Besser formulieren?

Hallo! Wie könnte man diesen Text noch besser und kohärenter formulieren?

Die Verwandlung des Gregor Samsa in ein Insekt gehört wohl zu den bekanntesten Plots der Weltliteratur. Sicherlich ist unter anderem das Abstruse, durchaus surrealistisch Anmutende dieses Gegenstands ausschlaggebend für die außerordentliche Bedeutung der Erzählung bis in die Gegenwart. Die besondere Wirkung für die heutige Zeit resultiert aber wohl vorrangig aus der Tatsache, dass Kafkas Erzählung im Schicksal eines Einzelnen den moralischen Zustand der Gesellschaft spiegelt. Durch Gregor Samsas Verwandlung in einen hässlichen Käfer vermittelt Kafka dem Leser das Selbstbild eines jungen Mannes, der durch den Willen seiner Familie auf die Funktion des Dienens und Helfens reduziert worden ist. Zugleich ist die Verwandlung aber auch ein Protest gegen die Forderungen und Erwartungen der Familie. Die gleichnishafte Erzählung lässt die Unfreiheit, Erniedrigung und Ausbeutung geradezu schmerzhaft deutlich werden, welche die bis in die Familien hineinreichenden autoritären Strukturen der modernen Gesellschaft schaffen und denen sich das Individuum willenlos fügt. Letztlich gelingt es Gregor Samsa nur, sich zum Preis der Verwandlung aus seiner Versklavung zu lösen, doch trotz dieser scheinbaren Befreiung bleiben seine Gewissensbisse und sein Gefühl der Pflichtverletzung weiter bestehen. Auf eindringliche Weise kann dem modernen Leser bei der Lektüre von Kafkas Verwandlung bewusstwerden, dass er von Autoritäten abhängig ist, auf die er keinen Einfluss hat. „Die Verwandlung“ vermittelt letztlich also ein wichtiges Thema der Moderne: das an den Zwängen seiner Lebensumstände leidende Individuum.

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Inhalt "die Verwandlung" von Kafka besser formulieren?

Folgendermaßen habe ich den Inhalt der Erzählung "die Verwandlung" zusammengefasst:

Habt ihr inhaltliche oder sprachliche Verbesserungsvorschläge? Kann ich etwas kürzen?

Das Werk besteht aus drei Kapiteln. Die Erzählung beginnt damit, dass der handelsreisende Junggeselle Gregor Samsa sich eines Morgens in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt, wiederfindet. Die Metamorphose in ein insektenartiges Wesen hält er anfänglich nur für temporär und sucht nach banalen Erklärungen. Gregor ist in seiner neuen Käfergestalt unbeholfen und zunächst beinahe bewegungsunfähig. Daher verbleibt er vorerst in seinem Bett und sinniert über bisheriges Leben. Dabei wird ihm schnell die Unzulänglichkeit seiner Existenz bewusst, da er seine beruflichen Umstände verabscheut und nur ausübt, um Schulden seines Vaters bei seinem Arbeitgeber zu begleichen. Als Alleinversorger der Familie muss er jedoch frustriert die Abhängigkeit von seinem Gehalt zur Kenntnis nehmen und sieht sich nicht in der Position, seine Arbeit zu kündigen. Jegliche Kommunikationsversuche mit den an der Zimmertür klopfenden Familienmitgliedern schlagen fehl, da von Seiten Gregors nur Tierlaute zu vernehmen sind. Schließlich gelingt es Gregor, aufzustehen und die Türe zu öffnen. Die Familie erschrickt bei seinem Anblick, woraufhin der Vater den Sohn mit Gewalt in das Zimmer zurücktreibt. Fortan nimmt sich die Schwester der Pflege Gregors an, dessen menschliche Züge immer mehr verblassen. Er beginnt sich mit seiner tierischen Existenz zu arrangieren und gibt seinen neuen Bedürfnissen nach Nahrung und Bewegung nach. Weil er immer öfter durch sein Zimmer kriecht, wollen Mutter und Schwester dieses leerräumen, um Gregor mehr Möglichkeiten zur Fortbewegung zu bieten, wobei es zu einem Konflikt zwischen Gregor und den Frauen kommt. Als der Vater heimkehrt, werden Gregors Absichten als Ausbruchversuch missverstanden, woraufhin der Vater ein Bombardement mit Äpfeln einleitet, bei dem Gregor schwer verletzt wird. Gregor, der an seinen Verletzungen leidet, nimmt kaum noch Nahrung auf und wird durch seine Familie vernachlässigt. Da die Familie in eine finanzielle Notlage gerät, müssen Herr und Frau Samsa, sowie Grete alle eine Erwerbsarbeit ergreifen. Darüber hinaus werden drei Zimmerherren als Untermieter aufgenommen, weswegen Gregor fast vollständig isoliert wird. Eines Tages verlässt Gregor jedoch angelockt durch das Violinspiel seiner Schwester sein Zimmer, woraufhin die Zimmerherren das Mietverhältnis lösen. Grete verlangt daraufhin, dass Gregor verschwindet und veranlasst ihn zur freiwilligen Rückkehr in sein Zimmer, wo Gregor körperlich ausgemergelt, einsam und traurig verstirbt. Sein Tod nimmt die Familie als Voraussetzung für eine Rückkehr zur Normalität, die im Epilog mit einem gemeinsamen Familienausflug eingeleitet wird. Die Samsas blicken positiv in die Zukunft, Gregors einstige Existenz scheint vergessen.  

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