Sind die Autokonzerne am Ende, oder werden Zukunftsperspektiven unterschätzt?

Das KGV der Automobilkonzerne im DAX liegt unter 10.

In den Aktienkurs ist größtenteils eingepreist, dass Sharing Economy in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnt, dass nicht mehr jeder Mensch ein Auto hat, das 22 Stunden pro Tag nur rumsteht, sondern sich viele Menschen ein Auto teilen und damit weniger Autos produziert werden müssen.

Aber ist es nicht so, dass Großkonzerne gute Möglichkeiten haben, auf diese Entwicklung zu reagieren? Es wird immer nötig sein, Dinge und Menschen zu transportieren. Wenn an Autos nichts mehr verdient wird, kann der Konzern nicht anfangen, z.B. Hyperloops zu bauen und daran Geld zu verdienen?

Ich frage deswegen, weil einerseits die Bewertung dieser DAX-Konzerne so aussieht, als würde man erwarten, dass die Automobilhersteller so enden werden wie Eastman Kodak, ich andererseits nicht glauben kann, dass die Aussicht auf Gewinn durch Hyperloops, Portalrahmen und fliegende Elektrofahrzeuge mit Autopilot (Jaja, übertrieben, aber ich will ja, dass der Gedankengang deutlich wird.) noch nicht eingepreist werden...

Sind die Konzerne unflexibel, stehen wirklich so schlecht da, oder wird nur nahe Zukunft (5-10 Jahre) eingepreist, nicht aber fernere Zukunft?

Oder hat man Angst, dass unsere deutsche Steinzeit-Politik einen Strich durch die Rechnung macht und Fortschritt blockiert?

Danke im Voraus für eure Antworten!

Auto, Zukunft, VW, Aktien, BMW, Automobil, Börse, Daimler, Technologie, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
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Ist dieses System beim Auto sinnvoll?

Kürzlich fuhr ich wieder mal mit einer Mercedes B-Klasse (Automatik) und musste damit in eine etwas enge Parkbucht mit linker Randsteinbegrenzung fahren.

Rechts war nicht mehr viel Platz, weshalb ich so weit links wie möglich in die Lücke fahren wollte.

Ich gab kein Gas, sondern lies das Auto nur in Drive-Stellung rollen und wollte die Tür einen Spalt öffnen, um zu sehen, wie weit ich noch vom Randstein weg war.

Dann stoppte das Auto plötzlich abrupt und die Automatik schaltete auf P.

Bin erst erschrocken, aber dann verstand ich, daß das wohl eine Sicherheitsfunktion darstellen soll, falls während der Fahrt eine Tür geöffnet wird.

Nun frage ich mich aber, wie weit dieses System geht und was passieren würde, wenn man nicht nur im Standgas, sondern bei 20 oder 30km/h die Tür öffnen würde (wollte es natürlich nicht ausprobieren).

Macht das Auto dann eine Vollbremsung? Oder kann man da die Türen gar nicht mehr öffnen, weil sie verriegeln?

Daß die Automatik dann auch in die P-Stellung schaltet, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, denn dann wäre ja das Getriebe kaputt.

Aber ist das nicht etwas übertrieben?

Denn gerade beim langsamen Rangieren kann es oft sehr nützlich sein, die Tür dabei leicht zu öffen, um zu sehen, wie man steht (machen die Mechaniker ja auch, z.B. wenn sie in der Werkstatt auf die Hebebühne fahren).

Wer kann also was zu diesem System bei Mercedes sagen?

Wie heißt es und wie arbeitet es?

Auto, Technik, Daimler, Mercedes Benz, Automatik, B-Klasse, Auto und Motorrad
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Warum nennen alle einen Mercedes einen Daimler?

Erst seit 2007 heiße das Unternehmen Daimler. Vorher hieß es Mercedes, Mercedes-Benz oder DaimlerChrysler. Und die Autos hießen immer Mercedes oder Mercedes Benz. Auch heute noch.

Daimler ist etwas ganz anderes. Noch bis 2007 wurden Autos unter dem Namen Daimler gebaut und verkauft. Die hatten mit den Stuttgartern nichts zu tun.

Bevor es jetzt heißt, ich würde wieder mal Blödsinn schreiben, lest folgenden Artikel aus der Welt vom 5.10.07:

DaimlerChrysler hat für die Umbenennung in Daimler AG dem US-Konkurrenten Ford die Rechte am Markennamen "Daimler" für 20 Mio. Dollar (14 Mio. Euro) abgekauft. Den Namen nutzte Ford bisher für besonders große Autos seiner britischen Luxustochter Jaguar. Konstrukteur Gottlieb Daimler hatte im 19. Jahrhundert seinen Motor nach Großbritannien lizenziert. Während er seine eigenen Wagen unter Mercedes und Mercedes-Benz verkaufte, nannte sein britischer Geschäftspartner seine Fahrzeuge Daimler. Später übernahm Jaguar die Daimler Motor Company; Ford kaufte dann Jaguar.

Oder diesen etwas längeren vom Spiegel, 24.8.07 http://www.spiegel.de/auto/aktuell/daimler-namensstreit-gezerre-um-gottlieb-a-501584.html

Und auf daimler.co.uk/html/Histora/present.html fand ich folgenden Hinweis:

In 2008 TATA the Indian company took over Jaguar/Landrover so it will be interesting to see what the future holds .

Im Augenblick ist es also so, daß der indische Konzern Tata wieder Daimler bauen dürfte.

Daimler, Mercedes Benz, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
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