Findet ihr sowas sinnvoll um Struktur für sich im Alltag zu lernen?

Ich bin aktuell krank geschrieben, bis ich den stationären Psychiatrie Aufenthalt habe und ohne Arbeit ist es echt viel Zeit.. zu viel Zeit.

Jetzt hab ich von meiner Psychologin eine Art Wochenplan bekommen, wo für jede Stunde von 7-24 Uhr Felder sind, wo man eintragen kann was man bspw von 7-8 Uhr gemacht hat usw. Quasi wann man aufgestanden ist und wann man evtl gegessen hat und wann man evtl aus dem Haus gegangen ist. Außerdem soll man drei Mal täglich seine Stimmung eintragen (mit Smileys bspw) und am Ende des Tages ob es Etwas Besonderes gab, was die Stimmung beeinflusst hat (in positivem oder negativen Sinn) aber in kurzen Stichpunkten, weil man sonst wohl keine Lust hätte dazu.

Ich hab das Gefühl, dass mir Das hilft zu gucken wie ich meine Zeit eigentlich verbringe und vor Allem wie oft ich es schaffe raus zu gehen, weil ich damit echt Probleme hab wegen meiner Ängste. Ich hab generell das Bedürfnis durch diesen Plan mir selbst zu zeigen, dass ich meinen Alltag in den Griff bekommen kann und Sinnvolles machen kann. Ich denk der Plan wäre auch für die Zukunft Etwas, wenn ich wieder arbeiten gehe.. dass ich da eintragen kann, ob ich bestimmte Sachen erledigt hab und sportlich aktiv war und mich um mich gekümmert hab und mein Leben.

Die Psychologin meinte so kann man evtl sehen, ob man vielleicht Etwas verändern möchte und wo man evtl Regelmäßigkeit reinbringen will.

Therapie, Schule, Struktur, Wochenplan
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Ist das System oder Land ärmer, anhand der Angaben?

Arbeit: Es besteht eine gesetzliche 30-Stunden Woche, 70 % arbeiten jedoch mindestens 35 Stunden und mehr pro Woche. Der Mindestlohn liegt der derzeit bei 6,40 € pro Stunde, jedoch verdienen die meisten deutlich mehr Geld. Das Durchschnittsgehalt liegt jährlich bei 38.998 €. Das Renteneintrittsalter liegt bei 60 Jahren.

Steuern: 51 % vom Gehalt, dafür gehen 10,8 % für die gesetzliche Krankenversicherung ab, 9 % für Arbeitslosenversicherung. Im Grund gehen 30 % der Steuern für Sozialversicherungen ab. Es gibt dafür keine Kfz-Steuern, Rundfunkgebühren. Die Mehrwertsteuer liegt bei 5 %.

Sozialversicherungen: Es gibt 5 Hauptversicherungen und 2 Nebenversichrungen, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Pflegeversicherung, Krankenversicherung. Wohngeldversicherung, Sozial- und Behindertengeldversicherung. Die Krankeversicherung übernimmt die meisten Koaten, für Behandlungen, Untersuchungen und Medikamente. Ist für die Prävention zuständig usw. Die Rentenversicherung garantiert jedoch nur 43 % des letzten Gehalt, (Wer immer eingezahlt hat) durch die Mutuelle Krankenversicherung garantiert es jedoch 68 % von dem letzten Gehalt. 89 % der Leute nehmen dies in Anspruch. 60 % zahlt der Arbeitgeber bei allen Versicherungen ein außer bei der Pflegeversicherung da zahlt er nur 30 %, dass gleicht sich somit dann wieder aus.

Schule: Die Einschulung ist mit 7 Jahren, die Grundschule geht bis zur siebten Klasse. Mit 14 Jahren kommen alle in die weiterführende Schule, es gibt Hauptschulen, Mittelschulen vergleichbar mit Realschulen und Gymnasien. Alle Schulformen gehen mindestens 3 Klassen, das Gymnasium hat 4 Klassen und somit ein 13 Klassensystem. Es gibt auch Gesamtschulen, sind jedoch selten und umstritten. Der Kindergarten wird in zwei Systeme gestaffelt. Von 3 bis zum 5 Lebensjahr normal und mit dem 6 Lebensjahr kommt man in die Schulvorbereitung, da werden auch die Lehrer vorgestellt und es gibt eine psychologische Betreuung, damit schon früh Anomalien festgestellt werden.

Arbeitsverhältnis: Zwischenmenschliche Beziehungen spielen eine große Rolle. Gibt es Streit kann das bis zur Ignoranz führen und niemand möchte dann mit dir zusammen arbeiten. Effizienz sind eher ein Fremdwort, viel mehr herrscht die Mentalität vor, ,,Hauptsache der Laden läuft" vor. Arbeitspausen werden meist gemeinsam und ausgiebieg gemacht und meist zur gleichen Zeit abgehalten. Die Einhaltung der Arbeitszeiten ist teilweise mangelhaft, das zu spät kommen ist meist normal, jedoch arbeiten die meisten länger als auf dem Dienstplan. Hierarchien spielen keine so große Rolle, das zusammen arbeiten wird erwartet.

Uhrzeit: Die meisten Arbeiten vormittags, dann kommt die große Pause und dann wird am Nachmittag noch weiter gearbeitet. Zu Hause legen sich die meisten sich für ein Mittagschlaf hin und zum Abend gehen die meisten dann essen. Am Abend gehen viele raus auch Kinder, es ist normal das ein 10 Jähriges Kind noch nach 10 Uhr draußen ist. Nach Mittagschlaf.

Struktur, Mentalitaet, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Haarstruktur verändern(Strohige Haare)?

Hallo..

Also es ist so: Ich habe extrem strohige/wuschige/splissige Haare.

Ich weiß einfach nicht, was ich dagegen tun soll. Das Internet gibt auch immer verschiedene Antworten.

Meine Haare sehen ungefähr so aus wie bei dieser Frage:

https://www.gutefrage.net/frage/hallo-ich-habe-sehr-strohigesplissigetrockene-haare-meine-haare-sind-etwas-zeichen-locken-und-wellen-sie-gehen-bis-kurz-ueber-meiner-huefte

Und sie gehen mir bis zur Mitte des Hinterns. Vielleicht auch ein wenig länger.

Abschneiden ist keine Option, denn ich habe schon ungefähr 30cm abgeschnitten gehabt, weil sie unten zu splissig waren. Meine Haare sind das einzige, was ich äußerlich an mir mag. Wenn ich die auch abschneide, dann hab ich ja gar nichts mehr was ich an mir mag :(

Ich wasche meine Haare nur 1 Mal die Woche, also strapaziert es die auch nicht. Da sie so strohig sind hab ich immer Probleme sie zu kämmen. Ich reiße beim Kämmen ständig Haare aus obwohl ich die schon gekämmt habe. Allein wenn ich rausgehe und sie Zuhause wieder kämme ist mein Kamm voller Haare. Ich kann mir auch z.b. nicht durch die Haare fassen weil die sonst fir ganze Zeit hängen bleiben. Deswegen benutze ich immer ein Haaröl um sie besser zu kämmen, aber vielleicht ist das schlechter für die Haare, ich hab halt keine Ahnung da ich mich mit Kuren und Pflege überhaupt nicht auskenne.

Ich hab auch vor allem an den Spitzen Naturwellen drin, aber die Wellen stören bich auch nicht. Die Struktur der Haare stört mich!

Bitte helft mir :(

Haarpflege, Haare, Pflege, schön, pflegen, Locken, Wellen, spuelung, glatt, glatte Haare, Haarkur, Kur, Produkte, Shampoo, Spliss, Struktur, haarstruktur, strohig
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Kann man Fleiß durch andere in Motivations-Communities erlangen?

Erfahrung mit einem Online-Kurs: im ersten Teil gab es eine offene Community, wo Leute sich gegenseitig motivierten und belobigten, und ein Commitment, dass man längere Zeit täglich etwas tun und auf dem Board posten musste. Damit hab ich es tatsächlich geschafft, oft abends um 23 Uhr noch gearbeitet trotz Müdigkeit und Unlust. Im Folgekurs gibt es das alles nicht mehr, und ich krieg gar nichts mehr hin.

Zwar glaub ich allgemein, dass Disziplin begabungsabhängig und nicht von jedem erlernbar ist, speziell von mir nicht.

Aber im ersten Kurs hat es trotz schlechter Disziplinbegabung geklappt! Zwei Erfolgsfaktoren: eine offene Community, so dass man keine persönlichen Kontakte knüpfen musste (mir nahezu unmöglich, auf jeden Fall ist der Versuch höchst gefährlich und peinlich). Und dann die von Tutoren organisierte Selbstverpflichtung gegenüber der Community. Wenn man nur sich selbst etwas vornimmt, steht keine Autorität dahinter, die es gegen Müdigkeit, Bequemlichkeit und andere interessante Dinge auch nur halbwegs durchsetzen könnte.

In einer anderen Situation viel früher hab ich es tatsächlich geschafft, sowas wie ein soziales Umfeld zu kriegen, womit dann auch Lernen usw. geklappt hat, was allein nie gegangen wäre. Das war aber eine absolute Ausnahme, normal ist Gesellschaft No-Go-Area für mich.

Kennt jemand vielleicht jemand solche Online-Communities, wo man sich, idealerweise anonym, beteiligen, gegenseitig helfen und mitziehen lassen kann?

Lernen, Studium, Psychologie, Disziplin, Faulheit, Fleiss, Motivation, Selbstbeherrschung, Struktur
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Wie findet ihr das Land?

Fläche: 70 Millionen km2

Einwohner: 970,9 Millionen

Wirtschaft: BIP: 367.840 Billionen $
Ist somit die größte Volkswirtschaft. Dazu tragen hohe Löhne, betriebsfreundliche Gesetze, Steuerminderungen, Bodenschätze und Übernahmen von weltweiten Firmen bei.

Arbeit: Es gibt keinen Mindestlohn, keine Pausenregelung und keinen Kündigungsschutz. Der Durchschnittsgehalt lag 2020 bei 280.000 jährlich. Ist somit am höchsten auf der Welt.

Versicherungen: Es gibt das Versicherungssystem der Sozialstaatlichkeit, das von der Sozialministerin eingeführt wurde.

Rente: Ab 60 Jahren von mindestens 80 % des letzten Gehalts, wenn man mindestens 20 Jahre eingezahlt hat. Sonst nach einem Punktesystem weniger %.

Unfallversicherung: Sind freiwillig, jedoch muss gibt es für manche Berufsgruppen verpflichtende Versicherungen:

Versicherungen der Sozialstaatlichkeit:

Krankenversicherung: Es gibt eine offizielle Staatliche Versicherung für Personen unter 21 Jahren und Personen ab 60 Jahren. Mit einer Abdeckung von 90 %. Für Geringverdiener und Obdachlose. Sonst besteht keine staatliche Krankenversicherung. Sich zu versichern ist nicht Pflicht.

Pflegeversicherung: Es ist eine verpflichtende Versicherung und garantiert jedem Bürger eine gerechte Altersversorgung.

Arbeitslosenversicherung: Unterstützt Arbeitslose maximal 2 Jahre, nach 2 Jahren gibt es eine Arbeitsprüfung.

Arbeitsunfähigkeitsversicherung: Alle Arbeitslose, kranken Menschen werden finanziell unterstützt, für Arbeitslose gilt sie 5 Jahre, für Kranke ein lebenslang.

Sozialgeld: Unterstützt Personen, z.B. Behinderte, Arbeitsunfähige, kranke und Menschen ohne Wohnsitz/ Menschen ohne Perspektiven. Bzw. auch Wohngeld ist dabei. Aber auch Kostenübernahme bei Nicht-Krankenversicherten bei Krebsbehandlungen, HIV-Positiven und Medikamentenkosten.

Militär: Es gibt 12,9 Millionen aktive Soldaten, auch die Zahl an Atomwaffen ist immens hoch. Das Militär ist sehr gut ausgebaut. Es umfasst ein eigener Geheimdienst und Geheimpolizei.

Geheimdienste: Es gibt 10 Geheimdienste mit unterschiedlichen Aufgaben.

Schule: Es gilt eine Duale Schulpflicht von 10 Jahren, dual daher, dass man Kinder auch vom Unterricht freistellen kann ohne Begründung, dafür stehen eine maximale Anzahl an Tagen fest.

Genussmittel: Alle Drogen sind legal zu erwerben, auch das dealen ist legal. Drogensüchtige müssen sich gut absichern, sonst wird man im schlimmsten Fall in die Psychiatrie zwangseingewiesen.

Auto fahren: Ist ab 16 Jahren erlaubt

Ein klassisches Ausbildungssystem gibt es nicht, jedoch gibt es Ausbildungen.

Todesstrafe: Besteht, mögliche Formen der Strafen sind möglich.

Antidiskriminerung: Es sind Gesetze erlassen, Homosexualität ist legal, Heiraten sowie Adoption auch. Rassismus und Antisemitismus in größerem Umfang ist verboten.

Es gilt das Vogelrecht, auch kann man Personen auf seinem Grundstück legal töten. Informationen zu Hausbesetzungen, oder Abriss eines Hauses, nach 3 Hubsignalen wird das Haus zerstört, egal ob Leute im Haus si.

Politik, Recht, Länder, Struktur, Wirtschaft und Finanzen
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Gefühle&Nähe in Freundschaften?

Liebe Community,

meine Frage klingt vielleicht sonderbar.

Ich bin ein super positiver Mensch und durchlebe viele Emotionen. Ich lache viel, scheue mich jedoch auch nicht zu weinen, wenn ich mich danach fühle. Ich habe ein sehr intaktes Umfeld. Einen großen Bekanntenkreis, einige enge Vertraute. Zu meiner Familie ist das Verhältnis ganz gut und mein Partner und ich sind seit 4 Jahren zusammen. Mein Job läuft auf gut.

Zu Freundschaften kommt es, wenn ich denke, dass wir auf einer Wellenlänge sind und ich irgendetwas spannendes an dieser Person sehe. Quasi wenn ich die Person für etwas bewundere. Das finde ich inspirierend und versuche mir dann oft eine Scheibe davon abzuschneiden.

Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit meinem Leben und wünsche auch jedem anderen das er glücklich ist.

Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich mein Leben sehr strategisch betrachte. Wenn ich merke, dass eine Freundschaft mir (auch nach dem Sprechen über das Problem) nicht gut tut, trenne ich mich von dieser Person. Dadurch habe ich manchmal das Gefühl, dass ich mehr Gefühle haben sollte was das betrifft.

Empfindet ihr aktiv etwas für eure Freunde oder freut ihr euch einfach, wenn ihr euch seht und das wars dann bis zum nächsten mal? Ab wann ist man mit jemandem befreundet - spürt ihr dann eine Verbindung oder ist es einfach, wenn ihr euch öfter trefft?

Ab wann habt ihr das Gefühl eng mit jemandem befreundet zu sein? Wenn ihr euch oft sehr oder wenn ihr viel privates miteinander teilt?

Und ab wann ist jemand die beste Freundin/bester Freund?

Hoffentlich versteht ihr was ich meine.

Freue mich auf eure Antworten! :)

Freundschaft, Gefühle, Selbstliebe, Psychologie, Liebe und Beziehung, Struktur, Verwirrung, Distanz, Definitionslücke, näher kommen
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Was sagt es über einen Menschen aus, der sehr durchstrukturiert und ordentlich ist und der gerne zu Hause alles sauber und aufgeräumt hat?

...der alle Akten sofort abheftet

-Schränke regelmäßig aussortiert, unnötige Akten entsorgt

-Unnötiges wie unpassende Kleidung, nicht mehr benutztes Spielzeug usw. verkauft oder verschenkt

-der sich versucht, regelmäßig bei Freunden und engen Verwandten zu melden

-der Amts- und Termingeschäfte zügig versucht abzuarbeiten

-der versucht, kleinere und grössere Reparaturen zeitnah an Dingen, im Haus usw durchzuführen

-der auch in der Garage, auf dem Dachboden und im Keller regelmäßig für Ordnung sorgt und aussortiert

-der den Garten ordentlich hält und Pflanzen bei Bedarf zeitnah zurück schneidet

-der Verschmutzungen schnell entfernt

-der Wäscheberge zügig wäscht und wegbügelt und im Schrank verräumt

...und der Streit mit allen anderen hat, die alles herumfliegen lassen, Verunreinigungen hinterlassen, Amtsgeschäfte erst auf den letzten Drücker erledigen usw.

Sympathisch, unsympathisch, krank oder wie würdet Ihr diese Person sehen?

Sympathisch, Ordnung ist wichtig trägt zu Wohlbefinden bei 56%
Krankhaft, zwanghaft, besessen 22%
Normal 17%
Unsympathisch, Unordnung ist sympathischer 2%
Person kompensiert etwas anderes und zwar... 2%
Ordnung, Persönlichkeit, sauber-machen, Psychologie, aufräumen, ausmisten, Chaos, Charakter, Disziplin, Feng-shui, Soziologie, Struktur, Unordnung, Zwang
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Warum ist es so leicht viele Menschen zu manipulieren, und sie von wesentlichen und wichtigen Dingen ab zu halten?

Wesentliche und wichtige Dinge sind für mich Friede Freude Verbundenheit .Dafür zu Leben ist sinnvoll ,alles was diese Dinge in Frage stellt ist sinnlos.Auch das auseinander pflücken diese Begriffe wie etwa in Schadenfreude, fauler Friede,und Banden- Verbundenheit ,ist nur der Versuch das Edle zu diskreditieren.Es gibt sie, ohne Zweifel, diese anti Begriffe.Sie werden immer benutzt wenn man andere Menschen manipulieren oder auf seine Seite schaffen will.Die Lüge bzw Unwahrheit das Verschweigen die falschen Bedingungen, die Übertreibung .Alles dies und noch viel mehr, nutzen diese Manipulateure. Sie schmücken sich mit seriösen Outfit und Verhalten, geben sich sympathisch und verständnisvoll.Warum werden sie so schlecht erkannt,sind sie vielleicht in unserer Gesellschaft erwünscht?.Damit das System von arm/ reich in dieser Form weitgehend erhalten bleibt.?Alle Verbündeten dieses Systems Politiker( alle) Journalisten ) Kabarettisten.Wohlhabende und sogenannte Eliten,die zwar zum Schein mitschimpfen, hängen auch an diesen System- tropf.Es muss nicht falsch sein wenn eine Ordnung besteht wie Diese .Es muss aber auch nicht richtig sein wenn man den Leuten seit vielen Jahrzehnten Märchen erzählt.Denn dies führt nach Erwachen zu einer radikalen Struktur.

Wollen wir die??

Politik, Manipulation, Struktur, Philosophie und Gesellschaft
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inwiefern geben Strukturen Sicherheit?

Ich bezeichne mich selbst als "Gehlen-Opfer", nach dem anthropologischen Philosophen Arnold Gehlen, der mal gesagt hat, dass Menschen stabile soziale Institutionen zum Leben brauchen (wie Familie, Freunde). Wenn diese instabil sind, werden Menschen primitiv, da sie keine Struktur kennen und quasi jeden Tag "überleben". Man könnte auch einfach "Survivor" sagen.

Ich habe gelernt, dass man am besten überlebt, wenn man einfach seinen Instinkten folgt und nach dem Motto lebt "Wenn man auf nichts vorbereitet ist, ist man auf alles vorbereitet". Ich kenne für so ziemlich jedes Problem eine kurzfristige Lösung und kann super improvisieren, weil nach meiner Überzeugung jederzeit alles passieren könnte.

Gegen Strukturen habe ich eine ziemliche Abneigung (entwickelt?), da meine Instinkte leider keinen wirklichen Zeitplan haben. Ergo, wenn ich Hunger habe, esse ich, wenn ich müde bin, schlafe ich. (Obwohl ich da (warum auch immer) versuche, meinen Körper zu beherrschen und auf 18-20 Wachstunden zu kommen.) Vermutlich hat das damit zu tun, das ich Angst habe, wieder aufzustehen. Angst vor einem neuen Tag habe, nicht bereit dafür bin.

Es klingt vielleicht bescheuert, aber ich habe in gewisser Hinsicht Angst vor Struktur. Angst, dadurch etwas zu verpassen, Angst, meine Instinkte/momentanen Bedürfnisse nicht zu erfüllen, Angst, meine Persönlichkeit zu verlieren. (Gefühlt nimmt jede Struktur etwas von meiner Persönlichkeit). Allerdings hat meine Psychiaterin gesagt, dass ich Strukturen brauche und deswegen jeden Tag um die Gleiche Uhrzeit schlafen gehen soll und drei Mahlzeiten essen soll. Sie meinte, dass das "Sicherheit gibt".

Inwiefern gibt das denn bitte Sicherheit? Es macht mir ja schließlich Angst...

Leben, Angst, Sicherheit, Psychologie, Psyche, Struktur, Philosophie und Gesellschaft
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