Warum wird Selbstverteidigung nicht als Grund zum Tragen von Waffen anerkannt?

Ich rede garnicht von Amerika, auch in europäischen Ländern, wie Tschechien und der Slowakei, wird Selbstverteidigung beziehungsweise die Verteidigung Schutzbefohlener und des Eigentums, im Waffenrecht als legitimer Grund anerkannt, einen Waffenschein und somit sogar Feuerwaffen zu besitzen.

Für mich ist das ein absolut legitimer Grund, eigentlich der Hauptgrund, dass Menschen überhaupt jemals Waffen anfertigten und besaßen. Wenn man nur das Tragen von Feuerwaffen in der Öffentlichkeit verbietet oder reglementiert, könnte trotzdem jeder Bürger zum Beispiel eine Schrotflinte zur Heimverteidigung besitzen, aber eben nur zuhause, um sich Einbrechern zu erwehren. Meines Wissens nach gibt es in den oben genannten Ländern keine Probleme mit öffentlichen Massakern.

Es wäre zudem etwas ganz anderes als jetzt, wenn jeder Einbrecher von vornherein befürchten müsste, dass ihm mit tödlicher Gewalt begegnet wird. Das würde auf jeden Fall eine abschreckende Wirkung haben. Im spätmittelalterlichen Deutschland war es, bis auf wenige Ausnahmen, in den meisten Städten eben aus diesem Grund sogar vorgeschrieben, dass jeder Mann ein Schwert besitzen musste.

In der Öffentlichkeit sollte man wenigstens Hieb- und Stoßwaffen tragen dürfen, um sich unmittelbar gegen Gewalt wehren zu können.

Eigentlich sollte es ein Grundrecht auf

Verteidigung des eigenen Lebens und der Leben schutzbefohlener und des eigenen und deren Besitzes

geben. Die Polizei ist ja offensichtlich nicht in der Lage, immer und überall Gewalt und Mord sofort zu verhindern. Kriminelle scheren sich eh nicht darum, ob sie ihre Waffen besitzen und führen dürfen oder nicht. Im Endeffekt nimmt man also nur den gesetzestreuen Bürgern ihre Waffen weg, und nicht den Kriminellen.

Also kann mir jemand sagen, wieso uns der Staat zwar zutraut, selbst unsere politischen Führer zu wählen, uns aber dieses natürliche Recht verwehrt?

Politik, Verteidigung, Recht, Waffen, Militär, Militärgeschichte, Selbstschutz, Waffenrecht, Philosophie und Gesellschaft
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Junge wurde übergriffig, provoziert/terrorisiert immer noch?

Hallo. Ich (weiblich) hatte mal einen besten Freund, wir kannten uns schon sehr lange. Irgendwann war er dann vermehrt mit komischen Typen befreundet (mir sind sie komisch vorgekommen) und ab da fing es an.

Zuerst waren es nur blöde Sprüche, irgendwann wurden es zu Berührungen, die anscheinend "versehentlich" waren oder aus irgendeinem anderen harmlosen Grund (wollte sehen ob du kitzlig bist, wollte dich erschrecken, usw.)....

In der Zeit lerne ich auch meine feste Freundin kennen, wir haben dann oft was zu dritt gemacht. Und plötzlich fing das Begrapschen an. Zuerst am Po mit Ausreden wie "wollte nur sehen, wie du reagierst" usw. später beim Feiern wurden Situationen ausgenutzt (wenn ich betrunken war) und er griff mir sogar vermehrt zur Oberweite, zwischen die Beine und hat mich sogar gezwungen ihn zu küssen, als ich zu berauscht war, um mich zu wehren. Manchmal wusste ich die Dinge danach auch gar nicht mehr.

Das ist jetzt alles 2 Jahre her, ich habe nach einigen Monaten nach den ersten Vorfällen es endlich geschafft ihm die Freundschaft zu kündigen (er war mein bester Freund, war vorher ganz anders und hat auch oft Dinge gesagt wie "ich solle mich nicht so anstellen"... ).

Nun gestern war es so, dass meine feste Freundin zu mir kam und mir gestand, dass er ALL DAS bei ihr auch gemacht hat. Sie hat sich nicht getraut mir das zu sagen, da er ja mein bester Freund war und sie Angst hatte, ich würde ihn ihr vorziehen, weil ich ihn länger kenne.

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Das ist jetzt alles länger her, ich weiß. Aber ich wohne in einen kleinen Ort. Ich sehe ihn auf jedem Fest/Veranstaltung die irgendwo in der Nähe ist. Und das wäre auch noch ok, aber ich werde jedes Mal wütend, da er einen dann mit Absicht provoziert (blöd grinsen, anrempeln, Getränk über einen schütten und Co.).

Was soll ich tun? Ich will nur meine Ruhe!! Normal könnte ich so etwas ignorieren, aber aufgrund der Geschehnisse, die mich lange Zeit psychisch belastet haben, ist die ganze Geschichte komplizierter. Es war ja kein normaler harmloser Streit, es waren Übergriffe, die mich heute noch zum Teil belasten.

PS: Anzeigen? Wollten wir, haben aber ja keine Beweise und wir haben auch Angst, dass er uns dann irgendwo abpassen würde und uns Schlimmeres antut (hat er mit anderen Menschen schon gedroht bzw. er ist in letzter Zeit auf Koks und sonstige Drogen, wird dann auch aggressiv, da würde ich ihm das schon zutrauen).

Freundschaft, Verteidigung, Psychologie, Belästigung, bester Freund, Liebe und Beziehung, Sexuelle Belästigung, Übergriff
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Rauswurf ab dem 18. Lebensjahr?

Hallo!

Ich bin 17 Jahre alt und derzeit mache ich in einer Jugendeinrichtung eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Dort bin ich auch in der Woche in einem Internet untergebracht in dem ich Essen und Trinken bekomme und wo ich mich auch natürlich Duschen kann. Immer wieder sagt mein Vater das er mich mit 18 Jahren aus der Wohnung werfen will. Sagen wir mal wenn er das wirklich macht, ich könnte mir definitiv keine eigene Wohnung leisten. Weder Strom noch Wasser könnte ich mir leisten. In dieser Einrichtung in der ich die Ausbildung mache bezahlt die Arbeitsagentur die ganzen anderen Nebenkosten. Das bedeutet also ich muss da nichts bezahlen und bekomme jeden Monat ein Taschengeld/Ausbildungsgeld von 90€ auf mein Bankkonto überwiesen von der Arbeitsagentur für Arbeit. Hätte ich in dem Fall wenn mein Vater mich wirklich wenn ich 18 Jahre alt bin aus der Wohnung wirft Rechte bzw. kann ich dagegen etwas verlangen was z.B. im Gesetzbuch steht? Weil ich müsste dann ja irgendwo wohnen und mit 90€ im Monat komme ich da niemals überhaupt aus! Ich habe auch keine Freunde die schon eine eigene Wohnung haben. Also Freunde an sich habe ich schon, aber die sind alle auch gerade in der Ausbildung in leben auch noch Zuhause bei ihren Eltern. Daher würde es da schon mal keine Möglichkeit geben. Kann ich da also verlangen das mein Vater mir Geld zur Verfügung stellt?

Kinder, Freundschaft, Alter, Ausbildung, Verteidigung, Recht, Rechte, Liebe und Beziehung, Ausbildung und Studium
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Was würdet ihr tun kämpfen oder Polizei?

Hey, ich gehe jetzt in die 11. Klasse an einer gymnasialen Oberstufe in Bremen Walle. Auf meiner alten Schule gab es paar Kurden die ein auf hart und Gangster machen. Damals haben sie mir schon "harte" Blicke geworfen und ich immer genau so hart zurück. Ich bin immer alleine gewesen und bleibe es auch, denn keiner meiner "Freunde" würde mir in kämpfen etc helfen oder wirklich wie ein Blutsbruder das beste für mich wollen. Nun ja, gehe jetzt seid einigen Monaten auf die gymnasiale Stufe und seid kurzem auf dem Rückweg treffe ich 3 dieser Kurden auf dem Rückweg und ich merke die Blicke und das breitlaufen sobald sie mir gegenüber stehen. Ich bin mir sicher, in den nächsten Wochen wird es brutaler und sie werden mich angreifen wenn ich weiterhin so selbstbewusst vor ihnen bin. Die sind 1 Jahr jünger als ich, aber zu 3. Und ich bin aber Kampfsportler, trainiere jeden Tag Im Gym, Gewichte, lerne immer wieder Tricks beim kämpfen und bin an sich wenn es drauf ankommt ein sehr gewalttätiger Typ. Hatte bisher keine Schlägereien oder sonstiges, da ich ruhig bin aber wie gesagt wenn es drauf ankommt lasse ich das Monster in mir raus. Aufjedenfall hab ich mir auch seit dem ich arbeite, eine 120€ kleine Machete mit Umhanggürtel besorgt, welches ich unter meiner Jacke bunker für den Fall der Fälle. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Die 3 kann ich problemlos verprügeln und falls die Messer bei sich haben, hab ich die Machete bei mir und ich greife jedoch niemals an.wenn sie mich angreifen, werde ich ihnen eine sehr brutale Lehre geben. Ich habe niemandem was getan und war immer fair. Die Polizei rufen kommt niemals für mich in frage. Ich bin wirklich kurz davor wenn sie auch nur nach mir greifen die Machete zu ziehen und denen die Nase zu zerstückeln. Vorallem da ich bald anfangen werde professionell zu rappen, werden die Feinde mich irgendwann definitiv angreifen.

Verteidigung, Einzelgänger
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Offizierseignung noch gültig?

Guten Tag :)

Ich habe eine Frage bezgl. der Gültigkeit der Offizierseignung und der Zusage eines Studienplatzes über die Bundeswehr:

Ich war Ende November 2017 in Köln und habe dort erfolgreich die direkte Offizierseignung bekommen und auch eine direkte Zusage zu einem Studienplatz in Bayern. Damals war ich mir aber nicht sicher was ich in meinem Leben machen möchte und ein Jahr davor hatten meine Eltern eine ziemlich hässliche Scheidung, die darin resultierte, dass meine Mutter sehr depressiv wurde und ich konnte zu dieser Zeit einfach nicht von Zuhause weg und sie alleine mit meiner dato 14 Jahre alten Schwester lassen. 

Deswegen habe ich dann ein Schreiben nach Köln geschickt mit der Begründung, dass ich aus persönlichen Gründen nicht antreten werde. Hat auch alles geklappt und ich bin Zuhause geblieben und habe in der Uni in meiner Nähe angefangen zu studieren.

Das Studienfach dort ist aber überhaupt nicht meins. Mittlerweile hat sich auch die Situation Zuhause gelegt, meine Mutter ist wieder auf den Beinen und ich bin komplett unabhängig von meinen Eltern.

Nun möchte ich doch zur Bundeswehr und eine Offizierslaufbahn beginnen. 

Ich weiß, dass die Offizierseignung 3 Jahre gültig ist, wie sieht es jedoch mit dem Studienplatz aus? Außerdem frage ich mich, wo ich erneut eine Bewerbung hinschicken muss. Sollte ich nochmal zum Karrierecenter in meiner Nähe gehen oder sollte ich einen Brief nach Köln schicken? Ist der Platz von der mir damals gewählten Einheit auch noch verfügbar oder kann es passieren, dass ich auch da auf eine Warteliste gesetzt werde? 

Es wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir weiterhelfen könntet. 

Mit freundlichen Grüßen

Schule, Bundeswehr, Politik, Verteidigung, Bund, Heer, Marine, Offizier, Ausbildung und Studium
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