Mein Hund hat nach dem einschläfern aus der Nase geblutet..

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

er ist mit Sicherheit nach der Einschläferung ganz tot gewesen, da musst du dir keine Sorgen machen. Es ist normal, dass danach noch Zuckungen oder Ausfluss auftreten können, das war bei meinen Katzen auch so. Selbst bei Menschen gibt es das. Bei meiner Mutter z.B. trat einige Zeit nach Feststellung des Todes noch ein Bluterbrechen auf, ebenso bei meiner Tante. Ein Bekannter mit Leberversagen hatte schon vorher immer starkes Nasenbluten und auch sonstige Blutungen, es muss irgendwie zusammenhängen mit der Leberkrankheit. Wahrscheinlich hat sich im toten Tier (oder Mensch) was aufgestaut, was noch raus will. Ich würde den Tierarzt noch mal danach fragen. Du hast das Beste für das Tier getan, ich kann dich sehr gut verstehen, ich habe selber zwei Hunde, die ich sehr liebe.

tut mir auch sehr leid. diesen schritt hatte ich auch vor mir gehabt. ich denke mal, da ist ne ader geplatzt.

Hallo engelskind007

ich habe mich gestern erst hier angemeldet und bin auf Deine Frage gestoßen. Sie liegt ja nun schon fast 2 Monate zurück aber ich habe in etwa das Gleiche vor 3 Wochen mit meiner lieben Hündin erlebt. Sie hatte leider wie sich herausstellte Leberzirrhose und meine Familie und ich mussten uns damit sie nicht mehr leidet für den schlimmsten Weg den es gibt entscheiden...es war und ist immernoch so schwer für mich... Als der Arzt uns hinterher kurz mit ihr allein lies fiel mir auf daß sie leicht aus der Nase blutete. Also scheint das wohl normal zu sein, wenn es bei Dir bzw. Deinem Hund auch so war. Ich war auch erschrocken. Aber ich dachte mir: Es ist wohl normal. Denn wenn die Muskeln erschlaffen erschlafft ja sowieso "alles". Und ich habe gelesen, daß bei Leberversagen Blutungsneigung oder auch so eine Art Blutgerinnung entstehen kann. Vielleicht liegt es daran?! Als er die Nadel zur Narkose setzte blutete die Stelle nämlich auch ziemlich stark :-( Na wie auch immer. Es war für mich sowieso der schlimmste Tag in meinem Leben und ich bin heute, nach 22 Tagen immernoch sehr traurig und weiß gar nicht wie man oder ob man irgendwann mit dieser Entscheidung umgehen kann, ohne -auch wenn es eine Erlösung war und sie im Endstatium war- irgendwie ein schlechtes Gewissen zu haben. Man hat so viele Fragen im Kopf. Man googelt und googelt um vielleicht irgendwo und irgendetwas zu lesen was einem irgendwie hilft. Aber ich glaube das ist ein Fehler. Ich glaube ich muß mich damit abfinden, eine kaputte Leber ist bzw war leider nicht zu ersetzen. Wir haben ja über 3 Jahre so gut es eben ging alles versucht :-( Der Punkt ist nur -sie war bis zuletzt noch "ziemlich unauffällig" (außer das sie viel ruhiger wurde) und auf einen Schlag wollte sie nicht mehr fressen, bekam den sogenannten Wasserbauch, orangen Urin, Verstopfung und gelbe Augen und Haut. Das Ganze war dann innerhalb von 24 Std. zu entscheiden und wir mussten mit ihr "gehen", obwohl sie noch normal laufen konnte. Das finde ich so krass und geht mir nicht mehr aus dem Kopf...dieser blöde "Gang" :-( Ich hoffe sie verzeiht mir das bzw. versteht das. Ich habe jetzt 22 Tage gebraucht um darüber zu schreiben. Das ist, denke ich, für mich schon ein Fortschritt. Wir haben uns später von ihr noch würdevoll und in Ruhe von ihr verabschieden können und sie einäschern lassen und ich habe ihr versprochen, daß sie immer bei mir bleibt. Nun ist sie hier, wenn auch auf eine andere Art. Aber das war die richtige Entscheidung für uns. Ich wünsche Dir alles Gute und denke wir lesen uns hier nochmal. LG erdrudi

Erstmal mein herzliches beileid...musste vor ungefähr einer woche mein kater einschläfern lassen das was ich mich nur frage der arzt hat 1.keine beruhgungsspitze verpasst sondern gleich die todesspritze und das noch 5 minuten noch einmal aber mein kater war nach 15 minuten immer noch nicht gestorben der arzt schickte mich dann raus und holte mich paar minuten später wieder rein und da sah ich nur wie mein kater aus der nase blutete lag das an der spritze oder hat der irgendetwas schlimmes mit meinem baby gemacht würde mich sehr um antwort freuen

Im Laufe der Jahrzehnte habe wir mehr als 20 Hunde gehen lassen müssen ( wir nehmen immer alte aus Tierheimen ). Es ist völlig normal, sich hinterher noch viele Fragen zu stellen und ob man alles richtig gemacht hat. Manche machen sich auch Vorwürfe und denken, daß sie Fehler begangen haben. Keiner ist perfekt und mit Sicherheit sind die Fehler, die man macht, kaum an den Geschehnissen Schuld. Um meinem ersten Hund habe ich monatelang getrauert und befürchtete, daß ich sie übefordert hätte. Sie war mit 16 Jahren an Herzversagen gestorben. Doch da sie schon viele Jahre schwer herzkrank hat, hat das zwangsläufig kommen müssen. Du hast für Deinen Hund dir richtige Entscheidung getroffen und es liegt leider in der Hand von uns Menschen, die Verantwortung für unsere Haustiere zu übernehmen und damit auch über die Entscheidung, wann das Leiden so groß ist, daß es keine Lebensqualiät mehr gibt.

Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute.

Was möchtest Du wissen?