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Habe ich eine Esstörung?

Hallo, ich bin weiblich, 19 Jahre und mache mir seit etwa zwei Monaten extreme Gedanken um meine Ernährung. Ich war zuvor immer im leichten Übergewicht, also ca. 75 Kilo mit ca. 170 groß. Damit war ich schon mein ganzes Leben lang eigentlich unzufrieden und habe meinen Körper gehasst. Das ging so ab dem Ende der Grundschule los.

Im März ungefähr wollte ich dann etwas ändern, also hab angefangen mich ausgewogener zu ernähren und ab und zu Sport zu machen.

Seit ca. zwei Monaten ist es aber so stark, dass ich außer Wasser nichts trinken kann und jede Kalorien krampfhaft zähle. Ich habe in diesen zwei Monaten 12 Kilo abgenommen. Wenn ich mal etwas zu viel esse, als mein Grundumsatz beschäftigt es mich extrem. Generell rechne ich mehrmals hintereinander nach, was ich genau gegessen habe und wie viel, um bloß nicht wieder zu zu nehmen. Wenn ich mal etwas Süßes esse muss ich danach Sport machen, wobei ich die verbrannten Kalorien mit einer Uhr zähle, damit ich wieder runter komme. In Gesellschaft mit anderen fällt es mir leichter Ausnahmen zu machen, aber wenn ich alleine bin kaufe ich prinzipiell nur Gemüse und selten mal Obst, wegen des vielen Fruchtzuckers. Ohne ein Glas Wasser mit Apfelessig am Morgen, fühle ich mich schlecht.

Das Thema Essen dominiert meinen Kopf und meinen Alltag, da meine Gedanken eigentlich ständig darum kreisen.

Meine Familie lobt mich immer, wie toll ich abgenommen habe und was für ein Brummer ich doch war. Daher will ich unbedingt vermeiden wieder zu zu nehmen.

Eigentlich würde ich nicht sagen, dass ich wirklich eine Esstörung habe, aber innerlich befürchte ich, dass das etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Ich habe Angst, wohin es sich entwickeln könnte.

abnehmen, Diät, gesunde Ernährung, Kalorien, Süßigkeiten, Hunger, Ernährungsumstellung, Essstörung, Gewichtszunahme, Psyche

I need some advice and hope so one can relate and help?

Ich brauche einen Rat und hoffe, dass jemand sich in sie hineinversetzen und helfen kann.

Also, ich bin Österreicher und sie kommt aus der Türkei und wir sind beide 20, sie studiert in der Türkei und ich arbeite in Österreich. Wir haben uns vor einem Jahr in meinem Urlaub in der Türkei kennengelernt und uns seitdem nicht mehr persönlich gesehen. Zum Glück gibt es Telefone, also haben wir uns im letzten Jahr fast jeden Tag getroffen. Die Sympathie und Chemie ist da und wir sind beide sicher, dass wir irgendwie füreinander bestimmt sind, wenn das Sinn ergibt. In 2 Wochen wird sie für Austauschmonate nach Deutschland gehen und ich plane, sie zu besuchen, sobald ich frei habe. Wir können es beide kaum erwarten. Jetzt hätte ich gerne einen Rat, wie so etwas funktionieren kann. Ich bin sicher, dass ich eine Weile bei ihr in Deutschland bleiben kann, aber was danach? Ich möchte nicht, dass das wegen der Entfernung klappt! Vielleicht würde jemand mit einer ähnlichen Geschichte oder einem Rat wirklich helfen. Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!

English:

So i am Austrian and she is from Turkey and we both are 20, she studies in Turkey and i am working in Austria. We got to know each other a year ago on my holiday in Turkey and we haven’t seen each other personally ever since. Luckily Phones exist so we have almost takes every day for the Past year. The Sympathy and chemistry is there and we are both sure that we are somehow meant for each other if that makes sense. In 2 weeks she will go to Germany for Exchange months and i am planning on Visiting her as soon as i am free. We both can’t wait. Now i want some advice on how something like this can work out. I am sure i will be able to stay with her in germany for a while but what after that ? I don’t want this to not work because of the distance! Maybe someone with a similar story maybe or any advice would really help. Thank you guys for the help in advance!

Liebe

Überfordert?

Hey, erst einmal was zu mir: Ich bin 17 und grade frisch in die Oberstufe gekommen. Ich hatte letztes Schuljahr (10. Klasse) mehrere Zusammenbrüche wegen der Schule und auch meinen Problemen zu Hause (toxischer Haushalt/Familie). Daraufhin bin ich in Therapie gegangen, doch dies hat mir mehr geschadet als geholfen, weshalb ich die Therapie vor einem Monat abbrach. Jetzt ist es so, dass ich in die Oberstufe gekommen bin, was für mich bedeutet: jede Note zählt ins Abitur mit rein.

Desweiteren müsst ihr wissen, dass ich ein sehr impulsiver Mensch bin und generell psychische Störungen habe (Persönlichkeit beispielsweise). Die Diagnosen stehen noch aus und sind nicht vollendet, weshalb ich auch nichts spezifisches nennen werde und kann. Aber was ich eben sagen kann ist, ich bin schnell gereizt wenn etwas nicht in den Zeit- oder Tagesplan passt. Außerdem habe ich Probleme mit Menschen zu interagieren (habe deshalb wenige bis keine Freunde) und bin einfach gerne in Kontrolle über meine Zeitaufteilung... was in einer vierköpfigen Familie eher schwieriger ist. Mein Bruder liebt es andere bis über ihre Grenzen hinaus zu provozieren und fordert seine Wünsche und Bedürfnisse (zocken) auf eine respektlose und unfreundliche Weise ein. Da mein Vater arbeiten geht und Meine Mutter zurzeit stationär in einer Klinik ist (wegen Psyche), sind mein Bruder und ich jeden Tag allein zu Hause, was, wie man sich jetzt eventuell vorstellen kann, recht anstrengend und schwierig für uns beide ist. Dazu kommt, dass er sich mehr oder weniger "weigert" mir im Haushalt zu helfen. (da meine Mutter nicht da ist und mein Vater, wenn er gestresst ist sehr aggressiv wird, will ich ihm so viel wie möglich abnehmen. Darum hat auch unsere Mutter gebeten)

Zu diesen Haushaltsaufgaben gehört, jeden Nachmittag 1 bis 1 1/2 Stunden mit dem Hund auszugehen. Hier kommt mein Problem: Meine Lehrer geben mir sehr viele komplexe, kurzfristige Hausaufgaben und zusätzlich muss ich auch für die Tests und Klausuren lernen, welche in nicht einmal mehr 3 Wochen schon anstehen. Gepaart mit der Hitze und dem täglichen Diskussionen mit meinem Bruder (er ist btw 12), bin ich wirklich sehr gereizt zurzeit. Ich weiß nicht wie ich das alles schaffen soll. Heute habe ich diesen Frust dann an unserem Hund ausgelassen. Dieser ist ein Kolli Mix und sehr sensibel, weshalb er sofort ängstlich gegenüber mir geworden ist. Ich musste die Runde abbrechen und nach Hause gehen, da er mir nicht weiter folgen wollte (ich bin nicht handgreiflich geworden, nur laut).

Jetzt bin ich umso mehr überfordert und weiß nicht mehr wie lange ich diesem Alltag stand halten soll. Ich bin eine 17-jährige Schülerin, welche gerade Abi macht und mit psychischen Problemen aller Art zu kämpfen hat, doch gleichzeitig muss ich nun den Haushalt zu 70% übernehmen und auch noch meinen kleinen Bruder "erziehen"(mich darum kümmern das er seine Hausaufgaben macht, lernt, aber auch Freizeit hat und dazu aufrufen mit zu helfen was mich echt viel Energie und Geduld kostet).

Habt ihr Tipps? Lösungsvorschläge, welche ich mit meinen Eltern besprechen könnte? Oder wie ich meinen Bruder dazu bringe mich wenigstens nicht mehr zu provozieren oder gar freiwillig zu helfen?

Ich freue mich über alle Antworten und Hilfen!

Vielen Dank im Voraus und habt noch einen schönen Resttag <3

Schule, Angst