Ist der Tor-Browser hilfreich oder gefährlich: hat Computer-Bild recht?

Hallo, in der neuen Ausgabe der guten Zeitschrift Computer-Bild (viel besser als die eigentlich Bild) habe ich vorhin gelesen: "VPN ...Wenn Sie mit dem Tor-Browser eine Internet-Seite aufrufen, kann das weder mitlesen noch mit vertretbarem Aufwand zu Ihnen zurück verfolgen...". Das wollte ich gleich mal testen und habe dann in der Rubrik Downloads bei Computer-Bild runtergeladen "Tor-Browser-Paket_x86_x64_CB-DL-Manager". Dann habe das downgeloadete Tor-Browser-Paket mit Avira gecheckt. Ergebnis: harmlos. Dann mit Malwarebytes gecheckt, Ergebnis: "Warnung vor Adware". Dann das Tor-Browser-Paket bei virustotal hochgeladen. Ergebnis: AVG, Panda und die Hälfte der Experten hält es für unbedenklich. Ca. die andere Hälfte, u. a. Bitdefender, Gdata, McAfee waren davor. Mit unterschiedlichen Warnhinweisen: "Pup/Win32 Download-Guide", Downloader, Malicious, Adware-Downloader" u. a. Dann bin ich zu chip.de gegangen und habe dort "Tor-Browser Chip-Installer" runtergeladen. Dann mit Malwarebytes gecheckt und Ergebnis: Warnung vor Pup.Optional. Wer hat denn nun Recht: Computerbild&Co, die den Tor-Browser für ein nützliches Programm zum Schutz der Privatsphäre halten? Oder andere, die davor warnen, dass man sich mit der Installation oder Nutzung möglicherweise Viren oder sonst was einfängt?

Computer, Internet, Software, Browser, Technik, Tor, Antivirus, Computerbild, Datensicherheit, Technologie
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Würdet Ihr einen Massengentest verweigern?

In einem Fall wurden alle männlichen Eigentümer eines Handys, das in im Umkreis eines Tatortes auf Mobilfunkmasten/Funkzellen eingeloggt/angemeldet war zum Massengentest herangezogen.

Ist es nicht so, das der Kreis der "potentiell Verdächtigen" weiter eingeengt werden hätte können, wenn Handynutzer, die sich nur kurzzeitg im Empfangsbereich dieser Mobilfunkzellen, sich also im Transit befanden, weil sie dran vorbei gefahren sind und schon aus diesen Gründen nicht Täter hätten sein können?

Müssen vorher alle anderen Ermittlungstechniken angewandt werden? Was ist, wenn die Ermittler schlampig arbeiten und vor Anforderung eines gerichtlichen Massengentests nicht alle Techniken anwenden, um den Kreis der "potentiellen Täter" zu minimieren, nach dem Ausschlußverfahren? Wie leichtfertig gehen Richter mit Anordnungen zu massenhaften Speichelproben um? Wer garantiert, das Negativ-Proben gelöscht werden? Wann werden diese Proben gelöscht? Was ist, wenn der Täter nicht im Kreis der "potentiell Verdächtigen" zu finden ist, bleiben die Daten dann für immer gespeichert? Welche rechtliche Handhabe gibt es, gegen einen richterlichen Beschluß zum Gentest Widerspruch einzulegen? Wird mit solchen Anordnungen nicht das Recht auf informelle Selbstbestimmung und die Unschuldsvermutung genommen?

Würdet Ihr einen Gentest verweigern? Warum?

Datensicherheit, handyortung
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Datensicherheit bei Computerreparaturen gewährleistet? Denkste!

Mein Vertrauen auf die Diskretion von Computerkundendiensten ist tief erschüttert. Mir ist zum Bewusstsein gekommen, das diese ja Zugang zu meinen intimsten Gedanken haben. Sie können meine Briefe lesen, sie stöbern in meinen Daten herum, wissen, wo ich wann eine Webseite besucht habe, können sogar Spähprogramme einbauen und können alles dies unter Umständen zu meinem Schaden nutzen. Dies alles, wenn sie sagen, dass sie den PC unbedingt mitnehmen müssen, weil es bei mir zu Hause zu lange dauert. Dass ich das Herunterladen von umfangreichen Dateien ja wirklich auch selbst überwachen kann, steht da nicht zur Debatte. Mitnehmen und weg.

Nun ist mir auch klargeworden, dass wer auch immer an meinem PC vor Ort herumdoktert, als erstes, bevor er sich seiner Aufgabe widmet, einen USB-Stick einsteckt, ohne mir zu sagen warum und wozu. Da kommt mir der Verdacht auf, dass er ja erstmal Daten herunterlädt. Welche, wozu?. Bisher hat mir noch niemand sagen wollen, warum und wozu.

Ein weiterer Punkt ist, das wiederholt die Kundendienstler sich nicht etwa ostentativ abwenden, wenn bei Bedarf Geheimkodes eingegeben werden müssen, wie an jedem Bankautomaten üblich, sondern starren auf Tastatur und Bildschirm, wie letztlich bei der Reinstallation von Skype. Damit hätte ich ja alle meinen Kontakte preisgegeben, denn manche haben ja da ein gutes Gedächtnis.

Also bitte, was tun und wie groß ist die Gefahr des Missbrauchs?

Computer, Datensicherheit, Kundendienst
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