PS4 Controller verkauft, Kunde reklamiert?

Hallo zusammen,

der Sachverhalt ist etwas durcheinander.

Ich habe über eBay Kleinanzeigen 2 x PS4 V2 Controller verkauft. Privat und unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung. Die Controller habe vor dem versenden auf die Funktionen überprüft. Habe dennoch über PayPal Waren und Dienstleistungen als Bezahlung akzeptiert. (Dass man das nicht machen soll weiß ich bereits, jetzt umso mehr!)

Der Käufer hat die Ware dann am 28.05 erhalten und gleich bei einem der Controller einen Defekt reklamiert. Ich bot ihm an aus Kulanz, den einen zurückzunehmen und dachte dass der Schaden eventuell auf dem Versandweg passiert ist. Der 2. Controller wurde nicht bemängelt.

Am Samstag 31.05 um 8 Uhr morgens (3. Tag nach Erhalt) schrieb der Käufer mir eine Nachricht dass auch der 2. Controller defekt sei und dass er diesen auch zurückgibt. Am selben Tag um 11 Uhr schickte er mir die Quittung von der Post und die Nachricht dass beide wieder zurück an mich gehen. Ich sah die beiden Nachrichten erst am Abend, also hatte ich keine Chance mich dazu zu äußern. Der Käufer hat die Sendung auch als Päckchen ohne Sendungsverfolgung verschickt.

Fazit, der Käufer hat den o.g. Vorgang ohne Rücksprache mir mit zu halten vollzogen.

Wie sollte ich damit umgehen, wie verhält es sich jetzt mit dem Käuferschutz? (PayPal Klärfall wurde parallel eröffnet)

Und unabhängig vom Käuferschutz und Entscheidung von PayPal! Wie sieht die Sachlage aus. Beide Controller waren in meinem Besitz nicht defekt.

Lieben Dank im voraus.

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1 Antwort
Großbrief kommt nicht an?

Ich habe vor 10 Tagen auf eBay Kleinanzeigen etwas erworben. Es geht dabei um einen Betrag von "nur" 12€ inklusive Versand, weshalb ich nicht gedacht hätte, dass ich diese Frage jetzt hier stellen muss.

Denn vor 7 Tagen hat die Verkäuferin angeblich morgens als Großbrief versendet, jedoch ist bis heute nichts da. Alles andere, was ich zu der Zeit kaufte, kam schon nach kurzer Zeit an.

Heute habe ich ihr deshalb freundlich geschrieben, dass noch nichts ankam und ob sie nicht eventuell einen Beleg oder ähnliches hatte. Sie blieb erst auch freundlich und nach einiger Zeit sendete sie mir ein Bild von einem frankierten Umschlag mit meiner Adresse drauf.

Dieses Bild sieht sie als Beweis für den Versand an. Als ich dann meinte, dass es mir glaubwürdig erscheint, man sich aber nie sicher sein kann und sie ja keinen wirklichen Beweis hat, weshalb ich noch bis Montag warte und ansonsten gern mein Geld wieder hätte, war sie erst auch noch freundlich. Sie meinte, ich solle mich melden, sollte noch was kommen und ansonsten bekäme ich Montag das Geld.

Plötzlich wurde sie im Verlauf des Gesprächs total patzig, unterstellte mir, ich würde nur behaupten, es sei nichts angekommen und ich hätte ja selbst auch keine Beweise, dass nichts kam.

Jedoch habe ich eine Zeugin, nämlich meine Mutter, die die Post täglich reinholt, was ich der Verkäuferin auch schrieb.

Diese bezeichnete die Diskussion und den kleinen Betrag von 12€ daraufhin als total lächerlich und patzte nur rum, wobei sie die Diskussion immer wieder hochgeschaukelt hatte.

Nun glaube ich nicht, dass noch was ankommt und dass sie mir wirklich Montag das Geld freiwillig zurückzahlen wird.

Wenn das dann tatsächlich der Fall wird, kann ich dann irgendwas tun, damit sie mir das Geld überweisen muss? Ich habe zwar keine Lust, für 12€ einen Anwalt einzuschalten, jedoch geht es mir ums Prinzip und ich möchte mich auch nicht so verarschen und behandeln lassen.

Könnte es ggf auch ausreichen, ihr mit einem Anwalt zu drohen, um sie einzuschüchtern?

Wäre für Tipps dankbar.

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