Mein Hund hat nach dem einschläfern aus der Nase geblutet..

15 Antworten

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er ist mit Sicherheit nach der Einschläferung ganz tot gewesen, da musst du dir keine Sorgen machen. Es ist normal, dass danach noch Zuckungen oder Ausfluss auftreten können, das war bei meinen Katzen auch so. Selbst bei Menschen gibt es das. Bei meiner Mutter z.B. trat einige Zeit nach Feststellung des Todes noch ein Bluterbrechen auf, ebenso bei meiner Tante. Ein Bekannter mit Leberversagen hatte schon vorher immer starkes Nasenbluten und auch sonstige Blutungen, es muss irgendwie zusammenhängen mit der Leberkrankheit. Wahrscheinlich hat sich im toten Tier (oder Mensch) was aufgestaut, was noch raus will. Ich würde den Tierarzt noch mal danach fragen. Du hast das Beste für das Tier getan, ich kann dich sehr gut verstehen, ich habe selber zwei Hunde, die ich sehr liebe.

Erst einmal viel Kraft für die kommende Zeit. Das ist eine furchtbare Entscheidung, die du treffen musstest. Auch wenn es eigentlich schön ist, dass man Tieren ein langes Leiden dadurch ersparen kann. Ich WEISS es nicht, aber ich habe es bisher auch bei keinem Tier erlebt, d.h. normal ist das glaube ich nicht. Bei meinem Dackel war es damals so, dass er alles Lungenwasser verloren hat, nachdem er -zum Glück von alleine- eingeschlafen ist. Aber da wussten wir eben auch vorher, dass dort Wasser ist. Was auch immer es bei deinem Hund war, du hast sicher die richtige Entscheidung getroffen, ihn zu erlösen. Ich hoffe aber, dass der Tierarzt dir vielleicht noch was dazu sagen wird, wenn es für dich wichtig ist. Alles Gute!

Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe so gehofft das er einfach "einschläft". Ich hoffe so sehr das er mir die entscheidung nicht "übel" nimmt. Ich weiß das ich ihn erlöst habe, von dem leiden - aber das Gewissen nagt so sehr am Herzen - es ist schrecklich!!!!! Vielen lieben dank (euch allen!) für die lieben Worte!!!!!

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@engelskind007

Er wird die die Entscheidung nicht übel nehmen, sondern dankbar sein. Ich kann dich 100% verstehen, habe selber einen sehr kranken Dackel, bei dem die Entscheidung immer mal im Raum steht. Aber ich sehe es so, dass sie mir so viel Schönes beschert hat, dass ich es ihr schuldig bin, sie zu erlösen, wenn ich spüre, dass das Leben für sie nicht mehr lebenswert ist. Und diese Entscheidung musstest du treffen. Das ist furchtbar aber das einzig Richtige! Viel mehr müsste am Gewissen nagen, wenn man sich irgendwann sagen muss, dass man das Leben aus egoistischen Gründen verlängert hat, weil man selber nicht loslassen wollte. Alles Gute!

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Bei einigen Euthanasiemitteln ist es normal das sie aus der Nase bluten. Nach Verabreichung gibt es eine Lungenstauung bzw Lungenödem. Dieses entsteht durch Einblutung aus den Kapillaren aufgrund von abnehmender Herztätigkeit.

danke, danke, danke!!!!!

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das hatten wir auch erst vopr kurzem, das SOFORT nach der einschläferung das tier noch aus der nase geblutet hat und schon richtig tot wear, das ist aber ganz normal, wenn das tier leberversagen hatte und dann eingeschläfert wurde, aber da eigentlich noch etwas raus musste, was der körper zu dieser zeit hätte rausgelassen, kommt es dann auch nahc der einschläferung wieder raus, und das ist eiugentlich ganz normal und man muss sich da kene sorgen machen, und es ist kein deut auf eine andere krankheit, da sind einfach die ketzten reflexe des tiers!!! also mach dir deswegen keine sorgen!!!!

Im Laufe der Jahrzehnte habe wir mehr als 20 Hunde gehen lassen müssen ( wir nehmen immer alte aus Tierheimen ). Es ist völlig normal, sich hinterher noch viele Fragen zu stellen und ob man alles richtig gemacht hat. Manche machen sich auch Vorwürfe und denken, daß sie Fehler begangen haben. Keiner ist perfekt und mit Sicherheit sind die Fehler, die man macht, kaum an den Geschehnissen Schuld. Um meinem ersten Hund habe ich monatelang getrauert und befürchtete, daß ich sie übefordert hätte. Sie war mit 16 Jahren an Herzversagen gestorben. Doch da sie schon viele Jahre schwer herzkrank hat, hat das zwangsläufig kommen müssen. Du hast für Deinen Hund dir richtige Entscheidung getroffen und es liegt leider in der Hand von uns Menschen, die Verantwortung für unsere Haustiere zu übernehmen und damit auch über die Entscheidung, wann das Leiden so groß ist, daß es keine Lebensqualiät mehr gibt.

Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute.