Mittelalterliche Fackel bauen?

Mein Freundeskreis und ich verkehren des öfteren auf mittelalterlichen Veranstaltungen. Des öfteren kam es in der letzten Saison vor, dass man des Nachts noch umher streifte und da gab es nunmal so seine Probleme mit den Sichtvehätlnissen... hach, wie oft stolpert man dann über Spannseile bei Zelten, etc weil keiner ein passendes Leuchtmittel dabei hat?

Nun... Wachsfackeln sind natürlich absolut keine authentische Wahl. Laternen wurden auch von der Mehrhheit eher abgelehnt.... jene sind auch vom Transport her eher schwierig als zb eine Fackel, welche man mit einem Tuch umwickelt und dann zb. einfach locker am Gürtel tragen kann. Ich belud mich selbst mit der Aufgabe passende Fackeln für die nächste Saison zu entwerfen.

Meine Liste ist beinahe schon komplett:

  • Hartholzstäbe
  • Jutestoff
  • Stahldraht zum umwickeln

Die Frage stellt sich nun nach dem passenden Brennstoff in welchem der Leinenstoff getränkt wird, was ein zu schnelles abbrennen der Fackel verhindern sollte (die Mindestanforderung sind 1-2 Stunden Brenndauer). Ich würde es ja doch gerne vermeiden viel Geld in teils unfruchtbaren Feldtests mit verschiedenen Werksstoffen zu versenken...

Natürlich habe ich bereits nach klassischem Pech gesucht, allerdings ist jenes als Werksstoff kaum noch zu erhalten und von den Kosten her extrem hoch bemessen (500ml für teils 20€ bricht den Rahmen). Leider habe ich nur wenig Erfahrung mit brennbaren und auch großteils sicheren Werksstoffen. Mein zweiter Einfall wäre Bitumen gewesen, allerdings müsste ich dabei erst absolute Feldtests anstellen um zu erfahren wie sich jenes dabei überhaupt verhalten würde.

Ich würde an dieser Stelle gerne Alternativen erfragen (bitte kein Wachs), mit der ich eine möglichst authentische Teerfackel nachkonstruieren könnte. Ich wäre um Erfahrungen oder Expertenrat bei solchen Werksstoffen sehr erfreut. Vielen lieben Dank im Voraus!

Leuchtmittel, Mittelalter, Pech, teer, Bitumen, fackel
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Knödel: günstiges Essen oder teurer Luxus oder beides?

Hier ein Beispieldialog bzgl. der Frage:

Eine arme Frau kocht sich jeden Tag zum Abendessen Knödel. Dann sagt eine Freundin: ,,Muss man denn so oft Knödel essen, wenn man sowieso schon kein Geld hat. Brot würde genau so satt machen und man würde nicht so viel Geld unntöig ausgeben.“

Könnt ihr diese aussage nachvollziehen?

Knödel sind für viele ein hochwertiges Essen, das es in Deutschland nur am Sonntag gibt, oder an Weihnachten. Viele denken auch deshalb, dass es ein teures Essen ist.

Knödel sind aber nun mal aus Kartoffeln gemacht. Kartoffel sind hierzulande eines der günstigsten Lebensmittel. 750 Gramm fertig zubereiteter Kloßteig kosten weniger als 1€ und 1kg kosten ca. 0,99€. Wenn man bedenkt, dass man von 1kg schon sehr satt wird, wäre das doch günstig? Oder was meint ihr?

Wenn man sich noch Soße zu den Knödel macht, zahlt man für eine Mahlzeit ca. 1,20 oder 1,30€. Für eine Warme Mahlzeit ist das eigentlich wenig, wenn man bedenk, dass eine Dose Ravioli (wo man noch nicht mal satt wird) ca. 2 oder 3€ kostet.

Oder meint ihr, kommt die Aussage bzw. der Glaube noch aus alten Zeiten, wo man nur in Königshäusern Knödel gegessen hat?

Glaube stammt noch aus alter Zeit 50%
Günstig 25%
Beides 12%
Luxus 12%
Teuer 0%
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Ist es legitim seitens von (ehemals) muslimischen Bosniern, sich als Kroaten/Serben zu sehen?

Eine Frage (insbesondere an Menschen aus der Region): Ist es legitim von einem muslimischen Bosnier, einem Attheisten/Agnostiker oder zum christentum Konvertierten sich zur kroatischen Volkszugehörigkeit zu bekennen? Schließlich war Bosnien (ähnlich) wie Dalmatien nur eine Teilregion im mittelalterlichen Kroatien oder im faschistischen Kroatien (1940-45).

Spreche ausdrücklich NICHT von Staatsbürgerschaft oder änhlichem.

Wie wird es in der in- und ausländischen (Bsp. hier in Österreich/Deutschland/Schweiz) Community aufgenommen?

Meiner Recherche nach wird man in Bosnien (genau wie im alten Jugoslawien) bei den Volkszählungen nach seiner Volkszugehörigkeit (Serbe/Kroate/Muslim/Sonstiges) befragt und kann diese frei angeben.

Desweiteren wird von kroatischer/serbischer Seite praktisch ausschließlich gegen die Religion der Bosnier geschossen und der dem damit verbundenen bestehen auf Souveränität (beide betrachten Bosnien ja als serbisches/kroatisches Territorium) Von daher müsste sich das Problem - in der Theorie - erledigt haben sofern ein Muslim seine Religion wechselt und sich zu einer der beiden Seiten bekennt?

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