Langsam meine Aufgaben angehen?

Langsam muss ich wohl, da sich meiner Mutter scheinbar nicht mehr erholt, aber auch mein Bruder nicht mehr aus der psychischen Einrichtung der Barmherzigen Brüder herauszukommen scheint, mir Gedanken dazu machen, wie ich nicht nur meiner christlichen Arbeit nachkomme, sondern auch die Familie Behaghel von Flammerdinghe richtig vertrete. So weit ich dies inzwischen herausgefunden habe, so erklärt mir ein Buch, "Deutsche Handelsgeschichten" erschienen Frankfurt/Main,1925 von Alexander Dietz selbst deutsche Reichsritter.

http://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/57-1505-4-1/0320/image

Auch wenn der Adel so weit ich weiss in Deutschland auch nur noch Namensbestandteil ist.

Da gibt es im selben Buch die Verwandtschaftsverhältnisse zu Rachel Elisabeth de Bassompiere und Jakobea Magareta von Flammerdinghe vormals de vlamerting.

Da gibt es Verwandtschaftsverhältnisse zu Marianne Weber von Webenau, der Schwester von General Viktor Weber von Webenau.

So das ich mich frage, ob man da heute eigentlich noch irgendwelche Verpflichtungen im Bereich des Adels hat.

Weil: Auch wenn der Adel glaube, na in Belgien dürfte er noch da sein, weitgehenst nicht mehr die Regierungsform bildet, so wurde er meinem Verständnis nach auch nie wirklich abgeschafft.

Welche Aufgaben hätte ich eigentlich wahrzunehmen, um auch die Familie würdig zu vertreten?

Religion, Geschichte, Deutschland, Politik, Christentum, Adel, Belgien, Glaube, Österreich, Philosophie und Gesellschaft
Kann man sich auf verarmten Adel so viel einbilden?

Gestern saß ich mit einer Freundin im Cafe, da taucht ihre Cousine auf und setzt sich ungebeten zu uns. Diese Cousine hat einen Adelstitel, auf den sie sich sehr viel einbildet und anderen gegenüber mit einer Arroganz auftritt, die ihresgleichen sucht.

Schon als wir klein waren, gab es nur Streit mit ihr und wir zählten die Tage, bis sie wieder abreist. Ursache war schon damals, dass sie sich für etwas besseres hielt und immer auf ihren Titel verwiesen hat, sprich wollte überall bevorzugt und bewundert werden. Fazit: sie hatte schon als Kind keine Freunde, was zugegebenermaßen auch traurig ist.

Auch als Erwachsene hat sich bei ihr nichts geändert. Sie spricht nur von ihrem Titel, blickt auf jeden herab und bemitleidet sich, weil die Familie ihres Vaters durch den 2. Weltkrieg alles an Vermögen verloren hat und man ja eigentlich steinreich wäre. Ihr Vater hat nie gearbeitet und lebte, genau wie sie (31) auf Kosten der Mutter, die arbeiten ging und die Tante meiner Freundin ist. Diese Cousine hat noch nie gearbeitet und es auch nicht vor, weil der Adel nicht arbeiten muss. Sie hat auch keine Ausbildung.

Als besagte Adelige sich dann gestern gar nicht ladylike gegenüber der Kellnerin verhalten hat, baten wir sie zu gehen und entschuldigten uns aus Fremdscham für ihr Verhalten. Daraufhin rastete sie komplett aus und sagte uns, wir seien ja nur neidisch und das meine Freundin „aus einfachen Verhältnissen stamme“, da sie ja nicht adelig ist. Dann entschwebte sie mitsamt Hund, der die ganze Zeit nur gefurzt hat und anscheinend auch aus einfachen Verhältnissen stammt. 🤦🏻‍♀️

Wie kann es sein, das ein Mensch sich so viel auf einen Eintrag im Ausweis einbildet und das Recht herausnimmt, auf andere herabzublicken? Welche Relevanz hat überhaupt ein Adelstitel in der heutigen Zeit?

Familie, Geschichte, Psychologie, Adel, Gesellschaft, Arroganz, Überheblichkeit

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