Immernoch Wut auf ehemalige Freundin - wie loswerden?

Long story short: Ich war mit dieser Person 2-3 Jahre lang befreundet. Dann hat sie mich (aus meiner Sicht) in dem Moment aufgegeben/fallen gelassen, in dem ich mich am verletzlichsten gefühlt habe und am ehesten auf gute Freunde angewiesen war (sie war auch eigentlich noch die einzige vertrauenswürdige Freundin, die ich zu diesem Zeitpunkt, der auch sonst schon beinahe traumatisch für mich war, noch hatte - hatte da kurz vorher schon meine erste beste Freundin, die ich je gehabt hatte, urplötzlich verloren. Gegenüber dieser empfind ich aber ironischerweise kaum Wut, wenn überhaupt. Die zwei sind jetzt auch seit da irgendwie super eng befreundet.)

Ich hatte damals quasi wahrgenommen, dass sie mehr auf Abstand ging/irgendwas anders war & habe versucht das Gespräch zu suchen, weil mir wirklich nicht klar war, was passiert war. Sie wollte aber nicht. Paar Tage später hiess es dann, dass sie die Freundschaft gerade nicht “kann” und da wars auch fertig.

Dieser einzelne Satz hatte mich damals so wütend gemacht, dass ich ihr direkt auf allen social media Kanälen entfolgt und sie blockiert hatte. Ich sie zwar mittlerweile wieder entblockt, aber aus irgendeinem Grund, kann ich einfach nicht loslassen. Auf der Gefühlsebene sehne ich mich gewissermassen nach Rache, gleichzeitig macht mich der Gedanke daran müde und ich bin einfach nur frustriert/genervt.

Ich weiss, dass das zu nem gewissen Grad bestimmt normal ist, jedoch geht das seit fast zwei Jahren einfach nicht weg. Ich bin auch schon länger in Therapie und so langsam fühl ich mich von Session zu Session dümmer, in der ich das Thema nochmals ansprech. Ich kriegs einfach nicht aus mir raus.

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Argumente finden für philosophische Fragen (Erörterung)?

Halloo. Wir müssen schon bald eine Erörterung in der Schule schreiben und schonmal vorweg: Ich hab echt Angst davor.

Tatsächlich hatten wir Erörterungen soweit noch nie so streng in der Schule durchgenommen - soll heissen, ich mag mich an leicht argumentative & sachliche Texte erinnern, die wir schreiben mussten, aber irgendwie wurde das nie strikt beurteilt. Auch waren das wenn dann nur ganz simple Fragestellungen, wie zB: “Sollten Kinder Taschengeld bekommen?” oder “Sollte Cannabis legalisiert werden?” (und nein, ich mag mich an kein einziges meiner Argumente mehr erinnern.. leider..)

Jetzt hatten wir aber einen Erörterungs-Übungsdurchlauf & scheinbar kriegen wir da nur noch offene, graue Fragestellungen. Wie zB. “Was ist Schönheit?” oder “Ernähren wir Körper & Seele nur noch oberflächlich?”

und ich weiss einfach nicht, welchen Button ich da in meinem Kopf drücken muss, damit ich weiss, wie ich da schreiben kann. Mir fällt quasi gar nix ein, wenn ich solche Dinge lese. Zumindest keine Argumente, geschweige denn Thesen MIT Argumenten MIT Beispielen MIT Folgerungen. Das verwirrt mich so sehr. Da ist ein Raster in meinem Kopf und ich weiss nicht, wie ich es zu füllen habe.

Grundsätzlich schreibe ich super gerne Texte, auch kreative, aber das macht mir wirklich Angst - hat jemand Tipps?

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Lasst ihr eure Sachen im Wohnzimmer liegen?

Ich brauch hier unbedingt mal etwas Input von andern Leuten, die noch bei ihren Eltern wohnen - weil ich persönlich immer mal wieder Dinge im Wohnzimmer, besonders auf dem grossen Esstisch, liegen lasse (also natürlich nicht mitten auf dem Tisch). Das können bei mir Bücher, Schulhefte, Notizbücher etc. sein.

Meistens mach ich das, weil das Wohnzimmer der Ort ist, wo ich mich am häufigsten aufhalte, meines Hausaufgaben erledige, lese, schreibe, usw. Und wenn die Dinge, mit denen ich mich „beschäftigen“ will (lesen, lernen, schreiben,..), dann nicht in der Nähe sind, vergess ich sie entweder komplett (und hasse mich dann dafür am ende des Tages) oder aber ich schieb die ganze Zeit auf, die Dinge an den Tisch zu holen & die Hemmschwelle zwischen „machen wollen“ und „machen“ wird dann immer grösser.

Meine Mutter ist dann immer wieder super genervt davon & will gerne Ordnung auf dem Tisch haben, da „jederzeit Besuch kommen könnte“ (wir haben vlt. 1x im Monat Besuch) und kann sich da riesig drüber aufregen. Auf der andern Seite löst das in mir immer so eine unterschwellige Angst/mega Stress aus, weil die Vorstellung, meine Dinge nicht da hinpacken zu können, mir irgendwie meine krampfhaft selbst-erzwungene Struktur wegzunehmen droht.

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Studium-Ideen/Vorschläge, wenn man gerne schreibt & liest?

Ich würde gerne irgendwas “cooles“ studieren, bevor ich 30 bin, sodass ich nicht in die Situation reinrutsche, dann bis ans Ende meines Lebens auf dem gleichen Beruf sitzen bleiben zu müssen. Ich möchte mit 40-50 nicht auf mein Leben zurückblicken und bereuen müssen, dass ich nichts draus gemacht habe & jz kaum noch Zeit/Energie bleibt, mich wirklich intensiv wo reinzustürzen.

Dummerweise fehlt mir gerade aber so ein bisschen „diese eine Vision“ bzw. dieses eine Ziel, das ich unbedingt erreichen will. Und da kommt ihr ins Spiel…

Ich bin ein sehr ruhiger und eher introvertierter Mensch, lese sehr gerne (alles Mögliche), bin gelernte Buchhändlerin, schreibe auch sehr gerne (grösstenteils auf Deutsch, aber auch englische Gedichte)…. und falls das irgendwie hilft: Ich finde asiatische Kulturen sehr faszinierend (habe auch schon mit den Gedanken gespielt, in Japan in einem Mangaladen zu arbeiten - aber weiss ich dann auch nicht so genau, ob das dann wirklich DAS ist, was ich tun will, haha)

finde auch Psychologie interessant, will aber ungerne Psychologie studieren, da das doch sehr sehr viele tun heutzutage. Journalismus interessiert mich übrigens auch nicht wirklich; das sind mir etwas zu viele Interviews & zu „trockene“ Texte. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, Literatur zu studieren, aber da bin ich mir jetzt auch noch nicht so sicher.

Habt ihr eine Idee (oder noch besser, mehrere Ideen) was für mich in Frage kommen könnte? Es kann gut sein, dass euch was in den Sinn kommt, wovon ich noch nie gehört habe. Dann einfach rein damit.

Danke!

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