Alkali-Kieselsäure-Reaktion?

Hallo alle zusammen,

ich beschäftige mich gerade ein wenig mit der AKR (nur bautechnisch und nicht in den tiefen der Chemie, die ich vermutlich eh nicht verstehen, sondern, wenn überhaupt, nur auswendig lernen könnte.

Erstmal habe ich die Frage, ob ich es bisher richtig verstanden habe.

Ausgangspunkt dafür ist ja die Tatsache, dass Zement zu einem großen Teil aus kieselsaurem Calcium, Natrium und Kalium besteht. Wenn jetzt also eine langfristige Wasserzufuhr stattfindet, löst sich die Kieselsäure aus dem Calcium und reagiert mit den Alkalien aus dem Kiesel zu Alkali-Kieselsäure-Gel. Das nimmt dann Wasser auf und quillt, wodurch es die Struktur des Betons zerstören kann.

Soweit in Ordnung?

Ich habe allerdings noch eine Frage:

Ich habe gelesen, dass Calciumoxid und Siliziumdioxid eine große Rolle bei der Herstellung von Zement spielen, aber nirgendwo etwas über kieselsaures Calcium gefunden, bis ich darauf gestoßen bin, dass Tri- und Dicalciumsilicat wichtige Verbindungen für die Zementeigenschaften sind.

Die haben ja die chemische Formel 3CaSiO(3) bzw. 2CaSiO(3) und in einer älteren Quelle habe ich gelesen, dass Wollastonit (CaSiO(3)) das Calciumsalz einer Metakieselsäure ist. Während der Hydration bei Zement entsteht 3CaO.2SiO2.3H2O, was nach der Summenformel für Kieselsäuren (Si_(n)xH_(2n+2)xO_(3n+1)  eine Kieselsäure wäre.

Heißt das, dass die Kieselsäure, die für die Reaktion ausschlaggebend ist, durch die Reaktion der Calciumsilicate freigesetzt wird?

Danke im Voraus und mit freundlichen Grüßen

Max

Schule, Chemie, Bauchemie, Bauingenieurwesen, Werkstoffkunde
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Architektur oder Bauingenieurs Studium?

Hallo!!! Mein Name ist Katharina. Ich besuche im Moment die 12. Klasse eines bayrischen Gymnasiums. Ich hoffe hier Hilfe zu finden was meine Zukunftspläne angeht. Bis vor ein paar Wochen war ich mir ziemlich sicher dass ich nach dem Abitur Bauingenieurswesen studieren möchte. Denn ich bin Mathe, Physik interessiert und gerade das Rumrechnen macht mir Spaß. Dieser Plan hat jedoch das letze halbe Jahr das Bröckeln angefangen, als meine eh schon guten Kunst Noten durch die Decke gegangen sind und ich das letze Semester überragend abschließen konnte. Gerade meine Physik Noten hingegen sind etwas abgesunken. Sie sind zwar immer noch befriedigt bis gut, aber befinden sich deutlich unter meiner Erwartungshaltung. Zukünftig möchte ich dennoch etwas in die naturwissenschaftliche Richtung machen, aber meine Kreativität soll darunter nicht leiden. So bin ich auf Architektur gekommen. Allerdings weiß ich nicht ob das der Studiengang für mich ist. Ich bin gerne etwas chaotisch und undiszipliniert. Auf vielen Internetseiten wird erwähnt dass der Studiengang hart sein soll... zudem würde ich in München bleiben was wenn ich Bauingenieur studieren würde 3 Jahre wären, wohingegen ich für den Bachelor of Art 4 Jahre, davon 1 Jahr im Ausland, investieren müsste. Ich stehe vor einem Dilemma, da ich fürchte für das Architekturstudium nicht gut genug zeichnen zu können gleichzeitig aber Angst vor einem reinen Mathe/Physik lastigem Studim habe.

Es wäre fantastisch wenn jemand einen gut gemeinte Rat für mich hätte und ich dadurch vielleicht zukünftig wieder mehr Durchblick hätte.

Vielen Dank vorab.

Mit sonnigen Grüßen aus Oberbayern Katharina

Berufswahl, Architektur, Architekturstudium, Bauingenieurwesen, Ingenieur, Studiengang, TUM
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