie, Berufswahl, Biologie, Biochemie, Pharma, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Genmutationen: Kurze Frage zur Punktmutation wegen Nonsense-Mutationen?

Hi liebe Community,

es geht um Punktmutationen und folgendes Bild, welches wir aufgeschrieben haben:

Soweit ist mir alles klar, doch ich verstehe nicht, warum wir (nur) bei der Insertion und bei der Deletion Nonsene-Mutationen aufgeschrieben haben. Nonsense-Mutionen sind ja quasi Unsinnsmutationen, bei denen dann ein Stopp-Codon entsteht.

Beispiel: Durch den Hinzugewinn von Cytosin bei der Insertion wird das Leseraster verschoben, sodass es dann irgendwann bsp. zur Basenfolge UAA kommt, was ja ein Stopp-Codon ist. Aber eigentlich hätte weiter codiert werden müssen, sodass das eigentliche richtige Stopp-Codon erst später hätte kommen dürfen. Das ist mir soweit klar.

Aber bei der Substitution kann es doch auch passieren, dass z. B. bei UAC durch eine Mutation die Base C ausgetauscht wird durch A, sodass ich hier ebenfalls UAA habe und da dies ja ein Stopp-Codon ist, würde die Codierung hier ja nun auch zum Stillstand kommen - dann habe ich ja ebenfalls eine Nonsense-Mutation oder?

Oder denke ich einfach zu kompliziert und die Nonsense-Mutation links und rechts ist aufs Leseraster bezogen. Aber gibt es dann Nonsense-Mutationen überhaupt bei der Substituion?

(Falls auf meinem Blatt die Basen nicht stimmen sollten, ist das nicht schlimm, ich glaube, es wurde nicht mit der Codesonne verglichen, hauptsache man weiß, was gemeint ist)

Vielen Dank euch :-)

Schule, Bio, Chemie, Biologie, Biochemie, Genetik, Gesundheit und Medizin, Mutation
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Paper Schwerpunkt Phagozytose, Stimmen meine Übersetzungen (2 Sätze)?

Hallo ,

Ich habe ein Problem mit einem Wissenschaftlichen Paper. (Schwerpunkt Bio) Dort sind einige Sätze die ich nicht verstehe, welche aber wichtig sind um den ganzen Zusammenhang zu verstehen.

Folgende Zeilen Verstehe ich nicht:

"Evidence for autophagy serving as a tumor suppressor mechanism was first seen in a mouse model of monoallelic loss of the autophagy gene beclin-1, in which an increased development of spontaneous tumors and elevated rates of tumor proliferation were observed in vivo"

Meine Übersetzung: "Anzeichen das Autophagie als Supressor für Tumore dient wurde als erstens in Mausmodelle festgestellt. Diese Wiesen einen "monoallelic loss" im Beclin-1 Gen auf, was zu einer erhöhten Tumor entstehungsrate führte....".

(ungefähre Übersetzung)- Was bedeutet" Monoallelic loss"? Kann mir das jemand erklären? Wir besitzen 2 Chromosomen für jedes Gen, wurde nur eins deaktiviert? Oder beide einzeln?

Desweiteren kommt es im Paper zu einer weiteren schwierigen Stelle die Damit zusammenhängt:

"On the other hand, a large volume of literature has emerged showing that once malignancies have become established they rely heavily on autophagy for survival. One explanation for this paradox is that the retained allele of beclin, even in tumors that are haploinsufficient for this gene, is always wild type."

Meine Übersetzung

Auf der anderen Hand gibt es viel Litarature die Beschreibt, das bösartige Tumore Stark von Autophagy abhängen um zu überleben. Eine Erklärung hierfür ist Paradox [das beibehalte Allel von Beclin ist immer ein Wild Typ]

Ich verstehe diesen Satz nicht mit dem Wildtyp nicht. Wo kommt die Autophagy bzw. das Gen her?!?!?!?!

Ich hoffe ich habe alles verstanden und jemand kann mir helfen

Grüße

MajoranQt

Sprache, Biologie, Biochemie, Genetik, übersetzen
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Welcher Art von Material ist der graue Niederschlag nach PC-Pins-Auflösung mit HNO pur, ausser Goldpartikeln?

Aus ganz bestimmtem Grund möchte ich die Goldlegierungen der Pins nicht per Auflösung mit Königswasser gewinnen, sondern direkt durch Ablösung von den Goldträgerpins mittels Auflösung dieser Trägermaterialien per HNO pur. Dabei fällt eine milchig bläuliche Lösung an, die mit den abgelösten Goldpartikeln durchmischt ist.

Nach Aufdünnung dieser Lösung mit Wasser erfolgt eine klare Separatierung der bläulichen Lösung von einem weißgrauen Niederschlag, in dem sich auch die abgelösten Goldpartikel befinden. Die so relativ transparent bläuliche Lösung läßt sich danach problemlos von dem weißgrauen, schlammartigen Niederschlag mit Goldpartikeln dekantieren.

Nun wäre es wünschenswert, daß dieser weißgraue Schlamm-Niederschlag so aufgelöst werden könnte, daß dieser von den darin enthaltenen Goldpartikeln ebenfalls per Dekantierung oder Filterung getrennt werden könnte.

Dazu der Hinweis, daß eine Abfilterung dieses weißgrauen Schlammes wegen der in der gleichen Körnungsgröße dieser beiden Materialien nicht möglich ist. Offensichtlich ist die Dichte dieses weißgrauen Schlammes auch relativ hoch, so daß auch das "Auswaschen" der Goldpartikel nicht vertretbare Goldpartikel-Verluste zur Folge hat.

Daher meine erste Frage, um welche Art von Material es sich bei diesem weissgrauen Schlamm handelt und meine zweite Frage, welch biochemischen Weg es geben würde, um diesen weißgrauen Schlamm aufzulösen. Dies nach dem ich schon eine Reihe von Versuchsvarianten ohne Erfolg durchgeführt habe.

Biochemie
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