Dringend! Katze wegen Tumor einschläfern?

10 Antworten

Erst einmal bedenke, daß Du traurig bist, das Tier aber leidet. Schmerzmittel bekommen Tiere eigentlich sehr selten, das sagt mir, daß Deine Tierärztin ziemlich sicher ist, daß es nicht mehr ganz so lange dauern wird.

Du kennst Deine Katze am Besten. Geh nach Deinem Bauchgefühl, nicht nach Deinem Herzen. Wenn die Katze frißt, und sei es nur Püriertes, wenn es ihr ansonsten gut geht, dann gönnt ihr diese Wochen mit Euch, Ijhr könnt nichts mehr für sie tun.

Ich kam aus dem Krankenhaus, mein ältester Kater, Brösel, 19 oder 20 Jahre alt, war nicht aufzufinden. Als er dann endlich nach langem Suchen auftauchte, setzte er sich vor die Gästetoilette und sch.... eine Riesenlache Blut. Wir sind noch nachts zum TA gefahren, dort bekam er 2 Spritzen und, die Tierärztin war der Meinung, ich sollte ihn nachts im Arm behalten, er würde es bis zum Morgen nicht schaffen. Ich habe gesessen und geheult, und als es Morgen wurde, lebte mein Kater immer noch, er streckte sich, ging zum Katzenklo, da war noch ein bißchen Blut, aber das war es auch. Er hatte furchtbar hohe Nierenwerte. Noch 3 Spritzen hat er bekommen und danach noch ein ganzes Jahr gelebt, bis es wirklich nicht mehr ging. Aber in diesem Jahr war er nicht krank, hatte keine Schmerzen und benahm sich manchmal wie ein ganz junger Kater.

Laß ihn nicht leiden. Wenn Du nur den geringsten Zweifel hast, es könnte ihm schlecht gehen, dann laß ihn über die Regenbogenbrücke gehen, auch wenn es noch so weh tut. Ansonsten würde ich es immer probieren, auch wenn es keine Hoffnung mehr gibt, Es tut mir sehr leid.

Meine Katze wurde vor einem Jahr auch wegen eines Tumors eingeschläfert. Der Tumor war an der Flanke und sie hat ihn immer wieder aufgebissen. Wir hatten uns damals zu anfang gegen eine Therapie entschieden, da es ihr eigentlich gut ging und wir Angst vor Therapie bedingten verschlechterungen hatten. Nach etwa einem halben Jahr konnte sie dann nicht mehr richtig laufen, kam nicht mehr auf den Kratzbaum hinauf und auch die Treppe fiel ihr am Ende schwer. Doch dann war es von einem Tag auf den anderen so, als wäre sie vollkommen gesund. Ich hatte schon Hoffnung und dachte, da wir nie die endgültige Diagnose Krebs hatten, es sei vielleicht doch etwas gutartiges und auch der Tierarzt, mit dem wir von da in telefonisch in Kontakt standen ging positiv an die Sache ran und bestellte sogar schon einen Katzen-Body, da unsere von den Kragen/ Trichtern Psychosen bekam.

Zwei Tage vor dem Termin ging es unserer Maus plötzlich viel schlechter. So schlecht wie nie. Wir gingen also schon früher zum Tierarzt und voila: Ihre ganze Seite war voller Metastasen. Die Entscheidung sie einschläfern zu lassen fiel dann sehr schnell, da wir es nicht übers Herz brachten unsere Kleine länger Leiden zu sehen. 

Krebs ist bei Tieren wie bei Menschen eine sch eiß Krankheit, die einfach nur Leid und Schmerzen verursacht. Lasse deine Katze nicht noch mehr Schmerzen erleiden.

Auch hier mein Beileid! Ich kann mir denken wie schrecklich das gewesen sein muss. Die Sorgen, dann die Hoffnung, dann die entgültige Entscheidung so schnell treffen zu müssen....Ich danke aber sehr für das teilen eures Erlebnisses. Das bestätigt, dass wir vielleicht doch das Richtige tun, damit wir nicht vielleicht auch eines Tages so schnell und Notfallmäßig entscheiden müssen.

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@Albablu

Ich denke, es ist das Beste in so einem Fall zu wissen, dass die Katze nicht unnötig geleidet hat. Außerdem erinnert man sich so an eine schöne Zeit mit dem Tier und nicht an das Ärzte-Hopping, bzw. die Kämpfe bei der Medikamentengabe. :)

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Das deine Katze noch frisst hat nicht unbedingt etwas zu sagen. Fressen ist reine Selbsterhaltung.

Meine Katze zum beispiel hatte pankreatitis im Endstadium und hat noch normal gefressen. Ich habe sie dennoch erlösen lassen da es ein ewiges auf und ab war. Man schiebt das unvermeidbare nur hinaus jawohl man weiß das es nicht mehr wirklich besser wird.

Und das ist nicht böse gemeint. Aber dieses ewige hinaus zögern und zu hoffen das es vielleicht noch ein bisschen besser wird ist reiner Egoismus des Besitzers. Natürlich möchte man sein Tier nicht verlieren.

Hattest du schon mal richtig Zahnschmerzen? Das sind die schlimmsten die es gibt. Deine Katze hat diese täglich. Und auch das Schmerzmittel (ich nehme mal an metacam?) Kann diese Schmerzen nicht nehmen. Deine Katze Verliert schon Zähne wegen des Tumors. Denkst du wirklich das sie nicht leidet?

Wenn es mein Tier wäre würde ich es erlösen lassen. Macht euch morgen noch einen schönen tag. Frag deinen Tierarzt ob er vielleicht zu euch nach hause kommt um den Kater den Stress zu ersparen.

Ich weiß wie schwer es ist. Ich musste meinen Kater auch erst vor 2 Wochen erlösen lassen. Wir als Menschen haben die Verantwortung übernommen. Und ich bin der Meinung dazu gehört auch das unvermeidliche nicht ewig hinaus zu schieben.

wenn sie lebensgeist zeigt, würde ich das mit dem einschläfern verschieben. sollte es ihr überraschend schlecht gehen, kriegt man noch am selben tag einen termin, um sie einschläfern zu lassen.

Für mich wäre erst mal wichtig, dass meine Katze in einem solchen Fall nicht unnötig leiden muss.

Sollte ich aber Zweifel haben, bevorzuge ich es, noch die Meinung eines 2. Tierarztes einzuholen und dann erst eine so schwerwiegende Entscheidung zu treffen.

Wir waren schon bei zwei Tierärzten. Die erste hätte sie sofort eingeschläfert und die zweite, die wir jetzt haben, meinte eben, dass wir sie solange leben lassen können, solange sie frisst. Doch durch das Schmerzmittel, dass eigentlich nur 5 Tage genommen werden sollte, sie aber schon seit Monaten bekommt (da es angeblich kein Langzeitschmerzmittel gibt), droht theortisch täglich ein Nierenversagen. Das wünsche ich ihr auch nicht. Es KANN schmerzlos sein, kann aber auch sehr schmerzhaft sein oder gar zu Erstickung führen, da sich Wasser in der Lunge ansammeln kann.

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