Erklärung für pH-Änderungen bei Lösungsvorgängen?

Ich habe einen Versuch durchgeführt, wo ich jeweils Kochsalz (NaCl), Zucker (Saccharose), Natriumcarbonat (Soda; Na2CO3) und Natriumacetat (CH3COONa; NaC2H3O2) mit Wasser gemischt habe (Lösung). Nun sollte ich für jede Lösung den pH-Wert mit Indikatorpapier messen und habe als Ergebnisse:

NaCl = 5 (leicht sauer)
Zucker = 5 (leicht sauer)
Natriumcarbonat = 10-11 (stark basisch)
Natriumacetat = 7-8 (schwach basisch)

Hier bin ich mir schon nicht sicher, ob ich richtig gemessen habe. Ich finde es ehrlich gesagt sehr ungenau.

Nun habe ich mir überlegt, aus welchen Basen und Säuren die Salze jeweils entstammen.

Kochsalz besteht aus einer starken Säure und einer starken Base; somit wirkt es neutral. Diese Überlegung widerspricht aber meiner pH-Wert-Messung.

Sowohl Natriumcarbonat als auch Natriumacetat bestehen aus einer schwachen Säure und einer starken Base. Somit dominiert die Base und es wirkt alkalisch im Wasser. Hier stimmen meine Überlegungen und meine pH-Wert-Messungen überein.

Zum Zucker weiß ich, dass er eine Ausnahme ist, denn alle anderen Substanzen folgen einer Dissoziation im Wasser, also deren Ionen lösen sich. Nur der Zucker löst sich nicht in Ionen auf, sondern als Molekül. Das habe ich leider nicht verstanden, warum und wie es funktioniert.

Ich bin mir auch nicht sicher, was die anderen Substanzen mit deren Überlegungen betrifft.

Ich wäre sehr dankbar für eine ausführliche Erklärung.

Einen schönen Tag Ihnen!


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