Politik und mathematisches verbinden?

Hallo, ich bin gerade in der 10. Klasse und mache mir während Corona viele Gedanken zur Berufswahl. Ich bin politisch sehr interessiert und engagiere mich auch im Jugendgemeinderat, in mehreren Jugendbeteiligungsgremien und in einer Partei.

Allerdings reizen mich auch MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), beziehungsweise das logische daran sehr. Da man mir den MINT-Fächern auch außerhalb der Politik recht erfolgreich sein kann (eher bessere Beschäftigungsverhältnisse, besseres Gehalt) würde ich gerne auch in diese Richtung studieren.

Daher wollte ich Euch fragen, ob ihr da vielleicht Ideen habt, mir gehen diese leider langsam aus. In den Sinn kamen mir

Jura (leider wenig logisch oder "naturgegeben", viel trockenes lernen, Posten in der Verwaltung),

Elektroingenieur(Leider wenig Politik, aber wichtig, da "Erneuerbare Energien", hartes Studium)

Bauingenieur (weniger gute Berufsaussichten, eventuell Baubürgermeister)

Volkswirtschaftslehre (Mathe und Wirtschaftswissen)

Eventuell Wirtschaftsingenieur (irgendwie nichts ganzes, aber ich hätte die Mischung)

Politik ist natürlich kein richtiger Beruf und eigentlich kann man alles studieren, allerdings zeigt sich das am Ende oft Politiker aus dem wirtschaftswissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen oder juristischen Bereich das Rennen machen.

Kennt ihr vielleicht interessante Beispiele oder seid selber vor einer ähnlichen Entscheidung gestanden?

TLDR: Ich interessiere mich für Politik und MINT-Fächer, was könnte ich studieren?

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Befestigung/ Verankerung für einen 45 Meter Sichtschutzzaun?

Hallo zusammen!
Ich suche schon seit ein paar Stunden und bin noch zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen.

Wir wollen einen 60 Meter langen Sichtschutzzaun (16 und 44 Meter über Eck, 180x180 Elemente mit 91er Pfosten) aufstellen und fragen uns, welche Befestigung/ Verankerung dafür wirklich notwendig ist (Verlauf in Ost-West-Richtung zwischen zwei Häusern, also eher in der Flucht des Westwinds).

Ursprünglich dachte ich an einfache 91er Einschlaghülsen. Gelesen habe ich dann, dass die diese Last vermutlich nicht tragen werden. H-Anker sind dann die logische Alternative. Bei 31 Pfosten wären das dann aber, wenn man den so gängigen Empfehlungen folgt, bei 30 cm Löchern mit 80 cm Tiefe insgesamt 1,7 Kubikmeter Beton.

1700 Liter Beton mischt man ja nicht mal eben im Eimer... also benötigen wir dann neben dem Benzin-Bohrer auch noch einen Mischer und eben diese exorbitante Menge an Beton...

Geht das... einfacher?

Ich dachte z.B. daran, nur 10-15 cm Löcher mit einem Handbohrer zu bohren und darin dann Einschlaghülsen einzubetonieren. 

Oder wenn deren Schweißnähte den Scherkräften nicht standhalten dann H-Anker in kleinere Löcher einzubenotieren. Die Dinger sind z.B. bei Befestigungsfuchs 60 cm lang, davon 30cm unter der Erde, also z.B. ein Bohrloch mit 15 cm Durchmesser und 40 cm Tiefe).

Ich wäre noch eher geneigt, alle 2-4 Zaunelemente eine Stütze gegen zu stellen (gibt es dafür gewinkelte Pfostenträger?) als mit so endlos viel Beton/Estrich umherpanschen zu müssen (zumal ich den sackweise aus dem Baumarkt im Auto transportieren müsste).

Liebe Grüße und in großer Hoffnung auf Rat/Hilfe

Haushalt, DIY, Garten, bauen, Handwerk, Bauingenieur, Bauingenieurwesen, Statik, zaunbau, Betonieren
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Mit Meistertitel als Bauleiter? Gehaltsvorstellung?

Hallo zusammen, 

kurz zu meiner Persönlichkeit, ich bin 22 und studiere zurzeit im 2. Semester Bauingenieurswesen. 

Leider merke ich Tag für Tag, dass es nicht das ist was ich machen möchte. 

Ich habe zuvor eine drei Jährige Ausbildung zum Maurer- und Stahlbetonbauer gemacht und anschließend ein Jahr den Meisterbrief in diesem Gewerk abgelegt. Da ich aus einem Familienbetrieb (ca. 80 MA) komme, konnte ich bereits in recht jungem Alter viel erlernen was im Büro passiert. Schon während meiner Lehrjahre war ich sowohl auf der Baustelle als auch im Büro in der Leitungsebene tätig. Ich habe viele Sachen in sehr kurzer Zeit beigebracht bekommen. Seit Abschluss der Lehre bin ich aktiv als Bauleiter tätig. Ich führe folgende Arbeiten selbstständig durch: 

● die eigenverantwortliche Planung,Abwicklung und Abnahme vonöffentlichenAusschreibungenbis zu einer Auftragssumme von 2.000.000,00 EUR im Tief-und Breitbandausbau, 

● der rechtsverbindliche Abschluss von Verträgen sowie die Teilnahme an Submissionen, 

● die technische Überwachung der Auftragsabwicklung in Abstimmung mit dem Polier, 

● überwachen der Einhaltung desSicherheits-und Gesundheitsplanes (SiGePlan), 

● die Beantragung und Einbringung von Straßenverkehrsrechtlichen Genehmigungen, 

● die Einbringung von verschiedenen Bestandsplänen für die Auftragsabwicklung, 

● Unterstützung der betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten im Büro, 

● Personal-und Maschinendisposition 

Qualifikationen:
● Sicherung von Arbeitsstellen kürzerer und längerer Dauernach MVAS99 und RSA95
● SiGeKo nach RAB30 Anlage B+C zum Sicherheits-und Gesundheitsschutzkoordinator nach BaustellV 
● Ausbilderschein 

Durch diese Vorerfahrung habe ich mich recht schnell in Bautechnischen Fächern im Studium zurechtgefunden. Jedoch fehlt mir sehr viel Grundwissen im mathematischen Fächern (kein Abi). 

Ich möchte aus dem Familienbetrieb ausscheiden, das Studium abbrechen und zu einem Großkonzern als Bauleiter wechseln. 

Der Meisterabschluss ist im Deutschen Qualifikationsrahmen mit dem Bachelorabschluss auf einer Ebene zu finden. 

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich habe im Laufe des nächsten Monats Bewerbungsgespräche, hierbei wird auch das Gehalt verhandelt. Was kann ich mit meinen Vorkenntnissen realistisch Verlangen? 

Mein bisheriges Gehalt war recht mickrig und gar nicht erwähnenswert da es eben ein Familienbetrieb war.. 

Ich würde mit 46.000€ ansetzen, was meint Ihr? 

Vielen Dank im Voraus.

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Von Maschinenbau zu Bauingenieurwesen clever?

Hey Leute,

ich studiere derzeit Maschinenbau dual weit weg von zuhause. Ich liebe den Maschinenbau, bin aber in der Stadt sehr unglücklich, da ich hier keine Verwandten und Bekannten in der Nähe habe. Nun habe ich das Angebot erhalten, ab Oktober ein duales Studium im Bauingenieurwesen zu starten. Allerdings finde ich nicht die Informationen, die mir weiterhelfen und ich weiß nicht, wie ich den Wechsel angehen soll. Ich kann das Risiko eingehen und mir anschauen, wie mir Bauing. gefällt. Dann wäre ich wieder zuhause bei meiner Familie und wäre sowohl mit meiner privaten Situation als auch meinem Studium sehr glücklich. Andererseits kann ich beim Maschinenbau bleiben, bin dann aber 3,5 Jahre hier gefangen und mega unglücklich an dem Ort hier, auch wenn der Studiengang selbst mir sehr Spaß macht und ich mich seit Jahren dafür begeistere. Bei Bauing. finde ich die Begeisterung nicht dafür, aber der Wechsel in die Heimat zieht mich enorm unter Druck bei der Entscheidung. Ich hätte da Fragen zum Bauingenieurwesen, da ich in Foren einfach so viele gespaltene Meinungen lese und manche Berichte mal 2 Jahre alt sind und manche 10 Jahre.

Wie sieht es im Bauing. derzeit aus? Sind sie gefragt? Meine Stelle wäre dann im öffentlichen Dienst (Nahverkehr) und in Berlin. Sollten Großstädte theoretisch gesehen nicht viel mehr das Bedürfnis nach Bauing. haben als kleinere Orte? Also wie seht ihr so meine Chancen nach dem Studium? Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir das Geld nicht wichtig ist, sondern nur der Spaßfaktor. Ich weiß, dass Maschinenbauer mehr verdienen, aber wenn es kein gravierender Unterschied ist, kann ich damit leben. Ich studiere aber nicht Bauing., um am Ende mit knapp weniger als 3000€ brutto einzusteigen, das finde ich sinnfrei. Und der Grund, weshalb ich mich für Maschinenbau entschied, ist meine Begeisterung für Technik und Maschinen. Inwiefern besteht im Bauing. der Zusammenhang zur Technik? Was kann man als Bauing. im technischen Bereich machen? Ich will keine technischen Zeichnungen etc. erstellen, sondern will mit irgendwelchen Techniken arbeiten, die beispielsweise Gebäude besser vor Erdbeben etc. schützen. Bin ich da im Bauingenieurwesen richtig? Und arbeitet man als Bauing. auch an der Entwicklung solcher Techniken? Das mag ich nämlich auch am MB, diese Forschung und Entwicklung neuer bzw. bestehender Maschinen.

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