Krankenversicherung als Schüler/Student bei GbR und Nebenjob gefährdet?

Hallo Community,

ich hätte eine Frage zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Ich bin aktuell 18 Jahre alt, mache mein Abitur im Mai und werde ab Oktober voraussichtlich studieren. Nun habe ich mich mit ein paar Freunden zusammengetan und wir wollen eine GbR gründen.

Weiterhin arbeite ich neben der Schule in einem Betrieb, bei dem ich auf Anfrage gebraucht werde. Sprich ich habe kein konstantes Einkommen und dieses variiert sehr stark, überschretet jedoch niemals die 450 Euro Grenze.

Dazu würde ich gerne fragen, ob es die gesetzliche Krankenversicherung interessiert, wie viel ich im Durchschnitt pro Monat verdiene oder wird dies anderweitig befasst? (ich darf ja max. 450€ verdienen, um nicht aus der Familienverischerung auszuscheiden)

Nun werde ich voraussichtlich auch ein Einkommen über die GbR beziehen und deshalb interessiert es mich, ob hierbei die Einkünfte addiert werden oder seperat betrachtet werden, damit ich meinen Arbeitsaufwand im bisherigen Betrieb den Einkünften aus der Selbständigkeit anpasse und nicht aus der Familienversicherung ausscheide.

Weiterhin würde ich gerne wissen, ob ich, falls ich über die Selbständigkeit weitaus mehr verdienen sollte, folgend aus der Familienversicherung ausscheide und danach alles den Bach untergeht, wieder in die Familienversicherung aufgenommen werden kann und keine Studentenversicherung abschließen muss.

Vielen Dank im Voraus

Grüße

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450€ Job: Rückwirkend Urlaubsentgelt, Weihnachtsgeld und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall geltend machen?

Hallo und danke fürs Reinschauen :-)

Hier die harten Fakten:

Zwei Jahre nebenbei Minijob im Edeka-Center zu Mindestlohn mit 3x4 Stunden/ Woche gehabt; kein Arbeitsvertrag, nur Personalbogen; Festangestellte Mitarbeiter haben Anspruch auf 6 Wochen Urlaub/ Jahr.

Der Inhaber betreibt insgesamt vier Filialen mit dutzenden von Minijobbern. Hauptsächlich alleinerziehende Mütter und Schüler/ Studenten – also Mitarbeiter, die auf den Job angewiesen sind und keine Kritik üben.

Niemand davon erhält

  • Entgeltfortzahlung während des Urlaubs
  • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
  • Anteilige Beteiligung am Weihnachtsgeld

Festangestellte Mitarbeiter und Azubis erhalten als Weihnachtsgeld Einkaufsgutscheine für den eigenen Betrieb. Ich weiß, dass aufgrund des Gleichbehandlungsgesetzes auch die Minijobber bis zur Jahres-EK-Grenze von 5400€ anteilig Weihnachtsgeld bzw. Gutscheine erhalten müssten.

Insgesamt verstößt der Betreiber also in drei Punkten gegen geltendes Arbeitsrecht.

Auf Rückfrage wurde klar kommuniziert:

Es gibt nur Geld für Anwesenheit, mit Hinweis auf Entgeltfortzahlung bei Urlaub/ Krankheit, erhielt ich tatsächlich die Antwort, dass der Inhaber nicht an einen Tarif gebunden und deshalb auch nicht verpflichtet sei Entgeltfortzahlungen zu leisten. Hier werden wissentlich gesetzliche Ansprüche mit Ansprüchen aus Tarifen vertauscht.

Aus Unwissenheit habe ich zuvor nie Urlaub genommen. Die anderen Minijobber machen sich über diese Verstöße überhaupt keine Gedanken und sehen die Zustände als Gegeben an.

Da die gesetzliche Möglichkeit besteht, die drei Leistungen rückwirkend geltend zu machen, würde mich interessieren, auf welche konkreten Punkte ich in einem Schreiben eingehen muss. Zwar werde ich ohne Anwalt dort sicher nichts erreichen, ich möchte den Betrieb aber erst "im Guten" auf seine Pflichten hinweisen.

Konkret stehen mir 36 Urlaubstage, drei Krankheitstage (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eingereicht) und mindestens einmal ein Anteil am Weihnachtsgeld zu. Das sind mehr als 1000€, die sich der Inhaber allein schon bei mir gespart hat.

Was kann ich zusätzlich tun, um meine Rechte durchzusetzen? Wie kann ich diesem Betrieb einen "Denkzettel" verpassen, damit er sich künftig an Gesetze hält?

Bin dankbar für gute Tipps.

Cosmo

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ALG2 und 450€ Job?

hallo,

ich habe vor etwa 2 Wochen einen 450€ begonnen und habe seitdem ca. 21 Stunden gearbeitet. Ich bekam vor 3 Tagen den Gehalt über etwa 183€.

Nun wurden mir vom Jobcenter für November 120€ überwiesen! Meine Frage ist, wieviel ich jetzt noch zu bekommen habe?

Die 183€ von der Arbeit zählen ja zu Oktober. Und 170€ davon darf ich ja behalten..100€ Freibetrag und von den restlichen 350€ nochmal 20%. Dann müsste ich doch quasi 13€ zurück zahlen, ist das richtig?

ich werde nachher zum Amt gehen, aber ich weiß nicht genau, was ich sagen soll, daher bitte ich um Antwort. Ich kenne mich diesbezüglich nicht aus.

Ich habe für November noch eine 10% Sanktion, seit 2 Monaten bekomme ich statt ca 670€ nur 570€.

Dann müsste ich doch noch eine Nachzahlung vom Amt bekommen über 450€, oder nicht? (570€ ALG2 - 120€ die sie schon überwiesen haben). Und wenn Ende November oder Anfang Dezember mein Lohn für November kommt, kann ich davon 170€ behalten und den Rest muss ich dem Amt nachzahlen?

ich muss ja meine Miete zahlen und meinen Verpflichtungen nachkommen! Mit 120€ ist das unmöglich!!

Die können doch nicht erwarten, dass man jeden Monat genau 450€ verdient! Man hat auch mal weniger Stunden und weniger Geld als 450€, das ist doch unverschämt einfach Geld zu kürzen, ohne einen Einkommensnachweis zu haben

wieviel Geld steht mir denn nun noch zu?

Liebe Grüße

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