Haben AfD Politiker recht, wenn sie von der Existenz eines "ethnisch-biologischen" Deutschen sprechen?

Ich zitiere mal aus dem VS Bericht:

Die Auswertung der Aussagen der Führungsfunktionäre der AfD lässt erste Anhaltspunkte für eine Ausrichtung der Partei gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung erkennen. Zunächst vertreten einige Führungsfunktionäre ein mit der Menschenwürdegarantie unvereinbares, stark ethnisch konnotiertes Volksverständnis und stellen eine Reihe von Einzelforderungen auf, die in ihrer Gesamtschau eine demütigende Ungleichbehandlung von Nichtdeutschen bedeuteten. So wird an einigen Stellen die Vorstellung von einem ethnisch-biologischen bzw. ethnischkulturellen, homogenen Volk propagiert, welches vor fremden Einflüssen zu schützen sei. Dieses Verständnis geht davon aus, dass nur Deutscher sein kann, wer als solcher geboren wird.

Nehmen wir jetzt mal als Beispiel den AfD Politiker Alexander Gauland. Laut eigenen Aussagen wäre er ja Deutscher ohne Migrationshintergrund, also Biodeutscher. Die Frage ist jetzt: Was ist mit den Menschen, die einem Migrationshintergrund haben und nicht Biodeutsche sind? Gibt es sowas wie Biodeutsche überhaupt bzw eine Deutsche Ethnie? Ich dachte immer Deutschland , also das Gebiet wo wir heute leben, sei schon immer ein Zuzugsgebiet gewesen? Wenn das stimmen sollte, warum sprechen dann AfD´ler von "ethnischen Deutschen" wenn es diese gar nicht gibt???

Vor allem stellt sich dann die Frage, ob ein Nigerianer, Chinese, Araber überhaupt zum "deutschen Volk" (laut AfD) gehören können?

Ich weiß nur, dass die Nazis eine sogenannte Volksgemeinschaft angestrebt hatten und dort auch "ethnisch-biologisch" aussortiert wurde.

Wer bestimmt überhaupt wer deutsch ist?

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Es gibt bei uns in der Stadt ein älterer Herr, der Menschen mit einer Kopfbedeckung direkt anspricht, ob sie die deutsch können? Wie würdet Ihr Euch verhalten?

Wenn die Menschen mit einer Kopfbedeckung es nicht gut können, dann bezeichnet er sie als „Parasiten“.

Seine Rede ist öfters Mal „meine Oma hat das Land aufgebaut, was machen sie?
Es waren meine Vorfahren, die gegen die Russen gekämpft haben und nicht ihre.
Sie sind hergekommen, um zu schmarotzen und nichts anderes.“

Dann wundert der Herr sich stark, dass er hinterher von „Ausländern, die seiner Meinung nichts anderes im Leben gelernt haben“ verprügelt wird und hat somit immer wieder seine Bestätigung, dass diese Menschen gewaltig sind. Er möchte auch nicht angefasst werden, weil es Gewalt ist. Es ist natürlich sein gutes Recht aber ist es auch nicht Gewalt andere wildfremden Mitmenschen in der Stadt mit „Wir und Ihr“ zu belästigen? Sowas hört man gefühlt jeden Tag in Deutschlands Straßen. Ist es schon Rassismus oder hält es sich an der Grenze?

Ich würde mich auf Eure respektvolle und konstruktive Antwort freuen. Danke!

Der ältere Mann hat recht 43%
Der ältere Herr hat unrecht, weil 32%
Nichts sagen und nur die Polizei rufen 11%
Nichts zu sagen wäre falsch 8%
Vorher Aufnahmen, damit man einen Beweis hat 5%
Was sagen wäre falsch 0%
1.Es ist Rassismus 2. es ist kein Rassismus 3.knapp an der Grenze 0%
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Wieso gibt es Menschen, die sich mit anderen Kulturen sehr gut verstehen, befreundet sind, viel um die Welt reisen, gebildet sind aber sich trz. fremd fühlen?

Wenn es drauf ankommt, sich dennoch anders fühlen und es auch bewusst so wollen und genießen? Das gleich Sein nicht mögen und den Menschen als dieselbe Spezies offiziell in der Öffentlichkeit anerkennen aber im Herzen es nicht ganz wahrhaben können.

Die Familie und alles was gleich aussieht oder sich anhört als „sein Volk“ verifizieren.

Haben diese Gefühle und rationale Begründungen meistens recht oder ist es irgendwo dreist bzw. nur egoistisch?

Immerhin leben wir in einer aufgeklärten Welt und haben keine Sklaven mehr oder kann das Gefühl nichts dafür? Dann ist es doch genetisch bedingt oder hat sich im Laufe einer neuen Zeitära biologisch so entwickelt? Vielleicht war es auch nur die Erziehung und hat mit Genetik nichts zu tun, was sich demnach jederzeit wieder ablegen könnte? Glaubt Ihr wirklich daran, dass wir Rassismus jederzeit mit einem Systemwechsel/Bildung (absolut) ablegen können, wenn es doch nichts Biologisches ist? Stellt Ihr Euch auch solche Fragen, wie ich sie mir - hin und wieder mal - stelle oder ist es zu viel Spinnereien-Forschung?

Liegt in der Erziehung und Kultur 60%
Der Mensch ist genetisch erst rassistisch und ist fremdenscheu? 20%
Hat andere Gründe 20%
Liegt in der Evolution 0%
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