Pferd hat ständig Koliken- was tun?

Hallo mein Wallach (8 Jahre alt, 2 davon in meinem Besitz) hat immer wieder Koliken.

Alles begann vor 10 Monaten, als er seine erste Kolik hatte. Diese war so schwer, dass er in der Nacht noch operiert wurde. Die OP hat er gut überstanden. Hierbei wurde allerdings festgestellt, dass seine Milz und sein Darm verklebt sind. Genau einen Monat später kam die nächste Kolik, wieder so schwer, dass wir in die Klinik mussten.

Danach bekam er 24/7 Heu verordnet und es wurde eine Verwurmung festgelegt, die wir mit einer Wurmkur behandelt haben. Dann haben wir den Stall gewechselt, weil der alte Stall nicht 24 Stunden Heu auf Dauer leisten konnte. Ungefähr drei Monate lang war er kolikfrei, dann folgte ein Monat, in dem er jede Woche eine Kolik hatte.

Am Anfang des nächsten Monats bekam er eine so schwere Kolik, dass wir wieder in die Klinik gefahren sind. Hier haben wir eine Gastroskopie machen lassen und es wurden Magengeschwüre gefunden. Diese haben wir inzwischen behandelt und den Darm saniert.

Bis auf eine leichte Kolik ging es ihm dann wieder zwei Monate gut. Vor knapp drei Wochen hatte er eine so schwere Kolik, dass die TA nicht sicher war, ob er es schaffen würde, aber wir fuhren in die Klinik. Zwei Tage später durfte ich ihn wieder abholen, es ging ihm wieder gut.

Gestern Abend bekam er die nächste Kolik, die TA kam und hat ihm was gegeben, in die Klinik geschickt hat sie uns dieses Mal nicht. Sie sagte nur, ich müsse mir Gedanken machen. Die einzige Möglichkeit, die sie noch sieht, wäre ein Aktivstall. Ansonsten weiß sie auch keine Lösung.

Ich habe eine Futterberatung machen lassen, er steht in einer sehr harmonischen Gruppe und wird regelmäßig mit Akupunktur behandelt. Ich habe Angst, dass seine Magengeschwüre zurückkommen, wenn ich ihn umstelle und er dann mehr Stress hat. Ich weiß einfach nicht weiter, da die TA mir zu verstehen gegeben hat, dass die einzige andere Lösung wäre, ihn einzuschläfern. Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen und kann mir einen Tipp geben?

Pferde, Reiten, Tiermedizin, einschläfern, Kolik, Pferd
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Pferd einschläfern HUFREHE?

Hallo, ich habe seit 15 Jahren ein Pferd - Carlos heißt er. Sein ganzes Leben lang hat er schon Hufrehe aber seit mehreren Jahren ist es besonders schlimm. Letztes Jahr stand er 7 Wochen nur auf dem Paddock weil er nicht mehr Laufen könnte... Das war schon schlimm genug.

Langsam wissen wir nicht mehr was wir machen können, er bekommt Schüsslersalze, Sehr viele Brennesseln, geritten wird er schon lange nicht mehr, er bekommt kein Obst, Getreide oder anderes, Wir geben ihm seit einem Monat CBD-Öl das hat Mal etwas gebracht und So Mineralien extra für Pferde wie ihn... Ach ja, und er trägt extra Hufschuhe damit es ein wenig gedämpft wird, wenn wir ihn auf die Koppel bringen.

Unsere Koppel ist einen halben Kilometer von meinem Stall bzw. Paddock entfernt (sie wird nicht gespritzt oder sonstirgendwas ) für diese paar hundert Meter brauchen wir ewig, Carlos schlurft nur und es scheint als wäre er immer total Müde oder Deppresiv -wenn man das so sagen kann. Ich weiß einfach nicht ab wann es nur noch Quälerei ist und ab wann ER auch nicht mehr will. Manchmal hat er dann auch "gute" Tage wo er ein wenig mehr leben in sich trägt... Aber das wird eigentlich auch immer seltener. Man sollte noch dazu sagen das ich mich ein zweites (gesundes und relativ altes Pferd habe ) beide kennen sich schon ihr Leben lang und ich will auch nicht Cleos Herz brechen, wenn ich Carlos einschläfern lassen würde. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Was sagt ihr? Ist es nur noch Quälerei oder nicht?

PS. Im Winter wenn es Kalt wird, ist er fast wieder der Alte, aber sobald es Sommer wird bekommt er seinen Reheschub...

Das war letztes Jahr im Sommer- als es ein wenig besser würde... (Nicht erschrecken wegen der Koppel -das war wegen der starken Dürre)

Pferd einschläfern HUFREHE?
einschläfern, Gesundheit und Medizin
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Hund von jetzt auf gleich krank bzw. tot?

Hallo,

am 10.05 um ungefähr 12 Uhr legte mein fast 10 Jahre alter Labrador-Mix sich vor mir auf den Boden und atmete kurzatmig, sein Mund war total kalt und seine Zunge und Schleimhaut waren blass und er konnte nicht mehr aufstehen.
Wir sind sofort mit ihm in eine Tierklinik gefahren, dort wurden wir auch sofort drangenommen, da es wirklich ernst war.
Die Tierärztin meinte, dass es sein kann, dass er gleich verstirbt. Dort haben sie Blut abgenommen, Ultraschall gemacht usw.

Man konnte feststellen, dass seine Leber zu groß ist (was auf einen Tumor hätte hindeuten können), er hatte zwei Flüssigkeiten im Bauch und sie stellten die Vermutung auf, dass der Hund sich an etwas verschluckt hat, haben aber nichts gefunden.

Der Hund wollte sich erbrechen und ist dadurch quasi tot umgefallen. Sein Hirn war kurz ohne Sauerstoff während sie ihn reanimiert haben.

Dann kam eine Spezialistin(was 2000euro kostete) und hat in die Lunge mit einer Kamera geguckt und nichts gefunden. Nach vielen Hin und her hat die Ärztin uns empfohlen ihn einschläfern zu lassen, da er im künstlichen Koma lag und sie sahen, dass er nicht mehr genügend selber atmen konnte, die Sauerstoffsättigung immer weiter gesunken ist und er an den Augen keine Reflexe mehr gezeigt hat (was wohl im Koma eigentlich der Fall wäre), sie meinten außerdem dass er wie Hirntot sei.

Mein Hund war ein sehr lebendiger und energetischer Hund und war morgens auch noch ganz normal spazieren. Er hat keine Anzeichen einer Krankheit vorher gezeigt. In der Nacht zuvor wollte er wohl vermehrt trinken, mehr aber nicht. Ich kann es immer noch nicht fassen, das er nicht mehr da ist und mich quält dieses Ungewissheit. Hat hier irgendjemand eine Idee?
lg

Tiere, krank, Hund, Haustiere, Trauer, Tod, Tierarzt, einschläfern, Gesundheit und Medizin, tierklinik
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Richtige Entscheidung - oder doch nicht?

Ich weiß jetzt nicht, ob diese Frage für die Gugumo geeignet ist (ich weiß im Moment überhaupt nichts, stehe ziemlich neben mir), aber ich versuche es trotzdem. Wenn sie dann als "normale" Frage herabgestuft wird - auch ok.
Ich bitte darum, auf Trollbeiträge und Beleidigungen zu verzichten, das kann ich derzeit überhaupt nicht gebrauchen. Für hilfreiche Beiträge schon jetzt meinen ganz herzlichen Dank.

Gestern habe ich eine verdammt schwere Entscheidung treffen müssen: Meine Katze im Alter von 14 Jahren einschläfern lassen oder sie auf Dauer leidend noch leben zu lassen. Schweren Herzens habe ich mich für die Erlösung entschieden.
Bei ihr war es so, dass der Enddarm so ausgeleiert war, dass der Kot sich sammelte und nicht mehr ausgeschieden wurde. Dadurch wurde auch die Harnröhre eingeklemmt - die Blase schwoll zu einem Ballon an, Urin konnte also auch nicht abgeführt werden. Gemeinsam mit dem Tierarzt wurde dann so entschieden.

Die Linny holte ich mit 10 Jahren aus dem Tierheim. Vorher war sie zwar oft vermittelt, aber immer wieder aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen nach wenigen Tagen zurückgegeben worden. Bei mir hatte sie dann endlich ihr Zuhause gefunden - und das zeigte sie jeden Tag. Das Schönste für sie war immer, wenn sie unter meine Bettdecke krabbeln - oder sich auch an mich kuscheln konnte.

Neben der tiefen Trauer um ein Tier, was mir sehr viel bedeutete, nun auch Zweifel: Habe ich richtig gehandelt? Hätte ich mehr nachfragen und weitere Infos einholen müssen? Hätte es möglicherweise doch einen anderen Weg gegeben? War diese endgültige Entscheidung doch zu voreilig?

Hat von euch jemand eine ähnliche Situation durchgemacht - und was hat euch ggf. geholfen, so etwas zu verarbeiten bzw. die Zweifel zu verringern?

Wenigstens euch einen schönen Tag, für mich sieht ein guter Tag anders aus. Ich geh jetzt mal wieder eine Runde heulen.

einschläfern, erlösen, Gesundheit und Medizin, Guten Morgen, Gugumo, GuMoFrage
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Schuldgefühle nach Einschläferung von Hund?

am Sonntag wurde mein Hund Benny eingeschläfert. Er war erst 6 Jahre alt. Wir hatten ihn seit 4 Jahren aus einem Tierheim. Am Anfang dachten wir er wäre gesund doch nach ein paar Monaten stellten wir eine “Verkrümmung” an seiner Pfote fest. (Wahrscheinlich War sie mal gebrochen und ist falsch zsm gewachsen). Da konnte man laut dem Tierarzt nichts mehr operativ machen. Und angeblich wurde er als Welpe falsch gefüttert . Das ganze War aber auch nicht so ein großes Problem. Nach einer Zeit wurde dann die Krankheit leishmaniose bei ihm festgestellt. Was aber auch nicht sooo schlimm war in den ersten Jahren. dann nach einer Zeit ging es ihm immer schlechter und es wurde ein Bandscheibenvorfall bei ihm festgestellt. Zudem gingen seine Hinterbeine kaputt und irgendwie zersetzten sich seine Knochen dort . ( die Tierärzte wussten nicht genau als welchen Grund) . Muskeln hatte er dort auch nicht mehr. Bei einer Operation wäre er gestorben. Dazu stand seine Rippe am Ende so komisch raus und seine Knochen an den Hinterbeinen auch. Der Tierarzt hat uns schon länger gesagt das erlösen die einzige Option ist . wir haben uns dazu entschieden da er oft auch nichts mehr gegessen hat, seine schmerztabletten nicht mehr nehmen wollte und einfach sehr schlechte Tage hatte. Am Tag vor dem einschläfern ist er als wir mit ihm raus wollten komplett weggecknickt und konnte nicht mehr auftreten.

jetzt habe ich extreme Schuldgefühle das wir ihn einschläfern lassen haben. Was wenn er noch Spaß gehabt hätte oder nicht sterben wolle.. :( ich bekomme es nicht mehr aus meinen Kopf. Ich habe ihn so lieb und er ist einfach der beste Hund.
wenn ich bald irgendwann einen neuen habe will ich ihn damit nicht ersetzen, er wird immer der beste bleiben

meint ihr es war richtig ihn einzuschläfern? HILFEEEEE

Hund, Psychologie, einschläfern, Gesundheit und Medizin, Schuldgefühle
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Wie soll ich das formulieren(Rezension)?

Guten Tag Leute,

ich frag normalerweise so was nicht aber in so einer Situation muss ich das machen.
Ich hab mein sechstes Chihuahua in einer Klinik nebenan gebracht weil er nicht gut atmen konnte, diese sagten mir es ist nur ein kleines Virus nichts schlimmes und ich müsste mir keine Sorgen machen. Die sagte aber zu mir ich sollte sie in einer anderen Klinik bringen weil er eine Spritze brauchte die sie nicht dort hatte. Die Klinik wo ich hingehen sollte kannte ich aber bereits da sind meine andere 5 hunde gestorben.
Aber ich brachte mein Hund trotzdem dort hin. Die Ärztin sagte mir auch der hand nichts schlimmes aber wir behalten den trotzdem hier. Ich aktzeptierte natürlich sagte aber rufen sie mich bitte an falls sich was getan hat. Am nächsten tag ruft sie mich an und sagte er wäre stabil, abends gehe ich hin wollte mein hund sehen sie sagten ich durfte wegen das coranavirus nicht in die Klinik und bin nachhause gefahren. 30min später rufen die mich an das mein hund vielleicht nicht die nacht schafft. Ich war natürlich komplett schockiert. 3min später ruft meine Schwägerin dort an und wollte das hund abholen die sagten einfach wenn hierher kommen müssen wir ihn einschläfern 😱 wie jetzt ich war fassungslos. Ich bin direkt hingefahren wollte ihn in einer andere klinik bringen die zeigte mir mein hund er war komplett voll gepumpt er war nicht zu erkenne er war vergiftet und die Ärztin hat neben mir einfach gegessen. Ich musste leider mein hund einschläfern lassen. Ich konnte das nicht fassen. Sie fragte mir direkt haben sie das geld dabei ohne irgendwelche Gefühle zu zeigen und richtig arrogant gab sie mir die Rechnung 1550€ ich war einfach am boden zerstört . Egal welches Hund ich dort gebracht habe ist er gestorben. Ich will jetzt eine richtige schlimme Rezension schreiben bitte hilft mir ich kann deutsch nicht so gut. 😭

Hund, einschläfern
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Sollte ich meinen Hund erlösen?

Hallo, eins vor weg natürlich werde ich es nicht von irgendwelchen Leuten aus dem Internet abhängig machen, ich suche nach Leuten die vielleicht ähnliches durch haben.

die Hündin meiner Mutter hatte vor ca 2 Jahren eine große Op, ihr wurde ein ca 5 cm grosser blasenstein entfernt. Nach der op hat sie sich nicht wirklich erholt.. sie ist müde, geht nicht mehr gern gassi (höchstens läuft sie ca 300m..) sie soll angeblich 6 sein der Tierarzt schätzt sie aber auch älter.. 8-10?!

nun zum Thema, seit wenigen Tagen geht es ihr sichtlich schlechter, sie hat wieder Blutlachen gepinkelt die ziemlich nach Fisch Rochen.
sie hat sichtbare Schmerzen, ist müde und spielt nicht mehr..

nun waren wir gestern beim Tierarzt er stellte erneut einen blasenstein fest, dazu kommt milchdrüsenkrebs (mehrere tumore) und Gebärmutterkrebs.
jeder der sie kennt sagt wir sollten sie erlösen, sie ist einfach nicht mehr die selbe. Ihr wurden Medikamente verschrieben und zu weiteren OPs geraten. Es liegt uns nicht am Geld, die ops mit allem drum und dran kosten ca 3000€ was schon recht viel ist, aber auch das würden wir nochmal zahlen. Wir haben bedenken ob sie die Op überleben würde, rasse bedingt hat sie ein schwaches Herz und nach der letzten op schon Probleme. Auch könnte der Krebs und auch der blasenstein wieder kommen.. wir sind der Meinung das wäre Quälerei und sie hat einen würdevollen tot verdient..

Wir riefen andere Tierärzte an und schilderten die Sachlage, diese können natürlich keine Ferndiagnose geben sagten allerdings das wir uns vielleicht doch von ihr verabschieden sollten..

was sagt ihr dazu? Hattet ihr auch schonmal so einen Fall? Wir haben das gefühl das unser tierarzt nur Geld verdienen möchte in dem er uns immer mehr Medikamente und ops aufs Auge drücken möchte..

Hund, Tierarzt, einschläfern, Gesundheit und Medizin, Veterinär
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Kranke, alte Katze einschläfern lassen...oder nicht?

Hallo allen hier, die das lesen...

Unsere geliebte Katze, die im August 17 Jahre alt wurde, verlebt grade warscheinlich ihre letzten Tage.

Ihr geht es schon scheinbar seit 4-5 Wochen nicht mehr so gut. Sie schläft beinahe die ganze Zeit und muß die letzten Tage sogar extra zum Essen geweckt werden. Solange das Wetter schön war, schlief sie auf der Wiese im Garten- ansonsten hat sie seit vielen Jahren ihren Lieblingsplatz auf dem Speicher. Bloß im Winter mag sie in der Wohnung neben der Heizung schlafen.

Nun aber schafft sie nichtmal mehr die halbe Treppe, denn ihr bleibt die Luft weg. Alleine auf Stuhlhöhe schafft sie seit drei Wochen auch nicht mehr und seit heute hat sie Probleme überhaupt das Gleichgewicht beim Essen zu halten, liegt also.

Sie war ihr ganzes Leben über gesund, hatte nie wirklich gesundheitliche Probleme, bislang auch ordentliches Normalgewicht. Bis vorgestern hatte sie auch normal Appetit, obwohl sie durstiger zu sein scheint als früher.

Das was aber wirklich auffällt, ist das sie überall am Körper Schwellungen hat, die wohl eingelagertes Wasser unter der Haut sind. Nun sind ihre beiden Vorderbeine ziemlich geschwollen, das eine Hinternbein mehr als das andere, die Schwanzwurzel, und auch unterm und seitlich des Unterleibs. Heute schaffte sie es nichtmal mehr alleine die Treppe runter und muß getragen werden, so müde und hinfällig ist sie körperlich.

Das was mich aber total verwirrt, ist das sie, wenn sie wach ist, geistig immer noch auf dem Level ist. Sie reagiert auf Ansprache, mag gestreichelt zu werden und schnurrt sogar mehr, als sie es je früher getan hat. Sie scheint auch Interesse am Futter zu zeigen, nimmt auch paar Häppchen.

Ihr Körper scheint immer mehr ihr zur Last zu werden und gibt immer mehr auf...während sie trotzdem noch so lebenswillig erscheint :-/ .

Ich bin echt total verwirrt, ...weiß nicht wie ich dazu stehen soll, ...was tun?

Vor ein paar Jahren haben wir eine ältere Katze einschläfern lassen wegen Darmvorfall. Der Tierarzt sagte mir damals, das eine OP zwar theoretisch möglich wäre...aber auch genauso danebengehen könnte, da die Katze damals schon 16 war. Ein Einschläfern wäre einfach die humanere Lösung.

Ich hab damals eingewilligt, weil er mich mit dem Argument überzeugt hat...-aber hatte danach wochenlang schlimme Gewissensbisse. Auch sie war trotz schlimmer Krankheit noch so geistig lebhaft.

...Ich hab mich so Schiße gefühlt als ob ich der schlimmste Verbrecher auf Erden wäre, -wie jemand der seine leibliche Schwester kaltblütig ermordet hat. So ein echt widerliches Gefühl, Mischung zwischen Verrat und Mord.

Und nun geht das wieder so....Ich weiß einfach nicht, was tun. Meine jetzige Katze scheint körperlich zu leiden -und trotzdem hab ich dieses elende widersträubende Gefühl etwas furchtbar falsches zu tun, wenn ich sie beim Tierarzt einschläfern lassen würde.

Außerdem ist noch Wochenende und der nächste Vet ist 15 Km weg, -also zusätzlich Streß für die Katze.

Tiere, Gefühle, Trauer, Katze, Krankheit, einschläfern, Gesundheit und Medizin, Gewissensbisse
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Ich konnte mit dem Tod meines Hundes nicht abschließen?

Ich glaube ich habs nicht geschafft. Meine Hund ist vor etwa 3 Monaten eingeschläfert worden. Zu der Zeit war ich noch in meinem Jahrespraktikum auf einer Insel. Konnte also nicht mal eben hinfahren. Der Weg beträgt etwa 3 Stunden. Ihre Einschläferung musste auch recht schnell entschieden werden, da sie sehr gelitten hatte. Ich erkläre euch was genau sie hatte: Meine mutter ist eines Tages etwas an ihr aufgefallen. Sie war unmotiviert und schlapp. Aber anders, als wenn sich einfach kein Bock hätte. Meine Mutter und ich auch haben eine sehr gute Beobachtungsgabe, was unsere Tiere betrifft. Also ist sie mit ihr zum Tierarzt gefahren und hat ein Blutbild machen lassen. Der ein oder andere Wert war nicht gut. Es wurde ein Ultraschall gemacht und es stellte sich heraus, dass ihre Milz sehr stark vergrößert war. Die war 3-mal so groß wie sie sein sollte. Die Milz wurde entfernt. Uns wurde gesagt ohne OP vielleicht noch 1 Jahr mit Medikamenten. Mit OP vielleicht 2 gute Jahre. Mein Hund war ein Labrador von 12 Jahren. Als die Milz draußen war wurde diese gewogen und sie wog 1 Kilo! Geschwüre waren nicht zu sehen. Vor und nach der OP ging es ihr sehr schlecht. Sie wollte nichts mehr tun. Lag einfach da. Danach hat hie Schmerzmittel in Tablettenform bekommen. Futter hatte sie kurz danach nicht mehr angerührt. Auch ohne Tablette im Futter wollte sie nicht mehr fressen. Nur wenn man daneben stand und ihr den Napf gezeigt hatte fraß sie. Durch die Medikamente und Narkose hat ihre Leber, die ohnehin nicht die beste war, komplett versagt und wie haben sie einschläfern lassen. Meine ganze Familie war bei ihr als sie gehen musste. Ich wäre auch gerne bei ihr gewesen, aber es ging nicht. Ich hätte aber auch nicht gewollt, dass sie auch mich warten. Ihr musste einfach geholfen werden. Aber ich glaube dadurch, dass ich all die Zeit auf der Insel war und meinen Hund selten zwischendurch mal gesehen habe, konnte ich das alles noch nicht richtig verarbeiten. Es ist immer noch so unwirklich. Ich denke immer noch daran, wie sie immer ihre Schnauze durch die Tür streckte, wenn man nachhause gekommen ist. Bei all meinen anderen Tieren die ich hatte, wie Mäuse oder Ratten, war ich immer bei ihnen, wenn es soweit war.

Mein Herz tut noch immer weh und ich weine oft. Weiß jemand was ich zum abschließen tun muss?

Jetzt noch ein paar Bilder. Nur so.

Ich konnte mit dem Tod meines Hundes nicht abschließen?
Hund, sterben, Tod, einschläfern
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Hund wurde beim tierarzt abgeholt, sollte ich ihn leiden lassen?

Hallo,

mit unserem Hund fuhr ich am 23.08.2018 zum Tierarzt. Unser Prinz wurde 13 Jahre. Da er ein entzündetes Ohrläppchen hatte. Ich habe es mit Manuka-Honig versucht. Unser Prinz wurde 13 Jahre. Es wurde dann etwas besser, aber ein Besuch beim Tierarzt war unumgänglich.

Wir hatten auch eine kleine Yorkshire-Lady die 17 Jahre wurde und am 06.05.2018 friedlich eingeschlafen ist. Die Tierärztin hat mir geraten ihn einschläfern zu lassen.

Das Herz, er hustete stark und das ist ein Zeichen bei Hunden, das ein Herzproblem vorliegt, Zähne (wurden eingangs 2017, teilweise gezogen). Er hatte auch stark abgenommen, obwohl er gut gefressen hat. Ich stand nun in einer schwierigen Lage. Einerseits wollte ich ihn nicht verlieren. Aber sollte ich in leiden lassen?

Wir hatten wundervolle 13 Jahre, ich habe mich dann entschlossen ihn nicht leider zu lassen.

Dann bekam ich vom Landratsamt einen Brief mit der Anordnung zur Sektion.

Zu diesem Zwecke wurde der Tierkörper abgeholt und zum Zwecke der Sektion dem Chemisches- und Veterinäruntersuchungsamt zugeführt. Eine Anzeige wie eine Verwahrlosung des Tieres liege vor.

Es ist mir furchtbar, wenn mein Hund, dem ich den Frieden gönnte, so enden muß.

ich möchte hier wissen, was ich tun kann und ob das Landratsamt befugt ist, mein Hund zu holen.

Könnt ihr mir helfen?

Grüße

Hund, Tierschutz, einschläfern, landratsamt, Veterinär
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Leishmaniose, ehemalige Freundin will MEINEN Hund einschläfern?

Hallo meine Lieben 😄

Mein Hund hat Leishmaniose, sie hat kleine offene Stellen an den Gelenken und Ohren. Antibiotika und ein Spray und eine Art Schaum für die jeweiligen Stellen haben schon recht gut geholfen.

Allerdings jetzt zu meiner Frage:

Eine (jetzt ehemalige) war vor 2 Tagen zu Besuch und meinte, dass meine kleine sehr abgebaut hat (ich muss dazu sagen, dass sie ziemlich abgenommen hatte, weil sie bis gestern Durchfall hatte, da das Nassfutter nicht mehr gut war und dazu hat sie noch eine Erkältung bekommen).

Ich weiß, dass mein Hund nicht alt werden kann, aber sie spielt noch mit uns und frisst und trinkt genügend. Meine Freundin meint, dass sie angeblich nicht tun würde, allerdings isst mein Hund kaum Trockenfutter, das mag sie nicht besonders, dafür bekommt sie zB Nassfutter noch dazu, und dieses isst sie genüsslich.

Schmerzen zeigt sie keine, sie liegt recht viel, aber sie ist auch erschöpft.

Meine ,,Freundin" drängt mich jetzt dazu den Hund einzuschläfern, weil sie sich wohl nur quält. Mein Freund und ich wollen sie noch nicht einschläfern und sie ist auch erst 1.5 Jahre alt.

Diese ,,Freundin" hatte mir jetzt gedroht, auch ihre Mutter hatte gedroht. Sie hat angeblich das Ordnungsamt und Polizei eingeschaltet.

Kann das Ordnungsamt meinen Hund einfach mitnehmen? Sie wird artgerecht gehalten und wir behandeln sie ja....

Ich habe sehr große Angst davor....

Ich wurde als Tierquäler beschimpft und dass sie mich jetzt zwingen wird den Hund einzuschläfern oder ich kassier ne Anzeige....

Was sagt ihr dazu? Ich weiß, was diese Krankheit machen kann, aber ich hab so viel schlimmere betroffene Hunde gesehen, die sich noch nicht mal bewegen konnten und auch den Urin nicht mehr halten konnten, aber trotzdem wurde diese nicht sofort eingeschläfert und schon gar nicht in diesen jungen Jahren.

Mein Hund hat halt abgenommen durch Durchfall, hat dazu ne Erkältung bekommen, aber spielt und tobt noch...

Hund, einschläfern, Gesundheit und Medizin
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