Wieso sind Rechte Patrioten?

Mal eine Frage, Rechte schimpfen ja ständig über unseren Staat und unsere Politiker.

Teilweise ist die Kritik eh berechtigt und teilweise auch nicht, es geht ja meistens darum dass die Steuern zu hoch sind und man das Militär verkommen lässt und die Grenzen nicht genug bewacht und zu viel Geld für unnützes ausgegeben wird.

Wieso schwingen diese dann unsere Flagge?

Also wenn einem doch eh nichts an seinem Land passt, wieso ist man dann stolz darauf?

Ich meine wenn ich in einer Firma arbeite wo mir nichts passt dann habe ich auch kein T-Shirt mit dem Firmenlogo drauf an in meiner Freizeit.

Es heißt dann immer "Aber früher....." und dann kommt irgendwas von dass eh einst alles super war (keine Ahnung welche Zeit man da meint, die Zeit wo es Hexenverbrennungen gab oder die Zeit wo der erste Weltkrieg war oder die Zeit der Weltwirtschaftskrise oder die Zeit wo es überall auf der Welt faschistische oder Sozialistische Regime gab, oder wann genau den (angeblilch) alles super war)

Also mich regt es auch auf dass wir über 50% Steuern zahlen und ich bin auch kein Fan des Feminismus, allerdings gab es früher halt andere Probleme, da gab es halt einen machtgierigen nicht-gewählten Monarchen statt machtgierigen nicht in ihr Amt gewählte Parteipolitikern. Und statt dem linkslinken kulturmarxistischen System heute gab es halt eine Theokratie was auf eine andere Weise schlimm war.

Und statt der Steuerlast von über 50% musste man viel mehr Zwangsarbeit für seinen Feudalherren leisten, auch nicht besser.

Also ich bin eindeutig "gegen links" aber ich bin auch eindeutig "gegen Patriotismus" weil weder in der Vergangenheit noch heute alles super war in diesem land.

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Haben wir im Bereich Migration und Islam eine falsche Abbildung des Volkes in der Parteienlandschaft?

Wir beobachten derzeit wie Parteien ihren eigenen Meinungsraum verdichten.
Die SPD mit Sozialdemokraten Thilo Sarrazin. Die Grünen mit Grünliberalem Boris Palmer, die CDU mit Christdemokraten Hans-Georg Maaßen und zu guter Letzt: Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht bei der Die Linke.

Statt an diesen Persönlichkeiten zu wachsen und bestimmte Themen zu thematisieren, kehrte man all diese Themen unter dem Teppich und die AfD wurde geboren. Jegliche Kritik oder abweichende Meinung landete bei dieser Partei. Ein Sammelbecken für unliebsame Meinungen.

Alle vier eiinen 3 bestimmte Themen: Migration, Islam und pol. Korrektheit.

Themen, die deutlich mehr Differenzierung benötigen, als momentan in der Politik vorhanden.
Der Vorwurf, bei aller Polemik, dass das Parteiensystem ein Einheitsbrei sei, trifft auf diese Themen zumindest zu.

Man hat Linke/Grüne/SPD/Union, die sich doch sehr migrations- und islamfreundlich positionieren. Auf der anderen Seite die AFD, die migrations- und islamfeindlich ist, wessen Kritik aber ihren Ursprung in braunem, rechtsnationalem und völkischem Gedankengut hat.

Doch wie seht ihr das? Wie seht ihr die Zukunft Deutschlands? Wird man sich dessen Themen irgendwann bedienen oder bleibt dieses Lagerdenken und leugnen der Fakten, auch wenn sie unbequem sind?

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Ist Patriotismus etwas für schlichte Leute?

hallo

mein Titel mag Provokant wirken, aber mich würde mal interessieren wie ihr das seht. Mir ist klar dass manche sich da übelst getriggert fühlen, mir ist natürlich klar dass man das nicht so verallgemeinern kann aber auf manche trifft es so zu.

In meinen Augen ist es so dass Leute die sehr einfach gestrickt sind meistens zB FPÖ bzw. in Deutschland AFD Wähler sind, meist die Wehrpflicht befürworten, meist das Militär und Militärparaden geil finden und sich darauf was einbilden was ihre Vorfahren erreicht haben, darauf stolz sind dass ihre Großväter nach dem WK2 wieder alles aufgebaut haben etc.

Ähnlich ist es in den USA, dort findet man halt Filme super (und nimmt sie ernst) wo das US Militär voll krass dargestellt wird oder ist stolz darauf den zweiten Weltkrieg gewonnen zu haben.

Ich bin allerdings auch kein Linker, ich finde es widerwertig zu verlangen dass einem die Leute die mehr Erfolg als man selbst im Leben haben einen Teil des Geldes abgeben sollten. Den Sozialismus sehe ich als Verbrechen gegen die Menschheit und den Feminismus finde ich lachhaft und unnötig.

Ich kann generell nicht sagen was ich lächerlicher finde, einen stolzen Österreicher/Deutschen der sich über die Bösen Migranten aufregt die an allem schuld sind oder eine Feministin die sich über die bösen Männer aufregt die an allem schuld sind.

Ich bin jemand der stolz darauf ist selbst im Leben was zu erreichen - ohne staatliche Hilfe und ohne das Geld anderer Menschen abgreifen zu wollen. Ich habe hohen Respekt vor allen Menschen die sich zB bilden und die Beruflich weit kommen.

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Findet ihr, dass die ersten beiden Strophen der deutschen Nationalhymne wieder eingeführt werden sollten?

Viele Menschen sagen immer ohne überhaupt nach zu denken (weil es ihnen so eingetrichtert wurde), dass die ersten beiden Strophen der deutschen Nationalhymne schlecht sind. Doch wenn man sich mal die ganze deutsche Nationalhymne durchliest, merkt man, dass diese nicht wirklich volksverhetzend ist oder Hass verbreitet. Im Gegenteil! Viele, die ich befragt habe, haben mir gegenüber direkt geäußert, dass sie die Hymne nicht ein Mal hören wollen, aber nach genauerer Betrachtung des Textes haben auch die erkannt, dass dieses Lied eigentlich voller "Liebe" und "Wohl" für die deutschen geschrieben wurde und es nie die Absicht war, damit Hass und hetzte zu verbreiten. Und das ist auch kein Wunder, denn viele Deutsche denken immer noch, dass die Hymne von Hitler stammt oder von der Zeit des Nationalsozialismus jedoch stimmt das nicht. Tatsächlich wurde der Komponist: Franz Josef Haydn (1732-1809) und der Textdichter: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) in Zeiten geboren, in der Hitler noch nicht einmal lebte. Das beweist ja, dass die Entstehung nichts mit Hitler zu tun hatte und ehr ein schönes Symbol für die Deutschen war. Deswegen meine Frage an euch:

Würdest ihr es euch wünschen, dass alle drei Strophen wieder als Hymne eingeführt werden sollten oder seid ihr der Meinung, dass Adolf Hitler diese Hymne viel zu sehr in den Dreck gezogen hat.

Bevor ihr die Frage beantwortet bzw. Abstimmt, würde ich mir wünschen, dass jeder von euch sich noch mal die ganze Hymne durchließt, die ich unten eingefügt habe, um sich ein eigenes Bild daraus zu machen.

Deutschland, Deutschland über alles

Über alles in der Welt

Wenn es stets zu Schutz und Trutze

Brüderlich zusammen hält

Von der Maas bis an die Memel

Von der Etsch bis an den Belt

Deutschland, Deutschland über alles

Über alles in der Welt

Deutschland, Deutschland über alles

Über alles in der Welt

Deutsche Frauen, deutsche Treue

Deutscher Wein und deutscher Sang

Sollen in der Welt behalten

Ihren alten schönen Klang

Uns zu edler Tat begeistern

Unser ganzes Leben lang

Deutsche Frauen, deutsche Treue

Deutscher Wein und deutscher Sang

Deutsche Frauen, deutsche Treue

Deutscher Wein und deutscher Sang

Einigkeit und Recht und Freiheit

Für das deutsche Vaterland

Danach lasst uns alle streben

Brüderlich mit Herz und Hand

Einigkeit und Recht und Freiheit

Sind des Glückes Unterpfand

Blüh im Glanze dieses Glückes

Blühe, deutsches Vaterland

Blüh im Glanze dieses Glückes

Blühe, deutsches Vaterland

Die ganze Hymne sollte wieder eingeführt werden. 52%
Die ersten beiden Strophen sollten nicht zur Hymne dazu gehören. 46%
Ich habe dazu keine Meinung oder bin mir dessen nicht sicher. 2%
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Temperament als Deutscher?

Hi, mich regt da wieder so ein Thema auf, ich sehe desöfteren auf Youtube und auch im echten Leben, dass sich Gruppen von Südländern gegenseitig als "wahre" Ausländer titulieren, etwa weil sie besonders mutig sind, aber hat ja nichts mit der Herkunft zutun. ich weiß nicht was ich davon halten soll, was würden Ausländer sagen wenn ich zu meinem Freund sagen würde du bist ein wahrer Deutscher weil du besonders Stark bist oder besonders intelligent bist.

Sind jetzt natürlich nur Beispiele und ich muss ganz ehrlich sagen ich bin ein kleiner Patriot und auch stolz auf gewisse Teile der Deutschen/Nordischen Geschichte, aber ich würde nie aus Überzeugung sagen DU bist ein Wahrer Deutscher, ich würde es nur sagen wenn es z.B ein Ausländer mitbekommen würde der sich für besonders Stark auf Grund seiner Herkunft hält, quasi einfach aus Widerstand und um irgendwie zu zeigen, dass ich als Deutscher genau so Patriot sein kann.

Habe auch einige bekannte die sehr stolz auf Ihre Heimat sind obwohl sie noch nie dort waren und auch keine Ahnung von der Geschichte haben, was für mich ein Paradoxon ist, denn ich wäre kein Stolzer Deutscher wenn ich keine Ahnung von unserer Geschichte hätte.

Ich bin natürlich nicht auf alles Stolz welche Sachen das sind wisst ihr.

Habe halt irgendwie das Gefühl, dass ich das mit dem Provokanten Patriotismus nur mache, weil ich nicht will, dass die Ausländer denken sie wären irgendwie Krasser als wir Deutschen, denn wenn ich nicht mitbekommen würde wie Patriotisch die sind obwohl selbst ich mehr Ahnung von denen ihrer Geschichte habe als sie selbst, würde ich auch niemals sagen ich bin stolzer Deutscher.

Hab auch das Gefühl, dass wir Deutschen uns irgendwie alles gefallen lassen was mich sehr aufregt und ich mir deswegen aus Prinzip schon 3 mal nichts gefallen lasse.

Ich muss dazu sagen, dass ich auch Rechts bin, aber Rechts bedeutet ja nicht, dass ich ein Nazi bin und Rechts heißt ja auch nicht, dass ich alle ausländer raus haben will, ich habe auch für jede Ansicht von mir die Rechts ist ein logisches Argument, dass in vielen Punkten für diese Ansicht spricht.

Habe auch viele ausländische Freunde die meine Meinung kennen und diese auch oft selber teilen.

Jetzt zu meiner frage habt ihr auch manchmal das selbe Gefühl wie ich? Dass man als Deutscher nicht zu seiner Geschichte stehen darf und, dass man als Deutscher auch Attribiute wie Stärke intelligenz etc. Haben kann, irgendwie oberflächlich und dumm, dass ich mich deswegen aufrege, aber es regt mich einfach unnormal auf.

Ich seh es nicht mehr ein mich aufgrund unserer Vergangenheit unterbuttern zu lassen.

Patriotismus, Rassismus, paradox

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