Wo finde ich eine gute Anleitung zum Teleskopbau?

Ich hab vor einigen Wochen für 200€ einen überaus anständigen 200/1200er Skywatcher Dobson erworben und bin, wie zu erwarten war, völlig hin und weg von dem was ich damit alles am Nachthimmel sehen kann. (Auch mit meinen süßen Mittelklasse Okularen :D)
Jedenfalls hat mir diese übergroße Begeisterung zum Thema Astronomie kaum eine andere Wahl gelassen als mich zu fragen wie ich mir am besten selbst ein Teleskop baue. Vorzugsweise natürlich einen Dobson.
Natürlich nicht gleich heute. Das wäre sicher etwas verfrüht, aber das Thema lässt mir keine Ruhe.

Nun... im deutschsprachigen Bereich bin ich tatsächlich auf die ein oder andere Hilfe zu dem Thema gestoßen, aber mich verlässt das Gefühl nicht, dass man sich doch sehr viel Mühe geben muss alle Puzzlestücke zusammenzufügen, um in seinem Kopf ein klares Bild davon zu bekommen. Und bevor ich mir am Ende ein teures, nicht funktionales Kunstwerk aus Rohren und Spiegeln zusammenbaue, dass dann in meinem Garten als Deko-Statue herumsteht, frage ich lieber Euch!

Wo finde ich eine empfehlenswerte, halbwegs vernünftige und vor Allem ausführliche Anleitung zum Teleskopbau? (Sagen wir mal 12" - 20")
Gern auch auf Englisch, Spanisch oder Italienisch.

Ist der Selbstbau eines solchen Teleskops wirklich arg viel kosteneffizienter als der Kauf eines gleichgroßen Markenteleskops?

Könnte ich nicht einfach eine billige Parabolschüssel an der Innenseite mit Mirror-Effect-Spray besprühen und als Hauptspiegel missbrauchen? (Ich VERMUTE die Reflexion liegt weit unter dem benötigten Prozentsatz für ein vernünftiges Bild :P)

Und ist es nicht ungemein viel komplizierter sich einen Refraktor zusammenzuschustern?

Wie immer bedanke ich mich herzlichst schon einmal im Voraus für Eure Antworten und Hilfe!

DIY, Bauanleitung, Astronomie, Teleskop
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Gibt es relativistisches Leben im Sonnensystem?

Ich habe Einstein die Assi-Zwillinge abgeworben – nennen wir sie einfach Eini und Steini (weil sie diese Spitznamen hassen und ich Charakterfehler habe). Für das Experiment setze ich als Egomane natürlich meine Bezugsgrößen als objektiv fest, dann parke ich beide in gleicher Entfernung vor einer Glühbirne und lasse sie die Lichtgeschwindigkeit messen. Bei Eini lasse ich die Subjektivzeit langsamer laufen: Seine Körperfunktionen, Reaktionen, bis zum subatomaren Level. Ich kühle ihn ab, behutsam und harmonisch, sodass er mir nicht wegen molekularer Differenzen den Ötzi macht. Welche Lg misst er?

Immer noch die gleiche. Das Licht wäre nach seinen Subjektivsekunden zwar erst mal schneller, doch auch die Strecken werden für ihn länger, weil er mehr Zeit und Kraft bräuchte, um sie zu überwinden: Er unterteilt jetzt einen „objektiven“ Kilometer in mehr als tausend Meter, schließlich nimmt er instinktiv seine eigene Körpergröße als Konstante, auf die er alles bezieht. Frei nach Einstein müssten sich beide Phänomene ausgleichen. Also steigt für ihn nur die Frequenz: Das Licht der Birne verschiebt sich ins Blaue, gleichzeitig entfernt sie sich.

Auch die Frequenz aller anderen Strahlung erhöht sich: Seine Welt wird heller und wärmer, dabei beobachtet er erst mit Verwunderung, dann mit Langeweile (er kennt meine Experimente schon), wie er selbst schrumpft. Die Gravitation steigt ebenfalls. Sein Bruder altert immer schneller, die Atmung lässt die Silhouette verwischen, die Wärmestrahlung wird sichtbar – für Eini verwandelt er sich in eine Lichtwolke, die sich entfernt, doch dabei immer größer wird. Als Egomane verzeichne ich das als „optische Täuschung“.

Bei Steini lasse ich die Zeit schneller laufen: Ich pumpe ihn gleichmäßig mit Strom voll und passe dabei auf, dass er mir nicht um die Ohren fliegt. Er sieht das Gegenteil: Das Licht verschiebt sich ins Rote, es wird kälter, die Strecken werden kürzer, er spürt sich wachsen und leichter werden. Sein Bruder erstarrt, schrumpft, kommt näher – ein dunkler Eisblock.

Was bedeutet das? Erstens, dass Igor wieder mit Kündigung droht, weil er die beiden ständig neu synchronisieren muss. Zweitens, wenn wir für den Kosmos keine gemeinsame Uhr und kein gemeinsames Lineal festsetzen, wird alles sehr verwirrend. Drittens, um ein und denselben Stern kann es mehrere Goldlöckchenzonen geben, in denen sich Leben mit verschiedenen Zeitspeeds wohl fühlt.

Das heißt, wir müssen im Sonnensystem nach Vorgängen suchen, die dem Leben ähneln, doch entweder in Fast Forward oder in Slow Motion ablaufen. Nach entsprechenden Stoffen, Strahlung, Mustern. Und wir müssen dem Skeptizismus mit Skepsis begegnen: Wer glaubt, er selbst würde tatsächlich verschwinden, weil er sich all seine Körperfunktionen mit natürlichen biochemischen Vorgängen wegerklären kann, hat eindeutig überdosiert.

Astronomie
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Wozu nutzen uns differierende Existenz- und All-Quantoren?

Dem Anschein nach wird dies wie in der Mathematik nach grundsätzlichen Verschiedenheiten in der Auffassung zu Zusammensetzungen existenzieller Dinge essentieller Epochen unserer Geschichte und daher also durch diverse Ansichten, womöglich auch differierende Weltbilder "festgelegt".

Beispiele

  1. A/E-Quantoren der Mathematik: Algebra (neuzeitlich), Geometrie (altertümlich)
  2. Begrifflichkeiten im deutschen Sprachgebrauch: Forschung (at.), Entwicklung (nz.) bzw. Astronomie (nz.), Astrologie (at.)

Es entsteht hier der Eindruck, dass der altertümliche Sternen-Forscher, der womöglich von seiner Herkunft her als Druide, Magier oder aber auch als Großvesier resultierte, ein Astrologe war, dessen Arbeiten sich mit den Zusammensetzungen unserer heutigen oder aber noch antikerer Sternbilder beschäftigt hatten. Er benutzte in erster Linie mathematische Mittel aus der späteren Geometrie oder leitete diese, aus den Konstellationen der Sterne ab. Er benutzt(e) bei seinen Betrachtungen, die altertümlichen Mittel aus Punkt 1).

Der neuzeitlichere Entdecker der Mysterien unseres Weltalls war von daher ein reiner Astronom, der bis heute in einem Akademiker oder Professoren eines entsprechenden Faches, eventuell auch in einem "Welten-Aufklärer" unserer Zeit resultiert. Er kennt die Geometrie als grundlegendstes Mittel, verlässt sich im Computer-Zeitalter für alles weitere jedoch auf die Vorzüge der Algebra, die besonders im Fach der Informatik zu bestmöglicher Bearbeitung durch die Maschienen führt. Er weiß bereits, dass diese das Weltall nach neuzeitlichen Maßstäben bestmöglich zu untersuchen verstehen. Er benutzt bei seinen Untersuchungen so also bevorzugt die neuzeitlicheren Mittel aus Punkt 1).

Prinzipiell, existieren die Vertreter beider Richtungen in unserer Zeit weiterhin und die verbundenen Wissenschaften in diesen Bereichen, scheinen darüber hinaus vor einem erneuten Durchbruch befindlich. Nutzt es also heutzutage noch, sich (vor einem Studium) eventuell wieder vermehrt mit der ansich menschlich zügigeren Rechenart, der Geometrie zu beschäftigen und dadurch der Gefahr zu laufen, in einen im Prinzip bereits toten Zweig von Altertumsforschung abzudriften? Wozu sollte man das tun, wenn sich die Wissenschaft doch bereits recht sicher wähnt? Von welchem "Wert" ist die menschliche Zügigkeit etwas berechnen zu können, in der heutigen Zeit noch?

Algebra, Astrologie, Astronomie, Ethik, Geometrie, Logik
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